Welcome Day an der HIB – Von Studenten für Studenten

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Der Welcome Day 2010 am kommenden Donnerstag, 23. September 2010, wurde auch in diesem Jahr wieder von Studenten für Studenten geplant. Auf dem Programm steht nach einer Begrüßung an der HIB, Frühstück & Spiele, eine Stadtrallye und Grillen auf der Neckarwiese bzw. bei schlechtem Wetter Essen in der Mensa. Ab 20 Uhr mit Open End gibt es eine Kneipentour durch Heidelberg.

Tolle Prüfungsergebnisse in Französisch

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Studium 20hib-academy-logo-ccip in Tolle Prüfungsergebnisse in Französisch 
September 2010.
 Alle 11 Studierenden der Heidelberg International Business Academy, die sich in diesem Jahr zu der Prüfung der Industrie- und Handelskammer Paris angemeldet haben, konnten wieder ganz hervorragende Ergebnisse erzielen. 

8 Kandidatinnen und Kandidaten erhielten das „Diplome de Français Professionnel Affaires B2“, davon haben vier mit der Note „Bien“ und einer mit der Note „Tres Bien“ bestanden.

3 Kandidatinnen und Kandidaten, erhielten das „Diplome de Français Professionnel Affaires C1“, zwei haben mit der Note „Tres Bien“ bestanden.

Herzlichen Glückwunsch!

German-French Austrian Conference in Quantitative Marketing 2010

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From Sept. 16-18th 2010 the HIB was represented at the German-French Austrian Conference in Quantitative Marketing 2010. This year, the University of Vienna hosted the Marketing conference with the title “New Directions New Insights”.

After a welcome reception on the 16th of September, Prof. Dr. Adamantios Diamantopoulos opened the conference on September 17th with an interesting presentation on misspecifications in theoretical marketing models.

In total, 98 conference papers were presented by researchers from 21 countries. Paper topics concerned advertising, branding, modelling and sampling issues. In addition sessions dealt with ethics in marketing.

The HIB presented a paper in the consumer behaviour track “From Excitement to Frustration – Affective Reactions to Critical Incidents in Shopping Centres”. Overall it was a very stimulating experience that offered the possibility of intellectual exchange on marketing topics.

Dr. Adrienne Steffen

HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: „Fühle mich wie ein Fisch im Wasser“

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Unterpanamenos in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserMelanie Endres, HIB-Absolventin des Jahrgangs 2008, erzählt über ihr Leben und Arbeiten in Panama.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen?
Ich habe den Studiengang Bachelor of Arts (Honours) in International Business with Tourism Management belegt.


Logoreisepanama in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt? Wollten Sie schon immer nach Panama?

Mein Pflichtpraktikum habe ich im Gamboa Rainforest Resort in Panama durchgeführt. Dort war ich vor allem tätig in der Hotelrezeption, Tours, Housekeeping und Konditorei.

Nein, eigentlich galt Kuba mein Hauptinteresse, jedoch war es durch die politische Situation schwer eine Praktikantenstelle zu finden, die von der Regierung bewilligt wurde. Im Allgemeinen war mein Ziel eine Praktikumsstelle in Lateinamerika zu finden und nachdem ich Angebote aus Ecuador, Mexiko und Panama hatte, habe ich mich für Panama entschieden, da sich die Tätigkeiten dort am interessantesten angehört haben.

Hatten Sie vor Studienbeginn an der HIB schon konkrete Vorstellungen von dem, was Sie nach dem Studium machen wollten? War für Sie klar, dass Sie nach dem Studium direkt ins Ausland gehen werden? Konkrete Vorstellungen hatte ich nicht, aber mir war es immer klar, dass ich ins Ausland wollte.

Panamaimboot in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWie haben Sie Ihren beruflichen Start in Panama erlebt und was machen Sie heute dort? Meinen beruflichen Start in Panama hatte ich im September 2008 und es war definitiv nicht leicht aufgrund des Volumens an Wissen, dass ich über das Land wissen musste (als Sales & Marketing Coordinator in einem Inbound-Reiseveranstalter) und auch durch die Kulturunterschiede und weniger enthusiastische Arbeitseinstellung der panameños war es ziemlich anstrengend am Anfang. Bis heute sind die Unterschiede in Kultur und Arbeitseinstellung festzustellen, aber beide Seiten haben sich aneinander gewöhnt und somit läuft jetzt alles viel harmonischer ab und man versteht Gesten und Entscheidungen besser als zuvor! Ich habe definitiv sehr viel Glück mit meiner Arbeit gehabt und fühle mich inzwischen so wohl, wie ein „Fisch im Wasser“. Die Aufgaben und Verantwortung die mir übertragen wurden stimmen genau mit meinen Interessen, Fähigkeiten und Wünschen überein.
Ich arbeite noch immer bei dem selben Reiseveranstalter. Ich stelle Reisen und Preise für Kunden zusammen und bin verantwortlich für die Website, Marketing, Leitung des Sales Departments, Rekrutierung von neuen Angestellten im Bereich Sales, Tarifverhandlungen mit lokalen Anbietern (Hotels, Transport, Airlines), Hotel-Inspektionen und Firmenvertretung für neue Partner und Wholesalers aus den USA, die verschiedene Regionen, Touren und Hotels in Panama kennen lernen wollen. Das alles macht mir sehr viel Spaß!Endresund-pferd in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im Wasser

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche Themen vom Studium sind Ihnen bei Ihrem Leben in Panama wieder begegnet? Ich war schon immer begeistert von Consumer Behavior, Business Spanish & English und Destinationsmanagement. Diese Themen sind genau die Arbeitsbereiche, die ich auch in meinem heutigen Job behandle und mit denen ich tagtäglich zu tun habe: Der Umgang mit Touristen, Kunden, Anbietern und internationalen Reiseveranstaltern. Das sind die Managementaufgaben, mit denen ein Reiseveranstalter konfrontiert wird sowie natürlich auch die generellen Themen und Probleme, die dieses Land in der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Situation hat.

Vor Ihrem Studium waren Sie 9 Monate in den USA und leben heute in Panama. Sie haben damit berufliche Erfahrung in zwei kulturell verschiedenen Ländern. Was sind bis jetzt die wichtigsten Dinge, die Sie persönlich aus Leben in den beiden Ländern für sich gelernt/mitgenommen haben? Ich war nicht nur 9 Monate, sondern knapp 2 Jahre in den USA (Denver, Colorado) von 2003-2005. Erst seit Kurzem, nämlich seit dem 20. August lebe ich jetzt auch genau 2 Jahre in Panama! Das bietet die Möglichkeit für einen Vergleich.
In den USA war es definitiv ganz anders als hier in Panama. In den USA ist alles viel organisierter und alle sind enthusiastisch bei der Arbeit. Hier in Panama dauert alles doppelt so lange und das Arbeitsleben läuft in viele Firmen etwas stressfreier ab. Durch meine Auslandsaufenthalte und Umgang mit vielen Kulturen habe ich gelernt, dass es immer am Wichtigsten ist, sich alles erst einmal in Ruhe anzuschauen, die Lage und Menschen zu analysieren und dann Entscheidungen treffen. Man muss offen sein und das Talent haben, Dinge manchmal einfach nicht persönlich zu nehmen. Denn es gilt: Andere Länder, andere Sitten! Und wenn man seinen Werten und persönlichen Zielen treu bleibt und offen für Neuerungen und anderes Denken ist, kann ein anderes Land oder eine andere Kultur einem nur helfen in der Weiterentwicklung, Weltanschauung und vor allem im täglichen Arbeitsleben.
Als Deutsche (mit einer ausgesprochenen deutschen, korrekten, effizienten und planerischen Einstellung) ist es natürlich umso schwerer nach dem Aufenthalt in den USA nun in Panama zu leben und zu arbeiten. Aber ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, denn somit habe ich gelernt, mich etwas aus der „deutschen Routine“ zu bewegen und mich nicht direkt unter Druck zu setzen oder ungeduldig zu werden „wenn´s mal wieder länger dauert“ (Snickers gehören zu meinen täglichen Snacks! ).

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Panama zurechtzukommen? ….. GEDULD, GEDULD, GEDULD. Dann natürlich Offenheit für die Kultur und die teilweise eigenartige und egoistische Einstellung mancher panameños. Dann natürlich die Liebe für die spanische Sprache, die hier etwas schneller als in anderen Ländern gesprochen wird. Man darf keine Probleme haben mit orkanartigem Platschregen, der hier (wie genau in diesem Moment) von der einen auf die andere Minute auftreten kann und man sollte sich begeistern für eine atemberaubende Natur mit einer faszinierende Flora und Fauna und der Präsenz von unglaublich vielen Vogelarten – selbst im 21. Stock mitten im Stadtzentrum werde ich jeden Morgen von einer Schar laut zwitschernden Vögeln aufgeweckt.  Man sollte Strände und Inseln  ebenso lieben sowie Salsa, Merengue, Reggaeton, Jazz . Fast ausschließlich fritiertes Essen sollte einem nichts ausmachen! 

Strandpanama in HIB-Absolventin Melanie Endres lebt und arbeitet in Panama: Fühle mich wie ein Fisch im WasserWie gewichten Sie theoretische Erfahrungen aus dem Studium in Deutschland und praktische z.B. aus Praktika, Werkstudententätigkeit für eine erfolgreiche Bewerbung im Ausland? Welche Erkenntnisse haben Sie bei Ihrem Bewerbungsverfahren gewonnen? Da ich nicht wirklich Erfahrung mit Bewerbungsverfahren in Deutschland habe (abgesehen von meiner Werkstudententätigkeit bei der EnBW – Marketing & Kommunikation – wo theoretische Erfahrung, Universitätstitel und belegte Kurse eine große Rolle gespielt haben), kann ich nur über meine Erfahrung in Panama sprechen.

Klar, sind auch hier theoretische Erfahrungen und ein Studium wichtig, aber in einem Land, wo Bildung nicht so ausgeprägt und unterstützt wird wie in Deutschland, sind Praxiserfahrung, der Wille zum Arbeiten und Lernen und die Einsatzbereitschaft (also Soft Skills) weitaus bedeutender.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben? Verstand und Herz immer offen halten für Neues, alle Möglichkeiten wahrnehmen, die einem angeboten werden und wenn das Ziel mal etwas weiter weg erscheint, mit Fleiß und Ehrgeiz darauf hinarbeiten! 

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Info-Veranstaltung für Oberstufenschüler

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Am kommenden Freitag, 24. September, besuchen 80 Oberstufenschüler aus dem Leibniz-Gymnasium Östringen die HIB. Bei einer gesonderten Info-Veranstaltung  informieren die Dozenten über Studiengänge der Heidelberg International Business Academy und Berufsbilder. Die Schüler werden zudem die Möglichkeit haben mit Studierenden der HIB zu sprechen und diesen Fragen zu stellen.

Die HIB freut sich immer wieder, wenn Schulen die Gelegenheit für einen eigenen Info-Tag nutzen.

A EUROCALL experience

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This year the HIB was pleased to be represented at the 18th international conference of the European Association of Computer Assisted Language Learning (EUROCALL 2010), “Languages, Cultures and Virtual Communities” which was hosted by the University of Bordeaux, France, from Sept. 8 – 11.

The 7 parallel strands, addressing issues such as “Innovative e-solutions for languages”, “Online multimodal communication and language learning” and Assessment, feedback and guidance in schools and universities”, for example, were well complement by the pre-conference workshops, the 3 keynote speeches, the Special Interest Group symposium sessions and the daily poster/research exhibitions – amounting to over 200 presentations.

The report of a research project carried out among Level 1 English students at the Academy, reviewing strategies for developing reflection on the use of language within an online discussion forum, was presented as a reflective practice paper in the “Pedagogical changes brought about by ICT integration” strand.

One certainly fulfilling element of this conference was the critical approach to analysing the impact of technology generally taken by presenteres.  In terms of Computer Assisted Language Learning (CALL) alternatives for developing learner autonomy, supporting collaborative learning or the issue of assessing a network of students as a unit, a great deal of emphasis was placed on the need for training for both teachers and students, so that the skills match the challenge and learners are able to respond appropriately and truly benefit from the CALL experience. The predominant theme of online communities was extensively explored and of particular interest was the point noted by one keynote speaker of the move from individual competitive learning/research to an appreciation of the notion of collective cognition or collective thinking.
One example of the effect of this collective experience (that is, the function of so-called mirror neurons and the role of empathy in shaping a community of practice – like the virtual communities our language students may be a part of) became a highlight of the conference and is certainly worth sharing:
http://www.youtube.com/watch?v=WxUulGkLu4I
this, along with the stimulating academic and social engagement among the many international colleagues present.

Tanyasha Yearwood

 

Bachelor-Studium an der HIB: Start einer akademischen Laufbahn

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Corinna-rupf-in-china in Bachelor-Studium an der HIB: Start einer akademischen LaufbahnDie HIB-Absolventin Corinna Rupf machte 2007 ihren Bachelor in Event- und Kongressmanagement  an der HIB. Es folgten Praktika bei Escada und Boss, anschließend ein Masterstudium in Bamberg inklusive China-Aufenthalt. Nach dem Master-Abschluss ist eine Promotion nicht ausgeschlossen.

An der HIB hatten Sie den Schwerpunkt Event- und Kongressmanagement gewählt, welche Gründe haben damals für diese Entscheidung gesprochen?
Nach dem Abitur wusste ich, dass ich ein praxisnahes Studium mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund antreten wollte und ich hatte immer großen Spaß am organisieren. Dieser Schwerpunkt erschien mir damals als die richtige Kombination von beidem.

Ihr Pflichtpraktikum haben Sie in Italien durchgeführt. Was ist Ihnen davon in Erinnerung geblieben?
Die Zeit in Italien habe ich allein aufgrund von Land und Leuten unglaublich genossen.  Auch wenn ich Studieninhalte während des Praktikums gut umsetzen konnte und viel Spaß in Italien hatte stand für mich anschließend fest, dass Hotellerie nicht mein späteres Berufsfeld sein würde.

Zwischen Ihrem Abschluss an der HIB und dem Studium an der Uni Bamberg lag ein Jahr. Wie haben Sie dieses eine Jahr genutzt?
Ich habe zwei 6-monatige Praktika in den Marketing- und Kommunikationsabteilungen bei Escada und Hugo Boss absolviert. Direkt nach dem Bachelor wollte ich erst Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen sammeln bevor ich mein Masterstudium begann. Durch die verhältnismäßig lange Dauer der Praktika war ich in der Lage, Projekte eigenständig zu betreuen und durchzuführen.

Mit Escada und Hugo Boss haben Sie bei zwei international bekannten Bekleidungsfirmen gearbeitet. Das ist etwas wovon viele träumen. Was glauben Sie hat für diese Firmen den Ausschlag gegeben, Sie für ein Praktikum einzustellen? Was haben Sie dort für Ihr weiteres berufliches Leben gelernt?
Für Escada waren sicherlich meine Sprachkenntnisse und das betriebswirtschaftliche Grundverständnis ausschlaggebend. Für das Praktikum bei Hugo Boss wiederum war natürlich vorteilhaft, dass ich bereits Erfahrung mit einem anderen Unternehmen der Modeindustrie gemacht hatte. Die Mischung aus dem Sammeln erster Berufserfahrung und einem Unternehmen welches auch noch tolle Produkte herstellt empfand ich als äußerst motivierend. Auch für die Zukunft denke ich, dass es wichtig ist, hinter den Produkten oder Dienstleistungen seines Arbeitgebers zu stehen.

Hatten Sie zum Zeitpunkt des Bachelor-Abschlusses schon über ein Masterprogramm nachgedacht? Wussten Sie schon, welches Fach sie für den Master wählen würden?
Dass noch ein Master folgen sollte, stand für mich bereits während des Bachelorstudiums fest da ich noch nicht das Gefühl hatte „ausgelernt“ zu haben und ich zunehmend Interesse am theoretischen und wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt habe. Für einen klassischen BWL-Master habe ich mich entschieden, da mir die betriebswirtschaftlichen und zahlenorientierten Fächer während des Bachelors am meisten lagen und Spaß gemacht haben und der Studiengang ein unheimlich großes Spektrum späterer Berufsfelder zulässt.

Worüber haben Sie Ihre Bachelorarbeit geschrieben und was ist jetzt das Thema Ihrer Masterarbeit? Was hat sie zum jeweiligen Thema motiviert?
Das Thema meiner Bachelorarbeit lautete „Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaftlichkeit des Wintertourismus“ damals ganz einfach aus meinem Hobby Skifahren und Wintersport im Allgemeinen resultierend. Momentan schreibe ich meine Masterarbeit zum Thema „Internationalisierungsverhalten von Unternehmen aus Emerging Markets“ in die ich meine bisherige Auslandserfahrung mit einfließen lassen kann.

Während Ihres Masterstudiums waren Sie ein Jahr in China aus dem Sie gerade zurückgekehrt sind. Wie hat Ihnen das Leben dort gefallen?
Die Zeit in China war es ein aufregendes und tolles Jahr in dem ich vielen neuen und interessanten Personen begegnet bin. Gelegentlich muss man hinsichtlich seiner Gewohnheiten und Standards über den eigenen Schatten springen, aber das ist es ja was eine solche Erfahrung im Endeffekt ausmacht.

Gab es in China eine Situation, wo sie an Ihre Grenzen gestoßen sind?
In einer Stadt wie Xi’an starren dich die Menschen auf der Straße an und zeigen mit dem Finger auf dich. Auch nach einem Jahr Leben vor Ort, den ersten Sprachkenntnissen und großem Integrationswillen meinerseits hat sich das nicht geändert und ich habe mich oft gefragt, ob man sich in einem solchen Land  als Ausländer jemals „zuhause“ fühlen kann.

Wem würden Sie einen Aufenthalt in China empfehlen?
Ein längerer Aufenthalt in China ist für jeden empfehlenswert der nochmals eine ganz neue Ecke der Welt und eine andere Kultur kennenlernen möchte. Allerdings muss man eine gehörige Portion Durchhaltevermögen mitbringen und bereit sein, sich auf die Andersartigkeit einzulassen.

Welche Projekte stehen bei Ihnen als Nächstes an?
Ende des Jahres werde ich mein Masterstudium abschließen und würde im Anschluss gerne promovieren oder in der Strategieabteilung eines großen Unternehmens einsteigen. Mit Sicherheit zieht es mich aber in den nächsten Jahren wieder für gewisse Zeit ins Ausland. Wohin wird sich zeigen…

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Golf-Erlebnistag im Golfclub Heidelberg-Lobenfeld – ein Projekt von Studierenden

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Ein Projektteam der HIB unterstützte den Golfclub Heidelberg-Lobenfeld bei seinem 2. Golf-Erlebnistag im Mai.  Die Studierenden engagierten sich in der Event-Planung und für eine Tombola zugunsten des Kindeshospizes KiDi, Heidelberg.

Auf dem Programm standen Golfschnupperstunden, Putt Wettbewerb, eine Platzrundfahrt, Kinderparcours u.ä., eine Charity Tombola und Après-Golf mit Live-Band.

1005 Golfprojekt-2 in Golf-Erlebnistag im Golfclub Heidelberg-Lobenfeld - ein Projekt von Studierenden

Weltweit unterwegs – Ein Interview mit der HIB-Absolventin Sarah Zimmermann

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 in Weltweit unterwegs - Ein Interview mit der HIB-Absolventin Sarah ZimmermannDie HIB-Absolventin Sarah Zimmermann machte 2008 ihren Bachelor an der HIB. Seit damals war sie in der ganzen Welt unterwegs. Jetzt ist sie wieder zurück in Heidelberg und berichtet über ihre Erfahrungen.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen?
Ich habe den Studiengang International Business with Tourism Management abgeschlossen.

Wo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt?
Mein Pflichtpraktikum habe ich bei der Fraport AG am Frankfurter Flughafen durchgeführt. Dort habe ich vor allem Tätigkeiten in der Administration und Büroorganisation sowie die Mitgestaltung der ITB übernommen. Es war anspruchsvoll, aber eine super Erfahrung.

Hatten Sie konkrete Vorstellungen von dem, was Sie nach dem Studium machen wollten? War für Sie klar, dass Sie nach dem Studium direkt ins Ausland gehen werden?
Mir war klar, dass ich ins Ausland möchte, da ich Lebenserfahrung bekommen wollte und einfach einmal weg aus Deutschland wollte. An Karriere habe ich bei diesem Schritt absolut nicht gedacht und wollte eher einfach mit meinem ersparten Geld reisen und etwas jobben. Entschlossen habe ich mich dazu im Laufe des Studiums.

Wem würden Sie einen längeren Auslandsaufenthalt empfehlen? Wie haben Sie Ihren Start in Australien erlebt?
Mein Start war sehr einfach, da ich sowieso nur gereist bin. Danach habe ich mich jedoch entschlossen, länger in Perth, Westaustralien, zu bleiben und durch eine Arbeitsagentur einen Job zu finden. Dies dauerte 6 Wochen und hat viel Mühe gekostet. Normal hat man als ‚Ausländer’ ohne vorherigen australischen Arbeitgeber keine Chance. Jeder möchte im Lebenslauf eine australische Referenz sehen. Das hatte ich nicht. Jeden zweiten Tag habe ich meine Agentur angerufen bis ich dann nach sechs Wochen eine Stelle als Rezeptionistin bekam.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche Themen vom Studium sind Ihnen bei Ihrem Leben in Australien wiederbegegnet?
Da ich in Australien nicht im Tourismus gearbeitet habe (nur einmal die Woche am Tourdesk eines Backpacker Offices) habe ich das theoretisch Erlernte im Bereich Tourismus noch nicht gebraucht. Vor allem aber Computer Fähigkeiten und mein Englisch waren von großem Vorteil in den beiden Firmen, in denen ich arbeitete. An der HIB waren meine Lieblingsveranstaltungen im Bereich Tourismusmarketing und alle Sprachkurse: Französisch, Englisch und Spanisch.

Was planen Sie als nächstes?…..
Ich möchte in Deutschland für etwa 6-12 Monate arbeiten, da ich ein bisschen Zeit mit meiner Familie verbringen möchte. Danach sehe ich, wie es weitergeht. Habe ich einen guten Job in Heidelberg mit Aussicht auf einen weiteren Auslandseinsatz, bleibe ich hier bis ich dann ins Ausland versetzt werden kann.
Wenn dies nicht der Fall ist und ich mich in Deutschland und meinem Job nicht wohlfühle, dann steht noch offen, ob ich im neuen Jahr einfach ein Visum für Canada oder Neuseeland beantrage und dort nochmal ein Jahr verbringe.

Wie gewichten Sie theoretische Erfahrungen aus dem Studium in Deutschland und praktische z.B. aus Praktika für eine erfolgreiche Bewerbung im Ausland? Welche Erkenntnisse haben Sie bei Ihrem Bewerbungsverfahren gewonnen?
Australien tickt anders als Deutschland. Dort zählen Noten und Abschlüsse nicht viel. Nie hat jemand nach meinem Bachelor oder anderen Abschlüssen oder Noten gefragt. Das einzige was zählt ist Persönlichkeit und Lernbereitschaft.
Ganz wichtig war das Durchhaltevermögen, jeden Tag bei meiner Job Agency anzurufen bis diese mir dann einen Job vermittelt hat. In Australien besteht eine Bewerbung auch nur aus einem Lebenslauf und Referenzen. Praktikumszeugnisse und Noten schickt man nicht mit und wird auch für normale Positionen nicht danach gefragt.
Ich habe durch die gute Bewerbungsvorbereitung an der HIB, so hoffe ich, doch ein gutes englisches Resumee abgeliefert, das gut angenommen wurde.

Welche Erkenntnisse haben Sie aus Ihrem Auslandsaufenthalt gezogen?
Da ich nicht nur in Australien sondern auch Neuseeland, Indonesien, Malaysia, China, Laos, Cambodia, Laos, Vietnam und Thailand Zeit verbracht habe, glaube ich sehr viel über mich selbst und meine Werte gelernt zu haben. Es geht nicht immer alles um Geld im Job und Noten, sondern darum, dass man Spaß an dem hat, was man macht und Lebenserfahrung sammelt. Interkulturelle Kompetenz kann man in keinem Trainee Programm nach dem Studium erlangen. Dies geht nur, wenn man wirklich einmal selbst in anderen Kulturen und Ländern gelebt hat und mit den Einheimischen in Kontakt war.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Australien zurecht zu kommen?
Man sollte seinen Hang zum Perfektionismus und strenge Planung und Organisation ablegen und einfach MIT den Australiern leben. Sie sind humorvoll und viel gelassener und stressfreier als wir Deutschen. Wer mit großen Erwartungen an einen perfekten Karrierestart dort hingeht wird enttäuscht. In Australien fängt jeder klein an und egal, ob Ausbildungsabschluss, Bachelorabschluss oder Masterabschluss, man muss sich erst einmal mit einfachen Dingen zufrieden geben.
Die Australier arbeiten um zu leben! Wir Deutsche leben nur um zu arbeiten. Diese wichtige Erkenntnis konnte ich sofort am Anfang machen.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben?
The world is a book and those who do not travel read only one page!….

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne.

 

Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren – Kultur und Kreativität brauchen Mut zum Wandel“

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Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren – Kultur und Kreativität brauchen Mut zum Wandel“ (Duisburg, 16-18.07.2010, Veranstaltet vom Institut KMM Hamburg zusammen mit Kulturpolit. Gesellschaft und Ruhr.2010).

Im direkten Vorfeld des Ruhr.2010 „Stillebens“ auf der A 40 konnte man unweit des Veranstaltungsortes eine ebenfalls „spektakuläre“ (aber ungleich „stillere“) Veranstaltung besuchen: Die Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren“. Spannend war dabei schon die Form der Konferenz, die auch „Running discussions“ enthielt (es wurden nachmittags verschiedene Themenforen angeboten, zwischen denen man im 30-Minuten-Takt wechseln konnte, sodass alle Teilnehmer (theoretisch) ihren Input zu allen Themen geben konnten). Auch thematisch bot die Konferenz am Freitag einiges an Neuigkeiten, wobei es weniger um „technische“ als vielmehr inhaltliche Trends ging.

So wurde in Vorträgen und Diskussionsrunden deutlich, dass sich aktuell nur noch wenige der Kulturmanagement-Praktiker wirkliche Hilfe von den „neuen Werkzeugen“ wie neues Steuerungsmodell, Überführung von Kultureinrichtungen in private Betriebsformen wie Stiftungen oder GmbHs oder PPP versprechen. Vielmehr setzen alle auf eine intensive und zielgerichtete Kommunikation mit den relevanten Interessensgruppen, klare Profilbildung und profilierte, qualitätvolle Programme zur Differenzierung. Zudem betonten die Praktiker, dass z.B. im Feld der öffentlichen Kultur der Umgang mit der Öffentlichkeit und z.B. der Kulturpolitik oft eie sehe hohe „Strategieorientierung“ braucht und hier z.B. vollkommene Verfahrenstranzaparenz und frühzeitige Beteiligung aller Akteure oft der Zielerreichung nicht förderlich ist. Insofern ist Hilmar Hoffmanns Forderung „Kultur für alle“ nicht damit zu verwechseln, das für die Erreichung dieses Ziels die Wege und Strategien auch „MIT allen“ diskutiert werden sollte.

Im Rahmen des Berufsfeldtages am Samstag erhielten die teilnehmenden ca.70 Studierenden Informationen über typische Berufsfelder, Anforderungsprofile und Karrierewege im Kulturmanagement. 12 Referenten aus der Praxis (darunter auch der BLOG-Autor) stellten ihren eigenen Berufsweg vor und gaben Tipps, worauf beim Jobeinstieg und bei der beruflichen Weiterentwicklung zu achten sei. Dabei wurde deutlich, dass es oft nicht in erster Linie auf „Fachwissen“ ankommt, sondern darauf, zwischen den Künstlern und den anderen beteiligten Gruppen zu vermitteln und Wege zu finden, alle Beteiligten auf eine gemeinsame Linie zu bringen. Dabei kommt den soft skills, Kommunikation, „Umsetzungsstrategie“, aber auch der Konzeption neuer Geschäftsmodelle weitaus größere Bedeutung zu als künstlerische oder kulturelle Fachkenntnisse allein. Interessant war zu sehen, dass die Studierenden ihren „Marktwert“ oft zu niedrig und die Funktionsweise des Marktes für Kulturmanager oft zu einfach analog zum öffentlichen Kultursektor sahen. Hier konnten die Referenten einige „Kurskorrekturen“ anbieten und luden zu mehr Selbstbewußtsein und Professionalität bei der Selbstvermarktung ein.

Wichtigstes Fazit und zentraler Tipp war, genau herauszuarbeiten, wie das Unternehmen „tickt“, bei dem man sich bewirbt und konkret herauszustellen, was man selber genau für dieses Unternehmen und den ausgeschriebenen Job an Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringt.

Dr. Bernd Schabbing

 

 

HIB-Studenten: Von der Prüfung ins Fußball-Fieber

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Heute, 18. Juni 2010, um 13.30 Uhr, ist Anpiff für das 2. Spiel unserer Nationalelf bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.Gerade noch rechtzeitig absolvierten heute morgen HIB-Studenten ihre Prüfungen. In Fan-Montur verließen sie die HIB. Passend für eine Internationale Hochschule – das Trikot der Argentinischen Mannschaft.

Wm2010-223 in HIB-Studenten: Von der Prüfung ins Fußball-Fieber

Feierliche Absolventenfeier am 8. Oktober 2010 im Brahmssaal

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Am 8. Oktober 2010 ist es wieder soweit: Die Absolventen des Bachelor-Studiums der Heidelberg International Business Academy (HIB) feieren im Rahmen einer feierlichen Zeremonie erstmalig im Brahmssaal (Musik- und Singschule Heidelberg) ihren Abschluss und bekommen ihre Zeugnisurkunden überreicht.

Brahmssaal-005 in Feierliche Absolventenfeier am 8. Oktober 2010 im Brahmssaal

Beginn der Graduationfeier ist um 18.30 Uhr. Das Programm wird von der Pianistin Marjana Plotkina musikalisch umrahmt. Im Anschluss findet ein Sektempfang mit Buffet statt.

27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX

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 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX 22 Studierende der Studiengänge Event – und Tourismusmanagement aus allen Jahrgangsstufen nahmen die Gelegenheit war, am 27. Mai 2010 zwei wertvolle Veranstaltungen – Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX (Internationale Ausstellung der Incentive, Meeting und Eventindustrie) an einem Tag besuchen zu können, um von Praktikern Neues und Interessantes erfahren zu können.


 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX
Der Tag begann mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung bei der weltweit bedeutendsten und innovativsten Messegesellschaft, der Messe Frankfurt. Der Veranstaltungsort, hoch oben im Torhaus der Messe mit einem 360 Grad Blick über das gesamte Gelände, konnte nicht besser gewählt werden. Frau Kress (Manager Guest Relations) gab hilfreiche Informationen zur ersten Orientierung auf dem Gelände, Herr Kurzawski (Bereichsleiter und unter anderem zuständig für die Independent Brand Messen) und Herr Mußhoff (Bereichsleiter Ausstellerservice) lieferten informative und kurzweilige Informationen zur spannenden Welt der Messe. Wie schafft man es, Messemarken zu exportieren, wie hat sich das Serviceangebot verändert und wie wird es sich weiter entwickeln, …..

 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX Die angeregten Fragestellungen der HIB-Studentinnen und Studenten wurden durch HIB-Studentinnen und StudentenHIoffene und ehrliche Antworten belohnt und so hatte sich schon allein der Vormittag gelohnt. Im Anschluss stand nun der Besuch der IMEX auf dem Programm, eine Reise in kürzester Zeit durch die Welt der Incentive, Meeting und Eventindustrie. Parallel hierzu konnten Seminare des GCB (German Convention Bureaus) besucht werden. Gefüllt mit vielen Eindrücke und einer ldee, in welcher spannenden Branche die HIB Studierenden zukünftig zu Hause sein könnten, ging dieser Ausflug zu Ende.

Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den Karlstorbahnhof

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 in Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den KarlstorbahnhofWie angekündigt präsentierte die Band DePhazz am 27. April einer gespannten Menge ihr neues Album „LaLa 2.0“ – zum Tourauftakt im Karlstorbahnhof. Eingebettet in loungige Beats und eine großartige Stimmung organisierte unser Projektteam eine Akquise und ein anschließendes Meet&Greet für die Fördervereinmitglieder. Ein krönender Abschluss für unser Projekt „Neupositionierung des Fördervereins für das Kulturhaus Karlstorbahnhof“ und ein erfolgreicher Abend.
Jetzt fehlt nur noch die Übergabe der Guideline. Diese dient dazu, dass der Förderverein und der Karlstorbahnhof unsere Aktionen nahtlos fortführen können. Schließlich steht vor allem in Dezember noch die Festwoche anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Karlstorbahnhofs an!
Insgesamt kann unser Team eine positive Bilanz aus diesem Projekt ziehen: Wir haben viel erreicht, viel überzeugt und einiges angestoßen, das hoffentlich weitergeführt wird und die Fördervereinmitglieder stärker involviert. Und natürlich konnten wir auch einige Erfahrungen mitnehmen, für den Beruf und für uns persönlich!