„End of the Year Special“ – Einschreibung bis 31. Dezember 2010

Veröffentlicht am

Wer schnell ist, kann vom „End of the Year Special“ profitieren: Bewerber, die das Zulassungsverfahren erfolgreich bestehen und sich bis zum 31. Dezember 2010 einschreiben, zahlen im ersten Studienjahr eine stark reduzierte monatliche Studiengebühr.

Info24041 06 in End of the Year Special - Einschreibung bis 31. Dezember 2010Das Studienprogramm der Heidelberg International Business Academy zeichnet sich durch seine Internationalität und Praxisnähe aus. So absolvieren die Studierenden eine Praxisphase von 4 Monaten bei einem Unternehmen im Inland oder Ausland, können ein Studiensemester im Ausland verbringen und erwerben am Ende des Studiums einen international anerkannten britischen Hochschulabschluss.

Insgesamt werden 6 Studienrichtungen angeboten: Ganz neu ist die Studienrichtung Internationales Projektmanagement, die ab dem Wintersemester 2011/12 das bestehende Programm in den Bereichen Tourismus, Eventmanagement, Marketing, Kulturmanagement und internationales Management ergänzt.

Weitere Infos: Heidelberg International Business Academy, Sickingenstraße 63-65, 69126 Heidelberg, Tel.: 06221 – 6442-0, Fax: 06221 – 6442-42, Email: info@hib-academy.de, http://www.hib-academy.de

HIB-Studierende an der Partneruni „International College of Management“ in Sydney

Veröffentlicht am

„Uns geht es weiterhin sehr gut. Neben der vielen Arbeit in der Uni genießen wir das sonnige Wetter, den Strand, das Meer und alles andere, was Sydney zu bieten hat. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und wir nähern uns bereits dem Ende, obwohl es uns so vorkommt, als seien wir gerade erst angekommen. 
 
Viele Grüße aus Manly

Sabine Miederer, Sebastian Hubrich, Marielle Graf, Stephan Karl 

 

Auslandsstudiumaustralien in HIB-Studierende an der Partneruni International College of Management in SydneyPartnerunisydney in HIB-Studierende an der Partneruni International College of Management in Sydney

 

 

 

 

 

 

 

 

Kulturinvest Kongress vom 28. bis 29. Oktober 2010 in Berlin

Veröffentlicht am

Kulturinvest-bild in Kulturinvest Kongress vom 28. bis 29. Oktober 2010 in BerlinZwei Tage, 14 Parallelforen und 60 Referenten aus Kultur und Wirtschaft bei dem Kulturinvest Kongress vom 28. bis 29. Oktober in Berlin – und nebenbei ein bisschen Sightseeing in der 3-Millionen-Metropole – für „Kultur pur“ lohnte sich der lange Trip allemal!

In den Verlagsräumen des Tagesspiegels in Berlin-Friedrichstadt konnten wir an spannenden Vorträgen aus der Schnittstelle von Wirtschaft und Kultur teilnehmen und mitdiskutieren. Auch wurde im Rahmen des Kongresses wurde der Kulturmarken-Award 2010 in den Kategorien „Kulturmarke“, „Trendmarke“, „Stadtmarke“ „Kulturmanager“ und „Kulturinvestor“ des Jahres 2010 an spannende  Projekte und Personen aus verschiedenen Bereichen verliehen – vom Märchenland bis zur HipHop Academy.

Kulturmanagement, -marketing und –investment wurden von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet: einen Schwerpunkt bildeten hier Themen wie Kulturtourismus, neue Medien und die wirtschaftlichen Gesichtspunkte wie z.B. der „return-on-kultur-investment“, die für Kulturorganisationen und Wirtschaftsunternehmen gleichermaßen interessant sind; vor allem, wenn sie eine Kooperation eingehen wollen.

Besonders begeistert haben mich die vielfältigen Möglichkeiten „innovativer Kulturkommunikation“, die nicht nur z.B. die von vielen als langweilig wahrgenommene „Hochkultur“ emotionalisieren, sondern auch im alltäglichen Plakatwust auffallen und bei geringeren Marketingbudgets eingesetzt werden können (ein kleines Beispiel für Interessierte: www.symphonyinred.de – ein Clip, mit dem das Konzerthaus Dortmund für die Spielzeit 07/08 warb).

Immer wieder wurde deutlich, dass die deutschen Kultureinrichtungen noch mehr tun können in den Bereichen Fundraising, Marketing und Medien, um so dem demographischen Wandel zu begegnen und einem älteren, bunteren und kleineren Publikum Kultur nahezubringen. Hierfür sind der Blick auf die verschiedenen Stakeholder und eine gute Vernetzung innerhalb von Kultur und Wirtschaft unerlässlich. Auch wenn der Kongress viele „Baustellen“ in der Kultur aufzeigte, spürte man doch den einzigartigen Enthusiasmus, den alle Teilnehmer der Kultur entgegenbrachten und der in neuen Ideen und Anregungen mündete.

Auch wir konnten eine besondere Erfahrung mitnehmen, neben den vielen interessanten Informationen: Durch das praxisorientierte Kulturmanagement-Studium an der HIB konnten wir den Diskussionen, die Fachwissen voraussetzten, problemlos folgen und fühlten uns immer up-to-date – wir haben nicht nur Verständnis für das Funktionieren des Kultursektors entwickelt, sondern fühlen uns auch gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Von unserem Redaktionsmitglied Felicitas Cremer

„Gut ausgebildete und engagierte Leute haben auch in schwierigen Zeiten eine gute Chance, einen spannenden Job zu finden!“

Veröffentlicht am

Gillessen-business-foto in Gut ausgebildete und engagierte Leute haben auch in schwierigen Zeiten eine gute Chance, einen spannenden Job zu finden!Interview mit der HIB-Absolventin Sabrina Gillessen, Abschlussjahr 2008, zu ihrer zweijährigen Berufstätigkeit.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen?
Ich habe einen Bachelor in International Business Management.

Wo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt?
Mein Pflichtpraktikum habe ich bei Schmellenkamp Communications, einer PR-Agentur in Koblenz, absolviert. Dort habe ich vor allem die Assistentin des Geschäftsführers in ihren täglichen Arbeiten wie der Korrespondenz mit Klienten, der Serienbrieferstellung und der Kunden- Akquise unterstützt. Zudem  durfte ich diverse Internetrecherchen zu möglichen weiteren Geschäftsfeldern im Bereich Medien eigenständig durchführen.

Vor, neben und nach Ihrem Studium haben Sie immer wieder Jobs in der Modebranche angenommen. Was haben Sie dort getan und wem würden Sie einen solchen Job empfehlen?
Das stimmt. Ich habe während des Studiums an der HIB freiberuflich als Fotomodell gearbeitet und habe mich, dadurch auf den Geschmack gekommen, auch für den Beruf des Modelbookers interessiert. Durch verschiedene Praktika bei international renommierten Agenturen in Frankfurt und München konnte ich in diesen Beruf reinschnuppern. Während der Praktika habe ich unter anderem folgende Tätigkeiten ausgeführt: Unterstützung der Agenturen bei der täglichen Terminkoordination der verschiedenen Models; Assistenz bei Castings; Auswahl der Models, die den Kunden zur Buchung vorgeschlagen werden; Korrespondenz mit internationalen Agenturen zur Aufnahme ausländischer Models in die eigene Kartei. Ich würde einen Job als Modelbooker, Modelagent oder Modelscout vor allem denjenigen empfehlen, die sich sehr für Mode, Trends und Lifestyle interessieren, äußerst kommunikativ sind (ein Großteil des Jobs findet am Telefon statt) und gerne im Team arbeiten. Außerdem sollte man sehr hartnäckig in seinem Berufswunsch sein, da der Einstieg als fest angestellter Booker sehr schwierig ist.

Hatten Sie konkrete Vorstellungen von dem, was Sie nach dem Studium machen wollten?
Ich habe mich während des Studiums schwer getan eine bestimmte Richtung für mich zu finden und hatte alles andere als konkrete Vorstellungen. Ich kann nur jedem, dem es ähnlich geht, empfehlen durch Praktika verschiedene Bereiche auszuprobieren. So konnte auch ich meinen Interessensbereich nach und nach näher eingrenzen und bin letztendlich mit meiner jetzigen Position sehr zufrieden.
 
Heute arbeiten sie als „Assistant“ bei McKinsey. Wie sind Sie an diese Stelle gekommen und was macht Ihrer Meinung nach die Tätigkeit eines „Assistant“ aus?
Ich habe damals eine Ausschreibung im Internet gelesen, die auf einem Job-Portal von der Personalvermittlung Per Se aus Heidelberg inseriert wurde. Per Se hat nach einem ersten Telefonat und der Übersendung meiner Zeugnisse dann ein Portfolio für mich erstellt und an McKinsey gesendet. Kurze Zeit darauf wurde ich zu einem dreistündigen Gespräch inklusive Einstellungstest zu McKinsey eingeladen und letztendlich auch eingestellt.
Ich betreue aktuell zwei Principals sowie einen Associate Principal und bin unter anderem für deren Terminkoordination, interne und externe Korrespondenz, die Reiseplanung und das Erstellen von diversen Dokumenten zuständig. Als „Assistant“ bei McKinsey hängt der jeweilige Arbeitsinhalt stark von dem jeweiligen Berater ab, den man betreut. Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass der Hauptteil der Arbeit aus Terminkoordination und Reiseplanung besteht. So pendelt einer meiner Chefs beispielsweise zwischen München, Tokio, Dubai und Jeddah. Dadurch ist nicht nur die meiste Korrespondenz in Englisch, sondern auch die Reiseplanung entsprechend anspruchsvoll.

Welche Kompetenzen sollte jemand unbedingt mitbringen, um die Position „Assistant“ in einer Beratungsfirma auszufüllen?
Zu den Grundvoraussetzungen zählen unter anderem fließendes Englisch, die Beherrschung der gängigen Microsoft-Office-Programme sowie eine selbstständige Arbeitsweise. Des Zudem sollte ein „Assistan“t in der Lage sein, auch unter stressigen Bedingungen fehlerfrei zu arbeiten, sehr teamfähig und  kommunikativ sein, Organisationstalent besitzen und absolut serviceorientiert arbeiten.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche Themen vom Studium sind Ihnen in Ihrem heutigen Einsatzgebiet wieder begegnet?
Mein Lieblingskurs war Marketing bei Herrn Dr. Bühler (der kurz nach meinem Abschluss wohl in die Wirtschaft gewechselt ist und jetzt leider nicht mehr an der HIB unterrichtet). Viel Anwendung finde ich im beruflichen und privaten Umfeld allerdings für das in meinem absoluten Horror-Kurs erlernte Schreiben mit 10-Finger-System. Auch wenn der Kurs wirklich keinen Spaß gemacht hat so kann ich ihn dennoch nur jedem ans Herz legen, der ein langsamer Schreiber an der Tastatur ist. Ein weiterer Kurs, der mir auch in meinem Arbeitsalltag schon sehr geholfen hat, war Business English bei Herrn Baldock. Das dort gelernte Vokabular konnte ich schon in zahlreichen E-Mails und Briefen an Klienten einbringen und bekomme immer wieder Lob von meinen Chefs und Kollegen. Insgesamt haben mir vor allem die Fremdsprachenkurse an der HIB immer viel Spaß gemacht.

Was planen Sie als nächstes?
Ich habe vor noch mindestens ein bis drei Jahre bei McKinsey zu bleiben, um noch etwas Berufserfahrung zu sammeln und möchte mich dann in einem anderen Bereich weiterentwickeln. Ich könnte mir zum Beispiel einen Job im Bereich Human Resources sehr gut vorstellen, was aber eventuell auch innerhalb der Firma möglich ist.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben?
Lasst Euch nicht von abschreckenden Berichten über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmark demotivieren! Ich habe meinen Job bei McKinsey damals mitten in der Wirtschaftskrise begonnen und denke, dass gut ausgebildete, motivierte und engagierte Leute auch in schwierigen Zeiten gute Chancen haben einen spannenden Job zu finden.

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne

Exkursion zum Fraport am 23. November

Veröffentlicht am

Am 23. November 2010 findet eine Exkursion zum Farankfurter Flughafen, FraportAG, statt. Der Firmenkontakt richtet sich an Studierende der Level 1, 2 & 3, an ITM und alle interessierten Studierenden der HIB.

Nach dem Empfang durch die Fraport AG gibt es einen Vortrag durch die Referentin Susanne Schick (Senior Manager Sales und Fachkuratorin der HIB)zu einem aktuellen Thema.

Der genaue zeitliche Tagesablauf steht zur Zeit noch nicht endgültig fest und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Anfahrt zum Termin erfolgt ausschließlich per Bus ab/bis Heidelberg, HIB-Academy.

Um allen möglichen Anfragen vorzubeugen erfolgt hier bereits der Hinweis, dass Fraport keine kostenfreien Parkplätze zur Verfügung stellen kann.

Veranstaltungskoordinatorin: Sandra Becher (Student Support)

Neues Forschungsprojekt an der HIB!

Veröffentlicht am

Frau Dr. Adrienne Steffen, HIB-Dozentin für den Fachbereich Marketing und Business Management, arbeitet zurzeit an einem neuen Forschungsprojekt zu Einkaufsemotionen und Kaufverhalten.

In einer ersten Studie konnte gezeigt werden, dass Einkaufsemotionen nicht nur das Kaufverhalten in der Einkaufsstätte, Loyalität und Zufriedenheit, sondern auch die kritische Wahrnehmung des Einkaufserlebnisses und somit zukünftige Kaufentscheidungen beeinflussen.

Nach der HIB ins Masterprogramm einer deutschen Hochschule

Veröffentlicht am

Neumann-cimg4198 in Nach der HIB ins Masterprogramm einer deutschen HochschuleIsabell Neumann, HIB-Absolventin des Jahrgangs 2008 zu Ihrer Zeit nach dem Bachelor-Abschluss.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen? Und was machen Sie heute?
Ich habe den Studiengang Bachelor of Arts in International Business with Tourism Management studiert. Zur Zeit mache ich meinem Master Studiengang Master of Science in International Business an der Fachhochschule Mainz und schreibe meine Thesis.

Welche praktischen Erfahrungen haben Sie während Ihres Studiums gesammelt?
Das Pflichtpraktikum während meines Bachelor Studiums habe ich bei der ABB AG in Mannheim im Travel Management absolviert. In diesen drei Monaten habe ich viele praktische Erfahrungen und gute Eindrücke gesammelt. Neben dem täglichen Geschäft hatte ich zwei eigene Projekte und durfte die Travel Managerin zu diversen Terminen und Gesprächen begleiten.
Nach meinem Bachelor 2008 bin ich im September zu Dertour GmbH & Co KG nach Frankfurt gegangen und habe dort ein 6-monatiges Praktikum absolviert. In dieser Zeit war ich im Produktmanagement Nordamerika beschäftigt und habe das Team in der Katalogproduktion sowie bei dem Tagesgeschäft unterstützt. Drei Monate war ich für die Destinationen New York und Mittlerer Westen eingesetzt, die letzten drei Monate war ich für Kanada zuständig. Die größte Herausforderung jedoch auch die beste Erfahrung in den letzten drei Monaten war, dass ich aufgrund von personellen Umstellungen zwei Wochen alleine das Produkt vertreten habe. Einen Monat nach Beendigung meines Praktikums bin ich wieder als Aushilfe zu Dertour zurück um die Zeit bis zu Beginn meines Master Studiums zu überbrücken. Für vier Monate war ich im Produktmanagement Golfurlaub, wo ich das Team wieder bei der Katalogproduktion und dem anfallenden Tagesgeschäft unterstützt habe.

Parallel zu meiner Masterarbeit bin ich von Oktober bis November 2010 als Praktikantin bei Lahmeyer International. Für dieses Praktikum habe ich mich entschieden, um einen praktischen Bezug für meine Thesis herzustellen und um erste Erfahrungen im Bereich Compliance zu sammeln. Neben praktischen Einblicken in das Compliance Management System der Firma unterstütze ich den Compliance Manager in der Durchführung kleinerer Projekte und im täglichen anfallenden Geschäft.

Wie sind Sie zur Lahmeyer International GmbH gekommen? Haben Sie sich schon immer für das Thema erneuerbarer Energiequellen & Umwelt interessiert?
Da mir bekannt war das Lahmeyer International GmbH über ein Compliance Management System verfügt und die Firma international tätig ist, war dies einfach passend, um praktischen Input für meine Thesis zu bekommen. Da das Thema Compliance sowie die Bereiche erneuerbare Energien und Umwelt zu einem aufsteigenden Trend in der Geschäftswelt zählen, erschien mir diese Kombination als sehr interessant. Der positive Ruf von Lahmeyer hat zu meiner Entscheidung beigetragen.

Wie haben Ihnen die einzelnen praktischen Einsätze gefallen und was haben Sie aus den einzelnen Stationen für ihr weiteres Leben mitgenommen?
Das 3-monatige Praktikum bei ABB war durchweg positiv. Obwohl ich Praktikantin war, wurde ich überall miteinbezogen, sehr ausführlich eingearbeitet und mit eigenen Projekten betraut. Mein Selbstvertrauen wurde in dieser Zeit geprägt und sehr gestärkt. Ich wurde als vollwertiges Teammitglied betrachtet und konnte dabei meine Kompetenzen unter Beweis stellen.

Die Erfahrungen die ich bei Dertour gesammelt habe waren für meine persönliche Entwicklung sehr hilfreich. Während meines Praktikums würde ich menschlich sehr gut aufgenommen und betreut und habe viele nette Leute kennengelernt. Meine persönliche Zukunft habe ich jedenfalls nicht bei Dertour gesehen. Doch meine Entwicklungen im zwischenmenschlichen Bereich haben von dieser Zeit profitiert.
Die Erfahrungen, die ich bei Lahmeyer International GmbH sammeln konnte waren auch durchgehend positiv. Das Unternehmen behandelt Praktikanten wie feste Mitarbeiter, was das Zugehörigkeitsgefühl sehr stärkt und motiviert. Fachlich wurde ich sehr gut betreut, was positiv für meine Thesis sowie für meine berufliche Zukunft ist.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche der dort behandelten Themengebiete benötigen Sie heute noch?
Grundsätzlich war und bin ich immer noch begeistert von der sprachlichen Ausbildung die wir an der HIB durchlaufen haben. Englisch und Spanisch waren sehr gut und lehrreich gestaltet. Englische betriebliche Kommunikation und das kreative Schreiben haben mir in vielen praktischen Aspekten einen großen Vorteil verschafft. Gerade, dass wir von Muttersprachlern unterrichtet wurden, war ein Pluspunkt. Ein Fach, welches mich auch in meinem Master-Studium begleitet hat, war International Strategic Management. Durch praktische Arbeit in IMS und die praktischen Bezüge die Herr Dr. Bühler gezogen hat, war das Fach interessant und vorbereitend für die Berufswelt zugleich. Das gleiche gilt für International Marketing. Das in diesen Fächern erarbeitete und angeeignete Wissen werden mich sicherlich auch noch weiter begleiten. 

Welche Schwerpunkte machen den Masterstudiengang aus bzw. warum haben Sie sich für die FH Mainz University of Applied Sciences entschieden?
Als der Entschluss für ein Masterstudium feststand war für mich von Anfang an klar, dass dieser nichts mit Tourismus zu tun haben wird, da ich ein breiteres Themenfeld abdecken wollte, um flexibler zu sein.

Den Master of Science in International Business habe ich durch Zufall durch Internetrecherche entdeckt und fand ihn auf Anhieb interessant. Das Programm punktet durch die relativ kurze Dauer von 15 Monaten, die Kursgröße (ca.25 Studierende), die Lehrinhalte (International Finance, Strategy, Marketing, HRM, Business Analysis, Trade, European Management), das Auslandssemester in London und den Fakt, dass das Programm auch in Deutschland auf Englisch gehalten wird.

Was planen Sie nach dem Masterabschluss?
Nach meinem Abschluss im Dezember möchte ich im Bereich Compliance Management arbeiten. Nachdem ich meine Thesis über Compliance Management Systeme schreibe und dadurch ein sehr großes Interesse an diesem neu aufkeimenden Unternehmensbereich entwickelt habe, möchte ich gerne in dieser Richtung beruflich aktiv werden. Ich werde mich auf diverse Festeinstellungen bewerben, unter anderem auch bei Beratungsunternehmen wie Ernst & Young und PricewaterhouseCoopers, um dort erstmal über eine Stelle als Consultant die ersten 2 Jahre Berufserfahrungen zu sammeln.

Was würden Sie heutigen HIB Studierenden mit auf den Weg geben?
Man sollte sich selbst immer treu bleiben, egal wo auf der Welt man sich befindet und was man macht. Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen und versuchen, sie zu erreichen. Sollte dies nicht möglich sein oder so erscheinen ,darf man nie den Glauben an sich selbst verlieren. Das Leben bietet zu viele Möglichkeiten und ist zu schön, um aufzugeben oder seine Träume nicht zu verwirklichen!

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

54 Graduands erhielten im Brahmssaal ihr Bachelor-Zeugnis

Veröffentlicht am

Absolventen-huete in 54 Graduands erhielten im Brahmssaal ihr Bachelor-ZeugnisAm 8. Oktober 2010 war es wieder soweit: Die Absolventen des Bachelor-Studiums der Heidelberg International Business Academy (HIB) feierten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Brahmssaal in der Musik- uns Singschule Heidelberg ihren Abschluss und bekamen von Dr. Matthew Kershaw, Academic Director, ihre Zeugnisurkunden überreicht.

In diesem Jahr hatten sich so viele Absolventen wie noch nie zuvor zu der Zeugnisfeier angemeldet. Die Dozenten der HIB freuten sich, diesen besonders schönen Anlass mit einer so großen Zahl von Studierenden und Gästen feiern zu können. Erstmalig fand die Zeremonie im feierlichen Ambiente im Brahmssaal der Musik- und Singschule statt.

Die diesjährige Festrede hielt Herr Michel Maugé, Geschäftsführer der m:con Kongress- und  Touristik GmbH in Mannheim. Als Kurator stellt er seine berufliche Erfahrung in den Dienst eines praxisgerechten Studiums und vertritt im Fachkuratorium der HIB den Fachbereich Eventmanagement.

Im Rahmen der Verleihung der Zeugnisse und Auszeichnungen hielten Sergio Junco Torres, Leiter des Fachbereichs Spanisch, und die Absolventen Caroline Nomigkeit und Sebastian Frommherz  „ihre“ Abschiedsreden, in denen sie Eindrücke und Erinnerungen aufarbeiteten.

Die Zeremonie wurde von klassischen Klavierstücken umrahmt, die von der Pianistin Marjana Plotkina gespielt werden. Sie wurde 1982 in der Ukraine geboren und begann bereits mit sechs Jahren ihre pianistische Ausbildung an der dortigen Musikschule für begabte Kinder. Dreimal in Folge gewann sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowie den 2. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in San Bartolomeo al Mare, Italien.

Durch das Programm führte Dr. Bernd Schabbing, Fachbereichsleiter Tourismus und Kulturmanagement.

Im Anschluss an die Feierlichkeiten fand in den Räumen der Musik- und Singschule Heidelberg ein Empfang statt, der Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch vieler Erinnerungen aus den Jahren des Studiums bot.

Ab sofort können Sie alle Bilder der Bachelor-Feier unter diesem Link:
http://www.imagesale.de/gallery.php?code=gifros&ID=644
anschauen und bestellen. Viel Spaß!

Berichte der „External Examiner“ der HIB vom Sommersemester 2010

Veröffentlicht am

Zum  27. Juli 2010 wurde an der HIB hoher Besuch aus England erwartet. Jedes Jahr entsendet  die Open University nach Abschluss der Leistungsnachweise und Prüfungen externe Prüfer um die Verfahren der Leistungsbewertung und die erzielten akademischen Standards vor dem Hintergrund der Vorgaben der britischen QAA – Quality Assurance Agency for Higher Education und der Open University zu begutachten.

Das Team der externen Experten von renommierten britischen Hochschulen bestand aus:
Claire Wellings, MSc.
Head of Department of Leisure, Tourism, Hospitality and Events
University of Gloucestershire
 
Alan Jones, MA
Head of Division of Business & International Management
University of Northampton
 
Dr. Marie-Marthe Gervais-le Garff
Head of Languages Subject Group
University of Plymouth

Jeder der so genannten “External Examiner” hat die Ergebnisse seiner/ihrer Überprüfungen in einem Bericht dokumentiert, der bei der Open University und der Heidelberg International Business Academy eingereicht wird.

Ein erfreuliches Ergebnis für die HIB

Die Ergebnisse der diesjährigen Evaluationen sind sehr erfreulich, weil sie zeigen, dass die Heidelberg International Business Academy große Entwicklungsfortschritte vollzogen und ein anspruchsvolles akademisches Niveau erreicht hat.

 Auszüge aus den Berichten der External Examiner:
“HIBA is an exceptionally well organised institution with a considerable strength in its working culture. Staff are strongly committed to standards and to good pedagogy.”
“Students work is of a very good standard and is comparable to that of students in similar UK and European institutions. ”

 “The organisation and presentation of work, and the standard of English in the level 3 assignments, is commendable. ”
 “In the three languages, the business correspondence part of the course is very professionally taught and students are capable of writing business letters in English, French and Spanish with very few mistakes, using sophisticated epistolary conventions of the countries concerned. A further area of excellence was the German into English translation; students displayed excellent receptive skills and some were able to write fluent and elegant English too. ”
“The students continue to have very good industry and operational knowledge and awareness of current management issues.”
“..  it is evident that teachers know their students well, remain committed and enthusiastic in their work …”
“I was particularly impressed by the quality and the quantity of the feedback on so many scripts. The comments were not merely used to justify the grade awarded but were constructive and put students in the right direction.”
“Exemplary practice here.”
“The curriculum is well designed and current, and has been further refined this year.”
“The course materials … are of a very high standard indeed.“
“Students work is of a very good standard and is comparable to that of students in similar UK and European institutions.”
“…there was evidence of increasing creativity and willingness to explore more contentious and challenging topics amongst the level 3 work, which was very good, and another indicator of the maturity of the programme …”
“The students demonstrate a willingness to engage with challenging topics and a range of assessment processes. They also show a good understanding of the practical relationship between their academic effort and business in practice.”
“In the three languages, the business correspondence part of the course is very professionally taught and students are capable of writing business letters in English, French and Spanish with very few mistakes, using sophisticated epistolary conventions of the countries concerned. A further area of excellence was the German into English translation; students displayed excellent receptive skills and some were able to write fluent and elegant English too.”

HIB zu Besuch beim Abschlusskonzert des Musikfestes Stuttgart

Veröffentlicht am

Bachakademie in HIB zu Besuch beim Abschlusskonzert des Musikfestes Stuttgart Auf Einladung des Intendanten Christian Lorenz (auch Kuratoriumsmitglied der HIB) nahmen sechs Studierende der HIB am Abschlusskonzert des Musikfestes Stuttgart am 19. September 2010 teil. Hier der Erfahrungsbericht von Shanna Savidfoluschi und Alicia Weippert (beide ICE Level 3):

Vor-der-bachakademie in HIB zu Besuch beim Abschlusskonzert des Musikfestes Stuttgart „Das Abschlusskonzert des Musikfestes Stuttgart brachte eine Aufführung von Schumanns Szenen aus Goethes Faust. Dieses Konzert war für uns beide eine Premiere, da wir noch nie ein klassisches Konzert dieser Größe besucht hatten. Daher waren wir sehr gespannt auf diese Aufführung. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass es ein tolles Erlebnis war, vor allem weil dieses Stück sehr selten aufgeführt wird. Der Knabenchor, die Gesangssolisten, das Orchester und der große Chor waren Klasse. Auch unsere Karten waren hervorragend (wir saßen in der zweiten Reihe!). Ein ganz besonderes Highlight war der Dirigent Helmuth Rilling, der ganz in seine Aufgabe versunken war und seine Arbeit mit Herz und Seele ausübte.  Vielen Dank an die Bachakademie und die HIB für diesen tollen Abend! Gerne wieder!“

Welcome Day an der HIB – Von Studenten für Studenten

Veröffentlicht am

Der Welcome Day 2010 am kommenden Donnerstag, 23. September 2010, wurde auch in diesem Jahr wieder von Studenten für Studenten geplant. Auf dem Programm steht nach einer Begrüßung an der HIB, Frühstück & Spiele, eine Stadtrallye und Grillen auf der Neckarwiese bzw. bei schlechtem Wetter Essen in der Mensa. Ab 20 Uhr mit Open End gibt es eine Kneipentour durch Heidelberg.

Tolle Prüfungsergebnisse in Französisch

Veröffentlicht am

Studium 20hib-academy-logo-ccip in Tolle Prüfungsergebnisse in Französisch 
September 2010.
 Alle 11 Studierenden der Heidelberg International Business Academy, die sich in diesem Jahr zu der Prüfung der Industrie- und Handelskammer Paris angemeldet haben, konnten wieder ganz hervorragende Ergebnisse erzielen. 

8 Kandidatinnen und Kandidaten erhielten das „Diplome de Français Professionnel Affaires B2“, davon haben vier mit der Note „Bien“ und einer mit der Note „Tres Bien“ bestanden.

3 Kandidatinnen und Kandidaten, erhielten das „Diplome de Français Professionnel Affaires C1“, zwei haben mit der Note „Tres Bien“ bestanden.

Herzlichen Glückwunsch!

German-French Austrian Conference in Quantitative Marketing 2010

Veröffentlicht am

From Sept. 16-18th 2010 the HIB was represented at the German-French Austrian Conference in Quantitative Marketing 2010. This year, the University of Vienna hosted the Marketing conference with the title “New Directions New Insights”.

After a welcome reception on the 16th of September, Prof. Dr. Adamantios Diamantopoulos opened the conference on September 17th with an interesting presentation on misspecifications in theoretical marketing models.

In total, 98 conference papers were presented by researchers from 21 countries. Paper topics concerned advertising, branding, modelling and sampling issues. In addition sessions dealt with ethics in marketing.

The HIB presented a paper in the consumer behaviour track “From Excitement to Frustration – Affective Reactions to Critical Incidents in Shopping Centres”. Overall it was a very stimulating experience that offered the possibility of intellectual exchange on marketing topics.

Dr. Adrienne Steffen

HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: „Fühle mich wie ein Fisch im Wasser“

Veröffentlicht am

Unterpanamenos in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserMelanie Endres, HIB-Absolventin des Jahrgangs 2008, erzählt über ihr Leben und Arbeiten in Panama.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen?
Ich habe den Studiengang Bachelor of Arts (Honours) in International Business with Tourism Management belegt.


Logoreisepanama in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt? Wollten Sie schon immer nach Panama?

Mein Pflichtpraktikum habe ich im Gamboa Rainforest Resort in Panama durchgeführt. Dort war ich vor allem tätig in der Hotelrezeption, Tours, Housekeeping und Konditorei.

Nein, eigentlich galt Kuba mein Hauptinteresse, jedoch war es durch die politische Situation schwer eine Praktikantenstelle zu finden, die von der Regierung bewilligt wurde. Im Allgemeinen war mein Ziel eine Praktikumsstelle in Lateinamerika zu finden und nachdem ich Angebote aus Ecuador, Mexiko und Panama hatte, habe ich mich für Panama entschieden, da sich die Tätigkeiten dort am interessantesten angehört haben.

Hatten Sie vor Studienbeginn an der HIB schon konkrete Vorstellungen von dem, was Sie nach dem Studium machen wollten? War für Sie klar, dass Sie nach dem Studium direkt ins Ausland gehen werden? Konkrete Vorstellungen hatte ich nicht, aber mir war es immer klar, dass ich ins Ausland wollte.

Panamaimboot in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWie haben Sie Ihren beruflichen Start in Panama erlebt und was machen Sie heute dort? Meinen beruflichen Start in Panama hatte ich im September 2008 und es war definitiv nicht leicht aufgrund des Volumens an Wissen, dass ich über das Land wissen musste (als Sales & Marketing Coordinator in einem Inbound-Reiseveranstalter) und auch durch die Kulturunterschiede und weniger enthusiastische Arbeitseinstellung der panameños war es ziemlich anstrengend am Anfang. Bis heute sind die Unterschiede in Kultur und Arbeitseinstellung festzustellen, aber beide Seiten haben sich aneinander gewöhnt und somit läuft jetzt alles viel harmonischer ab und man versteht Gesten und Entscheidungen besser als zuvor! Ich habe definitiv sehr viel Glück mit meiner Arbeit gehabt und fühle mich inzwischen so wohl, wie ein „Fisch im Wasser“. Die Aufgaben und Verantwortung die mir übertragen wurden stimmen genau mit meinen Interessen, Fähigkeiten und Wünschen überein.
Ich arbeite noch immer bei dem selben Reiseveranstalter. Ich stelle Reisen und Preise für Kunden zusammen und bin verantwortlich für die Website, Marketing, Leitung des Sales Departments, Rekrutierung von neuen Angestellten im Bereich Sales, Tarifverhandlungen mit lokalen Anbietern (Hotels, Transport, Airlines), Hotel-Inspektionen und Firmenvertretung für neue Partner und Wholesalers aus den USA, die verschiedene Regionen, Touren und Hotels in Panama kennen lernen wollen. Das alles macht mir sehr viel Spaß!Endresund-pferd in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im Wasser

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche Themen vom Studium sind Ihnen bei Ihrem Leben in Panama wieder begegnet? Ich war schon immer begeistert von Consumer Behavior, Business Spanish & English und Destinationsmanagement. Diese Themen sind genau die Arbeitsbereiche, die ich auch in meinem heutigen Job behandle und mit denen ich tagtäglich zu tun habe: Der Umgang mit Touristen, Kunden, Anbietern und internationalen Reiseveranstaltern. Das sind die Managementaufgaben, mit denen ein Reiseveranstalter konfrontiert wird sowie natürlich auch die generellen Themen und Probleme, die dieses Land in der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Situation hat.

Vor Ihrem Studium waren Sie 9 Monate in den USA und leben heute in Panama. Sie haben damit berufliche Erfahrung in zwei kulturell verschiedenen Ländern. Was sind bis jetzt die wichtigsten Dinge, die Sie persönlich aus Leben in den beiden Ländern für sich gelernt/mitgenommen haben? Ich war nicht nur 9 Monate, sondern knapp 2 Jahre in den USA (Denver, Colorado) von 2003-2005. Erst seit Kurzem, nämlich seit dem 20. August lebe ich jetzt auch genau 2 Jahre in Panama! Das bietet die Möglichkeit für einen Vergleich.
In den USA war es definitiv ganz anders als hier in Panama. In den USA ist alles viel organisierter und alle sind enthusiastisch bei der Arbeit. Hier in Panama dauert alles doppelt so lange und das Arbeitsleben läuft in viele Firmen etwas stressfreier ab. Durch meine Auslandsaufenthalte und Umgang mit vielen Kulturen habe ich gelernt, dass es immer am Wichtigsten ist, sich alles erst einmal in Ruhe anzuschauen, die Lage und Menschen zu analysieren und dann Entscheidungen treffen. Man muss offen sein und das Talent haben, Dinge manchmal einfach nicht persönlich zu nehmen. Denn es gilt: Andere Länder, andere Sitten! Und wenn man seinen Werten und persönlichen Zielen treu bleibt und offen für Neuerungen und anderes Denken ist, kann ein anderes Land oder eine andere Kultur einem nur helfen in der Weiterentwicklung, Weltanschauung und vor allem im täglichen Arbeitsleben.
Als Deutsche (mit einer ausgesprochenen deutschen, korrekten, effizienten und planerischen Einstellung) ist es natürlich umso schwerer nach dem Aufenthalt in den USA nun in Panama zu leben und zu arbeiten. Aber ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, denn somit habe ich gelernt, mich etwas aus der „deutschen Routine“ zu bewegen und mich nicht direkt unter Druck zu setzen oder ungeduldig zu werden „wenn´s mal wieder länger dauert“ (Snickers gehören zu meinen täglichen Snacks! ).

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Panama zurechtzukommen? ….. GEDULD, GEDULD, GEDULD. Dann natürlich Offenheit für die Kultur und die teilweise eigenartige und egoistische Einstellung mancher panameños. Dann natürlich die Liebe für die spanische Sprache, die hier etwas schneller als in anderen Ländern gesprochen wird. Man darf keine Probleme haben mit orkanartigem Platschregen, der hier (wie genau in diesem Moment) von der einen auf die andere Minute auftreten kann und man sollte sich begeistern für eine atemberaubende Natur mit einer faszinierende Flora und Fauna und der Präsenz von unglaublich vielen Vogelarten – selbst im 21. Stock mitten im Stadtzentrum werde ich jeden Morgen von einer Schar laut zwitschernden Vögeln aufgeweckt.  Man sollte Strände und Inseln  ebenso lieben sowie Salsa, Merengue, Reggaeton, Jazz . Fast ausschließlich fritiertes Essen sollte einem nichts ausmachen! 

Strandpanama in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWie gewichten Sie theoretische Erfahrungen aus dem Studium in Deutschland und praktische z.B. aus Praktika, Werkstudententätigkeit für eine erfolgreiche Bewerbung im Ausland? Welche Erkenntnisse haben Sie bei Ihrem Bewerbungsverfahren gewonnen? Da ich nicht wirklich Erfahrung mit Bewerbungsverfahren in Deutschland habe (abgesehen von meiner Werkstudententätigkeit bei der EnBW – Marketing & Kommunikation – wo theoretische Erfahrung, Universitätstitel und belegte Kurse eine große Rolle gespielt haben), kann ich nur über meine Erfahrung in Panama sprechen.

Klar, sind auch hier theoretische Erfahrungen und ein Studium wichtig, aber in einem Land, wo Bildung nicht so ausgeprägt und unterstützt wird wie in Deutschland, sind Praxiserfahrung, der Wille zum Arbeiten und Lernen und die Einsatzbereitschaft (also Soft Skills) weitaus bedeutender.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben? Verstand und Herz immer offen halten für Neues, alle Möglichkeiten wahrnehmen, die einem angeboten werden und wenn das Ziel mal etwas weiter weg erscheint, mit Fleiß und Ehrgeiz darauf hinarbeiten! 

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Info-Veranstaltung für Oberstufenschüler

Veröffentlicht am

Am kommenden Freitag, 24. September, besuchen 80 Oberstufenschüler aus dem Leibniz-Gymnasium Östringen die HIB. Bei einer gesonderten Info-Veranstaltung  informieren die Dozenten über Studiengänge der Heidelberg International Business Academy und Berufsbilder. Die Schüler werden zudem die Möglichkeit haben mit Studierenden der HIB zu sprechen und diesen Fragen zu stellen.

Die HIB freut sich immer wieder, wenn Schulen die Gelegenheit für einen eigenen Info-Tag nutzen.