Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für „Internationale Bilanzierung“

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Nancykuhirt-sw in Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für Internationale BilanzierungFrau Kühhirt, wo wurden Sie geboren? Ich wurde in Suhl/Thüringen geboren. Da das im Osten liegt und neben Bananen damals wohl auch Vornamen knapp waren, habe ich keinen zweiten Vornamen.
Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben? Wahrscheinlich als sturen Bock. An einem guten Tag würden sie das eventuell um hilfsbereit, zuverlässig und loyal ergänzen.
Was sind Ihre Hobbies? Lesen und Reisen.
Wie lautet Ihr Lebensmotto? Eigentlich habe ich keins.
Was ist Ihr Lieblingsfilm? Spontan würde ich mit „Harry und Sally“ antworten. Allerdings gebe ich auch zu, dass ich bei allen drei Teilen mit Jason Bourne mitgefiebert habe und jedes Jahr zu Weihnachten mit meiner Omi bei „Sissi“ dahinschmachte…
Was ist Ihre Lieblingsmusik? Das ist bunt gemischt und reicht von Michael Bublé und Norah Jones bis zu Linkin’ Park morgens auf dem Weg zur Arbeit, um in die richtige Kampfstimmung zu kommen…
Mit welchen Film-/TV-Charakter können Sie sich identifizieren und warum? Mit Jack Bauer in „24“ wegen der Arbeitszeiten…
Wie würden Sie die Welt verändern? Mit mehr Gelassenheit und Verständnis für einander. Aber ich fürchte, das wird nicht reichen.
Wenn Sie das Sagen über die HIB hätten, dann … … gäbe es noch mehr Vorlesungen in Bilanzierung!
Was war Ihre übelste Modesünde? Warten Sie mal ab, wie ich zur nächsten Vorlesung erscheine…
Was haben Sie seit Ihrem Schulabgang gemacht? Nach dem Abitur habe ich zuerst BWL, dann VWL an der FH in Schmalkalden studiert. Dort habe ich auch noch 2 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt gearbeitet, bevor ich Anfang 2003 zu PricewaterhouseCoopers nach Frankfurt/Main in die Wirtschaftsprüfung gewechselt habe. Nach 3 Jahren Prüfung der Jahresabschlüsse von Papierproduzenten, Krankenhäusern, Brauereien, Baustoffunternehmen etc. wollte ich einfach nicht mehr soviel reisen und habe mich im Konzernrechnungswesen der SAP AG beworben. Seit 2006 arbeite ich dort hauptsächlich in der Betreuung internationaler Tochterunternehmen, der Erstellung der Konzernbilanzierungsrichtlinien nach US GAAP und IFRS und der Jahresabschlüsse und Geschäftsberichte. Daneben unterrichte ich vier Semesterwochenstunden das Fach „Internationale Bilanzierung“ an der HIB.
Wie sind Sie an die HIB gekommen? Heute genau wie am ersten Tag mit meinem Auto…
Was gefällt Ihnen an der HIB besonders gut/nicht so gut? / Wie sind Ihre Erfahrungen mit der HIB?
Es ist sehr schön und nicht selbstverständlich, wie gut die Dozenten hier miteinander arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Und weil es immer sehr viel zu tun gibt, tut es gut zu wissen, dass man auf die Hilfe der Kollegen zählen kann.
Was möchten Sie den Studenten mit auf den Weg geben? Verantwortung für sich und das eigene Handeln zu übernehmen und sich einen Beruf auszuwählen, an dem man wirklich Interesse und Spaß hat. Aber vor allem sich Zeit für Familie und Freunde zu nehmen, es gibt nichts Wichtigeres.
Wie sieht bei Ihnen ein typisch freier Tag aus? Der beginnt mit einem leckeren Frühstück und einer Zeitung und wird dann mit einem spannenden Buch auf den Balkon verlegt. Wenn ich dann noch mit Freunden und Familie etwas unternehmen kann, ist das perfekt. Allerdings ist das die Beschreibung eines gelungenen freien Tags – ein typischer freier Tag endet nach dem Frühstück trotzdem meist mit Arbeit.
Was war Ihr schönster Urlaub bis jetzt? Eigentlich hat es mir an meinen bisherigen Reisezielen immer gut gefallen, z.B. fand ich es in Kalifornien so schön, dass ich schon zweimal dort war. Und wo ich unbedingt noch einmal hin möchte ist Norwegen, die Landschaften haben mich sehr beeindruckt.
Wo wollten Sie schon immer mal hin? Für alle meine weiteren Reisewünsche habe ich den falschen Beruf, da man im Rechnungswesen nur schwer Urlaub nehmen kann, wenn bei uns Winter ist. Aber wenn ich könnte, dann wären es: Patagonien, Neuseeland, Indien.
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis? Bis vor ca. 10 Jahren habe ich aktiv in einem Verein getanzt. Bei einem Auftritt vor rund 500 Menschen bin ich dabei von der Bühne gefallen…
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welcher wäre es und warum? Ich würde mir einen Tag mit meinem Opa wünschen, der vor einem Jahr gestorben ist.
Würden Sie etwas in Ihrem bisherigen Leben ändern, wenn Sie noch mal die Chance dazu hätten? Nein, ich bin glücklich mit meinen Entscheidungen.

Das Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für „Internationale Bilanzierung“ führte unser Redaktionsmitglied Sandra Döring (4A IMM) 

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