Bachelor-Studium an der HIB: Start einer akademischen Laufbahn

Veröffentlicht am

Corinna-rupf-in-china in Bachelor-Studium an der HIB: Start einer akademischen LaufbahnDie HIB-Absolventin Corinna Rupf machte 2007 ihren Bachelor in Event- und Kongressmanagement  an der HIB. Es folgten Praktika bei Escada und Boss, anschließend ein Masterstudium in Bamberg inklusive China-Aufenthalt. Nach dem Master-Abschluss ist eine Promotion nicht ausgeschlossen.

An der HIB hatten Sie den Schwerpunkt Event- und Kongressmanagement gewählt, welche Gründe haben damals für diese Entscheidung gesprochen?
Nach dem Abitur wusste ich, dass ich ein praxisnahes Studium mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund antreten wollte und ich hatte immer großen Spaß am organisieren. Dieser Schwerpunkt erschien mir damals als die richtige Kombination von beidem.

Ihr Pflichtpraktikum haben Sie in Italien durchgeführt. Was ist Ihnen davon in Erinnerung geblieben?
Die Zeit in Italien habe ich allein aufgrund von Land und Leuten unglaublich genossen.  Auch wenn ich Studieninhalte während des Praktikums gut umsetzen konnte und viel Spaß in Italien hatte stand für mich anschließend fest, dass Hotellerie nicht mein späteres Berufsfeld sein würde.

Zwischen Ihrem Abschluss an der HIB und dem Studium an der Uni Bamberg lag ein Jahr. Wie haben Sie dieses eine Jahr genutzt?
Ich habe zwei 6-monatige Praktika in den Marketing- und Kommunikationsabteilungen bei Escada und Hugo Boss absolviert. Direkt nach dem Bachelor wollte ich erst Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen sammeln bevor ich mein Masterstudium begann. Durch die verhältnismäßig lange Dauer der Praktika war ich in der Lage, Projekte eigenständig zu betreuen und durchzuführen.

Mit Escada und Hugo Boss haben Sie bei zwei international bekannten Bekleidungsfirmen gearbeitet. Das ist etwas wovon viele träumen. Was glauben Sie hat für diese Firmen den Ausschlag gegeben, Sie für ein Praktikum einzustellen? Was haben Sie dort für Ihr weiteres berufliches Leben gelernt?
Für Escada waren sicherlich meine Sprachkenntnisse und das betriebswirtschaftliche Grundverständnis ausschlaggebend. Für das Praktikum bei Hugo Boss wiederum war natürlich vorteilhaft, dass ich bereits Erfahrung mit einem anderen Unternehmen der Modeindustrie gemacht hatte. Die Mischung aus dem Sammeln erster Berufserfahrung und einem Unternehmen welches auch noch tolle Produkte herstellt empfand ich als äußerst motivierend. Auch für die Zukunft denke ich, dass es wichtig ist, hinter den Produkten oder Dienstleistungen seines Arbeitgebers zu stehen.

Hatten Sie zum Zeitpunkt des Bachelor-Abschlusses schon über ein Masterprogramm nachgedacht? Wussten Sie schon, welches Fach sie für den Master wählen würden?
Dass noch ein Master folgen sollte, stand für mich bereits während des Bachelorstudiums fest da ich noch nicht das Gefühl hatte „ausgelernt“ zu haben und ich zunehmend Interesse am theoretischen und wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt habe. Für einen klassischen BWL-Master habe ich mich entschieden, da mir die betriebswirtschaftlichen und zahlenorientierten Fächer während des Bachelors am meisten lagen und Spaß gemacht haben und der Studiengang ein unheimlich großes Spektrum späterer Berufsfelder zulässt.

Worüber haben Sie Ihre Bachelorarbeit geschrieben und was ist jetzt das Thema Ihrer Masterarbeit? Was hat sie zum jeweiligen Thema motiviert?
Das Thema meiner Bachelorarbeit lautete „Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaftlichkeit des Wintertourismus“ damals ganz einfach aus meinem Hobby Skifahren und Wintersport im Allgemeinen resultierend. Momentan schreibe ich meine Masterarbeit zum Thema „Internationalisierungsverhalten von Unternehmen aus Emerging Markets“ in die ich meine bisherige Auslandserfahrung mit einfließen lassen kann.

Während Ihres Masterstudiums waren Sie ein Jahr in China aus dem Sie gerade zurückgekehrt sind. Wie hat Ihnen das Leben dort gefallen?
Die Zeit in China war es ein aufregendes und tolles Jahr in dem ich vielen neuen und interessanten Personen begegnet bin. Gelegentlich muss man hinsichtlich seiner Gewohnheiten und Standards über den eigenen Schatten springen, aber das ist es ja was eine solche Erfahrung im Endeffekt ausmacht.

Gab es in China eine Situation, wo sie an Ihre Grenzen gestoßen sind?
In einer Stadt wie Xi’an starren dich die Menschen auf der Straße an und zeigen mit dem Finger auf dich. Auch nach einem Jahr Leben vor Ort, den ersten Sprachkenntnissen und großem Integrationswillen meinerseits hat sich das nicht geändert und ich habe mich oft gefragt, ob man sich in einem solchen Land  als Ausländer jemals „zuhause“ fühlen kann.

Wem würden Sie einen Aufenthalt in China empfehlen?
Ein längerer Aufenthalt in China ist für jeden empfehlenswert der nochmals eine ganz neue Ecke der Welt und eine andere Kultur kennenlernen möchte. Allerdings muss man eine gehörige Portion Durchhaltevermögen mitbringen und bereit sein, sich auf die Andersartigkeit einzulassen.

Welche Projekte stehen bei Ihnen als Nächstes an?
Ende des Jahres werde ich mein Masterstudium abschließen und würde im Anschluss gerne promovieren oder in der Strategieabteilung eines großen Unternehmens einsteigen. Mit Sicherheit zieht es mich aber in den nächsten Jahren wieder für gewisse Zeit ins Ausland. Wohin wird sich zeigen…

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Golf-Erlebnistag im Golfclub Heidelberg-Lobenfeld – ein Projekt von Studierenden

Veröffentlicht am

Ein Projektteam der HIB unterstützte den Golfclub Heidelberg-Lobenfeld bei seinem 2. Golf-Erlebnistag im Mai.  Die Studierenden engagierten sich in der Event-Planung und für eine Tombola zugunsten des Kindeshospizes KiDi, Heidelberg.

Auf dem Programm standen Golfschnupperstunden, Putt Wettbewerb, eine Platzrundfahrt, Kinderparcours u.ä., eine Charity Tombola und Après-Golf mit Live-Band.

1005 Golfprojekt-2 in Golf-Erlebnistag im Golfclub Heidelberg-Lobenfeld - ein Projekt von Studierenden

Weltweit unterwegs – Ein Interview mit der HIB-Absolventin Sarah Zimmermann

Veröffentlicht am

 in Weltweit unterwegs - Ein Interview mit der HIB-Absolventin Sarah ZimmermannDie HIB-Absolventin Sarah Zimmermann machte 2008 ihren Bachelor an der HIB. Seit damals war sie in der ganzen Welt unterwegs. Jetzt ist sie wieder zurück in Heidelberg und berichtet über ihre Erfahrungen.

Welchen Studiengang haben Sie an der HIB abgeschlossen?
Ich habe den Studiengang International Business with Tourism Management abgeschlossen.

Wo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt?
Mein Pflichtpraktikum habe ich bei der Fraport AG am Frankfurter Flughafen durchgeführt. Dort habe ich vor allem Tätigkeiten in der Administration und Büroorganisation sowie die Mitgestaltung der ITB übernommen. Es war anspruchsvoll, aber eine super Erfahrung.

Hatten Sie konkrete Vorstellungen von dem, was Sie nach dem Studium machen wollten? War für Sie klar, dass Sie nach dem Studium direkt ins Ausland gehen werden?
Mir war klar, dass ich ins Ausland möchte, da ich Lebenserfahrung bekommen wollte und einfach einmal weg aus Deutschland wollte. An Karriere habe ich bei diesem Schritt absolut nicht gedacht und wollte eher einfach mit meinem ersparten Geld reisen und etwas jobben. Entschlossen habe ich mich dazu im Laufe des Studiums.

Wem würden Sie einen längeren Auslandsaufenthalt empfehlen? Wie haben Sie Ihren Start in Australien erlebt?
Mein Start war sehr einfach, da ich sowieso nur gereist bin. Danach habe ich mich jedoch entschlossen, länger in Perth, Westaustralien, zu bleiben und durch eine Arbeitsagentur einen Job zu finden. Dies dauerte 6 Wochen und hat viel Mühe gekostet. Normal hat man als ‚Ausländer’ ohne vorherigen australischen Arbeitgeber keine Chance. Jeder möchte im Lebenslauf eine australische Referenz sehen. Das hatte ich nicht. Jeden zweiten Tag habe ich meine Agentur angerufen bis ich dann nach sechs Wochen eine Stelle als Rezeptionistin bekam.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB und welche Themen vom Studium sind Ihnen bei Ihrem Leben in Australien wiederbegegnet?
Da ich in Australien nicht im Tourismus gearbeitet habe (nur einmal die Woche am Tourdesk eines Backpacker Offices) habe ich das theoretisch Erlernte im Bereich Tourismus noch nicht gebraucht. Vor allem aber Computer Fähigkeiten und mein Englisch waren von großem Vorteil in den beiden Firmen, in denen ich arbeitete. An der HIB waren meine Lieblingsveranstaltungen im Bereich Tourismusmarketing und alle Sprachkurse: Französisch, Englisch und Spanisch.

Was planen Sie als nächstes?…..
Ich möchte in Deutschland für etwa 6-12 Monate arbeiten, da ich ein bisschen Zeit mit meiner Familie verbringen möchte. Danach sehe ich, wie es weitergeht. Habe ich einen guten Job in Heidelberg mit Aussicht auf einen weiteren Auslandseinsatz, bleibe ich hier bis ich dann ins Ausland versetzt werden kann.
Wenn dies nicht der Fall ist und ich mich in Deutschland und meinem Job nicht wohlfühle, dann steht noch offen, ob ich im neuen Jahr einfach ein Visum für Canada oder Neuseeland beantrage und dort nochmal ein Jahr verbringe.

Wie gewichten Sie theoretische Erfahrungen aus dem Studium in Deutschland und praktische z.B. aus Praktika für eine erfolgreiche Bewerbung im Ausland? Welche Erkenntnisse haben Sie bei Ihrem Bewerbungsverfahren gewonnen?
Australien tickt anders als Deutschland. Dort zählen Noten und Abschlüsse nicht viel. Nie hat jemand nach meinem Bachelor oder anderen Abschlüssen oder Noten gefragt. Das einzige was zählt ist Persönlichkeit und Lernbereitschaft.
Ganz wichtig war das Durchhaltevermögen, jeden Tag bei meiner Job Agency anzurufen bis diese mir dann einen Job vermittelt hat. In Australien besteht eine Bewerbung auch nur aus einem Lebenslauf und Referenzen. Praktikumszeugnisse und Noten schickt man nicht mit und wird auch für normale Positionen nicht danach gefragt.
Ich habe durch die gute Bewerbungsvorbereitung an der HIB, so hoffe ich, doch ein gutes englisches Resumee abgeliefert, das gut angenommen wurde.

Welche Erkenntnisse haben Sie aus Ihrem Auslandsaufenthalt gezogen?
Da ich nicht nur in Australien sondern auch Neuseeland, Indonesien, Malaysia, China, Laos, Cambodia, Laos, Vietnam und Thailand Zeit verbracht habe, glaube ich sehr viel über mich selbst und meine Werte gelernt zu haben. Es geht nicht immer alles um Geld im Job und Noten, sondern darum, dass man Spaß an dem hat, was man macht und Lebenserfahrung sammelt. Interkulturelle Kompetenz kann man in keinem Trainee Programm nach dem Studium erlangen. Dies geht nur, wenn man wirklich einmal selbst in anderen Kulturen und Ländern gelebt hat und mit den Einheimischen in Kontakt war.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Australien zurecht zu kommen?
Man sollte seinen Hang zum Perfektionismus und strenge Planung und Organisation ablegen und einfach MIT den Australiern leben. Sie sind humorvoll und viel gelassener und stressfreier als wir Deutschen. Wer mit großen Erwartungen an einen perfekten Karrierestart dort hingeht wird enttäuscht. In Australien fängt jeder klein an und egal, ob Ausbildungsabschluss, Bachelorabschluss oder Masterabschluss, man muss sich erst einmal mit einfachen Dingen zufrieden geben.
Die Australier arbeiten um zu leben! Wir Deutsche leben nur um zu arbeiten. Diese wichtige Erkenntnis konnte ich sofort am Anfang machen.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben?
The world is a book and those who do not travel read only one page!….

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne.

 

Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren – Kultur und Kreativität brauchen Mut zum Wandel“

Veröffentlicht am

 

Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren – Kultur und Kreativität brauchen Mut zum Wandel“ (Duisburg, 16-18.07.2010, Veranstaltet vom Institut KMM Hamburg zusammen mit Kulturpolit. Gesellschaft und Ruhr.2010).

Im direkten Vorfeld des Ruhr.2010 „Stillebens“ auf der A 40 konnte man unweit des Veranstaltungsortes eine ebenfalls „spektakuläre“ (aber ungleich „stillere“) Veranstaltung besuchen: Die Kulturmanagement-Konferenz „Reformieren statt renovieren“. Spannend war dabei schon die Form der Konferenz, die auch „Running discussions“ enthielt (es wurden nachmittags verschiedene Themenforen angeboten, zwischen denen man im 30-Minuten-Takt wechseln konnte, sodass alle Teilnehmer (theoretisch) ihren Input zu allen Themen geben konnten). Auch thematisch bot die Konferenz am Freitag einiges an Neuigkeiten, wobei es weniger um „technische“ als vielmehr inhaltliche Trends ging.

So wurde in Vorträgen und Diskussionsrunden deutlich, dass sich aktuell nur noch wenige der Kulturmanagement-Praktiker wirkliche Hilfe von den „neuen Werkzeugen“ wie neues Steuerungsmodell, Überführung von Kultureinrichtungen in private Betriebsformen wie Stiftungen oder GmbHs oder PPP versprechen. Vielmehr setzen alle auf eine intensive und zielgerichtete Kommunikation mit den relevanten Interessensgruppen, klare Profilbildung und profilierte, qualitätvolle Programme zur Differenzierung. Zudem betonten die Praktiker, dass z.B. im Feld der öffentlichen Kultur der Umgang mit der Öffentlichkeit und z.B. der Kulturpolitik oft eie sehe hohe „Strategieorientierung“ braucht und hier z.B. vollkommene Verfahrenstranzaparenz und frühzeitige Beteiligung aller Akteure oft der Zielerreichung nicht förderlich ist. Insofern ist Hilmar Hoffmanns Forderung „Kultur für alle“ nicht damit zu verwechseln, das für die Erreichung dieses Ziels die Wege und Strategien auch „MIT allen“ diskutiert werden sollte.

Im Rahmen des Berufsfeldtages am Samstag erhielten die teilnehmenden ca.70 Studierenden Informationen über typische Berufsfelder, Anforderungsprofile und Karrierewege im Kulturmanagement. 12 Referenten aus der Praxis (darunter auch der BLOG-Autor) stellten ihren eigenen Berufsweg vor und gaben Tipps, worauf beim Jobeinstieg und bei der beruflichen Weiterentwicklung zu achten sei. Dabei wurde deutlich, dass es oft nicht in erster Linie auf „Fachwissen“ ankommt, sondern darauf, zwischen den Künstlern und den anderen beteiligten Gruppen zu vermitteln und Wege zu finden, alle Beteiligten auf eine gemeinsame Linie zu bringen. Dabei kommt den soft skills, Kommunikation, „Umsetzungsstrategie“, aber auch der Konzeption neuer Geschäftsmodelle weitaus größere Bedeutung zu als künstlerische oder kulturelle Fachkenntnisse allein. Interessant war zu sehen, dass die Studierenden ihren „Marktwert“ oft zu niedrig und die Funktionsweise des Marktes für Kulturmanager oft zu einfach analog zum öffentlichen Kultursektor sahen. Hier konnten die Referenten einige „Kurskorrekturen“ anbieten und luden zu mehr Selbstbewußtsein und Professionalität bei der Selbstvermarktung ein.

Wichtigstes Fazit und zentraler Tipp war, genau herauszuarbeiten, wie das Unternehmen „tickt“, bei dem man sich bewirbt und konkret herauszustellen, was man selber genau für dieses Unternehmen und den ausgeschriebenen Job an Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringt.

Dr. Bernd Schabbing

 

 

HIB-Studenten: Von der Prüfung ins Fußball-Fieber

Veröffentlicht am

Heute, 18. Juni 2010, um 13.30 Uhr, ist Anpiff für das 2. Spiel unserer Nationalelf bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.Gerade noch rechtzeitig absolvierten heute morgen HIB-Studenten ihre Prüfungen. In Fan-Montur verließen sie die HIB. Passend für eine Internationale Hochschule – das Trikot der Argentinischen Mannschaft.

Wm2010-223 in HIB-Studenten: Von der Prüfung ins Fußball-Fieber

Feierliche Absolventenfeier am 8. Oktober 2010 im Brahmssaal

Veröffentlicht am

Am 8. Oktober 2010 ist es wieder soweit: Die Absolventen des Bachelor-Studiums der Heidelberg International Business Academy (HIB) feieren im Rahmen einer feierlichen Zeremonie erstmalig im Brahmssaal (Musik- und Singschule Heidelberg) ihren Abschluss und bekommen ihre Zeugnisurkunden überreicht.

Brahmssaal-005 in Feierliche Absolventenfeier am 8. Oktober 2010 im Brahmssaal

Beginn der Graduationfeier ist um 18.30 Uhr. Das Programm wird von der Pianistin Marjana Plotkina musikalisch umrahmt. Im Anschluss findet ein Sektempfang mit Buffet statt.

27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX

Veröffentlicht am

 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX 22 Studierende der Studiengänge Event – und Tourismusmanagement aus allen Jahrgangsstufen nahmen die Gelegenheit war, am 27. Mai 2010 zwei wertvolle Veranstaltungen – Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX (Internationale Ausstellung der Incentive, Meeting und Eventindustrie) an einem Tag besuchen zu können, um von Praktikern Neues und Interessantes erfahren zu können.


 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX
Der Tag begann mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung bei der weltweit bedeutendsten und innovativsten Messegesellschaft, der Messe Frankfurt. Der Veranstaltungsort, hoch oben im Torhaus der Messe mit einem 360 Grad Blick über das gesamte Gelände, konnte nicht besser gewählt werden. Frau Kress (Manager Guest Relations) gab hilfreiche Informationen zur ersten Orientierung auf dem Gelände, Herr Kurzawski (Bereichsleiter und unter anderem zuständig für die Independent Brand Messen) und Herr Mußhoff (Bereichsleiter Ausstellerservice) lieferten informative und kurzweilige Informationen zur spannenden Welt der Messe. Wie schafft man es, Messemarken zu exportieren, wie hat sich das Serviceangebot verändert und wie wird es sich weiter entwickeln, …..

 in 27.05.2010 Besuch der Messegesellschaft Frankfurt sowie der Messe IMEX Die angeregten Fragestellungen der HIB-Studentinnen und Studenten wurden durch HIB-Studentinnen und StudentenHIoffene und ehrliche Antworten belohnt und so hatte sich schon allein der Vormittag gelohnt. Im Anschluss stand nun der Besuch der IMEX auf dem Programm, eine Reise in kürzester Zeit durch die Welt der Incentive, Meeting und Eventindustrie. Parallel hierzu konnten Seminare des GCB (German Convention Bureaus) besucht werden. Gefüllt mit vielen Eindrücke und einer ldee, in welcher spannenden Branche die HIB Studierenden zukünftig zu Hause sein könnten, ging dieser Ausflug zu Ende.

Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den Karlstorbahnhof

Veröffentlicht am

 in Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den KarlstorbahnhofWie angekündigt präsentierte die Band DePhazz am 27. April einer gespannten Menge ihr neues Album „LaLa 2.0“ – zum Tourauftakt im Karlstorbahnhof. Eingebettet in loungige Beats und eine großartige Stimmung organisierte unser Projektteam eine Akquise und ein anschließendes Meet&Greet für die Fördervereinmitglieder. Ein krönender Abschluss für unser Projekt „Neupositionierung des Fördervereins für das Kulturhaus Karlstorbahnhof“ und ein erfolgreicher Abend.
Jetzt fehlt nur noch die Übergabe der Guideline. Diese dient dazu, dass der Förderverein und der Karlstorbahnhof unsere Aktionen nahtlos fortführen können. Schließlich steht vor allem in Dezember noch die Festwoche anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Karlstorbahnhofs an!
Insgesamt kann unser Team eine positive Bilanz aus diesem Projekt ziehen: Wir haben viel erreicht, viel überzeugt und einiges angestoßen, das hoffentlich weitergeführt wird und die Fördervereinmitglieder stärker involviert. Und natürlich konnten wir auch einige Erfahrungen mitnehmen, für den Beruf und für uns persönlich!

Conference Update (Day III)

Veröffentlicht am

The Second International Residential Seminar facilitated by the Centre for Recording Achievement and focussing on Personal Development Planning and e-Portfolios has now come to an end.

Day III culminated with a review of some of the key research projects done on the use of e-Portfolios in a variety of countries and across a number of disciplines.  The idea was not just to present a pretty picture of success stories, but also to identify the difficulties and challenges and share how these have been or are being addressed.

Of particular interest to me, was a report of a study which reviewed how e-Portfolios are being assessed in a cross section of UK Higher Education Institutions.  The stark reality that some tutors struggle with assessing in this sort of non-text, process-based, reflective mode is a major concern and requires creative and collaborative solutions.

If I were to summarize what I plan to take with me from this encounter, I would say it is the recognition that engaging students in reflective learning involves rethinking  present practices (on the part of both staff and students) and the need to initially develop a conviction and awareness about „progression“ and process as crucial and tangible elements of the learning context. 

Support is also key and offered holistically, can serve to ensure that pedagogy is the principal driving force and not the electronic tool.

Like other delegates, I too hope that we find a way to continue sharing with each other and with other institutions and stakeholders to ensure that „graduateness“ takes on greater quality.

Tanyasha Yearwood.

Conference Update (Day II)

Veröffentlicht am

The complexity of the discussions has gone to another level on the second day of this residential seminar.  It seems as if after having had enough time to generate  questions based on the impulses offered in the presentations on Day 1, participants were ready to engage with the most relevant issues.

In my presentation, for example, the contributions of the audience were very useful in terms of helping me to critically question and expand on how I had previously thought of approaching and initially engaging students with a portfolio-based approach to reflective learning and the way in which I would research and observe this process.  Of particular interest, was the use of Appreciative Inquiry to draw out what works well within a system.

The sessions which followed, all brought out further key themes in this context particularly those related to allowing students to have more control (whether it be through defining threshold concepts which could be supported in an electronic environment or providing „just the right amount“ of scaffolding to give students enough structure and guidance for their journey).

The extent to which students can articulate how they are developing in this reflective learning mode or how we teachers can sensibly assess learning process skills were also items for discussion.

For me, the most important aspect of the seminar, was the acknowledgement that we are not promoting a ‚magical‘ tool, but rather creating spaces (with authentic learning tasks) in which students can develop the qualilites representative of a graduate of higher education fit for employability.   Additionally, I was able to appreciate the need for us to dialogue with and support students in truly effective ways.

 In the final sessions of the day, 2 ideas which struck me as being a neat summary of the essentials of our task as teachers in supporting our students in their development were:

1. „Teaching“ translating itself into „inspiring learning“; and

2. „Supporting“ as helping students to take inventory of themselves: their strengths, weakness, understanding, on a meta level, their learning and being able to learn from their experiences inside and outside of the classroom environment.

As the conference approaches Day 3, I continue to benefit from the interaction and the scholarly atmosphere of the event as well as the refreshing ambience of the centre.         

Tanyasha Yearwood.

Researching and Evaluating Personal Development Planning and e-Portfolio: Conference Update (Day I)

Veröffentlicht am

The atmosphere of the first day at the Second International Residential Seminar organized by the Centre for Recording Achievement has been very collegial.

This conference, being held at the Learning and Conference Centre of the National College for School Leadership in Nottingham, UK, has brought together seasoned as well as newcomer researchers in the area of Personal Development Planning (PDP) and e-Portfolio who are interested in addressing the real issues (challenges and potential) related to implemention, support and research in this field.

The focus on dialogue has had a positive impact on the way presentations, even keynote addresses, have been organized.  There is a very inclusive approach and in each session, be it presentation of completed research or research in progress, symposium or workshop, there is time for discussion and contributions, not only on the key issues mentioned above, but also on research methodology.

Some of the day’s highlights or what I will certainly take with me include:

1. The notion of e-Portfolios constituting a genre rather than a technological „add-on“;

2. Initiating the use of e-Portfolios using the SSS approach – „Start small and simple“;

3. Embedding PDP into the curriculum to maximize student engagement with  technology that supports recording reflection;

4. Exploring how assessment processes can best capitalize on the distinctiveness of e-Portfolios; and

5. Carefully rethinking the way teachers think about their teaching and the way learners think about their learning in this context.

I am eager to hear what participant have to share with me in my session tomorrow on „Formalizing PDP in a portfolio-based approach to self-evaluation: Supporting language learners through action planning and monitoring.“

Tanyasha Yearwood.

Spring Conference: Wirtschaftskrise fordert aktives Handeln aller Bürgerinnen und Bürger: Viele Unternehmen können durch „richtiges“ Kundenverhalten zu ethischerem Verhalten bewegt werden

Veröffentlicht am

Spring-conference-2010-hengsbach in Spring Conference: Wirtschaftskrise fordert aktives Handeln aller Bürgerinnen und Bürger: Viele Unternehmen können durch „richtiges“ Kundenverhalten zu ethischerem Verhalten bewegt werdenDie jährliche Fachkonferenz der HIB präsentierte am 23. April eine facettenreiche Analyse von ethischem (Fehl)-Verhalten vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise.

Ethische Prinzipien als Leitlinien wirtschaftlichen Handelns – dieses Thema  ist seit der Wirtschafts- und Finanzkrise immer wieder auf der Tagesordnung. Dass dabei Ethik und Moral keine theoretischen Fragen mehr sind, machte der bekannte Jesuitenpater und Professor Dr. Friedhelm Hengsbach zu Beginn der Konferenz der Heidelberg International Business Academy (HIB) am Freitagmorgen klar. Er forderte die etwa 200 Spring-conference-2010-zuhorer in Spring Conference: Wirtschaftskrise fordert aktives Handeln aller Bürgerinnen und Bürger: Viele Unternehmen können durch „richtiges“ Kundenverhalten zu ethischerem Verhalten bewegt werdenTeilnehmer der Konferenz zum eigenen aktiven Handeln auf.  Denn alle moralischen Forderungen und Vorstellungen, so der renommierte Sozialethiker, würden letztendlich in der Wirtschaft nur umgesetzt, wenn Gesetze, staatliche Organe oder der Markt selber die Unternehmen dazu konkret anhalten würden. Zwar sei die Macht des Einzelnen hier beschränkt, zugleich könnten sich Konsumenten und Bürger aber durch Vernetzungen und Koordination zu einer bedeutenden Macht zusammenschließen, die dann z.B. durch Kaufentscheidungen deutlichen Einfluss nehmen könne.

Begriffswirrwarr und zu einfache Vorstellungen

Zugleich warnte Hengsbach vor zu einfachen Forderungen und Definitionen. So seien Werte, Moral und Ethik keine feststehenden und klar definierten Begriffe mit eindeutigen Inhalten, sondern würden vielmehr durch Konsense in den relevanten Gesellschaften und auch durch bestimmte Macht- und Einflussgruppen definiert und verändert. Auch die häufige Forderung nach „Verantwortung“ müsse immer an den konkreten Umständen, Akteuren (z.B. die „Forderer“ und die „Aufgeforderten“) und Entscheidungsspielräume konkretisiert werden. Er warnte auch davor, dass eine zu starke Annahme der Verantwortung durch bestimmte Akteure und Gruppen wie z.B. Politiker auch zu einer anschließenden Entmündigung der „Schutzbefohlenen“ führen könne.

Jeder kann mitwirken, damit Wirtschaft „ethischer“ wird

Letztendlich, so Hengsbachs Fazit, könne in der europäischen Gesellschaft wirtschaftliches Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung und „Moral“ nur in Übereinstimmung gebracht werden, wenn die auf beiden Seiten beteiligten Individuen, die heute den Kern der Gesellschaft darstellen, einen gemeinschaftlichen Konsens finden und vereinbaren.

Spring-conference-2010-studierende in Spring Conference: Wirtschaftskrise fordert aktives Handeln aller Bürgerinnen und Bürger: Viele Unternehmen können durch „richtiges“ Kundenverhalten zu ethischerem Verhalten bewegt werdenNach dieser umfassenden Einleitung, die das Problemfeld und die Grundlagen des Themas Wirtschaftsethik umrissen und auch bereits in ersten Aspekten diskutiert und konkretisiert hatte, wurden die Gesamtthematik durch renommierte Referenten an einzelnen Praxisfällen und Teilfragestellungen weiter vertieft und konkretisiert. So stellte Dr. Dieter Jäpel vom IBM Research Lab dar, wie sich bereits jetzt Akteursgruppen mit der Nutzung neuer Medien zu mächtigen Gruppen zusammenschließen und z.B. Informationen austauschen und nutzen, um politische und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Zugleich zeigte er anhand verschiedener aktueller und zukünftiger Trends im Technologiebereich dar, welche Möglichkeiten und Entwicklungen hier in naher Zukunft noch zur Verfügung stehen rden.

Professor André Bühler von der Macromedia University zeigte kritisch auf, dass zwischen „denen da oben“ und „uns“ oft gar keine so großen Unterschiede bestehen und das eigene Handeln und Fordern durchaus an ähnlichen Kriterien gemessen werden muss wie das Handeln anderer.

Martin Katz, Geschäftsführer des Reiseveranstalters Ameropa der Deutschen Bahn AG, zeigte an verschiedenen Beispielen des Unternehmens, wie gerade in der Tourismusindustrie auch Aspekte der Nachhaltigkeit umgesetzt werden können.

Spring-conference-2010-referenten in Spring Conference: Wirtschaftskrise fordert aktives Handeln aller Bürgerinnen und Bürger: Viele Unternehmen können durch „richtiges“ Kundenverhalten zu ethischerem Verhalten bewegt werdenNach einer anregenden und durchaus kontroversen Podiumsdiskussion zum Konferenzthema „Ethik, Nachhaltigkeit und Service-Ethos – wem ist die Wirtschaft verpflichtet?“ schloss Daniel Schmid, der Leiter des Bereiches Nachhaltigkeit bei der SAP AG, die Konferenz inhaltlich ab, indem er unter dem provokanten Titel „Nachhaltigkeit bei SAP: Kann Software die Welt retten?“ beleuchtete, ob und wie Unternehmen am Beispiel der SAP durch eigenes Handeln und ihre Produkte zu einer „besseren Welt“ beitragen können.

Weitere Informationen zur Konferenz
Informationen zur Konferenz und die entsprechenden Vorträge sind auf der Website zur Konferenz  unter http://spring-conference.hib-academy.de abrufbar.

Info-Veranstaltung am 12. Juni!

Veröffentlicht am

Info1109-26 in Info-Veranstaltung am 12. Juni!Am 12. Juni 2010 informiert die Heidelberg International Business Academy über das internationale Studium in den Fachbereichen Tourismus, Eventmanagement, Business Management, Marketing und Kulturmanagement. Ab 10.30 Uhr präsentiert die Leitung der HIB im Rahmen eines Vortrags den Aufbau des Studienprogramms, die Ausrichtung der einzelnen Studienrichtungen und die Abschlüsse, die die Studierenden erwerben können.

Info24041 08 in Info-Veranstaltung am 12. Juni!In zusätzlichen Infoshops informieren Studierende und Dozenten der Heidelberg International Business Academy über die Studieninhalte, Praktika im In- und Ausland, internationale Zusatzqualifikationen, die beruflichen Chancen nach dem Studium und Heidelberg als Studienumgebung.

„Wir möchten unseren Interessenten bei dieser Info-Veranstaltung zeigen, welche faszinierenden Karrieremöglichkeiten im kommunikationsorientierten Dienstleistungsmanagement geboten werden.“ 

Info1109-39 in Info-Veranstaltung am 12. Juni!Die Nachfrage der Unternehmen nach unseren Absolventen zeigt uns, dass die in unseren Studiengängen verwirklichte Kombination aus praxisrelevantem Studium und fremdsprachlicher Ausbildung sehr interessante und anspruchsvolle berufliche Perspektiven eröffnet.“, so Dr. Matthew Kershaw, Akademischer Direktor der HIB.

Info24041 06 in Info-Veranstaltung am 12. Juni!Die nächste Info-Veranstaltung im Herbst, findet am 16. Oktober 2010 statt.

Hier finden Sie den Ablauf der Info- Veranstaltung: programmablauf-0110.pdf

HIB Spring Conference 2010 geht zu Ende

Veröffentlicht am

Fragen der Verantwortung von Unternehmen und von Managern haben infolge der wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten zwei Jahre eine neue Brisanz und Dringlichkeit erfahren. Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit dem Thema ‚Wirtschaftsethik’ und der Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt befasst, merkt sehr schnell wie vielschichtig aber auch unübersichtlich die Debatten hierüber sind, ob wissenschaftlich, publizistisch oder praxisbezogen.

„Mit der Spring Conference 2010 möchte die HIB einen Beitrag dazu leisten, anwendungsorientierte Problemstellungen in Bezug auf unternehmerische Verantwortung herauszuarbeiten“, so Dr. Matthew Kershaw, Academic Director der HIB. Gleichzeitig sollten aber auch Chancen für Unternehmen durch die Verbindung theoretischer Ansätze zu Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit mit praktischen Anwendungen und Beispielen aufgezeigt werden. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, wie sich die ja teilweise widersprüchlichen Interessen verschiedener Stakeholder in der Unternehmenstätigkeit berücksichtigen und ausgleichen lassen.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Konferenz war der Austausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Studierenden. Ein Blick in die Lebensläufe der Referenten verdeutlicht die große Bandbreite an Sichtweisen und Erfahrungen sowie die Expertise, die aufgeboten wurden, um die vielfältigen Facetten der Fragestellung ‚Wem ist die Wirtschaft verpflichtet?’ zu beleuchten. Besonders begrüßenswert und bemerkenswert war, dass neben renommierten Vertretern der Wissenschaft und der Unternehmen auch Studierende der HIB (Sarah Woldrich, Philip Schmeller und Pawel Lusnia) einen inhaltlichen Beitrag zu dem ethisch kontroversen Thema: Werbung in Social Networks leisteten. Diese Aufgabe haben sie bravourös gemeistert.

Nach den einzelnen Fachvorträgen wurden der vertretene Sachverstand und die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammengeführt, um Antworten (mit der Betonung auf die Pluralform) auf die Leitfrage zu suchen.

Einen Rahmen für die Diskussionen bildeten 2 Keynote-Vorträge, die sich mit der Thematik aus kontrastierenden aber dennoch komplementären Perspektiven auseinandersetzten.

Den Auftakt der Konferenz machte Herr Professor Dr. Hengsbach. Als Jesuitenpater und Professor für Christliche Gesellschaftsethik hat sich Herr Hengsbach über viele Jahre wissenschaftlich mit Fragen der Wirtschafts- und Arbeitsethik befasst und sich kritisch mit wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Ausgehend von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat er sich in seinen Büchern aber auch in zahlreichen Zeitungsbeiträgen sowie in Fernseh- und Radioauftritten aktiv an aktuellen politischen Diskussionen beteiligt. Er stellte die Frage: Aufgabe der Wirtschaft – vor Moral zu warnen?

Den inhaltlichen Abschluss lieferte der Vortrag von Herrn Daniel Schmid, Head of Sustainability Operations bei SAP. SAP wird als das weltweit führende Software-Unternehmen im Dow Jones Sustainability Index gelistet, der die Berücksichtigung ethischer, ökologischer und sozialer Werte in der Unternehmensführung würdigt. Vor diesem Hintergrund widmete sich Herr Schmid der provokanten Frage: Kann Software die Welt retten?

In seinem Schlusswort bedankte sich Herr Dr. Kershaw bei dem Organisationskomitee (Herr Michael Schmitt, Frau Beate Otto, Frau Dr. Adrienne Steffen und Herr Dr. Bernd Schabbing) für dessen Engagement und die hervorragende Konferenzorganisation.