Der „Astra Sportstourer International Press Launch“ in Istanbul – Ein Event auf zwei Kontinenten

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Istanbul in Der „Astra Sportstourer International Press Launch“ in Istanbul – Ein Event auf zwei KontinentenIch hatte vom 23. Oktober bis 14. November 2010 die Möglichkeit, beim „Astra Sportstourer International Press Launch“ in Istanbul teilzunehmen.

Während meines Pflichtpraktikums in diesem Sommer hatte ich bei der Konzeption und der Logistikplanung für dieses Event geholfen. Es war also eine gute Möglichkeit, einige schwierige Aspekte der Planung in der Praxis erleben zu dürfen.

Das Eventhotel war das „Radisson SAS Bosporus“ Hotel in Ortaköy, Istanbul, direkt an der Ortaköy Moschee und an einer der Bosporus-Brücken gelegen. Jeden Abend wurde die Brücke beleuchtet und man hatte beim Dinner einen wunderschönen Ausblick über den Bosporus.

Back-to-Back

Wie das letzte Event an dem ich teilgenommen habe, war der Ablauf wieder als Back-to-Back Programm geplant, d.h. die Journalisten kommen am ersten Tag abends an, werden mit einem Boot über den Bosporus zum Eventhotel gebracht, haben ein Pressebriefing auf der Dachterrasse des Hotels mit anschließendem Dinner in einem Restaurant in unmittelbarer Nähe.

Am zweiten Tag stand das Fahren der Testwagen auf dem Programm. Die Routen führten vom Eventhotel auf der europäischen Seite 90 km zum Coffee-Stop außerhalb von Istanbul auf der asiatischen Seite. Dort wurden verschiedene türkische Spezialitäten mit Getränken als Stärkung angeboten, bevor die Journalisten die Testfahrten auf der asiatischen Seite zum Lunch Point fortsetzten. Nach dem Lunch fuhren die Journalisten mit den Testwagen über die zweite Bosporus-Brücke zurück auf die europäische Seite und zum Flughafen, um das Event wieder zu verlassen.

Dieses Programm wiederholte sich dann jeden Tag mit einer neuen Journalisten-Gruppe.

Bei diesem Event war ich im Roadservice eingeteilt, dass heißt ich war mitverantwortlich dafür, dass die Navigationssysteme der Testwagen die richtigen Ziele programmiert hatten und alle Fahrzeuge „gescannt“ wurden, um zu wissen, welcher Journalist in welchem Auto sitzt.

Vier Locations – drei Teams

Der Arbeitstag begann jeden Morgen um halb sechs – quasi mit dem Ruf des Muezzins zum Morgengebet. Um sieben Uhr begann dann die eigentliche Arbeit. Je nach dem, in welchem Team man war, bereitete man die Testwagen für die jeweiligen Journalisten vor oder machte sich auf den Weg die Routen abzufahren, um sicher zu stellen, dass keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftreten. Insgesamt gab es vier Locations zu besetzen und wir haben in drei Teams mit je zwei Personen gearbeitet.

Das Team, das die Autos vorbereitet hat, war gleichzeitig für die Abfahrt der Journalisten vom Hotel und dem Lunch-Punkt eingeteilt. Das zweite Team hatte die Aufgabe, die Testroute zum Coffe-Stop zu fahren, dort die Ankunft und Abfahrt der Journalisten zu betreuen und sich danach auf den Weg zum Flughafen zu machen. Das dritte Team fuhr die restlichen Routen bis zum Flughafen und wartete dort auf die Ankunft der Journalisten.

Mit über zwölf Millionen Einwohnern ist das Verkehrsaufkommen in Istanbul der Horror. Viele Menschen wohnen auf der asiatischen Seite, arbeiten aber auf der europäischen, was früh morgens und gegen Abend ein sehr starkes Verkehrsaufkommen in Richtung der beiden Brücken bedeutet. Das Programm war so angelegt, dass die Journalisten zwar immer gegen den Strom fuhren, die Testwagen vom Flughafen aber zum Hotel zurück gebracht werden mussten. Und das konnte dauern, die Zeit hierfür variierte von 40 Minuten bis hin zu fast vier Stunden.

Da ich zum ersten Mal in der Türkei und auf dem asiatischen Kontinent war, war auch dies eine neue Erfahrung. Das Team war wie bei dem letzten Event super und die Atmosphäre trotz einiger Komplikationen und Stress immer freundlich und gut. Ich möchte mich bei der HIB und bei Opel bedanken, dass ich an diesem Event teilnehmen konnte.

Von Philipp Ruff ICE 3 B/ Foto: Alexander Aust

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