HIB Spring Conference 2010 geht zu Ende

Veröffentlicht am

Fragen der Verantwortung von Unternehmen und von Managern haben infolge der wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten zwei Jahre eine neue Brisanz und Dringlichkeit erfahren. Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit dem Thema ‚Wirtschaftsethik’ und der Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt befasst, merkt sehr schnell wie vielschichtig aber auch unübersichtlich die Debatten hierüber sind, ob wissenschaftlich, publizistisch oder praxisbezogen.

„Mit der Spring Conference 2010 möchte die HIB einen Beitrag dazu leisten, anwendungsorientierte Problemstellungen in Bezug auf unternehmerische Verantwortung herauszuarbeiten“, so Dr. Matthew Kershaw, Academic Director der HIB. Gleichzeitig sollten aber auch Chancen für Unternehmen durch die Verbindung theoretischer Ansätze zu Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit mit praktischen Anwendungen und Beispielen aufgezeigt werden. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, wie sich die ja teilweise widersprüchlichen Interessen verschiedener Stakeholder in der Unternehmenstätigkeit berücksichtigen und ausgleichen lassen.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Konferenz war der Austausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Studierenden. Ein Blick in die Lebensläufe der Referenten verdeutlicht die große Bandbreite an Sichtweisen und Erfahrungen sowie die Expertise, die aufgeboten wurden, um die vielfältigen Facetten der Fragestellung ‚Wem ist die Wirtschaft verpflichtet?’ zu beleuchten. Besonders begrüßenswert und bemerkenswert war, dass neben renommierten Vertretern der Wissenschaft und der Unternehmen auch Studierende der HIB (Sarah Woldrich, Philip Schmeller und Pawel Lusnia) einen inhaltlichen Beitrag zu dem ethisch kontroversen Thema: Werbung in Social Networks leisteten. Diese Aufgabe haben sie bravourös gemeistert.

Nach den einzelnen Fachvorträgen wurden der vertretene Sachverstand und die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammengeführt, um Antworten (mit der Betonung auf die Pluralform) auf die Leitfrage zu suchen.

Einen Rahmen für die Diskussionen bildeten 2 Keynote-Vorträge, die sich mit der Thematik aus kontrastierenden aber dennoch komplementären Perspektiven auseinandersetzten.

Den Auftakt der Konferenz machte Herr Professor Dr. Hengsbach. Als Jesuitenpater und Professor für Christliche Gesellschaftsethik hat sich Herr Hengsbach über viele Jahre wissenschaftlich mit Fragen der Wirtschafts- und Arbeitsethik befasst und sich kritisch mit wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Ausgehend von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat er sich in seinen Büchern aber auch in zahlreichen Zeitungsbeiträgen sowie in Fernseh- und Radioauftritten aktiv an aktuellen politischen Diskussionen beteiligt. Er stellte die Frage: Aufgabe der Wirtschaft – vor Moral zu warnen?

Den inhaltlichen Abschluss lieferte der Vortrag von Herrn Daniel Schmid, Head of Sustainability Operations bei SAP. SAP wird als das weltweit führende Software-Unternehmen im Dow Jones Sustainability Index gelistet, der die Berücksichtigung ethischer, ökologischer und sozialer Werte in der Unternehmensführung würdigt. Vor diesem Hintergrund widmete sich Herr Schmid der provokanten Frage: Kann Software die Welt retten?

In seinem Schlusswort bedankte sich Herr Dr. Kershaw bei dem Organisationskomitee (Herr Michael Schmitt, Frau Beate Otto, Frau Dr. Adrienne Steffen und Herr Dr. Bernd Schabbing) für dessen Engagement und die hervorragende Konferenzorganisation.

Walter-Dirks-Preis für Pater Hengsbach – Referent bei der Spring Conference

Veröffentlicht am

Ein Referent, der am kommenden Freitag, 23. April, stattfindenden Spring Conference, Pater Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, wird in Kürze den Walter-Dirks-Preis erhalten:  

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/2543390_Friedhelm-Hengsbach-Preis-fuer-einen-Mahner.html

Weitere Informationen zur Spring Conference finden Sie hier: http://spring-conference.hib-academy.de.

Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den Karlstorbahnhof

Veröffentlicht am

 in Neues aus den Projekten: Positionierung des Fördervereins für den KarlstorbahnhofAuch während des letzten Monats ist in unserem Projekt „Neupositionierung des Fördervereins für das Kulturhaus Karlstorbahnhof“ viel passiert: Die Phase der an die Öffentlichkeit gerichteten Aktionen ging Mitte März zu Ende. Dass in einem Projekt auch einmal nicht alles so abläuft, wie man sich das vorstellt, zeigte unser Versuch, einen Stammtisch für die Fördervereinmitglieder zu initiieren. Alles war vorbereitet worden: Eine Location war gefunden, Konditionen für ein Freigetränk und den anschließenden Besuch des Konzerts ausgehandelt, und die Einladung rechtzeitig verschickt worden. Trotz des anfänglichen Interesses seitens der Fördervereinmitglieder mussten wir den ersten Stammtisch leider absagen, da niemand Zeit fand, daran teilzunehmen. Einige Faktoren könnten hierbei eine Rolle gespielt haben, die wir im Anschluss natürlich gleich analysiert haben – für den nächsten Versuch!

Demnächst werden wir uns eher der internen Kommunikation zuwenden und am Auftritt und der Informationsverteilung des Fördervereins arbeiten. Im April können wir endlich die Webseite und den Newsletter in Angriff nehmen! Die Seite des Fördervereins hat im Monatsheft schon ein neues Gesicht bekommen, und es wurden auch Inserenten für mögliche „Leerstellen“ im Monatsheft gesucht.

Ende April wird es dann noch eine letzte große Aktion des Projektteams geben: Auf dem Konzert von DePhazz werden wir nicht nur die Besucher über den Förderverein informieren. Wir haben auch ein Meet&Greet geplant, bei dem vor allem Fördervereinmitglieder die Möglichkeit haben, sich mit den Künstlern auszutauschen. Dafür wird sicher noch einige Vorbereitung nötig sein. Einen wichtigen Meilenstein haben wir aber inzwischen glücklich über die Bühne gebracht: die Projektdokumentation.

Bei Grün geht’s los! Betriebsbesichtigung bei Pepperl + Fuchs in Mannheim

Veröffentlicht am

Donnerstag, 25. März 2010, 9:00 Uhr, Betreten des Hauptgebäudes der Firma Pepperl + Fuchs GmbH in Mannheim: Sehr freundliche Mitarbeiter nehmen unsere Gruppe von 14 Studierenden des Fachbereichs IBM und IMM in Empfang und führen uns in den Konferenzraum im Erdgeschoss. Die Halstücher der uniformierten Empfangsdamen sowie die auf den Plätzen bereitgelegten Materialien, machen schon vor der Präsentation deutlich, das die Farbe „grün“ eine besondere Bedeutung in dieser Firma einnimmt. Durch den Leiter Schulung/Gremienarbeit wurden wir in die Historie sowie die Produktvielfalt der Firma eingeführt. Dabei verstand er es hervorragend auf unterhaltsame, aber dennoch informative Weise, die kaufmännische Studierendengruppe über die Bereiche und Produkte der Prozessautomation sowie Fabrikautomation einzuführen, ohne dabei zu viel technische Fachbegriffe zu verwenden.

10:30 Uhr – die ca. 1-stündige Besichtung der Fertigung wird von einer Wirtschaftsingenieurin geführt und beginnt nach einem kurzen Stopp im Lager. Wir bekommen alle einen Eindruck von den Produkten sowie deren Herstellung in der Praxis; Erläuterung der Produktionsverfahren für Kaufleute verständlich, inklusive. Danach können wir uns ein abstrahiertes Bild machen, wie die Produktion größerer Stückzahlen z.B in Singapur aussehen könnte. 11:30 Uhr – eine kurze Pause mit Getränken und der Abschlussvortrag zum Berufseinstieg beginnt. Wir lernen etwas über Möglichkeiten mit einem Praktikum, einer Studienabschlussarbeit oder als Werkstudent bei Pepperl + Fuchs einzusteigen. Besonders interessieren sich unsere Studierenden für das Studentenförderprogramm CONNECT, dass explizit vorgestellt wird. Darüber hinaus stehen die Anforderungen für den Direkteinstieg sowie die Voraussetzungen für das 12-monatige Traineeprogramm bei Pepperl + Fuchs auf dem Programm.

13:00 Uhr – wir verabschieden uns von den Mitarbeitern von Pepperl + Fuchs, die uns einen informativen und angenehmen Vormittag bereitet haben und die beim abschließenden kleinen Imbiss jeder Frage Rede und Antwort standen. Am Ende steht fest: 11 von 14 teilnehmenden Studierenden können sich vorstellen, bei dieser Firma in Zukunft zu arbeiten und loben die „sehr guten Referenten“, die „freundlichen, offenen Mitarbeiter“ sowie die „Atmosphäre insgesamt“.

Annette Höhne, Career Guidance and Placement Services

Neuer Termin: Rotaract – Netzwerkpräsentation für Studierende aller Jahrgänge und Fachrichtungen

Veröffentlicht am

Rotaractlogo in Neuer Termin: Rotaract - Netzwerkpräsentation für Studierende aller Jahrgänge und FachrichtungenWas ist Rotaract?

Rotaract ist mit über 180.000 Mitgliedern in mehr als 7.500 Clubs eine der größten Jugendorganisationen der Welt. Der Name Rotaract setzt sich zusammen aus den Worten „Rotary“ und „Action“ und steht für „Jugend in Aktion“ – Aktion im Sinne der rotarischen Idee. Wir sind eine, von einem Rotary Club geförderte und betreute, dennoch unabhängige und selbstständige Gemeinschaft junger Leute. Unser Ziel ist es, zur Völkerverständigung beizutragen und die Anerkennung ethischer Grundsätze in der Wirtschaft zu fördern. Dies geschiet durch verantwortungsvolle Beteiligung an Projekten und Aktionen zur Unterstützung sozialer Zwecke. Rotaract ist weder politisch noch religiös ausgerichtet.

Als Gegenpol zu dem im Berufsleben üblichen Konkurrenzkampf bemüht sich Rotaract als Jugendorganisation von Rotary International um die Rückbesinnung auf Werte wie Freundschaft, Fairness, Toleranz und Völkerverständigung. „Service above self“ ist unser ethischer Minimalkonsens.

Wir als Rotaract Club Heidelberg sind eine von Rotary (u.a. von unserem Patenclub RC Heidelberg) geförderte und betreute, dennoch aber unabhängige Gemeinschaft junger Leute bunt gemischt von Studenten bis Berufstätigen im Alter von 18 bis 32 Jahren.

Durch regelmäßige Treffen pflegen wir freundschaftliche Beziehungen und geben Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Unser Clubleben gründet sich auf die drei Säulen: HELFEN – LERNEN – FEIERN .

Neuen Termin bitte beachten: Den Vortrag hält an der HIB am Donnerstag, 15. April, Julia Brinkmann (Rotaract, HIB-Studierende L3).

Neuronen im Seminarraum und im Web

Veröffentlicht am

The pleasure was definitely ours to have had Dr. Christian Spannagel from the „Institut für Datenverarbeitung/Informatik“ (University of Education, Heidelberg) as guest presenter at the 3rd meeting of the Learning and Teaching Advancement Cluster (LaTAC) for the Academic Year 2009/10.

 in Neuronen im Seminarraum und im Web   in Neuronen im Seminarraum und im Web   in Neuronen im Seminarraum und im Web   in Neuronen im Seminarraum und im Web   in Neuronen im Seminarraum und im Web

Confronted with the concept of „Lernen durch Lernen“ (LdL) und the „neuronen“ metaphor, we debated issues related to „opening up“ our classrooms using methods such as „Aktives Plenum“.

Web 2.0 tools were also brought into focus and it was a new experience for most of us to have a discussion with the creator of a teaching concept who was skyped-in for the exchange.

As Dr. Spannagel documents in his personal blog, following a description of the event: „Insgesamt war das Feedback der Teilnehmer durchweg positiv. Ich glaube, es hat Spaß gemacht – und vermutlich mir am meisten. Icon Smile in Neuronen im Seminarraum und im Web (http://cspannagel.wordpress.com/2010/03/26/uber-neuronen-und-methodenvielfalt/).

In short, an enriching staff development event!

Interview mit der HIB-Absolventin Rebecca Kimmel

Veröffentlicht am

Rebecca-kimmel in Interview mit der HIB-Absolventin Rebecca KimmelRebecca Kimmel (25), ehemalige HIB-Studentin, arbeitet heute bei der Sikom Software GmbH in Heidelberg als Junior Marketing Managerin. Nach Ihrem Abschluss 2007 belegte sie einen dualen Masterstudiengang an der London Metropolitan University in Kooperation mit der ESCEM School of Business and Management in Poitiers, Frankreich. Für ein Interview erklärte sie sich gerne bereit und erzählte einiges über ihren Werdegang nach dem Bachelor.

Hallo Rebecca, schön, dass das Treffen geklappt hat. Erzähle doch mal, welchen Studiengang du damals an der HIB belegt hast und welche Fächer zu deinen Lieblingen zählten.
Ich habe damals die Studienrichtung Marketing and Media Management studiert. Zu meinen Lieblingsfächern zählten unter anderem Consumer Behaviour, International Marketing und Werbepsychologie.

Wo hast du dein Pflichtpraktikum verbracht?
Mein Pflichtpraktikum habe ich in Mannheim bei einem Personalvermittler gemacht. Dort habe ich vor allem Tätigkeiten in der Bewerberauswahl und –administration kennen gelernt.

War für dich sofort klar, dass du nach dem Bachelor einen Master draufsetzt? Hattest du schon konkrete Vorstellungen von deinem Traumjob?
Ja, das war für mich gleich klar. Ich habe mich auch nicht nach Jobausschreibungen umgeschaut. Ich wusste, dass ich weiterhin Marketing machen will. Außerdem war es mir wichtig, internationale Erfahrungen zu sammeln und mein Englisch auszubauen. Zudem bietet ein Master bessere Chancen später im Jobeinstieg. Es bieten sich mehr Perspektiven, mehr Türen stehen einem offen. Eine Vorstellung von meinem Traumjob hatte ich noch nicht.

Du hast ein duales Masterprogramm absolviert. Welchen Abschluss hast du erreicht?
Da der Master an der London Metropolitan und der ESCEM in Poitiers statt fand, habe ich zwei verschiedene Abschlüsse. In London erlangte ich den MA in International Marketing Communications und in Poitiers den MSc in International Marketing Strategy. Das Studium umfasste 10 Monate und wurde durch ein 4 monatiges Praktikum ergänzt. Dieses absolvierte ich in Frankfurt bei einer internationalen PR-Agentur.

Wem würdest du den Master empfehlen? Wie hat dir deine Masterstudium-Zeit gefallen?
Den Master würde ich auf jedem Fall denen weiterempfehlen, die später international tätig sein wollen. Man sollte England und Frankreich mögen und sich in Marketing spezialisieren wollen. Das Studium ist sehr umfangreich und vor allem die zwei Abschlüsse bieten besondere Vorteile. Mir hat die Zeit sehr gut gefallen. Nach England und Frankreich zu reisen und dort einige Monate zu leben war sehr aufregend. Man ist eigenständiger geworden und trug viel Verantwortung. Außerdem hat mir der Unterricht mit den vielen Leuten aus aller Welt gefallen. Dies betonte die internationale Atmosphäre. 

Wo hat dir der Unterricht besser gefallen? In England oder Frankreich? Gab es Unterschiede?
Mir persönlich hat der Unterricht in England besser gefallen. Der Unterricht war nicht so stark verschult. Mein Studiengang hatte ca. 60 Studierende. Oft hatten wir alle gemeinsam Unterricht.

Wie ging es nach dem Master weiter?
Nachdem ich meine Master Thesis geschrieben und mein Praktikum absolviert habe bin ich zunächst etwas durch die Welt gereist. Dann habe ich angefangen mich für Traineestellen deutschlandweit zu bewerben.

Und wie kam es dazu, dass du wieder zurück nach Heidelberg fandest?
Das kam eigentlich so zustande, dass Freunde eine Ausschreibung für eine Traineestelle im Marketing- und PR-Bereich fanden und mir dies berichteten. Ich bewarb mich dort und wurde schließlich genommen.

Jetzt arbeitest du als Junior Marketing Managerin bei der Sikom Software GmbH, die auch in Heidelberg ihren Hauptsitz hat…
Ja genau. Während meiner Trainee-Zeit habe ich schon den Kontakt geknüpft und bekam danach ein Jobangebot für die Marketing-Abteilung.

Das klingt sehr spannend und zeigt, dass gute Jobs oft durch Kontakte vergeben werden. Erzähle von den Aufgaben die du betreust.
Mein Aufgabenbereich beinhaltet das ganze Marketing, welches sehr abwechslungsreich ist. Ich habe die Verantwortung über das Marketingbudget, ich organisiere und bereite Messen vor, ich stelle Marketingpläne auf, erstelle Flyer und Imagebroschüren, kümmere mich um die Pressearbeit und zudem noch um Veranstaltungen. Ich bin allein für das Marketing zuständig und wie man sieht bietet mir dies eine Menge an Arbeit, welche sehr taff ist. Aber ich habe großen Spaß daran und freue mich, dass ich diese Chance bekommen habe.

Wie gewichtest du theoretische Erfahrungen aus dem Studium und praktische aus Praktika für eine erfolgreiche Bewerbung? Welche Erkenntnisse hast du bei deinem Bewerbungsverfahren gemacht?
Für Unternehmen ist es auf jeden Fall eine Voraussetzung, dass man Praktika absolviert hat. Zudem sind Auslandsaufenthalte, sei es durch ein Praktikum oder einen Masterstudiengang, für internationale Unternehmen ein starkes Auswahlkriterium. Fließendes Englisch sollte heutzutage jeder beherrschen, der im internationalen Raum tätigen werden will.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen, um einen guten Einstieg in die Marketing-Branche zu haben.
Man sollte aufgeschlossen und selbstbewusst sein. Und natürlich ein gewisses Interesse in dem Bereich mitbringen, in den man möchte, sei es der kreative oder der strategische.
 
Was hast du aus deiner Studienzeit mit ins Berufsleben genommen?
Die Fachausdrücke, die im Berufsleben gebraucht werden. Im Marketing sind dies meist internationale Ausdrücke, welche ich an der HIB und auch in England gelernt habe. Außerdem konzeptionelle Dinge, wie man z. B. eine Werbekampagne aufstellt. Auch die Personal Skills Trainings in Zeitmanagement und Selbstorganisation helfen mir heute in meinem beruflichen Alltag.

Du hast schon viel erreicht bisher. Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Ich möchte auf jeden Fall nochmal ins Ausland und auch später mit dem Ausland viel zu tun haben. Ich könnte mir eine leitende Funktion im Marketing vorstellen, die für einen bestimmten internationalen Raum, z. B. für England, zuständig ist.

Was möchtest du gerne den heutigen HIB-Studenten mit auf den Weg geben?
Klemmt euch hinter das Studium und achtet auf gute Noten. Heutzutage bringen Studenten viel mit. Seien es Auslandsaufenthalte oder außeruniversitäres Engagement. Versucht soviel wie möglich wahrzunehmen, was euch geboten wird und engagiert euch auch außerhalb der Uni, selbst wenn ihr mal keine große Lust darauf habt. Ich selbst habe während der HIB als Werkstudentin gearbeitet, was mir half, ein internationales Denken aufzubauen. Ich konnte davon nur profitieren, sei es als Referenz in meinem Lebenslauf oder auch für mich persönlich.

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Michel Gottschalk

Fachkuratoriumsmitglied Klaus Krumrey trifft Wahlkampfleiterin von Obama

Veröffentlicht am

 in Fachkuratoriumsmitglied Klaus Krumrey trifft Wahlkampfleiterin von ObamaBeim MPI Dialog Tag 2010 in Darmstadt traf der Geschäftsführer vom „darmstadtium“ Klaus Krumrey, Fachkuratoriumsmitglied, ehemaliger Dozent der HIB und Eventmanager, auf  die Frau, die Obama zum Präsidenten der USA machte: Die Wahlkampfleiterin und PR-Beraterin von Obama – Betsy Myers. Links daneben im Bild Uwe Klapka vom MPI Chapter Germany, der im vergangenen Jahr einen Vortrag an der HIB gehalten hat.

„Wer suchet, der findet“ – ein Hintergrundbericht

Veröffentlicht am

Aber wo? Und ebenfalls auch nicht ganz unbedeutend ‚Was‘? Zusammengefasst: wie? Und woher kommt dieser Spruch: „Wer suchet, der findet“ eigentlich?
Jeder Student wird sich in seiner akademischen Laufbahn wohl schon einmal in folgender Situation wiedergefunden haben: man sitzt am Schreibtisch, hat ein bestimmtes Thema für eine Hausarbeit vor sich liegen und nun soll es los gehen, mit der Recherche nach Wissen, das verarbeitet werden kann.

Es warten unendliche Möglichkeiten der Informationsanhäufung auf den Studenten des 21. Jahrhunderts – Bücher, Fachzeitschriften, Zeitungsartikel, Geschäftsberichte, diverse andere Publikationen, persönliche Kontakte, Internet und dann auch noch alle vorher genannten im Internet geballt! Aber das Einzige was passiert, ist das Gegenteil von dem Gewünschten. Man sitzt da und weiß gar nicht, wo man anfangen soll oder stürzt sich Hals über Kopf in Recherchen, bei denen am Ende nicht mal die Hälfte wirklich gebraucht wird und themenrelevant ist. Wäre im Grunde auch gar kein Problem, sind ja bestimmt interessante Ergebnisse dabei – …  hätte man nicht eine beschränkte Wortzahl, Deadlines einzuhalten und sowieso schon wieder viel zu spät angefangen, um jetzt auch noch neu zu recherchieren oder aus dem Vorhandenen etwas halbwegs Geeignetes zu zimmern.
Dem kann abgeholfen werden. Die drei Zauberwörter: Struktur, Konsequenz, Flexibilität.

Auch, wenn manch einer es wohl nicht mehr hören kann, aber wesentlich ist eine strukturierte Herangehensweise. Um sich zum zweiten Mal einem beliebten Sprichwort zu bedienen: „Wer kein Ziel hat, für den ist jeder Weg der Richtige.“ (hier streng auf den studentischen Rechercheprozess bezogen; Lebensphilosophie ist nicht Thema dieses Artikels). Deshalb die Frage nach dem ‚Was?‘. Es kann ein guter Anfang sein, sich die Themenstellung anzuschauen und sich, falls man noch kein Experte auf dem Gebiet ist, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Nützlich, im speziellen Fall der HIB, sind die genaue Betrachtung der Assessment Criteria und des Assessment Briefs. Anschließend ist es hilfreich, sich ein oder zwei Aspekte raus zu suchen, mit denen man sich näher beschäftigt. Dann kommen Hilfsmittel wie ‚Schlagwörter‘ und  ‚Überbegriffe‘ ins Spiel, die man seinem speziellen Thema entsprechend herauskristallisiert und für die spätere Suche im Internet oder in Büchern verwendet. So erscheinen wirklich nur die Quellen, die etwas mit dem Thema zu tun haben.

Nachdem das ‚Was?‘ geklärt ist, kommt das ‚Wo?‘.  Und damit, leider, auch der Nachteil der oben erwähnten ‚unendlichen Möglichkeiten‘: Informationsüberflutung.  Man muss sich im Klaren darüber sein, was man behandelt und wo sich hierfür die besten Ergebnisse herausziehen lassen. Habe ich ein topaktuelles Thema, schreit es förmlich danach, aktuelle Medienberichte heranzuziehen, neue Fachartikel zu suchen oder Geschäftsberichte zu durchforsten. Natürlich darf in allen Fällen auch die Fachliteratur nicht vernachlässigt werden.

Wie kommt man aber an Informationen? Als Standard: die bevorzugte Suchmaschine. Eine Möglichkeit, an weitere Quellen zu gelangen, ist die Nutzung von Online-Angeboten wie amazon.de, das zu jedem gefundenen Buch diverse weitere Titel nennt, die sich mit dem Gesuchten beschäftigen. Oder die Online-Kataloge der Universitätsbibliotheken. Innerhalb der Quellen-Recherche ist es wichtig, dass man weitestgehend konsequent nach dem sucht, was man sich unter ‚Was?‘ vorgenommen hat, damit man nicht abdriftet und letztendlich doch wieder viel zu viel irrelevantes gesammelt hat.  So spart man sich Zeit und vor allem Nerven.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man trotzallem flexibel bleibt, auch wenn es sich mit dem konsequenten Verhalten auf den ersten Blick nicht unbedingt decken mag. Gemeint ist, dass man innerhalb seines ‚Suchrahmens‘ flexibel denkt und kreativ an seine Recherche herangeht und sich Fragen stellt, die einem im Suchprozess helfen können, wie z.B. „Gibt es Synonyme zu meinem Suchbegriff?“, „Welche Firmen/Institutionen/Organisationen gibt es in dieser Branche?“, „Egal in welchem Zusammenhang: wo habe ich von dem Thema schon gehört?“ „Kann ich Wissen von verwandten Bereichen transferieren?“. Denn Informationen gibt es immer, sie müssen nur gefunden und entsprechend verwendet werden.
Wenn man passende Quellen etc. gefunden hat: schnell zum Stift greifen und sie notieren oder im Internet als Lesezeichen/Favorit markieren, damit man sie später auch wieder finden kann. Das Gleiche gilt für Geistesblitze: nicht notiert, verschwinden sie gerne mal ins gedankliche Universum.

Eine Bemerkung zum Schluss. Obige Tipps sind keineswegs die einzig wahre Lösung und es wird auch nicht der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Da wohl jeder selbst seine kleinen Tricks und Herangehensweisen hat: Kommentare sind willkommen !

Ps.: Und woher stammt denn nun der so viel zitierte Satz „Wer suchet, der findet“? Recherchen der Autorin haben ergeben, dass er Teil der biblischen Bergpredigt ist, unter dem Unterpunkt ‚Beten‘ (im Original: „Wer da suchet, der findet“, zum Nachlesen: Matthäus, 7,7).  

Jasmin Eckert (Redaktionsmitglied)
 

Willy-Scharnow-Stiftung unterstützt die 2. HIB Spring-Conference 2010

Veröffentlicht am

Im Rahmen der letzten Sitzung des Fachkuratoriums der HIB wurde den Kuratoren das Konzept der diesjährigen Spring Conference vorgestellt. Alle Kuratoren betonten, wie wichtig es sei, dass sich Studierende eines Management-Studiums heutzutage intensiv mit ethischen Fragen auseinandersetzen.

Dass es den Kuratoren die Sensibilisierung der Studierenden für ethische Prinzipien in der Wirtschaftspraxis wirklich am Herzen liegt, zeigt ihre Bereitschaft, die Durchführung der Spring Conference  im Rahmen eines Sponsorings auch finanziell zu unterstützen.

Als erste im Kuratorium vertretene Einrichtung hat nun die renommierte Willy Scharnow-Stiftung für Touristik ihre finanzielle Unterstützung für die Veranstaltung zugesagt. Wir danken dem Geschäftsführer der Stiftung, Herrn Walter Krombach, ganz herzlich für sein Engagement im Rahmen der Förderung des Management-Nachwuchses. Die Konferenz wird den Blickwinkel der teilnehmenden Studierenden erweitern – der Einsatz unserer Sponsoren ist daher  ganz sicher ein lohnendes Investment.

Spring Conference, reloaded! – Zweite HIB-Konferenz am 23. April

Veröffentlicht am

Am Freitag, 23. April 2010, findet die 2. Spring Conference an der HIB statt. Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wird sich die Konferenz dem Themenfeld „Ethik, Nachhaltigkeit und Service-Ethos – wem ist die Wirtschaft verpflichtet?“ widmen.

Die krisenhaften Entwicklungen in der Weltwirtschaft und der Ansehensverlust der internationalen Führungseliten machen es unverzichtbar, die Studierenden für die Bedeutung von Ethik in der Wirtschaft zu sensibilisieren. Dies gilt im Besonderen für dienstleistungsorientierte Branchen und mehr noch für solche mit internationalem Bezug. Aus Wissenschaft und Wirtschaft konnten bereits hochkarätige Referenten für die Veranstaltung gewonnen werden, darunter

Herr Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen, Frankfurt am Main,
Frau Dr. Ann-Marie Nienaber, Westfälische Wilhelms Universität, Münster,
Herr Daniel Schmid, Head of Sustainability Operations, SAP AG, Walldorf ,
Herr Martin Katz, Geschäftsführer Ameropa Reisen GmbH, Bad Homburg.

Bitte besuchen Sie die Website zur Konferenz unter http://spring-conference.hib-academy.de, die Ihnen weiterführende Informationen bietet. Die Konferenz richtet sich an die Studierenden der HIB, steht jedoch auch externen Besuchern offen, die sich für die Thematik interessieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist lediglich eine Anmeldung erforderlich. Details entnehmen  Sie bitte der Konferenz-Homepage. Wir freuen uns auf einen interessanten Tag! 

Das Spring Conference Orga Team

Neues aus den Projekten: Weitere Aktionen für den Förderverein Karlstorbahnhof

Veröffentlicht am

 in Neues aus den Projekten: Weitere Aktionen für den Förderverein KarlstorbahnhofFast einen Monat nach der letzten Aktion der Projektgruppe „Neupositionierung des Fördervereins für das Kulturhaus Karlstorbahnhof“ , den Förderverein für das Kulturhaus Karlstorbahnhof bekannter zu machen, stehen in naher Zeit sogar zwei verschiedene Maßnahmen an:
Foerderverein in Neues aus den Projekten: Weitere Aktionen für den Förderverein KarlstorbahnhofAm 25. Februar nutzen wir die Möglichkeit, die Besucher von „Hader spielt Hader“ auf den Förderverein aufmerksam zu machen und zu informieren. Hunderte von Besuchern werden in der Stadthalle erwartet. Damit der Förderverein wahrgenommen wird, sind nun mehrere Vorbereitungen nötig, wie z.B. Roll-Ups mit dem Logo und Schriftzug für den Stand zu besorgen, die aber auch für künftige Veranstaltungen verwendet werden können und sollen! Es wird interessant sein zu erfahren, wie viele Leute überhaupt schon von der Existenz des Fördervereins wussten.

Die zweite Aktion ist für die Fördervereinmitglieder gedacht. Einige hatten Interesse an einem Stammtisch gezeigt. Dieser soll vor einer Veranstaltung des Karlstorbahnhofs im März stattfinden. So können sich die Mitglieder untereinander austauschen. Schließlich lebt auch ein Förderverein von den Impulsen, die die Mitglieder geben. Auch hier bleibt es spannend zu sehen, wie unsere Idee von den Förderern angenommen und fortgeführt wird.

Felicitas Cremer (Redaktionsmitglied)

Besuch des Unternehmens „Pepperl+Fuchs“ am 25. März in Mannheim

Veröffentlicht am

Am 25. März 2010 besuchen Studierende der Heidelberg International Business Academy das Unternehmen „Pepperl+Fuchs“ in Mannheim.

Pf Logo in Besuch des Unternehmens Pepperl+Fuchs am 25. März in Mannheim„Wir bieten Ihnen gerne die Möglichkeit, uns am Donnerstag, den 25. März 2010 ganz genau kennen zu lernen – indem Sie uns zu einer Unternehmensführung besuchen. Hierfür sollten Sie sich von 09:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr Zeit nehmen, denn wir werden Ihnen Pepperl+Fuchs im Rahmen einer anschaulichen Unternehmens- und Produktvorstellung sowie über einen spannenden Rundgang durch unsere Produktion vorstellen. Auch das Thema „Berufseinstieg bei Pepperl+Fuchs“ wird einer unserer Programmpunkte sein. Nutzen Sie die Chance und unterhalten Sie sich mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus den Fachbereichen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Was Sie noch über uns wissen sollten: Pepperl+Fuchs ist einer der Marktführer in Entwicklung und Herstellung von elektronischen Sensoren und Komponenten für den weltweiten Automatisierungsmarkt. Kontinuierliche Innovation, hohes Qualitätsniveau und ständiges Wachstum bilden die Basis unseres Erfolges, seit mehr als 60 Jahren. Pepperl+Fuchs hat weltweit 3.700 Mitarbeiter und Produktionsstandorte in Deutschland, den USA, Singapur, Ungarn, Indonesien und Vietnam.“

Eingeladen sind Studierende der Fachrichtungen Business Management und Marketing & Medienmanagement.