Absolventin Katharina Finke veröffentlicht ihr zweites Buch

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Heidelberg, 28.02.17. Vor einigen Jahren hat Katharina Finke bei uns ihren Bachelor in „International Business with Tourism Management“ gemacht. Seitdem sie einen Master in Journalismus angeschlossen hat, arbeitet sie als Autorin und freie Journalistin. Jetzt erscheint ihr zweites Buch „Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“. Sie erzählt darin, wie sie nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund zur modernen Nomadin wurde. Ein Leben aus dem Koffer,  rund um den Globus. Mehr Infos hier.

Interview mit Tobias Klöpf, Lead des Young Travel Industry Clubs

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Heidelberg, 15.12.16. Am 14. September traf Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der Hochschule für Internationales Management Heidelberg, im Rahmen einer Networking-Veranstaltung des Travel Industry Club in Mannheim, Tobias Klöpf, Lead Young Travel Industry Club (YTIC). Im Rahmen der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) an der Fachhochschule Worms trafen sie sich wieder für ein Interview:

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Tobias Klöpf, Lead Young Travel Industry Club (YTIC).zg.

Frage 1:  Stell Dich bitte kurz vor.

  • „Ich liebe und lebe Networking“
  • Ich bin Wirtschafts- und Reiseverkehrsassistent.
  • Seit 2013 Studium Tourism and Travel Management an der Hochschule Worms – jetzt beendet. 🙂
  • Im Herbst Thesis zu Mountainbiketourismus abgegeben. In diesem Segment berate ich Akteure des MTB-Tourismus. Selbst bin ich ausgebildeter Bikeguide, führe jeden Sommer einige Alpencrosstouren. Das erdet einen und schafft hervorragenden Ausgleich. Faktor Sport ist mir enorm wichtig. Ich fahre ab 2017 in einem professionellen Team MTB und liebe Triathlon.
  • Während meines Studiums war ich parallel Werksstudent beim renommierten Euro Lloyd Reisebüro.
  • In den Wintermonaten plane ich das Bühnenprogramm im Career Center der ITB sowie im Rahmen des ITB Kongress den Young Professionals Day. Diese Programme moderiere ich ebenfalls.
  • Für die Stuttgarter Vortragsreihe Traum und Abenteuer moderiere ich Vorträge und unterstütze im Sponsoring.
  • Ich gebe zahlreiche Gastvorträge zu Themen: Networking, Business-Knigge und Mountainbiketourismus.
  • FVW Top unter 30 Finalist, und Willy-Scharnow Preisträger.
  • Ich bin Gründer und Lead beim Young Travel Industry Club (YTIC).

Frage 2: Warum besuchst Du die DGT-Tagung hier in Worms

„Horizont“ erweitern. Durch Tagungen und Kongresse kann man meiner Meinung nach Inhalte am fokussiertesten erlernen und sich parallel dazu austauschen. Zudem pflege ich hier Kontakte zur Wissenschaft / DGT-Mitgliedern. An solchen Tagungen schaut man zudem nach potenziellen Referenten und Partnern für z.B. gemeinsame Events oder Sponsorings. Wichtige Geschäfte besiegelt man oft auch bei Abendevents bei einem Glas Wein, das gehört ebenso dazu. Es gibt immer überall Synergien, die es auszuloten gilt. Deshalb schaue ich bei Tagungen prinzipiell mit wem kann man was, wie, wann, gemeinsam auf die Beine stellen. Ich liebe Kooperationen und unser Geschäftsmodell eines Clubs lebt von eben diesen Synergien.

Frage 3: Wie erwähnt, bist Du Gründungsmitglied des 2014 ins Leben gerufenen Young Travel Industry Club (YTIC). Warum wurde der YTIC gegründet?

Im Januar 2014 war ich beim Travel Technology Symposium, als einziger Student und hatte die Vision, dies solle sich ändern. Gemeinsam mit dem TIC Präsidium wurde daraufhin beschlossen, neue Wege zu gehen und die Young Generation mit den Etablierten zu vernetzen. Ich musste mich zunächst in die Arbeit eines Wirtschaftsclubs einarbeiten. Netzwerken hatte ich frühzeitig im Reisebüro gelernt. Aus dieser Zeit konnte ich auch bereits viele Kontakte mit dem TIC verknüpfen.

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Frage 4: Seit Frühjahr 2015 bist Du Lead des YTIC. Hättest Du vor 5 Jahren an so eine Position gedacht? Wie bist Du dazu gekommen?

Bereits in der 7. Klasse wusste ich, ich will Tourismus studieren und steckte hohe Ziele. Die Noten sprachen andere Worte, ich hielt am Traum fest und wählte den Weg über die Ausbildung im Reisebüro. Heute meiner Meinung nach die wichtigste Weiche meines Lebens. Ohne diese solide, breitaufgestellte kaufmännische Grundausbildung wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Berufspraxis und darauf aufsetzend die Theorie ist der Schlüssel zum Erfolg. So wusste ich zu jeder Theorie aus den Vorlesungen immer bereits Beispiele aus der Praxis.

Zur Lead Position kam ich einerseits, weil es immer wieder Menschen gibt, die Potenzial entdecken und dieses fördern. Andererseits ist Selbstvertrauen, Belastbarkeit, Ehrgeiz und vernetztes Denken essentiell für Führungsaufgaben. Das sind Dinge, die man erlernen kann. Durch den vielen Sport z.B. lernt man neben Disziplin, Ehrgeiz sowie Belastbarkeit. Vernetztes Denken funktioniert, wenn man eben nicht in Rastern und vorgefertigten Mustern denkt, sondern seine eigene Meinung und Idee verfolgt.

Frage 5: Warum sollen unsere Studierenden sich für den YTIC interessieren?

Wir erweitern den Horizont, vernetzen die Young Talents mit den Etablierten sowie untereinander. Wie loyalisieren hin zur Branche, geben durch unsere Events Einblicke in Unternehmen und bei Workshops betreiben wir Personalentwicklung.

Frage 6: Der TIC und der YTIC tragen mit ihren Programmen und Veranstaltungen dazu bei, u.a. Kontaktnetzwerke aufzubauen und zu pflegen. Wie wichtig ist es, ein persönliches Netzwerk zu pflegen? Kannst Du unseren Studierenden hierzu Tipps geben?

Für sämtliche Aufgaben und Probleme die einem im Berufsleben begegnen gibt es Menschen, die diese lösen können. Bzw. gibt es zu jeder Idee Partner, die einen unterstützen. Diese sollte ich möglichst in meinem Netzwerk vereinen. Bereits frühzeitig sollte man sich dieses Netzwerk aufbauen, um in sämtlichen Situationen darauf zurückgreifen zu können. Die Reiseindustrie lebt vom Netzwerken und die meisten Aufträge und Jobs werden im eigenen Netzwerk vergeben!

Frage 7: Als Mitglied des YTIC können Studierende an Veranstaltungen des TIC und des YTIC teilnehmen. Im Rahmen der DGT-Tagung finden zwei solche Events statt. Kannst Du diese zwei Events kurz vorstellen und deren Ziele erläutern? 

TIC-Get-together „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ um die regionalen Tourismusunternehmen mit den Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zu vernetzen.

YTIC-Networking „Wissenschaft ist sexy“ um die Wissenschaft als spannendes Arbeitsfeld zu diskutieren und die Lanze zu brechen, dass Tourismuswissenschaft keine alte, staubige Studiensammlung aus der HS-Bibliothek ist.

Frage 8: Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation und Durchführung solcher Events? Welche Unterschiede gibt es zwischen Groß-Events und kleineren, regionalen Veranstaltungen?

Es gilt gute, aktuelle Themen zu bespielen und diese mit möglichst hochrangigen Experten der jeweiligen Segmente zu besetzen. Dadurch gelingt gute Qualität, die uns nachhaltigen Erfolg bringt und den Gästen echten Mehrwert liefert. Unsere Symposien und „Oscars der Branche“ haben natürlich bedeutend höheren Workload und Vorlaufszeiten. High-Level-Qualität bei großen Events zu liefern, bei denen man Tagesprogramme mit 20 Top-Speakern hat, sind Herausforderungen, welche aber durch unser Netzwerk und das großartige TIC-Team gut zu meistern sind. Kleinere Networkingevents sind das „Herzstück“ des Clubs. Hier gilt es, in exklusiver Location zu essentiellen Themen, die Entscheider der Branche zusammen zu führen.

Frage 9: Abschließend, welchen weiteren Rat würdest Du aus Deiner Erfahrung heraus unseren Studierenden geben?

Startet euer Netzwerk, jetzt, sofort! Networking macht enormen Spaß und hilft einem statt den 0815-Weg, den eigenen, besten, Karriereweg einzuschlagen. Die Kontakte dienen nicht nur dem Business, man unterhält sich durchaus auch über private Themen, wodurch das Netzwerk, Privat und Beruf verschmelzen lässt. Generell halte ich nichts von Work-Life-Balance, sondern empfehle eher das Gegenteil, nämlich alles als ein großes Ganzes zu sehen. Dann fällt es wirklich leichter mit der Karriereplanung – man fühlt sich als Teil der Branche. Sie ist die beste der Welt und lebt von großartigen Charakteren, die das eher margenschwache Business vergessen lassen. Zudem empfehle ich, jederzeit offen für sämtliche Themen zu sein und mit offenen Augen und Ohren auf möglichst vielen touristischen Events, Tagungen und Kongressen unterwegs zu sein. Zudem ist Know-How in Sachen E-Business gefragter denn je. Die Herausforderungen und Trends der Industrie 4.0 sollte jeder Studierende verinnerlichen.

Eine Absolventin berichtet: Sawubona – Hallo aus Südafrika!

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Seit Jahren in Südafrika angekommen: Julia Shephard mit ihrem Mann Andrew. zg.

Heidelberg, 05.12.16. Mein Name ist Julia Shepherd, ich bin im schwäbischen Ludwigsburg nahe Stuttgart aufgewachsen und war bereits von Klein auf fasziniert vom Reisen in fremde Länder.

Nachdem ich in Heidelberg 2004 mein Tourismus-Studium abgeschlossen hatte, entschied ich mich, für ein sechsmonatiges Praktikum in Kapstadt in einem Gästehaus – eine Idee, auf die mich damals übrigens Frau Höhne vom Career Service der HIM gebracht hatte. Als ich im August 2004 zum ersten Mal in Kapstadt ankam, war es kalt und regnerisch – der Kapwinter ist wirklich etwas ungemütlich – aber das tat meiner Begeisterung für dieses Land keinen Abbruch. Die Lebensfreude der Südafrikaner, die unglaublich beeindruckende Natur der Kapregion zusammen mit einer Mischung aus europäischem Flair und afrikanischer Kultur – es hat nicht langegedauert und ich war in diese wunderbare Stadt verliebt und wusste gleich, dass sechs Monate hier viel zu kurz sein würden…

Aus den sechs Monaten sind inzwischen zwölf Jahre geworden und ich habe das große Glück gehabt, hier auch meinen Mann Andrew kennenzulernen. Er kommt ursprünglich aus Pietermaritzburg in der Nähe Durbans, ist aber in Kapstadt aufgewachsen.

Als ich damals die Entscheidung getroffen hatte, hier in Kapstadt dauerhaft leben zu wollen, waren die Visabedingungen noch recht locker und innerhalb von zwei Jahren bekam ich meine Daueraufenthaltserlaubnis, mit der ich auch flexibel in Südafrika arbeiten durfte. Die Visabedingungen für Südafrika sind heute übrigens deutlich strenger geworden, aber wie man so schön sagt ‘Wo ein Wille ist….’ Ich habe nach meinem Praktikum dann in verschiedenen Tourismusbereichen gearbeitet, z.B. für das Swiss Airlines Call Centre und das Luxushotel Cape Grace an der Victoria & Alfred Waterfront. Nach einiger Zeit entschied ich mich dann, bei einem Reiseveranstalter anzufangen und das war genau das Richtige für mich. Man hat mit Kunden aus verschiedenen Ländern zu tun, lernt jeden Tag Neues über das Land und die Umgebung, hat die Gelegenheit das Land auch persönlich zu bereisen, perfekt!

Bei hiesigen Reiseveranstaltern habe ich einige Jahre gearbeitet und dort viel Erfahrung beim Zusammenstellen von Einzel- und Gruppenreisen sammeln können. Irgendwann in 2008 hatte das viel zu gute Essen in Kapstadt seine Spuren an unserer Figur hinterlassen, wodurch Andrew und ich uns entschieden haben, es einmal mit dem Laufen zu probieren. Damals waren wir komplett untrainiert und als Motivation wollten wir nach einigen Wochen unseren ersten 8 km-Lauf mitmachen – wir haben es auch tatsächlich ins Ziel geschafft.

Von nun an, wurde das Laufen auch von Mal zu Mal einfacher und wir hatten soviel Spaß, dass wir uns entschieden, einem Laufclub beizutreten. So wurde aus einem 10 km-Lauf ein paar Monate später ein 15 km-Event und irgendwann unser erster Halbmarathon. Heute ist derLaufsport ein fester Bestandteil in unserem Leben und so gut wie jedes Wochenende sind wir irgendwo in der Kapregion unterwegs zum Laufen. Momentan bereiten wir uns auf den Cape Town Marathon vor …

In der Zwischenzeit ist Andrew auch schon den 56 km-Two Oceans Ultra gelaufen und 2015 sogar seinen ersten Comrades Ultramarathon über 89 km.

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Die Idee, das Laufen mit dem Beruflichen zu verbinden, wurde irgendwann zu einem logischen Schritt für uns und ich habe mich 2014 mit unserer Firma Beyond the Finish selbständig gemacht. Wir haben uns auf das Zusammenstellen von Reisen in Südafrika und dem südlichen Afrika spezialisiert, wobei wir sowohl Urlaubsreisen für Nicht- Sportler arrangieren als auch Sportreisen für Besucher, die gerne Ihren Urlaub im südlichen Afrika mit einem Sportevent hier vor Ort kombinieren möchten.

Dabei bin ich die Kontaktperson, die mit den Kunden persönlich deren Vorstellungen bespricht, ich kümmere mich um die Organisation und Buchung aller Reisebestandteile und bin auch als Kontakt vor Ort immer für den Kunden erreichbar, wenn einmal ein Problem auftritt – was jedoch sehr selten passiert. Andrew kümmert sich um die komplette finanzielle Seite unserer Firma.

Vor allem Südafrika ist durch sein angenehmes Klima, gute Infrastruktur und ein riesiges Angebot an Sportevents ideal für Sportler, von Triathlon, Radsport und Mountainbiken, Laufen über Golfen, Surfen oder Paragliding – man hat hier alle Möglichkeiten. Als Firma hat uns die Spezialisierung auf Sportreisen vorallem die Möglichkeit gegeben, uns von der Menge an Konkurrenzfirmen abzusetzen. Wir bieten den Kunden persönliche Betreuung bei ihren Sport-Events von der Anmeldung bis zum Transfer zu den Veranstaltungen in Kombination mit z.B. einer Safari im Krüger Nationalpark oder im Okavango Delta, ein paar Tagen im Weinland oder an der Walküste, ganz individuell,was die Kunden wünschen und auf das Budget der Kunden zugeschnitten.

Mittlerweile haben wir einen Kundenstamm, der zum größen Teil aus persönlichen Weiterempfehlungen und Wiederholungskunden besteht. Außerdem hatten wir dieses Jahr die großartige Gelegenheit, als Ground Handler in Kapstadt ein holländisches Projekt zu unterstützen, eine Gruppe von internationalen Läufern, die hier eine Woche in Kapstadt verbracht und dann sehr erfolgreich am Two Oceans 56 km Ultramarathon im März teilgenommen haben. (SieheFoto)

Falls es Studierende oder Alumni der HIM einmal nach Südafrika und speziell nach Kapstadt zieht – zum Urlaub machen oder für ein Sport-Event- würde ich mich sehr über ein persönliches Treffen freuen. Und natürlich helfe ich auch gerne mit Tipps und Reisearrangements weiter.

Vielleicht ja schon bis bald in Südafrika?

Interview mit einer Tourismusmanagement-Absolventin

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Nicole Wiechert mit Laura Steller, Sabine Beck, Aline Kirchgäßner. zg.

Heidelberg, 25.11.16. Am 10. und 11. November 2016 fand die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT) an der Hochschule Worms mit dem Thema ‚Hotellerie – Innovationen, Trends und Herausforderungen‘ statt. Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der HIM, und einige Tourismus-Studenten (Sabine Beck, Aline Kirchgäßner, Laura Steller) nahmen an der Tagung teil. Am 11. November trafen sie die HIM-Absolventin, Nicole Wiechert – die perfekte Gelegenheit für ein kurzes Interview:

Frau Schröter: Im Juli 2015 hast Du Deinen Bachelor-Abschluss im Tourismus an der HIM gemacht, was ist seitdem passiert?

Nicole: Ich bin sozusagen zweigleisig gefahren und habe mich einerseits auf verschiedene Stellen und andererseits auf das Masterprogramm ‚International Tourism Management‘ hier in Worms beworben. Leider kamen bei den Stellen nur Absagen, dafür hat es mit Worms geklappt! Das hätte ich nicht gedacht, da die Studienplätze stark begrenzt sind. Es gibt nur 25 Stück. Jetzt studiere ich in einer kleinen Gruppe von 14 Leuten, bin bereits in meinem dritten Mastersemester und nächstes Jahr ist alles schon wieder vorbei. Heute bin ich hier, da ich die studentische Hilfskraft für die DGT-Tagung bin.

Laura: Warum hast Du Dich für ein Master-Studium entschieden?

Nicole: Es war zunächst keine bewusste Entscheidung, mehr dass es einfach geklappt hat. Dann habe ich gedacht, eine höhere fachliche Qualifikation zu haben, kann nicht schaden. Meine Eltern haben mich auch unterstützt und gesagt „nimm mit, was Du kannst“. Und jetzt mache ich mein Masterstudium und habe es wirklich keine Minute bereut. Die Lehre ist wie an der HIM toll, aber anders.

Aline: Wie hat das Studium an der HIM Dich für Dein Masterprogramm vorbereitet? Welche damals erworbenen Fähigkeiten kannst Du heute gut anwenden und wie?

Nicole: Was wirklich super an der HIM ist, sind die vielen Präsentationen, die Ihr halten müsst – auch wenn manche es nicht so sehr mögen. Das ist ein Soft Skill, das Ihr überall braucht.
An der HIM hatte ich VWL und alles, was er uns beigebracht hat, bei Herrn Baldock auf Englisch. Alle diese Inhalte hatte ich im Masterprogramm in Worms auch… nur jetzt auf Deutsch. Das hat mich sehr überrascht.
Hilfreich ist auch die strukturierte Arbeitsweise, die man an der HIM durch diese wunderschönen Assessment Briefs mitkriegt. Glaubt mir, das ist das Beste. Lest sie Euch durch und dann wisst Ihr genau, was Ihr zu machen habt. Das ist so hilfreich und gibt’s nicht überall. Es hilft einem auch sich selbst zu organisieren.
Und natürlich nutze ich das Gelernte aus den Tourismus-Kursen (u.a. von Frau Schröter) und baue darauf auf. Ich mache ein konsekutives Masterprogramm. Das heißt, es baut auf‘s Bachelorprogramm auf und Fächer wie Controlling und Finanzmathe habe ich auch hier gehabt und das hat dann super funktioniert. Und das, was ich noch nicht hatte, habe ich als Vertiefung hier gemacht.

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Nicola Schröter mit Nicole Wiechert. zg.

Frau Schröter: Wir treffen uns heute im Rahmen der DGT-Tagung an der FH Worms. Du hast bei der Organisation dieser Veranstaltung mitgewirkt. Wie kam es dazu? Welche Aufgaben hattest Du?

Nicole: Wie kam es dazu? Tja, ich hatte Destinationsmanagement als Vertiefung im 1. Semester und dann hat mein Professor gemeint, nächstes Jahr findet die DGT-Tagung statt, wir brauchen eine studentische Hilfskraft, wer hat Lust? Dann habe ich meine Bewerbung einfach hingeschickt und eine Woche später war ich dabei.

Was habe ich gemacht? Ich habe viel Administratives gemacht, z.B. den Email-Account verwaltet, mit dem Ihr Euch angemeldet habt. Ich habe die Website gepflegt, d.h. das Grundgerüst, um die ganzen Daten erweitert, was cool war, da ich mit Typo3 gearbeitet und somit eine neue Fähigkeit erworben habe. Zudem habe ich alle Rechnungen ausgestellt.

Bei der tatsächlichen Ausführung der Tagung war ich für den ganzen Registrierungsprozess zuständig. Die Ausweise, die Ihr tragt, habe ich z.B. alle hergestellt und mit einem Punktesystem kategorisiert.

Zurzeit stehe ich den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, kümmere mich um die Garderobe, fülle das Büfett auf und bei der Abendveranstaltung bin ich auch dabei. Also das Rundum-Paket: ein bisschen Event, ein bisschen Organisation, ein bisschen Finanzen. 🙂

Frau Schröter: Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation und Durchführung solcher Tagungen?

Nicole: Ihr müsst wissen, dass es im Öffentlichen Dienst ganz genaue Vorschriften gibt, wenn es um‘s Budget geht. Für alles ab 500 Euro muss man drei Angebote einholen und miteinander vergleichen. Idealerweise nimmt man das Günstigste, wenn man es nicht nehmen möchte, muss man das genau begründen. Dann muss man jede Person anschreiben, die an derTagung teilnimmt und natürlich auch diejenigen, die vortragen, um ihre Themen einzusammeln. Bei einigen Gästen galt es auch Sprachbarrieren zu überwinden. Zudem sind Tagungsteilnehmer sehr unterschiedlich und man muss auf diese verschiedenen Eigenschaften eingehen.

Nach der Veranstaltung habe ich die Aufgabe, alle Vortrags-Unterlagen durchzulesen und zu formatieren. Wie Ihr bestimmt selbst wisst, macht die Formatierung einen Heidenspaß und dauert meistens am längsten! Tipp: betrifft auch die Bachelorarbeit! 🙂

Sabine: Abschließend, welche Tipps würdest Du uns Studierenden aus Deiner Erfahrung heraus geben?

Nicole: Auf jeden Fall lest die Assessment Briefs! Die sind Eure besten Freunde, vor allem solltet Ihr die Aufgabenstellung genau lesen und den Anweisungen folgen. Generell, alle Veranstaltungen und Soft Skills Seminare, die es gibt – nehmt sie mit! Wenn Ihr es zeitlich schafft, macht auch einen Aushilfsjob. Zeit im Ausland ist zu empfehlen, z.B. im Rahmen eines Praktikums oder eines Auslandssemesters, aber auch einfach so. Alles was Euch weiterbringt – einpacken! Ihr könnt später ein Masterstudium machen oder erst arbeiten – das muss man nicht gleich entscheiden. Wichtig ist, seid Ihr selbst und nehmt alles mit, was Ihr könnt. Und lernt die Basics!

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg für Euer Studium. Ich finde, Ihr habt eine super Entscheidung getroffen mit der HIM und genießt die Zeit mit den netten Dozenten!

Interview mit Nicole Wiechert, HIM-Absolventin, von Nicola Schröter, Lecturer in Business English and Tourism Management, Hochschule für Internationales Management Heidelberg

Networking als Erfolgsfaktor

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Heidelberg, 20. September 2016. Networking ist ein wichtiger Bestandteil im Geschäftsalltag und insbesondere Branchenverbände, wie z.B. der Travel Industry Club tragen mit ihren Programmen und Veranstaltungen dazu bei, Wissen zu vermitteln und Kontaktnetzwerke aufzubauen und zu pflegen. Ein Beziehungsnetz aktiv aufzubauen und zu erweitern ist für den Einzelnen nicht immer leicht, kann aber beruflich den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen, sowohl online als auch offline. Im Bereich der Offline-Anbahnung spielt das „Socializing“ oder „Get-Together“ vor, während und nach Veranstaltungen wie z.B. Branchentreffen, Betriebsbesichtigungen oder Fachkonferenzen eine wichtige Rolle. So lernen sich die Teilnehmer kennen, tauschen sich aus und reflektieren im Nachhinein angesprochene Themen. Häufig werden dabei Visitenkarten ausgetauscht, die eine spätere Kontaktaufnahme erleichtern.

Am Mittwoch den 14. September hatte der Travel Industry Club zu einer Networking-Veranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen. Grund genug, aufgrund der räumlichen Nähe und Relevanz, für Frau Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der Hochschule, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am Beispiel der Besichtigung der Großbaustelle des neuen Radisson Blu Mannheim in der Pre-Opening-Phase wurden Informationen über Organisationsstruktur, Personalmanagement, Franchising, Markendefinition, Sales-Kampagnen, Hoteldesign und Hintergründe zur Entwicklung der USP des neuen Hotels vermittelt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war dabei der Besuch der sechsten Etage des Hotels, da dort ein unbeschreiblicher fast 360 Grad Rundumblick über den Dächern von Mannheim ermöglicht wurde. Interessant zu wissen, weil auf dieser Ebene zukünftig eine der Öffentlichkeit zugängliche Rooftop-Bar entsteht. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Get-Together, der das gegenseitige und intensivere Kennenlernen der anderen Teilnehmer ermöglichte. Durch die Veranstaltung haben Studierende, Dozenten, Geschäftsführer und Marketingfachleute aus der Tourismusbranche neue Impulse für ihre eigene Arbeit erhalten.

Bereits während der Studienzeit können Studierende solche Veranstaltungsangebote für sich nutzen, um ihr Kontaktnetzwerk aufzubauen und Ideen für Seminar- oder Bachelorarbeiten zu erhalten. In den letzten Jahren haben gerade Branchenverbände die Zielgruppe der Studierenden für sich erkannt und bieten oft eigene Veranstaltungen für die Nachwuchsgeneration an. Bei der Mannheimer Veranstaltung sind sich so Mitglieder des Travel Industry Club und Mitglieder des YoungTIC begegnet. Eine generationsübergreifende Kommunikation wurde dabei gefördert.

Verlinkungen zum Young Travel Industry Club: https://www.travelindustryclub.de/young-tic/ und zum Radisson Blu Mannheim: https://www.radissonblu.com/de/hotel-mannheim?facilitatorId=CSOSEO.

Beitrag von Nicola Schröter, Dozentin für Tourismusmanagement an der HIM.

Prof. Dr. Steffen presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon

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Prof. Dr. Steffen presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon.

Heidelberg, 5. Juli 2016. Prof. Dr. Adrienne Steffen, Professor of Consumer Behaviour and Market Research at the HIM, presents paper on Mobile Game Advertising in Lisbon.

The Lupcon Centre of Business Research held their annual European Marketing Conference from 27.06 – 28.06.2016 in Lisbon this year where scholars from 14 different countries presented their research. In a joint research project with former student Karen Menzenbach, Prof. Dr. Steffen investigated “Consumer Acceptance of Advertising in Mobile Games”. The research examines consumers’ acceptance of different advertising types in mobile games (Advergames, In-Game Advertising and Around-Game Advertising) and draws conclusions about the effectiveness of each advertising type.

After conducting interviews as an exploratory pre-test, an online questionnaire with a sample size of 300 German consumers from all age classes was used for data collection.

The findings show that Gamers are strongly bothered by advertising in general. Compared to In-Game or Around-Game Advertising, Advergames are perceived as the least disturbing advertising type and leave the consumer with the most positive feeling. Advergames are significantly more accepted by Heavy Players (>3h per week). Occasional Players (<1h per week) are most bothered by Advergames. In contrast, Around-Game Advertising was assessed as the most annoying advertising type, which does not awake any positive emotions at all. In-Game Advertising was experienced as rather neutral.

A structual equation model showed that control, disturbance and appeal are important factors to explain consumer acceptance of mobile game advertising. However, the developed pricing and control scales both lacked internal validity and need to be revised in a future research project.

The results suggest that advertisers should make more effort to understand mobile game advertising as the different advertising types have different acceptance levels amongst consumers.

Charity-Aktion für bilinguale Kinderbücher von Alumni Ole Dross

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Heidelberg/Hanoi, 5. Februar 2016. Seit nun zwei Jahren lebe ich in Hanoi. Ich habe an der HIM von 2011 bis 2014 International Tourism Management studiert und bin danach direkt nach meinem Abschluss nach Hanoi gezogen, wo ich bereits mein Pflichtpraktikum absolviert hatte. Hier arbeite ich für den Reiseveranstalter ExoticVoyages. Ich fühle mich hier mittlerweile richtig heimisch, das größte Problem für mich ist allerdings die Sprache. Ich habe wirklich versucht, Vietnamesisch zu lernen, bin aber kläglich gescheitert. Dass ich nun Chinesisch lerne und die Sprache deutlich einfacher finde sagt schon einiges aus.

Durch Zufall bin ich mit Hanh Nguyen-Schwanke in Berlin in Kontakt. Sie ist in Hanoi aufgewachsen, lebt nun in Berlin und ist mit einem Deutschen Mann verheiratet. Sie arbeitet an der Charité und unterstützt außerdem eine Deutsch-Vietnamesische Kita.

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Die Bücher von Horami. Bild: Ole Dross.

Nach der Geburt Ihres Sohnes hat Hanh den Kinderbuchverlag Horami gegründet. Horami kreiert Bilderbücher mit ein wenig Text in beiden Sprachen, Deutsch und Vietnamesisch. Mit diesen Büchern möchte Sie vietnamesischen Kindern in Deutschland zum einen von Klein auf die Sprache lehren, zum anderen aber auch die vietnamesische Kultur näher bringen. Es gibt in Deutschland nämlich einen doch recht großen Anteil von Vietnamesen, oftmals sind sie hier schon in der 3. Generation. Leider sprechen die jungen Vietnamesen oftmals die Sprache ihrer Vorfahren nicht mehr, sie können mit der Verwandtschaft in Vietnam nicht kommunizieren und verstehen teilweise auch die traditionelle Kultur nicht. Die Bücher von Horami sollen dem nun Abhilfe schaffen. Ein weiterer Effekt ist natürlich, dass auch deutsche Kinder so die Sprache und die Kultur näher gebracht bekommen. Gerade im frühen Kindesalter lernt man so Toleranz, was ja gerade in Zeiten wie diesen extrem wichtig ist.

Hanh Nguyen-Schwanke finanziert Horami privat, was selbstverständlich entsprechend schwierig ist. Aus Erfahrung weiß ich ja nun wie schwer es ist, die Sprache zu einem späteren Zeitpunkt noch zu erlernen. Daher habe ich mich entschieden, dass ich Horami gerne finanziell unterstützen möchte.

Im Rahmen meines Blogs Vietole, den ich schreibe seit ich in Vietnam lebe, habe ich daher eine Charity ins Leben gerufen. Ich werde in diesem Jahr zwei Halbmarathons in Vietnam (Ziel unter zwei Stunden) und als großes Finale den Hongkong Marathon am 12. Februar 2017 (Ziel: Persönliche Bestzeit unter 3:56) laufen.

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Mein bisher bestes Marathon-Finish, das hoffentlich von Hongkongab gelöst wird. Bild Ole Dross.

Diese Aktion begleite ich das ganze Jahr über in meinem Blog und sammle Spenden, die zu 100% an Horami fließen, um das nächste Buch zu finanzieren. Spenden könnt Ihr per Überweisung hier:

Kontoinhaber: Ole Dross
IBAN.: DE32672500201002732277
BIC: SOLADES1HDB
Bank: Sparkasse Heidelberg

Kontogebühren, Startgelder und Reisekosten trage ich natürlich selbst. Sämtliches Geld, das über die Spendenaktion gesammelt wird fließt an Horami.

Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen, genauere Informationen zum Ablauf der Charity findet Ihr in meinem Blog Vietole, wo ihr sie das ganze Jahr über verfolgen könnt.

Vielen herzlichen Dank an die HIM für das Bekanntmachen der Aktion und für die großartige Unterstützung und liebe Grüße aus Vietnam,
Ole

Auf „Neuen Wegen“ – Praktikum bei einem nachhaltigen Reiseveranstalter in Bonn

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25 Jahre NEUE WEGE mit dem Team und den Yogalehrern, -innen. Bild: zg.

Bonn, 27. Juli 2015. Auf zu neuen Wegen … und zu meinem Praktikum nach Bonn. Der nachhaltige Reiseveranstalter NEUE WEGE feiert dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum … und ich, Simona Unger-Tahal, bin mittendrin!

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Ein lichdurchflutetes Bürogebäude. Bild:zg.

Zu meinem Einstieg hatte ich das Glück bei dem Festwochenende viele der mitwirkenden Yogalehrer und -lehrerinnen persönlich kennen zu lernen und tiefer in die Philosophie von NEUE WEGE einzutauchen.

Meine Arbeit in der Marketing-Abteilung bringt täglich neue Herausforderungen und unterschiedlichste, aber sehr spannende Aufgaben mit sich. Und ehrlich gesagt, in so einem hellen und warm-leuchtenden Bürogebäude lässt es sich den Tag gut aushalten.

Die anfängliche Angst, dass man mit Kollegen nicht klar kommen könnte ist schnell verflogen. Die Mitarbeiter sind alle sehr herzlich und haben mich von Anfang an gut in den Arbeitsalltag integriert.

 

Simona Unger-Tahal, Tourismusmangent

Ole Dross: „Von der HIM direkt nach Hanoi“

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Heidelberg/Hanoi 13. Februar 2015. Von 2011 bis 2014 habe ich an der HIM International Tourism Management studiert. Während des Studiums habe ich eine für mich selbst erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Hätte man mir zu Beginn des Studiums gesagt, dass ich im Sommer 2014 nach Vietnam ziehe – ich hätte es nicht geglaubt.

Doch während des Studiums absolvierte ich zwei Praktika. Das erste war ein freiwilliges Praktikum nach dem zweiten Semester. Durch Zufall und sehr spontan fand ich mich plötzlich für 3 Monate auf der Namseb Lodge in Namibia wieder. Es war das erste Mal für mich, dass ich Europa verlassen hatte, doch mein Fernweh war endgültig geweckt. Mein Pflichtpraktikum von knapp 5 Monaten verschlug mich wieder ins Ausland. Diesmal nach Asien. Nach Hanoi in Vietnam, um genau zu sein. Dass es mir hier gefallen hat ist wohl offensichtlich, schnell stand fest, dass ich wieder zurück gehen würde. Keine zwei Wochen nach meiner letzten Prüfung an der HIM trat ich meine neue Stelle beim Reiseveranstalter Exotic Voyages an.

Doch was ist es, das Vietnam zu so einem fantastischen Land macht? Ich gebe euch 10 Gründe, warum ihr unbedingt hier her kommen müsst:

1. Essen
Die vietnamesische Küche ist auf der ganzen Welt berühmt, doch nirgends schmeckt das Essen besser als direkt vor Ort – und zwar am besten auf einem maximal 20 cm hohen Plastikhocker am Straßenrand. Die Küche ist extrem vielseitig und sehr frisch. Es werden viele frische Kräuter verwendet, die dem Essen oft einen unbakannten und exotischen Geschmack verleihen. Außerdem wird allgemein mit sehr wenig Fett gekocht, das Essen ist äußerst gesund. Auf einer Rundreise wird man schnell feststellen, dass die Küche hier stark regional geprägt ist. Im Norden, Zentrum und Süden unterscheiden sich die Speisen enorm voneinander. Mir ist es zum Beispiel auch schon passiert, dass ich in Hoi An (namentlich) das selbe Gericht wie in Hanoi bestellt habe und etwas völlig anderes bekommen habe.

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Traditionelles Abendessen bei einer einheimischen Familie auf dem Land

2. Freundlichkeit
Vietnamesen sind ein unheimlich nettes Volk. Vietnam ist auch deshalb bei Touristen so beliebt, weil es ein sehr sicheres Reiseland ist. Hier gibt es kaum Kriminalität und die Menschen sind extrem hilfsbereit. Ganz gleich ob das Moped mitten in der Nacht am Straßenrand repariert werden muss, das Gas am Herd beim Kochen leer geht oder ob man sich einfach nur verirrt hat. Innerhalb von Minuten ist jedes Problem gelöst, und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Selbst wenn man in einem einfachen Straßenlokal sitzt passiert es ab und an, dass der Sitznachbar aufsteht, herüber kommt und ein Bier ausgibt. Es ist schwer, sich hier nicht wohl zu fühlen!

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Immer ein Lächeln im Gesicht: Meine Vermieterin kocht sogar für mich!

3. Städte
Keine Stadt in Vietnam gleicht der anderen. Der Norden ist traditioneller als der Süden, dies spiegelt sich vor allem in den zwei großen Städten wieder: Hanoi ist die Hauptstadt des Landes, sie liegt im Norden. Die Stadt ist äußerst traditionell, dies zeigt sich sowohl in Architektur und im Kleidungsstil vieler Vietnamesen als auch am Nachtleben. Um 24 Uhr ist hier Sperrstunde. Ganz anders in Ho Chi Minh Stadt, dem früheren Saigon und der größten Stadt des Landes. Wolkenkratzer, wildes Nachtleben und eine sehr westlich orientierte Bevölkerung.

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Sonnenaufgang über Saigon.

Auf den über 1500 Kilometern zwischen Hanoi und Saigon findet sich so mancher weitere Ort, der einen Besuch wert ist. In Da Lat fühlt man sich ein bisschen wie in Frankreich. Tolle Kolonialarchitektur und ein mildes Klima machen diese Stadt vor allem für Vietnamesen selbst zu einem beliebten Urlaubsort. Hoi An und Hue sind fantastische Altstädte im Zentrum des Landes, beide wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Auf den etwa 130 Kilometern zwischen den beiden Orten liegt Da Nang, die drittgrößte Stadt des Landes und eine moderne, aber sehr vietnamesische Stadt. Da Nang hat vor allem noch etwas zu bieten, und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt:

4. Strände
In Vietnam finden sich einige der schönsten Strände der Welt. Bei 3500 Kilometern Küstenlinie nicht verwunderlich! Und zu jeder Jahreszeit hat man irgendwo im Land Strandwetter! Da Nang und Hoi An im Zentrum haben wundervolle Strände, hier finden sich auch einige der besten Hotels des Landes, vielleicht sogar der Welt. Auch eine Pause am Strand bei einer Kreuzfahrt in der weltberühmten Halong Bay ist immer nett. Oder man springt direkt vom Schiff ins Wasser…

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Traumstrand gesucht? Vietnam hat ihn!

Im Süden ist das perfekte Strandwetter im Winter. Wer also kein Fan von Schnee ist (so wie ich), der kann es sich im Dezember auch bei 30 Grad in Mui Ne, Phan Thiet oder auf der Insel Phu Quoc am Strand bequem machen. Vielleicht das Highlight schlechthin ist allerdings die Inselgruppe Con Dao im Süden des Landes. Die kleine Inselgruppe ist noch nahezu unberührt und erwartet seine Besucher mit Traumstränden und gigantischen Strandvillen. Vielleicht trefft ihr hier ja auch das ein oder andere bekannte Gesicht, Angelina Jolie zum Beispiel verbringt hier gerne ihre Familienurlaube.

5. Reisterrassen
So vielseitig wie das Essen, die Kultur und die Städte ist auch die Natur Vietnams. Neben Stränden Sind es vor allem die Reisfelder, die das Landschaftsbild beherrschen. Doch auch diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Delta des Mekong oder des Roten Flusses blickt man auf endlose grüne Flächen, doch in den Bergen sind sie in Terrassen angelegt. Diese Bilder hat wohl jeder schon gesehen, die Terrassen gehören einfach zu Vietnam dazu. Der Anblick kann einem wirklich die Sprache verschlagen. Sa Pa ist der wohl berühmteste Ort für Touristen, doch die Reisterrassen finden sich natürlich überall in den Bergen. Ha Giang finde ich persönlich am beeindruckendsten, da die Berge hier noch viel steiler sind, das Tal ist enger und es kaum Touristengibt.Bedenkt man dann, dass das alles von Hand angelegt ist wird es nur noch beeindruckender.

Berge-Vietnam in
Auch die Berge bieten unfassbar schöne Landschaften.

Die Menschen leben hier noch einen sehr traditionellen Lebensstil, und am besten spürt man dies in den…

6. Homestays
Ich bin eigentlich ein Mensch, der den Komfort liebt, doch in den Homestays verzichte ich gerne mal darauf. Homestays finden sich in den ländlichen Regionen des Landes. Meist sind es sehr traditionelle Häuser – in den Bergen typischerweise Stelzenhäuser – und man lebt hier zusammen mit einer einheimischen Familie. Das Haus hat oft nur einen Raum. Man isst auf dem Boden, das Essen ist immer ein traditionelles Festmahl voller Köstlichkeiten und mit einer Menge selbst gemachtem Reiswein. Danach wird abgeräumt und es werden Schlafmatten oder dünne Matratzen ausgelegt. Alle schlafen in einem Zimmer. Wie gesagt, Komfort ist das nicht, aber ein sehr interessantes Erlebnis. Mein liebster Homestay steht übrigens in Mai Chau, hier war ich allein 3 Mal in den letzten Monaten. Ich bin schon ein Freund der Familie.

Homestay-Vietnam in
Am schönsten ist es immer, bei einer Familie auf dem Land zu übernachten!

7. Kultur
Natürlich ist die Kultur für viele ein Grund nach Vietnam zu reisen. Doch ich denke, man kann nicht einfach von der vietnamesischen Kultur sprechen. Dazu gibt es zu viele Unterschiede. Es gibt über 50 verschiedene ethnische Gruppen, jede hat ihre ganz eigenen Rituale. Bei den Bergstämmen kommt es sogar of vor, dass sie nicht mal Vietnamesisch können! Sie sprechen nur die Sprache ihrer ethnischen Minderheit.
Allgemein lässt sich über die Kultur allerdings sagen, dass es eine sehr friedliche ist. Interessant ist, dass nur etwa 15 Prozent der Vietnamesen Buddhisten sind, die meisten bekennen sich zu keiner Religion. Die Familie ist das Wichtigste, daher herrscht hier ein Ahnenkult. In jedem Haus findet sich ein Altar, der den Vorfahren gewidmet ist. Hier finden sich Bilder der Verstorbenen, Räucherstäbchen und Opfergaben wie Süßigkeiten, Cola, Bier, Schnaps oder Zigaretten. Man sagt, dass man im Leben nach dem Tod die gleichen Dinge braucht, wie im Leben auf der Erde. Es gibt sogar eine eigene Währung für die Verstorbenen. Man kauft dieses Papiergeld und verbrennt es dann, auf diesem Weg lässt man es den Vorfahren zukommen.

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Typisch vietnamesisch: Der Eingang zum 1000 Jahre alten Literaturtempel in Hanoi.

8. Straßenverkehr
Wenn wir schon von Kultur sprechen: Ein wichtiger Teil ist sicher der Straßenverkehr. Den Meisten geht es wie mir. Als ich in Vietnam angekommen bin, habe ich einen Blick auf die Straße geworfen und gesagt: „Ich werde niemals hier auf einen Roller steigen“. Drei Tage später habe ich mir einen gemietet. Die Straßen hier sind voll von Motorrollern und es scheint, als würde jeder ohne Sinn und Verstand fahren. Kreuz und quer und durch die engsten Lücken fährt man hier, es wird permanent gehupt. Doch sobald man sich einmal in diesen Verkehr hineinbegeben hat, ist es ganz einfach:  im großen und ganzen ist es wie Schwimmen. Man muss einfach mit dem Strom gehen. Es gibt sogar tatsächlich ein System, und das heißt Rücksicht. Man schaut immer auf seinen Vordermann und nach rechts und links. Der Hintermann kündigt sein Kommen durch Hupen an, daher der Geräuschpegel. Da das Tempo allgemein recht langsam ist, passiert in den Städten auch nicht viel. Und selbst wenn man bei 20 oder 30 Stundenkilometern mal stürzt: Mehr als eine Schürfwunde gibt es selten, ich spreche aus Erfahrung.

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Abendlicher Verkehr in den Straßen Hanois.

9. Hanoi
Ich habe meine neue Heimatstadt ja schon erwähnt, doch Hanoi ist definitiv nochmal eine separate Nennung wert. Die Stadt hat so viele verschiedene Gesichter! Da wäre das französische Viertel, mit all den Prachtbauten aus der Kolonialzeit. Hier befinden sich die besten Hotels der Stadt, die Luxusgeschäfte und noble Restaurants. Dann ist da die Altstadt. Traditionelle Archiektur und enge Gassen, man fühlt sich wie in einer ganz anderen Welt. Am West Lake leben allgemein die meisten Ausländer. Hier hat man durch den großen See ein wenig Platz und mehr Luft zum Atmen, auch die meisten Orte zum Ausgehen sind hier. Und überall finden sich die berühmten Sehenswürdigkeiten aus verschiedensten Epochen. Zahlreiche Pagoden und der Literaturtempel, der mit fast 1000 Jahren beinahe so alt ist wie Hanoi selbst. Oder das Mausoleum, in dem man Ho Chi Minh, den Onkel aller Vietnamesen, besuchen kann. In Hanoi wird es niemals langweilig, ganz gleich ob man hier wohnt oder als Tourist zu Besuch ist. Und wenn man den ganzen Tag damit verbringt, sich durch den Streetfood der Stadt zu probieren!

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Das verbindet wohl jeder mit Hanoi: Der Hoan Kiem See im Stadtzentrum.

10. Ich
Zugegeben, der letzte Grund ist ein bisschen egoistisch. Aber natürlich freue ich mich immer über Besuch aus Deutschland! Sollte also jemand eine Reise nach Vietnam planen sagt mir Bescheid. Da ich ja langsam selbst Vietnamese werde, lade ich euch gerne alle auf ein Bierchen ein. Oder lieber traditionellen grünen Tee?

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Hoffentlich bis bald in Vietnam!

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg dankt ihrem Alumni Ole Dross für diesen ganz hervorragenden Artikel.

Heidelberg, Boston, Reutlingen, Wolfsburg … – Interview mit Alumni Lukas Söntgerath (IBM)

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HIM-Alumni Lukas Söntgerath. Foto: zg.

Heidelberg, 23. Oktober 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit dem HIM-Alumni Lukas Söntgerath (IBM).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?
Ich habe mich damals für den Studiengang International Business Management entschieden und bin rückblickend betrachtet sehr froh darüber. Prinzipiell habe ich mich aus 2 Gründen für die HIM entschieden:

1. bietet das Studium eine umfassende Verzahnung von sprachlichen, interkulturellen und wirtschaftlichen Inhalten. Ich hatte dieses Studium als idealen Hebel gesehen um meine Stärken in Sprachen und Kommunikation zu pushen und mein Interesse für Betriebswirtschaft zu professionalisieren sowie mit ersterem zu kombinieren.

2. erachtete ich den Bildungsstandort Heidelberg als sehr attraktiv, da man hier das volle Spektrum einer Studentenstadt miterleben kann und sich gleichzeitig in einer intellektuellen Gemeinschaft wiederfindet (durch andere Studenten, wissen-schaftliches Angebot, Uni HD etc.)

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan?
Nach dem HIM Studium habe ich ein Double Degree Master of Science Program an der Northeastern University Boston und der ESB Business School Reutlingen begonnen. Aktuell befinde ich mich zwar immer noch in diesem Programm, absolviere aber zur Zeit ein Pflichtpraktikum in der Marketingstrategie bei der Volkswagen AG in Wolfsburg.

Was kam Ihnen bei Ihrem Masterstudium von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?
Da fallen mir ad hoc drei Schlüsselkompetenzen ein, die mir einen entscheidenden Vorteil verschafften.

1. die äußerst intensive und tiefe sprachliche Ausbildung insbesondere in Englisch, lies mich im hundertprozentigen englischsprachigen Master um Welten besser aussehen als meine Kommilitonen. Dies hatte den Effekt, dass meine Noten besonders bei qualitativen schriftlichen Abgaben im Vergleich deutlich besser waren als die von Studenten, die ein rein deutsches BWL-Studium absolviert hatten. Dieser Effekt wurde zudem durch die sogenannte HIM „Assignment-Kultur“ intensiviert. Man hat einfach schon früher und öfter als andere gelernt, wie man solche Arbeiten erledigt.

2. hatte ich durch das HIM Studium ein sehr solides und holistisches Wissen über betriebswirtschaftliche, soziale sowie volkswirtschaftliche Inhalte und Zusammenhänge. Eine sehr gute Grundlage um diese in einem Master Studium zu vertiefen.

3. lernt man an der HIM interdisziplinär, wodurch man zum Beispiel lernt sich selbst gut zu verkaufen oder mit sozialen Skills zu punkten. Ein möglicherweise entscheidender Wettbewerbsvorteil, wenn man mit anderen auch sehr gut ausgebildeten Mitstreitern konkurriert.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?
Meine Hauptmotivation für ein Masterstudium war meinen sozialen und intellektuellen Horizont zu erweitern und festigen. Submotivationen für das spezielle Studium waren der eher quantitative Schwerpunkt des gewählten Masters als perfekte Ergänzung zum HIM Studium, die Möglichkeit ein Auslandsstudium wahrzunehmen als auch die Möglichkeit an 2 international sehr renommierten Hochschulen zu studieren.

Was planen Sie nach dem Master?
Nach dem Master plane ich mich noch in verschiedenen Branchen (z.B. Konsumgüter, Automotive, Consulting) in der Marketingstrategie oder im Produktmarketing auszuprobieren. Ich plane aber auch, einen Einblick im Bereich der Politik zu gewinnen (Wirtschaftsministerium, Abgeordnetenpraktikum, etc.). Mal schauen wo ich hängen bleibe 😉

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?
Früh anfangen zu überlegen wo man hinwill. Konkrete Ziele setzen und Maßnahmen definieren, die zur Zielerreichung beitragen sollen. Gut überlegen was zu einem passt und was nicht. Und immer authentisch bleiben und an sich glauben 🙂

Spannendes Interview mit HIM-Alumna Lena Schoeps

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Heidelberg, 30. September 2014. HIM-Alumna Lena Schoeps (24), nach England, Italien, Schweiz in Deutschland angekommen, bevor es im September wieder nach England geht :).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?

Seitdem ich 2005 begeistert die Beachvolleyball WM in Berlin verfolgt hatte, war für mich klar – das möchte ich auch machen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meinem Abitur für den Studiengang ‚International Business with Event and Congress Management‘ an der HIM entschlossen. Besonders interessant war für mich hierbei die Aufteilung in betriebswirtschaftliche und eventbezogene Fächer und die Tatsache, dass ab dem zweiten Jahr in Englisch unterrichtet wurde. Hinzu kamen weitere Fächer wie Französisch und Chinesisch sowie ein 11-wöchiges Praktikum und diverse ‚Personal Skills‘ Trainings. Rückblickend betrachtet hat mich mein 3-jähriges Studium an der HIM optimal auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet und die Grundlage für mein Masterstudium gelegt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan? Welche Aufgaben hatten Sie bei diesem Unternehmen? Was kam Ihnen bei Ihrer Tätigkeit von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?

Nach dem Studienabschluss an der HIM habe ich ein Jahr bei dem Deutschen Volleyball Verband in Frankfurt gearbeitet. Ich habe als Praktikantin für die 2013 CEV Volleyball European Championship Women gestartet und wurde bald die Assistentin des deutschen Executive Directors. Da das Team des NOCs (National Organising Committee) aus drei Personen bestand, waren meine Aufgaben glücklicherweise sehr vielfältig. Ich war verantwortlich für Aufgaben in den folgenden Bereichen: Promotion, PR, Social Media, Übersetzungen, Volunteers, Akkreditierungen und die Analyse von Ticketverkäufen. Das Jahr in dem NOC war mehr als aufregend und ich habe eine Menge von meinen Kollegen im Office und dann vor Ort an den fünf Austragungsorten lernen können. Ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich das an der HIM Gelernte, in der Praxis anwenden konnte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das Fach Eventlogistik in dem wir Tipps und Tricks gelernt haben, effektiv, die im Event involvierten Personen zu transportieren und in Hotels unterzubringen – eines meiner mit Verantwortlichkeiten im NOC :). Der Unterricht auf English war natürlich das beste Training, um während der EM die offiziellen Texte zu übersetzen und mich mit den englisch sprechenden Beteiligten zu unterhalten. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des HIM-Studiums die Mischung aus Praxisbezug und Theorie.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?

Ich war mir immer sicher, dass, nachdem ich die Basis im Eventbereich mit dem HIM-Bachelor gelegt hatte, noch einen Master im Bereich Sport erlangen möchte. Ich habe mich für den FIFA Master – International Master in Management, Law and Humanities entschieden, weil er drei enorm wichtige Bereiche des Sports abdeckt, mir die Möglichkeit bietet in drei verschiedenen Ländern zu studieren und durch zahlreiche Field Visits bei beispielsweise FIFA, UEFA oder Ferrari einen tollen Einblick in die Welt des Sports ermöglicht. Meine 28 Kommilitonen aus 24 verschiedenen Ländern!!! und ich haben in Leicester, UK mit Sportgeisteswissenschaften gestartet, dann in Mailand (Italien) Sportmangement studiert und den Master in Neuchâtel, Schweiz mit Sportlaw beendet. Dieses Masterstudium, welches weltweit zum besten Sportmanagement-Master 2014 gekürt wurde, hat mir geholfen nicht nur theoretisch neues Wissen anzueignen, sondern auch aufgezeigt, was es alles außerhalb von Europa kulturell und sportlich zu entdecken gibt.

Was planen Sie nach dem Master?

Nach dem Master werde ich ein 2-montatiges Praktikum bei einer Londoner Sportevent Agentur absolvieren. Nach dieser Zeit möchte ich langfristig im Sportevent Bereich Fuß fassen. mit dem Ziel. baldmöglichst im Orgateam für die Olympischen Spiele oder der FIFA WM zu sein (was mit 24 Jahren eine Herausforderung sein wird :)).

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?

Hier halte ich mich kurz und möchte euch nur gerne mein persönliches Motto verraten:
‘Only the person enthusiastic about something is able to inspire others with her personality and her work’,

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

HIM-Studierende bei der ITB in Berlin

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ITB1 in
Studierende der HIM besuchen den Fraport-Stand und Frau Schick auf der ITB. Foto: Ole Dross.

Heidelberg, 11. April 2014. Ein „Firmenkontakt“ der besonderen Art fand für die Tourismusmanagement-Studierenden der HIM vom 5. bis zum 9. März 2014 in Berlin statt. Wie jedes Jahr war die deutsche Hauptstadt Ausrichter der größten Tourismus-Messe der Welt – der ITB.

Die Studentinnen und Studenten aus Heidelberg reisten mit unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen an. Für einige war es der erste Besuch der Messe, der dazu diente, neue Einblicke in die Welt des Tourismusgeschäfts zu gewinnen, erstmals Messeluft zu schnuppern und den ein oder anderen neuen Kontakt zu knüpfen. Andere Studierende besuchten die ITB bereits zum zweiten oder gar dritten Mal und konnten die Tage nutzen, um sich mit ehemaligen Kollegen aus dem Praktikum zu treffen, die aus aller Welt für die Messe nach Deutschland gereist kamen.

Selbstverständlich ging es nicht nur um freundschaftliche Beziehungen, die ITB ist auch eine gute Möglichkeit, um das ein oder andere Vorstellungsgespräch zu führen. Sowohl Studenten aus dem 3. Jahr, für die das Studium im Sommer beendet ist, als auch solche aus jüngeren Jahrgängen, die auf der Suche nach Praktika nach Berlin gereist waren, nutzten diese Chance – und bei einigen wurden die Bemühungen durchaus von Erfolg gekrönt!

Treffpunkt „Fraport“

Ein alljährlicher fester Bestandteil des Besuchs in Berlin ist auch das Treffen mit Susanne Schick (Anmerk. d. Red.: Kuratorin der HIM) von der Fraport AG. Seit langem steht Frau Schick schon in Kontakt mit der Hochschule und bietet regelmäßig Firmenkontakte am Frankfurter Flughafen an. Auf der ITB nimmt sich die erfahrene Touristikerin immer gerne Zeit für die Studierenden aus Heidelberg, um bei einem Cocktail und kleinen Snacks hilfreiche Tipps für den Messebesuch und das Tourismus-Geschäft an sich zu geben. Gerne plaudert sie bei dieser Gelegenheit auch mal aus dem Nähkästchen und ist nie um die ein- oder andere Anekdote verlegen.

Berliner Nachtleben

Ebenfalls fester Bestandteil des Besuchs in Berlin ist der Club „Felix“ geworden. Durch eine Kooperation mit der ITB finden sich im Club im Stadtzentrum zahlreiche Touristiker, so dass sich das Networking auch nach einem Tag harter Arbeit auf der Messe auf einer weniger formellen Ebene fortsetzen lässt.

Ole Dross (Student Tourismusmanagement, Level 3)

Dr. Michael Geisser referiert zu Online Messen

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Heidelberg, 11. März 2014. Prof. Dr. Susanne Doppler hat für kommenden Montag, 17. März 2014, 11:45 bis 13:15 Uhr, einen externen Referenten in die Lehrveranstaltung „Einführung in das Eventmanagement, Level 1“ eingeladen.

Dr. Michael Geisser, Managing Director Market Development, ubivent GmbH, referiert zu dem Thema „Online Messen“.

Zum Inhalt der Veranstaltung: Wie funktionieren online Messen? Welchen Nutzen generieren sie gegenüber herkömmlichen Messen, und welche Nachteile? Sind Online Messen für jedes Scenario zielführend? Und welche Aufgaben kommen auf Eventmanager bei der Organisation einer Online Messe zu? Welche Kenntnisse müssen sie mitbringen?

Basierend auf dem Besuch einer Online-Messe der Uni Mannheim und ubivent in der Lehrveranstaltung EEM, Level 1, wurden konkrete Fragen formuliert, die gemeinsam mit Herrn Dr. Geisser diskutiert werden sollen. Herr Geisser wird darüber hinaus Case Studies von großen Online Messen zeigen, die auf der Plattform ubivent durchgeführt wurden.

Michael Geisser promovierte an der Universität Mannheim in Wirtschaftsinformatik und arbeitete für verschiedene Finanz- und IT-Dienstleister in Europa, zuletzt für die SAP AG. Hier war er für das Management mehrerer strategischer IT-Initiativen verantwortlich. Eine dieser war die Einführung virtueller Events innerhalb des SAP-Firmennetzwerks. 2009 verließ er die SAP, um mit ubivent einen führenden Anbieter für virtuelle Events aufzubauen. Hier ist er vorrangig für die Entwicklung neuer Märkte verantwortlich.

Dr. Michael Geisser ist Geschäftsführer der ubivent GMBH mit Sitz in Mannheim (http://www.ubivent.com), einem Hersteller und Betreiber einer  IT-Plattform für die Durchführung von Online Messen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Lehrveranstaltung EEM statt, außerdem ist Level 2 dazu eingeladen. Es sind natürlich auch alle anderen Studierenden willkommen, die sich dafür interessieren.

Experten-Vortrag zu Service-Excellence

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Sommerhoff in
Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ-Regional, hält einen Vortrag zu Service Excellence. Bild: zg.

Heidelberg, 10. März 2014. Prof. Dr. Stefan Hagmann konnte gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Doppler und Nicola Schröter einen Experten der Deutschen Gesellschaft für Qualiät (DGQ), Frankfurt, Herrn Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ-Regional für einen Vortrag an der HIM gewinnen.

Am Donnerstag, den 13. März 2014, spricht Dr. Sommerhoff über das Thema „Service Excellence – Was kann, was wird, was muss sich ändern?“. Der Vortrag richtet sich an die HIM-Studierenden im Level 1.

Zum Inhalt der Veranstaltung: Was ist eigentlich Service Excellence und was hat das mit Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung zu tun? Benedikt Sommerhoff erläutert die zentralen Begriffe rund um Service Excellence und liefert einen Überblick über Qualitätsmanagementansätze und -modelle rund um die Dienstleistungsentwicklung und –erbringung. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei modernen ganzheitlichen Qualitätsmanagementansätzen. Praxisnah beschreibt er, wie Unternehmen Service Excellence angegangen sind und umsetzen.

Dr. Benedikt Sommerhoff ist – nach dem Studium des Maschinenbaus in Aachen und einer Tätigkeit im QM bei einem Automobilzulieferer –  seit 16 Jahren Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.. Von 2001 bis 2007 leitete er das Deutsche EFQM Center. 2007 bis 2012 war er Seniorberater in der DGQ Beratung GmbH und verantwortete dort das Geschäftsfeld Exzellente Organisation. Seit Juni 2012 leitet Benedikt Sommerhoff die Abteilung DGQ Regional und ist zuständig für Regional- und Fachkreisarbeit, Vereinsentwicklung und Mitgliederbetreuung. An der Bergischen Universität Wuppertal hat er 2012 zum Thema „Entwicklung eines Transformationskonzeptes für den Beruf Qualitätsmanager“ promoviert.

HIM-Studierende haben sich für das erste von zwei Assessment-Centern qualifiziert

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Heidelberg, 16. Dezember 2013. Drei Studierende der Hochschule für Internationales Management Heidelberg haben sich für das erste von zwei Assessment-Centern qualifiziert.

Das AC steht dann am 24. bzw. 25. Januar 2014 auf regionaler Ebene an. Diejenigen die dort weiterkommen, haben im finalen Assessment- Center am 06. & 07. März 2014 die Chance im nationalen AC eines der begehrten „Join-the-Best Praktikumsstipendien“ zu erhalten. „Join the Best“  ist seit zehn Jahren das aktuelle Praktikumsprogramm von MLP.

Wir drücken unseren Studierenden die Daumen und wünschen ihnen viel Erfolg beim AC auf regionaler Ebene!

In den vergangenen neun Runden von „Join the best“ haben engagierte Studenten neben den begehrten Stipendien über 1000 weitere Inlands- und Auslandspraktika erhalten.