Absolventin Katharina Finke veröffentlicht ihr zweites Buch

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Heidelberg, 28.02.17. Vor einigen Jahren hat Katharina Finke bei uns ihren Bachelor in „International Business with Tourism Management“ gemacht. Seitdem sie einen Master in Journalismus angeschlossen hat, arbeitet sie als Autorin und freie Journalistin. Jetzt erscheint ihr zweites Buch „Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“. Sie erzählt darin, wie sie nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund zur modernen Nomadin wurde. Ein Leben aus dem Koffer,  rund um den Globus. Mehr Infos hier.

Interview mit Tobias Klöpf, Lead des Young Travel Industry Clubs

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Heidelberg, 15.12.16. Am 14. September traf Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der Hochschule für Internationales Management Heidelberg, im Rahmen einer Networking-Veranstaltung des Travel Industry Club in Mannheim, Tobias Klöpf, Lead Young Travel Industry Club (YTIC). Im Rahmen der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) an der Fachhochschule Worms trafen sie sich wieder für ein Interview:

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Tobias Klöpf, Lead Young Travel Industry Club (YTIC).zg.

Frage 1:  Stell Dich bitte kurz vor.

  • „Ich liebe und lebe Networking“
  • Ich bin Wirtschafts- und Reiseverkehrsassistent.
  • Seit 2013 Studium Tourism and Travel Management an der Hochschule Worms – jetzt beendet. 🙂
  • Im Herbst Thesis zu Mountainbiketourismus abgegeben. In diesem Segment berate ich Akteure des MTB-Tourismus. Selbst bin ich ausgebildeter Bikeguide, führe jeden Sommer einige Alpencrosstouren. Das erdet einen und schafft hervorragenden Ausgleich. Faktor Sport ist mir enorm wichtig. Ich fahre ab 2017 in einem professionellen Team MTB und liebe Triathlon.
  • Während meines Studiums war ich parallel Werksstudent beim renommierten Euro Lloyd Reisebüro.
  • In den Wintermonaten plane ich das Bühnenprogramm im Career Center der ITB sowie im Rahmen des ITB Kongress den Young Professionals Day. Diese Programme moderiere ich ebenfalls.
  • Für die Stuttgarter Vortragsreihe Traum und Abenteuer moderiere ich Vorträge und unterstütze im Sponsoring.
  • Ich gebe zahlreiche Gastvorträge zu Themen: Networking, Business-Knigge und Mountainbiketourismus.
  • FVW Top unter 30 Finalist, und Willy-Scharnow Preisträger.
  • Ich bin Gründer und Lead beim Young Travel Industry Club (YTIC).

Frage 2: Warum besuchst Du die DGT-Tagung hier in Worms

„Horizont“ erweitern. Durch Tagungen und Kongresse kann man meiner Meinung nach Inhalte am fokussiertesten erlernen und sich parallel dazu austauschen. Zudem pflege ich hier Kontakte zur Wissenschaft / DGT-Mitgliedern. An solchen Tagungen schaut man zudem nach potenziellen Referenten und Partnern für z.B. gemeinsame Events oder Sponsorings. Wichtige Geschäfte besiegelt man oft auch bei Abendevents bei einem Glas Wein, das gehört ebenso dazu. Es gibt immer überall Synergien, die es auszuloten gilt. Deshalb schaue ich bei Tagungen prinzipiell mit wem kann man was, wie, wann, gemeinsam auf die Beine stellen. Ich liebe Kooperationen und unser Geschäftsmodell eines Clubs lebt von eben diesen Synergien.

Frage 3: Wie erwähnt, bist Du Gründungsmitglied des 2014 ins Leben gerufenen Young Travel Industry Club (YTIC). Warum wurde der YTIC gegründet?

Im Januar 2014 war ich beim Travel Technology Symposium, als einziger Student und hatte die Vision, dies solle sich ändern. Gemeinsam mit dem TIC Präsidium wurde daraufhin beschlossen, neue Wege zu gehen und die Young Generation mit den Etablierten zu vernetzen. Ich musste mich zunächst in die Arbeit eines Wirtschaftsclubs einarbeiten. Netzwerken hatte ich frühzeitig im Reisebüro gelernt. Aus dieser Zeit konnte ich auch bereits viele Kontakte mit dem TIC verknüpfen.

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Frage 4: Seit Frühjahr 2015 bist Du Lead des YTIC. Hättest Du vor 5 Jahren an so eine Position gedacht? Wie bist Du dazu gekommen?

Bereits in der 7. Klasse wusste ich, ich will Tourismus studieren und steckte hohe Ziele. Die Noten sprachen andere Worte, ich hielt am Traum fest und wählte den Weg über die Ausbildung im Reisebüro. Heute meiner Meinung nach die wichtigste Weiche meines Lebens. Ohne diese solide, breitaufgestellte kaufmännische Grundausbildung wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Berufspraxis und darauf aufsetzend die Theorie ist der Schlüssel zum Erfolg. So wusste ich zu jeder Theorie aus den Vorlesungen immer bereits Beispiele aus der Praxis.

Zur Lead Position kam ich einerseits, weil es immer wieder Menschen gibt, die Potenzial entdecken und dieses fördern. Andererseits ist Selbstvertrauen, Belastbarkeit, Ehrgeiz und vernetztes Denken essentiell für Führungsaufgaben. Das sind Dinge, die man erlernen kann. Durch den vielen Sport z.B. lernt man neben Disziplin, Ehrgeiz sowie Belastbarkeit. Vernetztes Denken funktioniert, wenn man eben nicht in Rastern und vorgefertigten Mustern denkt, sondern seine eigene Meinung und Idee verfolgt.

Frage 5: Warum sollen unsere Studierenden sich für den YTIC interessieren?

Wir erweitern den Horizont, vernetzen die Young Talents mit den Etablierten sowie untereinander. Wie loyalisieren hin zur Branche, geben durch unsere Events Einblicke in Unternehmen und bei Workshops betreiben wir Personalentwicklung.

Frage 6: Der TIC und der YTIC tragen mit ihren Programmen und Veranstaltungen dazu bei, u.a. Kontaktnetzwerke aufzubauen und zu pflegen. Wie wichtig ist es, ein persönliches Netzwerk zu pflegen? Kannst Du unseren Studierenden hierzu Tipps geben?

Für sämtliche Aufgaben und Probleme die einem im Berufsleben begegnen gibt es Menschen, die diese lösen können. Bzw. gibt es zu jeder Idee Partner, die einen unterstützen. Diese sollte ich möglichst in meinem Netzwerk vereinen. Bereits frühzeitig sollte man sich dieses Netzwerk aufbauen, um in sämtlichen Situationen darauf zurückgreifen zu können. Die Reiseindustrie lebt vom Netzwerken und die meisten Aufträge und Jobs werden im eigenen Netzwerk vergeben!

Frage 7: Als Mitglied des YTIC können Studierende an Veranstaltungen des TIC und des YTIC teilnehmen. Im Rahmen der DGT-Tagung finden zwei solche Events statt. Kannst Du diese zwei Events kurz vorstellen und deren Ziele erläutern? 

TIC-Get-together „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ um die regionalen Tourismusunternehmen mit den Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zu vernetzen.

YTIC-Networking „Wissenschaft ist sexy“ um die Wissenschaft als spannendes Arbeitsfeld zu diskutieren und die Lanze zu brechen, dass Tourismuswissenschaft keine alte, staubige Studiensammlung aus der HS-Bibliothek ist.

Frage 8: Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation und Durchführung solcher Events? Welche Unterschiede gibt es zwischen Groß-Events und kleineren, regionalen Veranstaltungen?

Es gilt gute, aktuelle Themen zu bespielen und diese mit möglichst hochrangigen Experten der jeweiligen Segmente zu besetzen. Dadurch gelingt gute Qualität, die uns nachhaltigen Erfolg bringt und den Gästen echten Mehrwert liefert. Unsere Symposien und „Oscars der Branche“ haben natürlich bedeutend höheren Workload und Vorlaufszeiten. High-Level-Qualität bei großen Events zu liefern, bei denen man Tagesprogramme mit 20 Top-Speakern hat, sind Herausforderungen, welche aber durch unser Netzwerk und das großartige TIC-Team gut zu meistern sind. Kleinere Networkingevents sind das „Herzstück“ des Clubs. Hier gilt es, in exklusiver Location zu essentiellen Themen, die Entscheider der Branche zusammen zu führen.

Frage 9: Abschließend, welchen weiteren Rat würdest Du aus Deiner Erfahrung heraus unseren Studierenden geben?

Startet euer Netzwerk, jetzt, sofort! Networking macht enormen Spaß und hilft einem statt den 0815-Weg, den eigenen, besten, Karriereweg einzuschlagen. Die Kontakte dienen nicht nur dem Business, man unterhält sich durchaus auch über private Themen, wodurch das Netzwerk, Privat und Beruf verschmelzen lässt. Generell halte ich nichts von Work-Life-Balance, sondern empfehle eher das Gegenteil, nämlich alles als ein großes Ganzes zu sehen. Dann fällt es wirklich leichter mit der Karriereplanung – man fühlt sich als Teil der Branche. Sie ist die beste der Welt und lebt von großartigen Charakteren, die das eher margenschwache Business vergessen lassen. Zudem empfehle ich, jederzeit offen für sämtliche Themen zu sein und mit offenen Augen und Ohren auf möglichst vielen touristischen Events, Tagungen und Kongressen unterwegs zu sein. Zudem ist Know-How in Sachen E-Business gefragter denn je. Die Herausforderungen und Trends der Industrie 4.0 sollte jeder Studierende verinnerlichen.

Eine Absolventin berichtet: Sawubona – Hallo aus Südafrika!

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Seit Jahren in Südafrika angekommen: Julia Shephard mit ihrem Mann Andrew. zg.

Heidelberg, 05.12.16. Mein Name ist Julia Shepherd, ich bin im schwäbischen Ludwigsburg nahe Stuttgart aufgewachsen und war bereits von Klein auf fasziniert vom Reisen in fremde Länder.

Nachdem ich in Heidelberg 2004 mein Tourismus-Studium abgeschlossen hatte, entschied ich mich, für ein sechsmonatiges Praktikum in Kapstadt in einem Gästehaus – eine Idee, auf die mich damals übrigens Frau Höhne vom Career Service der HIM gebracht hatte. Als ich im August 2004 zum ersten Mal in Kapstadt ankam, war es kalt und regnerisch – der Kapwinter ist wirklich etwas ungemütlich – aber das tat meiner Begeisterung für dieses Land keinen Abbruch. Die Lebensfreude der Südafrikaner, die unglaublich beeindruckende Natur der Kapregion zusammen mit einer Mischung aus europäischem Flair und afrikanischer Kultur – es hat nicht langegedauert und ich war in diese wunderbare Stadt verliebt und wusste gleich, dass sechs Monate hier viel zu kurz sein würden…

Aus den sechs Monaten sind inzwischen zwölf Jahre geworden und ich habe das große Glück gehabt, hier auch meinen Mann Andrew kennenzulernen. Er kommt ursprünglich aus Pietermaritzburg in der Nähe Durbans, ist aber in Kapstadt aufgewachsen.

Als ich damals die Entscheidung getroffen hatte, hier in Kapstadt dauerhaft leben zu wollen, waren die Visabedingungen noch recht locker und innerhalb von zwei Jahren bekam ich meine Daueraufenthaltserlaubnis, mit der ich auch flexibel in Südafrika arbeiten durfte. Die Visabedingungen für Südafrika sind heute übrigens deutlich strenger geworden, aber wie man so schön sagt ‘Wo ein Wille ist….’ Ich habe nach meinem Praktikum dann in verschiedenen Tourismusbereichen gearbeitet, z.B. für das Swiss Airlines Call Centre und das Luxushotel Cape Grace an der Victoria & Alfred Waterfront. Nach einiger Zeit entschied ich mich dann, bei einem Reiseveranstalter anzufangen und das war genau das Richtige für mich. Man hat mit Kunden aus verschiedenen Ländern zu tun, lernt jeden Tag Neues über das Land und die Umgebung, hat die Gelegenheit das Land auch persönlich zu bereisen, perfekt!

Bei hiesigen Reiseveranstaltern habe ich einige Jahre gearbeitet und dort viel Erfahrung beim Zusammenstellen von Einzel- und Gruppenreisen sammeln können. Irgendwann in 2008 hatte das viel zu gute Essen in Kapstadt seine Spuren an unserer Figur hinterlassen, wodurch Andrew und ich uns entschieden haben, es einmal mit dem Laufen zu probieren. Damals waren wir komplett untrainiert und als Motivation wollten wir nach einigen Wochen unseren ersten 8 km-Lauf mitmachen – wir haben es auch tatsächlich ins Ziel geschafft.

Von nun an, wurde das Laufen auch von Mal zu Mal einfacher und wir hatten soviel Spaß, dass wir uns entschieden, einem Laufclub beizutreten. So wurde aus einem 10 km-Lauf ein paar Monate später ein 15 km-Event und irgendwann unser erster Halbmarathon. Heute ist derLaufsport ein fester Bestandteil in unserem Leben und so gut wie jedes Wochenende sind wir irgendwo in der Kapregion unterwegs zum Laufen. Momentan bereiten wir uns auf den Cape Town Marathon vor …

In der Zwischenzeit ist Andrew auch schon den 56 km-Two Oceans Ultra gelaufen und 2015 sogar seinen ersten Comrades Ultramarathon über 89 km.

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Die Idee, das Laufen mit dem Beruflichen zu verbinden, wurde irgendwann zu einem logischen Schritt für uns und ich habe mich 2014 mit unserer Firma Beyond the Finish selbständig gemacht. Wir haben uns auf das Zusammenstellen von Reisen in Südafrika und dem südlichen Afrika spezialisiert, wobei wir sowohl Urlaubsreisen für Nicht- Sportler arrangieren als auch Sportreisen für Besucher, die gerne Ihren Urlaub im südlichen Afrika mit einem Sportevent hier vor Ort kombinieren möchten.

Dabei bin ich die Kontaktperson, die mit den Kunden persönlich deren Vorstellungen bespricht, ich kümmere mich um die Organisation und Buchung aller Reisebestandteile und bin auch als Kontakt vor Ort immer für den Kunden erreichbar, wenn einmal ein Problem auftritt – was jedoch sehr selten passiert. Andrew kümmert sich um die komplette finanzielle Seite unserer Firma.

Vor allem Südafrika ist durch sein angenehmes Klima, gute Infrastruktur und ein riesiges Angebot an Sportevents ideal für Sportler, von Triathlon, Radsport und Mountainbiken, Laufen über Golfen, Surfen oder Paragliding – man hat hier alle Möglichkeiten. Als Firma hat uns die Spezialisierung auf Sportreisen vorallem die Möglichkeit gegeben, uns von der Menge an Konkurrenzfirmen abzusetzen. Wir bieten den Kunden persönliche Betreuung bei ihren Sport-Events von der Anmeldung bis zum Transfer zu den Veranstaltungen in Kombination mit z.B. einer Safari im Krüger Nationalpark oder im Okavango Delta, ein paar Tagen im Weinland oder an der Walküste, ganz individuell,was die Kunden wünschen und auf das Budget der Kunden zugeschnitten.

Mittlerweile haben wir einen Kundenstamm, der zum größen Teil aus persönlichen Weiterempfehlungen und Wiederholungskunden besteht. Außerdem hatten wir dieses Jahr die großartige Gelegenheit, als Ground Handler in Kapstadt ein holländisches Projekt zu unterstützen, eine Gruppe von internationalen Läufern, die hier eine Woche in Kapstadt verbracht und dann sehr erfolgreich am Two Oceans 56 km Ultramarathon im März teilgenommen haben. (SieheFoto)

Falls es Studierende oder Alumni der HIM einmal nach Südafrika und speziell nach Kapstadt zieht – zum Urlaub machen oder für ein Sport-Event- würde ich mich sehr über ein persönliches Treffen freuen. Und natürlich helfe ich auch gerne mit Tipps und Reisearrangements weiter.

Vielleicht ja schon bis bald in Südafrika?

Interview mit einer Tourismusmanagement-Absolventin

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Nicole Wiechert mit Laura Steller, Sabine Beck, Aline Kirchgäßner. zg.

Heidelberg, 25.11.16. Am 10. und 11. November 2016 fand die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT) an der Hochschule Worms mit dem Thema ‚Hotellerie – Innovationen, Trends und Herausforderungen‘ statt. Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der HIM, und einige Tourismus-Studenten (Sabine Beck, Aline Kirchgäßner, Laura Steller) nahmen an der Tagung teil. Am 11. November trafen sie die HIM-Absolventin, Nicole Wiechert – die perfekte Gelegenheit für ein kurzes Interview:

Frau Schröter: Im Juli 2015 hast Du Deinen Bachelor-Abschluss im Tourismus an der HIM gemacht, was ist seitdem passiert?

Nicole: Ich bin sozusagen zweigleisig gefahren und habe mich einerseits auf verschiedene Stellen und andererseits auf das Masterprogramm ‚International Tourism Management‘ hier in Worms beworben. Leider kamen bei den Stellen nur Absagen, dafür hat es mit Worms geklappt! Das hätte ich nicht gedacht, da die Studienplätze stark begrenzt sind. Es gibt nur 25 Stück. Jetzt studiere ich in einer kleinen Gruppe von 14 Leuten, bin bereits in meinem dritten Mastersemester und nächstes Jahr ist alles schon wieder vorbei. Heute bin ich hier, da ich die studentische Hilfskraft für die DGT-Tagung bin.

Laura: Warum hast Du Dich für ein Master-Studium entschieden?

Nicole: Es war zunächst keine bewusste Entscheidung, mehr dass es einfach geklappt hat. Dann habe ich gedacht, eine höhere fachliche Qualifikation zu haben, kann nicht schaden. Meine Eltern haben mich auch unterstützt und gesagt „nimm mit, was Du kannst“. Und jetzt mache ich mein Masterstudium und habe es wirklich keine Minute bereut. Die Lehre ist wie an der HIM toll, aber anders.

Aline: Wie hat das Studium an der HIM Dich für Dein Masterprogramm vorbereitet? Welche damals erworbenen Fähigkeiten kannst Du heute gut anwenden und wie?

Nicole: Was wirklich super an der HIM ist, sind die vielen Präsentationen, die Ihr halten müsst – auch wenn manche es nicht so sehr mögen. Das ist ein Soft Skill, das Ihr überall braucht.
An der HIM hatte ich VWL und alles, was er uns beigebracht hat, bei Herrn Baldock auf Englisch. Alle diese Inhalte hatte ich im Masterprogramm in Worms auch… nur jetzt auf Deutsch. Das hat mich sehr überrascht.
Hilfreich ist auch die strukturierte Arbeitsweise, die man an der HIM durch diese wunderschönen Assessment Briefs mitkriegt. Glaubt mir, das ist das Beste. Lest sie Euch durch und dann wisst Ihr genau, was Ihr zu machen habt. Das ist so hilfreich und gibt’s nicht überall. Es hilft einem auch sich selbst zu organisieren.
Und natürlich nutze ich das Gelernte aus den Tourismus-Kursen (u.a. von Frau Schröter) und baue darauf auf. Ich mache ein konsekutives Masterprogramm. Das heißt, es baut auf‘s Bachelorprogramm auf und Fächer wie Controlling und Finanzmathe habe ich auch hier gehabt und das hat dann super funktioniert. Und das, was ich noch nicht hatte, habe ich als Vertiefung hier gemacht.

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Nicola Schröter mit Nicole Wiechert. zg.

Frau Schröter: Wir treffen uns heute im Rahmen der DGT-Tagung an der FH Worms. Du hast bei der Organisation dieser Veranstaltung mitgewirkt. Wie kam es dazu? Welche Aufgaben hattest Du?

Nicole: Wie kam es dazu? Tja, ich hatte Destinationsmanagement als Vertiefung im 1. Semester und dann hat mein Professor gemeint, nächstes Jahr findet die DGT-Tagung statt, wir brauchen eine studentische Hilfskraft, wer hat Lust? Dann habe ich meine Bewerbung einfach hingeschickt und eine Woche später war ich dabei.

Was habe ich gemacht? Ich habe viel Administratives gemacht, z.B. den Email-Account verwaltet, mit dem Ihr Euch angemeldet habt. Ich habe die Website gepflegt, d.h. das Grundgerüst, um die ganzen Daten erweitert, was cool war, da ich mit Typo3 gearbeitet und somit eine neue Fähigkeit erworben habe. Zudem habe ich alle Rechnungen ausgestellt.

Bei der tatsächlichen Ausführung der Tagung war ich für den ganzen Registrierungsprozess zuständig. Die Ausweise, die Ihr tragt, habe ich z.B. alle hergestellt und mit einem Punktesystem kategorisiert.

Zurzeit stehe ich den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, kümmere mich um die Garderobe, fülle das Büfett auf und bei der Abendveranstaltung bin ich auch dabei. Also das Rundum-Paket: ein bisschen Event, ein bisschen Organisation, ein bisschen Finanzen. 🙂

Frau Schröter: Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation und Durchführung solcher Tagungen?

Nicole: Ihr müsst wissen, dass es im Öffentlichen Dienst ganz genaue Vorschriften gibt, wenn es um‘s Budget geht. Für alles ab 500 Euro muss man drei Angebote einholen und miteinander vergleichen. Idealerweise nimmt man das Günstigste, wenn man es nicht nehmen möchte, muss man das genau begründen. Dann muss man jede Person anschreiben, die an derTagung teilnimmt und natürlich auch diejenigen, die vortragen, um ihre Themen einzusammeln. Bei einigen Gästen galt es auch Sprachbarrieren zu überwinden. Zudem sind Tagungsteilnehmer sehr unterschiedlich und man muss auf diese verschiedenen Eigenschaften eingehen.

Nach der Veranstaltung habe ich die Aufgabe, alle Vortrags-Unterlagen durchzulesen und zu formatieren. Wie Ihr bestimmt selbst wisst, macht die Formatierung einen Heidenspaß und dauert meistens am längsten! Tipp: betrifft auch die Bachelorarbeit! 🙂

Sabine: Abschließend, welche Tipps würdest Du uns Studierenden aus Deiner Erfahrung heraus geben?

Nicole: Auf jeden Fall lest die Assessment Briefs! Die sind Eure besten Freunde, vor allem solltet Ihr die Aufgabenstellung genau lesen und den Anweisungen folgen. Generell, alle Veranstaltungen und Soft Skills Seminare, die es gibt – nehmt sie mit! Wenn Ihr es zeitlich schafft, macht auch einen Aushilfsjob. Zeit im Ausland ist zu empfehlen, z.B. im Rahmen eines Praktikums oder eines Auslandssemesters, aber auch einfach so. Alles was Euch weiterbringt – einpacken! Ihr könnt später ein Masterstudium machen oder erst arbeiten – das muss man nicht gleich entscheiden. Wichtig ist, seid Ihr selbst und nehmt alles mit, was Ihr könnt. Und lernt die Basics!

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg für Euer Studium. Ich finde, Ihr habt eine super Entscheidung getroffen mit der HIM und genießt die Zeit mit den netten Dozenten!

Interview mit Nicole Wiechert, HIM-Absolventin, von Nicola Schröter, Lecturer in Business English and Tourism Management, Hochschule für Internationales Management Heidelberg

Prof. Dr. Steffen presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon

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Prof. Dr. Steffen presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon.

Heidelberg, 5. Juli 2016. Prof. Dr. Adrienne Steffen, Professor of Consumer Behaviour and Market Research at the HIM, presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon.

The Lupcon Centre of Business Research held their annual European Marketing Conference from 27.06 – 28.06.2016 in Lisbon this year where scholars from 14 different countries presented their research. In a joint research project with former student Karen Menzenbach, Prof. Dr. Steffen investigated “Consumer Acceptance of Advertising in Mobile Games”. The research examines consumers’ acceptance of different advertising types in mobile games (Advergames, In-Game Advertising and Around-Game Advertising) and draws conclusions about the effectiveness of each advertising type.

After conducting interviews as an exploratory pre-test, an online questionnaire with a sample size of 300 German consumers from all age classes was used for data collection.

The findings show that Gamers are strongly bothered by advertising in general. Compared to In-Game or Around-Game Advertising, Advergames are perceived as the least disturbing advertising type and leave the consumer with the most positive feeling. Advergames are significantly more accepted by Heavy Players (>3h per week). Occasional Players (<1h per week) are most bothered by Advergames. In contrast, Around-Game Advertising was assessed as the most annoying advertising type, which does not awake any positive emotions at all. In-Game Advertising was experienced as rather neutral.

A structual equation model showed that control, disturbance and appeal are important factors to explain consumer acceptance of mobile game advertising. However, the developed pricing and control scales both lacked internal validity and need to be revised in a future research project.

The results suggest that advertisers should make more effort to understand mobile game advertising as the different advertising types have different acceptance levels amongst consumers.

Unsere Absolventin Katharina Finke hat ein spannendes Buch veröffentlicht!

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Heidelberg, 20. April 2016. Katharina Finke hat 2008 in “International Business with Tourism Management“ ihren Bachelor an der HIB abgeschlossen. Seit ihrem Master in Journalismus arbeitet sie als freie Journalistin.

Aus dem Freischreiber:
„Katharina Finke (*1985) ist eine deutsche Journalistin, die von verschiedenen Orten auf der Welt berichtet. Bislang aus Australien, China, Deutschland, Indien, Israel, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Portugal und den USA. Ihre Schwerpunkte dabei sind Kultur, Reise, Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesellschaft, mit Fokus auf Genderthemen und sozialen Projekten.

Finke arbeitet selbstständig als globale Korrespondentin für Print- (der freitag, Effilee, enorm Magazin, Fräulein Magazin, Greenpeace Magazin, Panda Magazin, Merian, SpiegelWissen, stern.de, taz, theo Magazin, Zeit) und Onlinemedien, (brigitte.de, freundevonfreunden.com, merian.de, spiegel.de, stern.de, zeit.de), ebenso wie fürs Fernsehen (ARD, Arte, BR, ZDF, NDR, WDR, 3sat ORF, SF, SpiegelTV, ProSiebenSat1). Sie ist zudem Moderatorin für Veranstaltungen, wie z.B. die Münchner Medientage, Netzwerk Recherche-Tagung, re:publica).

Interview mit Katharina Finke: http://paulindiana.blogspot.de/…/interview-katharina-finke-…

Katharina Finke erzählt in Ihrem ersten Sachbuch die wahre Geschichte einer mutigen Frau, die jeden Tag stärker wird und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verloren hat. Mehr Infos hier: http://www.randomhouse.de/…/Mit-dem-Herz…/Amila/e486293.rhd…

Charity-Aktion für bilinguale Kinderbücher von Alumni Ole Dross

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Heidelberg/Hanoi, 5. Februar 2016. Seit nun zwei Jahren lebe ich in Hanoi. Ich habe an der HIM von 2011 bis 2014 International Tourism Management studiert und bin danach direkt nach meinem Abschluss nach Hanoi gezogen, wo ich bereits mein Pflichtpraktikum absolviert hatte. Hier arbeite ich für den Reiseveranstalter ExoticVoyages. Ich fühle mich hier mittlerweile richtig heimisch, das größte Problem für mich ist allerdings die Sprache. Ich habe wirklich versucht, Vietnamesisch zu lernen, bin aber kläglich gescheitert. Dass ich nun Chinesisch lerne und die Sprache deutlich einfacher finde sagt schon einiges aus.

Durch Zufall bin ich mit Hanh Nguyen-Schwanke in Berlin in Kontakt. Sie ist in Hanoi aufgewachsen, lebt nun in Berlin und ist mit einem Deutschen Mann verheiratet. Sie arbeitet an der Charité und unterstützt außerdem eine Deutsch-Vietnamesische Kita.

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Die Bücher von Horami. Bild: Ole Dross.

Nach der Geburt Ihres Sohnes hat Hanh den Kinderbuchverlag Horami gegründet. Horami kreiert Bilderbücher mit ein wenig Text in beiden Sprachen, Deutsch und Vietnamesisch. Mit diesen Büchern möchte Sie vietnamesischen Kindern in Deutschland zum einen von Klein auf die Sprache lehren, zum anderen aber auch die vietnamesische Kultur näher bringen. Es gibt in Deutschland nämlich einen doch recht großen Anteil von Vietnamesen, oftmals sind sie hier schon in der 3. Generation. Leider sprechen die jungen Vietnamesen oftmals die Sprache ihrer Vorfahren nicht mehr, sie können mit der Verwandtschaft in Vietnam nicht kommunizieren und verstehen teilweise auch die traditionelle Kultur nicht. Die Bücher von Horami sollen dem nun Abhilfe schaffen. Ein weiterer Effekt ist natürlich, dass auch deutsche Kinder so die Sprache und die Kultur näher gebracht bekommen. Gerade im frühen Kindesalter lernt man so Toleranz, was ja gerade in Zeiten wie diesen extrem wichtig ist.

Hanh Nguyen-Schwanke finanziert Horami privat, was selbstverständlich entsprechend schwierig ist. Aus Erfahrung weiß ich ja nun wie schwer es ist, die Sprache zu einem späteren Zeitpunkt noch zu erlernen. Daher habe ich mich entschieden, dass ich Horami gerne finanziell unterstützen möchte.

Im Rahmen meines Blogs Vietole, den ich schreibe seit ich in Vietnam lebe, habe ich daher eine Charity ins Leben gerufen. Ich werde in diesem Jahr zwei Halbmarathons in Vietnam (Ziel unter zwei Stunden) und als großes Finale den Hongkong Marathon am 12. Februar 2017 (Ziel: Persönliche Bestzeit unter 3:56) laufen.

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Mein bisher bestes Marathon-Finish, das hoffentlich von Hongkongab gelöst wird. Bild Ole Dross.

Diese Aktion begleite ich das ganze Jahr über in meinem Blog und sammle Spenden, die zu 100% an Horami fließen, um das nächste Buch zu finanzieren. Spenden könnt Ihr per Überweisung hier:

Kontoinhaber: Ole Dross
IBAN.: DE32672500201002732277
BIC: SOLADES1HDB
Bank: Sparkasse Heidelberg

Kontogebühren, Startgelder und Reisekosten trage ich natürlich selbst. Sämtliches Geld, das über die Spendenaktion gesammelt wird fließt an Horami.

Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen, genauere Informationen zum Ablauf der Charity findet Ihr in meinem Blog Vietole, wo ihr sie das ganze Jahr über verfolgen könnt.

Vielen herzlichen Dank an die HIM für das Bekanntmachen der Aktion und für die großartige Unterstützung und liebe Grüße aus Vietnam,
Ole

HIM-Absolvent Christian Seifermann berichtet von seinem Masterprogramm und dem Studienaufenthalt in Boston

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HIM-Absolvent Christian Seifermann an der Northeastern University. Bild: Christian Seifermann.

Heidelberg/Boston November 2015. Christian Seifermann, HIM-Absolvent in International Business Management 2014, berichtet von seinem Studienaufenthalt im Rahmen seines Master-Programms in Boston:

„Nach meinem Bachelor-Abschluss an der HIM habe ich beschlossen, mich bezüglich Masterprogrammen zu erkundigen und bin letztendlich beim Master in Management Programm der IPBS gelandet. Das Programm beinhaltet zwei Studienblöcke an verschiedenen Partneruniversitäten, einen praktischen Teil und die Thesis. Da ich meinen Abschluss gerne an der ESB erhalten möchte, habe ich mich entschieden den zweiten Studienblock in Reutlingen zu absolvieren. Für das erste Semester habe ich mir die Northeastern University in Boston ausgesucht.

Das Leben hier in Boston ist wirklich sehr interessant. Die Stadt bietet unglaublich viel und ist dennoch nicht ganz so wie man sich eine Großstadt vorstellt. Wenn ich Boston mit einer europäischen Stadt vergleichen sollte, würde ich behaupten, dass es Edinburgh sehr ähnlich ist. Zumindest vom Stil her und natürlich abgesehen von den kulturellen Unterschieden.

So ein Campus in Amerika ist schon etwas anderes als in Deutschland. Alles ist viel größer und die Studenten haben ein ganz anderes Bewusstsein im Hinblick auf ihre Hochschule. Hier ist jeder stolz an der Uni zu sein und trägt das nach Außen auch gerne weiter.

Das Programm und die Module sind interessant und vertiefen teilweise im Bachelor schon angeschnittenen Themenpunkte mehr im Detail. Da ich das Programm allerdings mit einem Master of Science abschließen werde, ist der statistische und mathematische Anteil deutlich höher als an der HIM. Vor allem in Statistik muss ich mich schwer ranhalten, denn hier habe ich durch mein Auslandssemester in Leeds keinerlei Vorkenntnisse.

Obwohl mir berichtet wurde, dass das Programm sehr intensiv sein soll, hätte ich es mir dennoch nicht ganz so extrem vorgestellt. Bisher muss ich sagen, dass der Master schon noch mal eine ganz andere Hausnummer ist als der Bachelor. Die größte Herausforderung hier ist das Zeitmanagement. Die „Overall Workload“ ist immens und man muss in jedem Modul mehrere “Individual“ als auch „Group Assignments“ abgeben. Leider habe ich ein wenig den Eindruck, dass dadurch die akademische Qualität der Arbeiten bzw. auch die Anforderungen diesbezüglich, geringer sind. So kommen pro Woche ca. zwei bis drei fällige Assignments und Examen zustande. Gerade deshalb muss man wirklich schauen, dass man seine Zeit gut einteilt und versucht die Gruppentreffen so effektiv wie möglich zu gestalten.

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Master-Programm in Boston. Bild: Christian Seifermann.

Ein normaler Tag sieht für mich deswegen so aus: 9:00 Uhr Bibliothek, zwischendurch Vorlesungen (fünf pro Woche à zwei Stunden) und wieder Bibliothek bis abends ca. 23:00 Uhr, sechs bis sieben Tage die Woche. Einen völlig freien Tag, an dem man mal nichts für die Uni macht, kann man sich kaum erlauben, vor allem weil der Druck noch gestiegen ist, seit die Programmkoordinatorin letzte Woche zu Besuch war und verlauten ließ, dass wir im Durchschnitt wohl mindestens ein B (umgerechnet 2,0) brauchen um an der ESB weiterzumachen.

Was man allerdings deutlich merkt, dass hier niemand mehr dabei ist, der nicht von seiner Studienwahl überzeugt ist. Im Bachelor hatte ich das Gefühl, dass der ein oder andere Student nicht so ganz das gewählt hatte, was er wollte, es aber dennoch irgendwie versucht hat, abzuschließen. Dementsprechend sind Motivation und Ehrgeiz hier ziemlich hoch. In Bezug auf erlangtes Vorwissen, würde ich sagen, dass ich mich verglichen mit meinen Kommilitonen, soweit ich das bisher abschätzen kann, sprachlich im oberen Drittel befinde, fachlich, je nach Modul, im Mittelfeld. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickeln wird wenn es dann zum zweiten Studienblock an der ESB geht.“

Weitere Bilder von Christian Seifermanns Studienaufenthalt in Boston findet Ihr hier:  Facebookseite der HIM.

Absolventenfeier am 24. Oktober im Prinz-Carl-Palais

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Absolventenfeier 2014 im Prinz-Carl-Palais.

Die Absolventenfeier findet in diesem Jahr am 24. Oktober 2015 statt. Veranstaltungsort ist wieder das Prinz Carl Palais (http://palaisprinzcarl.de/) im Herzen der Heidelberger Altstadt.

Der offizielle Teil der Graduation Ceremony mit den Reden und der Zeugnisübergabe beginnt um 16 Uhr, Einlass ist um 15 Uhr.

Das Team der Hochschule für Internationales Management freut sich schon sehr auf die Feier.

Ole Dross: „Von der HIM direkt nach Hanoi“

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Heidelberg/Hanoi 13. Februar 2015. Von 2011 bis 2014 habe ich an der HIM International Tourism Management studiert. Während des Studiums habe ich eine für mich selbst erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Hätte man mir zu Beginn des Studiums gesagt, dass ich im Sommer 2014 nach Vietnam ziehe – ich hätte es nicht geglaubt.

Doch während des Studiums absolvierte ich zwei Praktika. Das erste war ein freiwilliges Praktikum nach dem zweiten Semester. Durch Zufall und sehr spontan fand ich mich plötzlich für 3 Monate auf der Namseb Lodge in Namibia wieder. Es war das erste Mal für mich, dass ich Europa verlassen hatte, doch mein Fernweh war endgültig geweckt. Mein Pflichtpraktikum von knapp 5 Monaten verschlug mich wieder ins Ausland. Diesmal nach Asien. Nach Hanoi in Vietnam, um genau zu sein. Dass es mir hier gefallen hat ist wohl offensichtlich, schnell stand fest, dass ich wieder zurück gehen würde. Keine zwei Wochen nach meiner letzten Prüfung an der HIM trat ich meine neue Stelle beim Reiseveranstalter Exotic Voyages an.

Doch was ist es, das Vietnam zu so einem fantastischen Land macht? Ich gebe euch 10 Gründe, warum ihr unbedingt hier her kommen müsst:

1. Essen
Die vietnamesische Küche ist auf der ganzen Welt berühmt, doch nirgends schmeckt das Essen besser als direkt vor Ort – und zwar am besten auf einem maximal 20 cm hohen Plastikhocker am Straßenrand. Die Küche ist extrem vielseitig und sehr frisch. Es werden viele frische Kräuter verwendet, die dem Essen oft einen unbakannten und exotischen Geschmack verleihen. Außerdem wird allgemein mit sehr wenig Fett gekocht, das Essen ist äußerst gesund. Auf einer Rundreise wird man schnell feststellen, dass die Küche hier stark regional geprägt ist. Im Norden, Zentrum und Süden unterscheiden sich die Speisen enorm voneinander. Mir ist es zum Beispiel auch schon passiert, dass ich in Hoi An (namentlich) das selbe Gericht wie in Hanoi bestellt habe und etwas völlig anderes bekommen habe.

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Traditionelles Abendessen bei einer einheimischen Familie auf dem Land

2. Freundlichkeit
Vietnamesen sind ein unheimlich nettes Volk. Vietnam ist auch deshalb bei Touristen so beliebt, weil es ein sehr sicheres Reiseland ist. Hier gibt es kaum Kriminalität und die Menschen sind extrem hilfsbereit. Ganz gleich ob das Moped mitten in der Nacht am Straßenrand repariert werden muss, das Gas am Herd beim Kochen leer geht oder ob man sich einfach nur verirrt hat. Innerhalb von Minuten ist jedes Problem gelöst, und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Selbst wenn man in einem einfachen Straßenlokal sitzt passiert es ab und an, dass der Sitznachbar aufsteht, herüber kommt und ein Bier ausgibt. Es ist schwer, sich hier nicht wohl zu fühlen!

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Immer ein Lächeln im Gesicht: Meine Vermieterin kocht sogar für mich!

3. Städte
Keine Stadt in Vietnam gleicht der anderen. Der Norden ist traditioneller als der Süden, dies spiegelt sich vor allem in den zwei großen Städten wieder: Hanoi ist die Hauptstadt des Landes, sie liegt im Norden. Die Stadt ist äußerst traditionell, dies zeigt sich sowohl in Architektur und im Kleidungsstil vieler Vietnamesen als auch am Nachtleben. Um 24 Uhr ist hier Sperrstunde. Ganz anders in Ho Chi Minh Stadt, dem früheren Saigon und der größten Stadt des Landes. Wolkenkratzer, wildes Nachtleben und eine sehr westlich orientierte Bevölkerung.

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Sonnenaufgang über Saigon.

Auf den über 1500 Kilometern zwischen Hanoi und Saigon findet sich so mancher weitere Ort, der einen Besuch wert ist. In Da Lat fühlt man sich ein bisschen wie in Frankreich. Tolle Kolonialarchitektur und ein mildes Klima machen diese Stadt vor allem für Vietnamesen selbst zu einem beliebten Urlaubsort. Hoi An und Hue sind fantastische Altstädte im Zentrum des Landes, beide wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Auf den etwa 130 Kilometern zwischen den beiden Orten liegt Da Nang, die drittgrößte Stadt des Landes und eine moderne, aber sehr vietnamesische Stadt. Da Nang hat vor allem noch etwas zu bieten, und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt:

4. Strände
In Vietnam finden sich einige der schönsten Strände der Welt. Bei 3500 Kilometern Küstenlinie nicht verwunderlich! Und zu jeder Jahreszeit hat man irgendwo im Land Strandwetter! Da Nang und Hoi An im Zentrum haben wundervolle Strände, hier finden sich auch einige der besten Hotels des Landes, vielleicht sogar der Welt. Auch eine Pause am Strand bei einer Kreuzfahrt in der weltberühmten Halong Bay ist immer nett. Oder man springt direkt vom Schiff ins Wasser…

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Traumstrand gesucht? Vietnam hat ihn!

Im Süden ist das perfekte Strandwetter im Winter. Wer also kein Fan von Schnee ist (so wie ich), der kann es sich im Dezember auch bei 30 Grad in Mui Ne, Phan Thiet oder auf der Insel Phu Quoc am Strand bequem machen. Vielleicht das Highlight schlechthin ist allerdings die Inselgruppe Con Dao im Süden des Landes. Die kleine Inselgruppe ist noch nahezu unberührt und erwartet seine Besucher mit Traumstränden und gigantischen Strandvillen. Vielleicht trefft ihr hier ja auch das ein oder andere bekannte Gesicht, Angelina Jolie zum Beispiel verbringt hier gerne ihre Familienurlaube.

5. Reisterrassen
So vielseitig wie das Essen, die Kultur und die Städte ist auch die Natur Vietnams. Neben Stränden Sind es vor allem die Reisfelder, die das Landschaftsbild beherrschen. Doch auch diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Delta des Mekong oder des Roten Flusses blickt man auf endlose grüne Flächen, doch in den Bergen sind sie in Terrassen angelegt. Diese Bilder hat wohl jeder schon gesehen, die Terrassen gehören einfach zu Vietnam dazu. Der Anblick kann einem wirklich die Sprache verschlagen. Sa Pa ist der wohl berühmteste Ort für Touristen, doch die Reisterrassen finden sich natürlich überall in den Bergen. Ha Giang finde ich persönlich am beeindruckendsten, da die Berge hier noch viel steiler sind, das Tal ist enger und es kaum Touristengibt.Bedenkt man dann, dass das alles von Hand angelegt ist wird es nur noch beeindruckender.

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Auch die Berge bieten unfassbar schöne Landschaften.

Die Menschen leben hier noch einen sehr traditionellen Lebensstil, und am besten spürt man dies in den…

6. Homestays
Ich bin eigentlich ein Mensch, der den Komfort liebt, doch in den Homestays verzichte ich gerne mal darauf. Homestays finden sich in den ländlichen Regionen des Landes. Meist sind es sehr traditionelle Häuser – in den Bergen typischerweise Stelzenhäuser – und man lebt hier zusammen mit einer einheimischen Familie. Das Haus hat oft nur einen Raum. Man isst auf dem Boden, das Essen ist immer ein traditionelles Festmahl voller Köstlichkeiten und mit einer Menge selbst gemachtem Reiswein. Danach wird abgeräumt und es werden Schlafmatten oder dünne Matratzen ausgelegt. Alle schlafen in einem Zimmer. Wie gesagt, Komfort ist das nicht, aber ein sehr interessantes Erlebnis. Mein liebster Homestay steht übrigens in Mai Chau, hier war ich allein 3 Mal in den letzten Monaten. Ich bin schon ein Freund der Familie.

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Am schönsten ist es immer, bei einer Familie auf dem Land zu übernachten!

7. Kultur
Natürlich ist die Kultur für viele ein Grund nach Vietnam zu reisen. Doch ich denke, man kann nicht einfach von der vietnamesischen Kultur sprechen. Dazu gibt es zu viele Unterschiede. Es gibt über 50 verschiedene ethnische Gruppen, jede hat ihre ganz eigenen Rituale. Bei den Bergstämmen kommt es sogar of vor, dass sie nicht mal Vietnamesisch können! Sie sprechen nur die Sprache ihrer ethnischen Minderheit.
Allgemein lässt sich über die Kultur allerdings sagen, dass es eine sehr friedliche ist. Interessant ist, dass nur etwa 15 Prozent der Vietnamesen Buddhisten sind, die meisten bekennen sich zu keiner Religion. Die Familie ist das Wichtigste, daher herrscht hier ein Ahnenkult. In jedem Haus findet sich ein Altar, der den Vorfahren gewidmet ist. Hier finden sich Bilder der Verstorbenen, Räucherstäbchen und Opfergaben wie Süßigkeiten, Cola, Bier, Schnaps oder Zigaretten. Man sagt, dass man im Leben nach dem Tod die gleichen Dinge braucht, wie im Leben auf der Erde. Es gibt sogar eine eigene Währung für die Verstorbenen. Man kauft dieses Papiergeld und verbrennt es dann, auf diesem Weg lässt man es den Vorfahren zukommen.

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Typisch vietnamesisch: Der Eingang zum 1000 Jahre alten Literaturtempel in Hanoi.

8. Straßenverkehr
Wenn wir schon von Kultur sprechen: Ein wichtiger Teil ist sicher der Straßenverkehr. Den Meisten geht es wie mir. Als ich in Vietnam angekommen bin, habe ich einen Blick auf die Straße geworfen und gesagt: „Ich werde niemals hier auf einen Roller steigen“. Drei Tage später habe ich mir einen gemietet. Die Straßen hier sind voll von Motorrollern und es scheint, als würde jeder ohne Sinn und Verstand fahren. Kreuz und quer und durch die engsten Lücken fährt man hier, es wird permanent gehupt. Doch sobald man sich einmal in diesen Verkehr hineinbegeben hat, ist es ganz einfach:  im großen und ganzen ist es wie Schwimmen. Man muss einfach mit dem Strom gehen. Es gibt sogar tatsächlich ein System, und das heißt Rücksicht. Man schaut immer auf seinen Vordermann und nach rechts und links. Der Hintermann kündigt sein Kommen durch Hupen an, daher der Geräuschpegel. Da das Tempo allgemein recht langsam ist, passiert in den Städten auch nicht viel. Und selbst wenn man bei 20 oder 30 Stundenkilometern mal stürzt: Mehr als eine Schürfwunde gibt es selten, ich spreche aus Erfahrung.

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Abendlicher Verkehr in den Straßen Hanois.

9. Hanoi
Ich habe meine neue Heimatstadt ja schon erwähnt, doch Hanoi ist definitiv nochmal eine separate Nennung wert. Die Stadt hat so viele verschiedene Gesichter! Da wäre das französische Viertel, mit all den Prachtbauten aus der Kolonialzeit. Hier befinden sich die besten Hotels der Stadt, die Luxusgeschäfte und noble Restaurants. Dann ist da die Altstadt. Traditionelle Archiektur und enge Gassen, man fühlt sich wie in einer ganz anderen Welt. Am West Lake leben allgemein die meisten Ausländer. Hier hat man durch den großen See ein wenig Platz und mehr Luft zum Atmen, auch die meisten Orte zum Ausgehen sind hier. Und überall finden sich die berühmten Sehenswürdigkeiten aus verschiedensten Epochen. Zahlreiche Pagoden und der Literaturtempel, der mit fast 1000 Jahren beinahe so alt ist wie Hanoi selbst. Oder das Mausoleum, in dem man Ho Chi Minh, den Onkel aller Vietnamesen, besuchen kann. In Hanoi wird es niemals langweilig, ganz gleich ob man hier wohnt oder als Tourist zu Besuch ist. Und wenn man den ganzen Tag damit verbringt, sich durch den Streetfood der Stadt zu probieren!

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Das verbindet wohl jeder mit Hanoi: Der Hoan Kiem See im Stadtzentrum.

10. Ich
Zugegeben, der letzte Grund ist ein bisschen egoistisch. Aber natürlich freue ich mich immer über Besuch aus Deutschland! Sollte also jemand eine Reise nach Vietnam planen sagt mir Bescheid. Da ich ja langsam selbst Vietnamese werde, lade ich euch gerne alle auf ein Bierchen ein. Oder lieber traditionellen grünen Tee?

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Hoffentlich bis bald in Vietnam!

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg dankt ihrem Alumni Ole Dross für diesen ganz hervorragenden Artikel.

„An der HIM wird jeder Einzelne unterstützt“ – Interview mit unserer Absolventin Mona Amelung

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Mona Amelung.

Heidelberg, 25. November 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit der HIM-Absolventin Mona Amelung (Tourismus), die sich zur Zeit im Masterstudium befindet.

Was hat Sie vor Studienbeginn bewogen, sich für die HIM zu entscheiden?

Nachdem ich die HIM neben verschiedenen anderen privaten und staatlichen Hochschulen auf einer Messe entdeckt habe, war ich sofort überzeugt, dass sie die richtige Hochschule für mich sein wird. Dieser erste Eindruck wurde dann auch auf einem Open Campus Day bestätigt.

Ich wollte an einer Hochschule studieren, an der man nicht anonym bleibt, sondern an der man sich für jeden einzelnen Studenten interessiert. An der HIM wird jeder Einzelne unterstützt, seinen individuellen Weg ins Berufsleben zu finden, vor allem durch die Mithilfe des Career Services.

Die Kursgrößen sind überschaubar und der Unterricht interaktiv und praxisnah, eher nach schulischem Vorbild, sodass auch dort auf jeden  Studenten eingegangen werden kann und man die Möglichkeit bekommt, sich selbst einzubringen.

Außerdem bietet die HIM einen international anerkannten Abschluss, den Bachelor of Arts (Honours), was ein weiterer Pluspunkt für mich war, um mir auch berufliche Türen ins Ausland zu öffnen.

Was verbindet Sie heute mit der HIM? Stehen Sie noch in Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen oder Mitarbeitern?

Mit der HIM verbindet mich auch heute noch viel, da es schließlich ein kompletter Lebensabschnitt war. Mit einigen Kommilitonen stehe ich noch in Kontakt, da sie in den drei Jahren Studium zu engen Freunden geworden sind. Und auch zu den Mitarbeitern der Hochschule, vor allem des Career Services, die mich regelmäßig mit aktuellen Jobangeboten versorgen, bin ich heute noch gerne verbunden.

Wo waren Sie in Heidelberg, wenn Sie nicht an der Hochschule waren?

Wenn ich nicht an der Hochschule war, konnte man mich meistens zusammen mit Kommilitonen finden, sei es im Kino, bei Spieleabenden oder gemütlich in einem Café. Natürlich kam auch das Nachtleben Heidelbergs nicht zu kurz. Außerdem habe ich sehr gerne das Angebot des Hochschulsports genutzt.

Gab es während Ihrer Zeit an der HIM eine Veranstaltung, die Sie – im Nachhinein betrachtet – als besonders wertvoll für Ihren Werdegang erachten?

Meiner Meinung nach hat die Kombination aller Veranstaltungen dazu beigetragen, das Wissen zu erlangen, das wir alle nach unserem Abschluss besitzen und das uns auszeichnet. Als besonders wertvoll würde ich allerdings die Personal Skills Trainings an der HIM erachten, da sie einen auf die wirkliche Arbeitswelt vorbereiten, in der Praxis. Durch Seminare wie Telefontrainings, Bewerbungstrainings oder moderne Umgangsformen im Berufsleben habe ich mich in meinen Praktika sicherer gefühlt und konnte so manches Fettnäpfchen vermeiden.Was nützt einem Fachwissen, ohne die notwendigen sozialen Kompetenzen zu haben?

Was würden Sie heute in Ihrem Studium anders machen?

Im Grunde genommen würde ich nicht viel anders machen. Mit meiner jetzigen Praxiserfahrung würde ich mich eventuell auf andere Dinge fokussieren bzw. einfach besser wissen, worauf es später ankommen wird, aber ich denke, diese Haltung begleitet einen sein Leben lang. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Studium verlaufen ist.

Womit konnte man Sie vom Lernen abhalten?

Vom Lernen abhalten konnte man mich mit jeglicher Art von sozialen Aktivitäten, aber geht das nicht jedem so?!

Hat Sie das Studium an der HIM auf Ihr Masterprogramm vorbereitet? Inwiefern?

Mein Studium an der HIM hat mich auf jeden Fall sehr gut auf mein Masterstudium vorbereitet. Insbesondere von der intensiven Vorbereitung auf wissenschaftliche Arbeiten und letztendlich natürlich auf die Bachelorarbeit kann ich nur profitieren. Und auch durch das Halten diverser Präsentationen, vor allem Gruppenpräsentationen, wurde ich sehr gut auf mein Masterstudium vorbereitet, wo diese nur vermehrt aufkommen. Ich habe mir in meinen drei Jahren an der HIM ein effektives Zeitmanagement angeeignet, was mir in jeglicher Hinsicht zugutekommt.

Sehen Sie einen Unterschied zwischen dem BA- und Masterprogramm?

Es wäre komisch, wenn ich zwischen einem BA- und einem Masterstudium keine Unterschiede sehen würde, aber das Prinzip der beiden Programme ähnelt sich sehr, weshalb mir beide Programme stets großen Spaß bereitet haben bzw. immer noch bereiten.

Was raten Sie den Absolventen der HIM?

Nutzt alle Chancen, die sich euch bieten, sie kommen nicht wieder zurück!

Heidelberg, Boston, Reutlingen, Wolfsburg … – Interview mit Alumni Lukas Söntgerath (IBM)

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HIM-Alumni Lukas Söntgerath. Foto: zg.

Heidelberg, 23. Oktober 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit dem HIM-Alumni Lukas Söntgerath (IBM).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?
Ich habe mich damals für den Studiengang International Business Management entschieden und bin rückblickend betrachtet sehr froh darüber. Prinzipiell habe ich mich aus 2 Gründen für die HIM entschieden:

1. bietet das Studium eine umfassende Verzahnung von sprachlichen, interkulturellen und wirtschaftlichen Inhalten. Ich hatte dieses Studium als idealen Hebel gesehen um meine Stärken in Sprachen und Kommunikation zu pushen und mein Interesse für Betriebswirtschaft zu professionalisieren sowie mit ersterem zu kombinieren.

2. erachtete ich den Bildungsstandort Heidelberg als sehr attraktiv, da man hier das volle Spektrum einer Studentenstadt miterleben kann und sich gleichzeitig in einer intellektuellen Gemeinschaft wiederfindet (durch andere Studenten, wissen-schaftliches Angebot, Uni HD etc.)

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan?
Nach dem HIM Studium habe ich ein Double Degree Master of Science Program an der Northeastern University Boston und der ESB Business School Reutlingen begonnen. Aktuell befinde ich mich zwar immer noch in diesem Programm, absolviere aber zur Zeit ein Pflichtpraktikum in der Marketingstrategie bei der Volkswagen AG in Wolfsburg.

Was kam Ihnen bei Ihrem Masterstudium von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?
Da fallen mir ad hoc drei Schlüsselkompetenzen ein, die mir einen entscheidenden Vorteil verschafften.

1. die äußerst intensive und tiefe sprachliche Ausbildung insbesondere in Englisch, lies mich im hundertprozentigen englischsprachigen Master um Welten besser aussehen als meine Kommilitonen. Dies hatte den Effekt, dass meine Noten besonders bei qualitativen schriftlichen Abgaben im Vergleich deutlich besser waren als die von Studenten, die ein rein deutsches BWL-Studium absolviert hatten. Dieser Effekt wurde zudem durch die sogenannte HIM „Assignment-Kultur“ intensiviert. Man hat einfach schon früher und öfter als andere gelernt, wie man solche Arbeiten erledigt.

2. hatte ich durch das HIM Studium ein sehr solides und holistisches Wissen über betriebswirtschaftliche, soziale sowie volkswirtschaftliche Inhalte und Zusammenhänge. Eine sehr gute Grundlage um diese in einem Master Studium zu vertiefen.

3. lernt man an der HIM interdisziplinär, wodurch man zum Beispiel lernt sich selbst gut zu verkaufen oder mit sozialen Skills zu punkten. Ein möglicherweise entscheidender Wettbewerbsvorteil, wenn man mit anderen auch sehr gut ausgebildeten Mitstreitern konkurriert.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?
Meine Hauptmotivation für ein Masterstudium war meinen sozialen und intellektuellen Horizont zu erweitern und festigen. Submotivationen für das spezielle Studium waren der eher quantitative Schwerpunkt des gewählten Masters als perfekte Ergänzung zum HIM Studium, die Möglichkeit ein Auslandsstudium wahrzunehmen als auch die Möglichkeit an 2 international sehr renommierten Hochschulen zu studieren.

Was planen Sie nach dem Master?
Nach dem Master plane ich mich noch in verschiedenen Branchen (z.B. Konsumgüter, Automotive, Consulting) in der Marketingstrategie oder im Produktmarketing auszuprobieren. Ich plane aber auch, einen Einblick im Bereich der Politik zu gewinnen (Wirtschaftsministerium, Abgeordnetenpraktikum, etc.). Mal schauen wo ich hängen bleibe 😉

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?
Früh anfangen zu überlegen wo man hinwill. Konkrete Ziele setzen und Maßnahmen definieren, die zur Zielerreichung beitragen sollen. Gut überlegen was zu einem passt und was nicht. Und immer authentisch bleiben und an sich glauben 🙂

Spannendes Interview mit HIM-Alumna Lena Schoeps

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Heidelberg, 30. September 2014. HIM-Alumna Lena Schoeps (24), nach England, Italien, Schweiz in Deutschland angekommen, bevor es im September wieder nach England geht :).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?

Seitdem ich 2005 begeistert die Beachvolleyball WM in Berlin verfolgt hatte, war für mich klar – das möchte ich auch machen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meinem Abitur für den Studiengang ‚International Business with Event and Congress Management‘ an der HIM entschlossen. Besonders interessant war für mich hierbei die Aufteilung in betriebswirtschaftliche und eventbezogene Fächer und die Tatsache, dass ab dem zweiten Jahr in Englisch unterrichtet wurde. Hinzu kamen weitere Fächer wie Französisch und Chinesisch sowie ein 11-wöchiges Praktikum und diverse ‚Personal Skills‘ Trainings. Rückblickend betrachtet hat mich mein 3-jähriges Studium an der HIM optimal auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet und die Grundlage für mein Masterstudium gelegt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan? Welche Aufgaben hatten Sie bei diesem Unternehmen? Was kam Ihnen bei Ihrer Tätigkeit von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?

Nach dem Studienabschluss an der HIM habe ich ein Jahr bei dem Deutschen Volleyball Verband in Frankfurt gearbeitet. Ich habe als Praktikantin für die 2013 CEV Volleyball European Championship Women gestartet und wurde bald die Assistentin des deutschen Executive Directors. Da das Team des NOCs (National Organising Committee) aus drei Personen bestand, waren meine Aufgaben glücklicherweise sehr vielfältig. Ich war verantwortlich für Aufgaben in den folgenden Bereichen: Promotion, PR, Social Media, Übersetzungen, Volunteers, Akkreditierungen und die Analyse von Ticketverkäufen. Das Jahr in dem NOC war mehr als aufregend und ich habe eine Menge von meinen Kollegen im Office und dann vor Ort an den fünf Austragungsorten lernen können. Ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich das an der HIM Gelernte, in der Praxis anwenden konnte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das Fach Eventlogistik in dem wir Tipps und Tricks gelernt haben, effektiv, die im Event involvierten Personen zu transportieren und in Hotels unterzubringen – eines meiner mit Verantwortlichkeiten im NOC :). Der Unterricht auf English war natürlich das beste Training, um während der EM die offiziellen Texte zu übersetzen und mich mit den englisch sprechenden Beteiligten zu unterhalten. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des HIM-Studiums die Mischung aus Praxisbezug und Theorie.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?

Ich war mir immer sicher, dass, nachdem ich die Basis im Eventbereich mit dem HIM-Bachelor gelegt hatte, noch einen Master im Bereich Sport erlangen möchte. Ich habe mich für den FIFA Master – International Master in Management, Law and Humanities entschieden, weil er drei enorm wichtige Bereiche des Sports abdeckt, mir die Möglichkeit bietet in drei verschiedenen Ländern zu studieren und durch zahlreiche Field Visits bei beispielsweise FIFA, UEFA oder Ferrari einen tollen Einblick in die Welt des Sports ermöglicht. Meine 28 Kommilitonen aus 24 verschiedenen Ländern!!! und ich haben in Leicester, UK mit Sportgeisteswissenschaften gestartet, dann in Mailand (Italien) Sportmangement studiert und den Master in Neuchâtel, Schweiz mit Sportlaw beendet. Dieses Masterstudium, welches weltweit zum besten Sportmanagement-Master 2014 gekürt wurde, hat mir geholfen nicht nur theoretisch neues Wissen anzueignen, sondern auch aufgezeigt, was es alles außerhalb von Europa kulturell und sportlich zu entdecken gibt.

Was planen Sie nach dem Master?

Nach dem Master werde ich ein 2-montatiges Praktikum bei einer Londoner Sportevent Agentur absolvieren. Nach dieser Zeit möchte ich langfristig im Sportevent Bereich Fuß fassen. mit dem Ziel. baldmöglichst im Orgateam für die Olympischen Spiele oder der FIFA WM zu sein (was mit 24 Jahren eine Herausforderung sein wird :)).

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?

Hier halte ich mich kurz und möchte euch nur gerne mein persönliches Motto verraten:
‘Only the person enthusiastic about something is able to inspire others with her personality and her work’,

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Absolventenfeier im Brahmssaal am 28. September 2013

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Brahmssaal der Musik- und Singschule: Abschluss geschafft! Die Hüte fliegen.

Heidelberg, 02. August 2013.  Am Samstag, 28. September 2013, ist es wieder soweit: Die Absolventen des Bachelor-Studiums an der Hochschule für Internationales Management Heidelberg (HIM) feiern im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Brahmssaal (Musik- und Singschule Heidelberg) ihren Abschluss und bekommen ihre Zeugnisurkunden überreicht.

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Sektempfang im Foyer der Musik- und Singschule.

Das genaue Programm der Graduation Ceremony wird noch bekannt gegeben.

Das HIM-Team freut sich auf die Absolventenfeier 🙂

HIM-Alumna Kathrin Schmid in Peking – ein Interview

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Heidelberg, 15. Januar 2013. Unser Redaktionsmitglied Annette Höhne hat die HIM-Absolventin Kathrin Schmid interviewt:

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Die HIM-Absolventin Kathrin Schmid bei einer Präsentation mit chinesischen Kunden.

Wie haben Sie das Praktikum gefunden und wie lange wollen Sie bleiben?
Ich hatte die Stelle über AIESEC gefunden, die in meinem zweiten Studienjahr eine Präsentation an der HIM durchgeführt hatten. Die Stelle war als Praktikum ausgeschrieben, inzwischen habe ich mich aber mit meiner Chefin auf eine Festanstellung geeinigt, da sie mit meiner Leistung sehr zufrieden ist und sie mich gerne noch länger behalten will. Wie lange ich hier bleiben werde, weiß ich noch nicht, aber ich schätze mal China wird so schnell nicht langweilig werden… 🙂

Wie sieht denn die Finanzierung Ihres Aufenthalts dort aus?
Die Unterkunft wird gestellt und ich erhalte darüber hinaus einen Lohn, der über dem Durchschnitt eines chinesischen Angestellten in Peking liegt. Desweiteren bekomme ich leistungsorientierte Boni. Insgesamt also genug Geld um meinen Aufenthalt zu finanzieren und am Ende des Monats bleibt immer noch ein wenig zum Reisen übrig.

Welche Aufgaben haben Sie dort?
Meine Aufgaben bisher lagen darin Bildungsreisen nach Europa für chinesische Schüler im Alter zwischen 15-18 Jahren zu organisieren, d.h. die Agenda planen, Firmen kontaktieren die wir besuchen möchten, ein Cross-Cultural Training organisieren, Visa-Angelegenheiten für die chinesischen Schüler regeln, Trainingsmaterial zusammenstellen, etc.

Wir arbeiten mit der britischen Organisation ASDAN zusammen, die unsere Bildungsreisen kontrollieren und Zertifikate für die Schüler ausstellen. Das Zertifikat hilft den Schülern dann später bei der Bewerbung für ein Studium im Ausland. Um dieses Zertifikat zu bekommen, müssen die Schüler ein Portfolio erstellen und 6 verschiedene Kompetenzen erlernen, wie zum Beispiel Team Work. Ich habe als ich hier angefangen habe ein Training von ASDAN bekommen, damit ich selbst die Schüler unterrichten und die Portfolios korrigieren darf. Desweiteren werde ich als „Tourguide“ bei der Reise fungieren und hab die Verantwortung dafür, dass alles rund läuft.

An was arbeiten Sie denn gerade?
Abgesehen von der Reise, bin ich gerade dabei weiteres Trainingsmaterial zu erstellen. Unser neues Projekt heißt MUN (Model United Nations). Das ist eine Simulation von den echten Vereinten Nationen. Wir begleiten die Schüler in die Vereinigten Staaten zu Konferenzen bei denen globale Themen diskutiert werden – wie bei den echten Versammlungen auch. Meine Firma organisiert das Rahmenprogramm für diese Reisen und liefert Trainingsmaterial in Zusammenarbeit mit ASDAN damit das ganze Programm wissenschaftlicher abgedeckt ist.

Konnten Sie Ihre Chinesisch-Kenntnisse aus dem Wahlkurs „Dritte Fremdsprache Chinesisch“ an der HIM schon ausbauen?
Viel Zeit zum Chinesisch lernen bleibt mir leider neben der Arbeit kaum. Ich habe eine Privatlehrerin hier in Peking mit der ich mich ein Mal pro Woche treffe, um vor allem sprechen zu üben. Auch wenn ich meine Kenntnisse bisher noch nicht viel ausbauen konnte, bin ich sehr froh, dass ich den Wahlkurs in der HIM hatte, da ich auf diese Weise schon vor meiner großen Reise ein Gefühl für die Sprache bekommen konnte. Ohne Vorkenntnisse wäre es sehr schwierig gewesen die Sprache und Zusammenhänge zu verstehen.

Was würden Sie als Besonderheiten in China bezeichnen, die man beachten sollte, wenn man als Europäer erstmals nach China reist?
Insgesamt war ich positiv überrascht wie einfach es für Europäer ist, hier zu leben. China hat viele Besonderheiten zu bieten, besonders weil die Kultur und Mentalität sehr unterschiedlich zu Europa ist, aber man trifft keinesfalls auf Diskriminierung oder dergleichen. Was für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war sind die Menschenmassen auf die man täglich trifft, die chinesischen Toiletten (die meistens nur aus einem Loch im Boden bestehen) und das manchmal sehr exotische Essen. Auf der anderen Seite sind Großstädte wie Peking aber auch sehr international – es leben viele Ausländer hier, es gibt westliche Restaurants und Supermärkte und Zeitungen/ Informationsmaterial auf Englisch – man fühlt sich also nicht ganz so verloren wenn man das erste Mal nach China reist. Darüber hinaus ist die Kriminalitätsrate trotz der vielen Menschen relativ gering was mir immer ein Gefühl von Sicherheit in dieser großen Stadt gibt.

Was war am Anfang besonders schwer? Was gefällt Ihnen besonders gut?
Am Anfang ist es mir schwer gefallen, mich an die Wohnsituation anzupassen. Meine Firma stellt mir zwar ein Zimmer, was aber sehr dem chinesischen Standard entspricht. Anfangs habe ich mein Zimmer mit drei weiteren Arbeitskolleginnen geteilt und das Bad mit insgesamt acht Leuten. Mittlerweile habe ich mein eigenes Zimmer, aber die Wohnung ist dennoch sehr spärlich ausgestattet und nicht unbedingt gemütlich. Ich sehe es aber dennoch positiv, da ich die Möglichkeit habe das „originale“ chinesische Leben zu erfahren und mit Chinesinnen zusammen zu wohnen.

Besonders gut an China bzw. an Peking gefällt mir, dass es so unglaublich abwechslungsreich ist und so viel zu sehen gibt. Ich bin schon viel in China gereist und bin immer wieder fasziniert wie unterschiedlich das Land ist – die Städte unterscheiden sich sehr von den ländlichen Gebieten und das Essen und die Geschmacksrichtungen sind in jeder Provinz anders.

Welche Studienfächer sind Ihnen bei Ihrer Arbeit in Peking besonders hilfreich?
Da unsere Firmensprache Englisch ist, hat es mir am meisten geholfen, dass die Studienfächer an der HIM hauptsächlich auf Englisch gehalten wurden. Ansonsten wäre es sehr schwierig für mich gewesen, die wirtschaftlichen Begriffe und Zusammenhänge zu verstehen und die Kommunikation mit meinen Kollegen fällt mir somit auch leichter. Ich denke, insgesamt habe ich während meines Studiums ein Gefühl dafür bekommen, wie ein Unternehmen funktioniert und die einzelnen Bereiche, wie zum Beispiel Sales und Marketing, zusammenspielen. Ich kann nicht sagen, dass ein bestimmtes Studienfach besonders hilfreich ist – es ist mehr das rundum Verständnis von International Business das mir bei der Arbeit weiterhilft.

Was planen Sie nach Ihrem Aufenthalt in Peking?
Genaue Pläne für die Zeit nach meinem Aufenthalt in Peking habe ich noch nicht. Ich könnte mir gut vorstellen meinen Master im Bereich „International Communications“ oder Projektmanagement zu machen, aber dafür muss mich erst noch genauer informieren bevor eine Entscheidung treffen.

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?
Was ich gerne den Studierenden der HIM mit auf den Weg geben möchte ist so viel Auslandserfahrung wie möglich zu sammeln. Ich war mittlerweile schon drei Mal für längere Zeit im Ausland – für einen Schüleraustausch in Ecuador, das Pflichtpraktikum in Namibia und nun mein Job in Peking – und ich hab bei jedem Aufenthalt so viel gelernt.

Nicht nur in dem Job und den Aufgaben die ich hatte, sondern so viel für mich selbst, das meine Persönlichkeit gestärkt und mir neue Sicht-und Denkweisen vermittelt hat. Reisen und fremde Kulturen kennen lernen ist eine Leidenschaft von mir und wenn ich die Möglichkeit habe das mit dem Studium oder mit einem Job zu verbinden, gibt es nichts Besseres für mich. Außerdem sind solche Auslandserfahrungen immer ein Pluspunkt im Lebenslauf besonders wenn man später in einer internationalen Firma arbeiten möchte.