Prüfung der Cámera Oficial de Comercio e Industria de Madrid

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Studium 20hib-academy-logo-ccim in Prüfung der Cámera Oficial de Comercio e Industria de MadridSeptember 2009. 29 Studierenden der HIB haben ihre Prüfung „Certificado Superior de Español de los Negocioa “ an der Cámera Oficial de Comercio e Industria de Madrid bestanden. Davon konnten fünf Kandidaten ein sehr gutes und zwölf ein gutes Ergebnis erreichen.

Ihre Prüfung bestanden haben auch alle Kandidaten bei der Industrie- und Handelkammer London, vier Studierende haben ein gutes und weitere vier ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Herzlichen Glückwunsch!

Leseempfehlung

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Peter Smith (lecturer in Tourism am St. Mary’s University College, London) setzt sich kritisch mit dem Eco-Tourismus auseinander (Artikel) und kommt zum Schluss, dass er Entwicklungsländern eher schadet als nutzt.

Sicherlich eine kontroverse Meinung. Muss der Tourismus ‚nachhaltiger’ werden oder sollte die Mobilität der Massen vorgehen?

Recommended reading

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A two-part essay (part 1 / part 2) from the current-affairs online magazine Spiked looking at the parallels between the Great Depression and the current financial crisis, and contrasting reactions then and now. This is not only useful as economic history but also for its explanation of today’s recession in the context of wider economic and political developments. The analysis is a welcome counterpoint to the ‘blame the bankers’ consensus.

Recommended by: Dr. Matthew Kershaw (Academic Director)

Elf spannende Praktikumswochen beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt

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 in Elf spannende Praktikumswochen beim Deutschen Fachverlag in FrankfurtBeim Deutschen Fachverlag in Frankfurt/Main habe ich in diesem Sommer 11 spannende Praktikums-Wochen verbracht. Der Deutsche Fachverlag gehört zu den größten Fachinformations-Unternehmen in Deutschland und Europa. Hier durfte ich die Abteilungen Marketing und Vertrieb der Fachzeitung HORIZONT unterstützen. HORIZONT erscheint jeden Donnerstag und berichtet über Marketing und Kommunikation in Unternehmen, Agenturen und Medien.

Die Zeitung gilt als Leitmedium der Kommunikationsbranche. Meine Hauptaufgabe bei HORIZONT war die eigenverantwortliche Erstellung eines Booklets zum Thema Marktforschung. Hierbei übernahm ich die gesamten redaktionellen Tätigkeiten vom Recherchieren, Formulieren, Schreiben bis hin zum Layouten. Das Booklet erscheint mit einer Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren und liegt der HORIZONT-Ausgabe am 15. Oktober `09 bei.

Die Erfahrungen die ich bei HORIZONT sammeln konnte, waren für mich besonders wertvoll. Das Booklet wird mir als hochwertige Arbeitsprobe von meinem Praktikum zurückbleiben. Neben meinem Hauptprojekt konnte ich jedoch auch noch in vielen anderen Bereichen Erfahrungen sammeln. Hierzu zählten das Anzeigen-Marketing, die Erstellung von Mailings sowie Messevorbereitungen. Sehr interessant war auch das Konzeption von Anzeigencopytests – ein besonderer Service für Anzeigen-Kunden von HORIZONT. Alles in allem, also sehr vielfältige Aufgaben.

Wer Lust hat, schaut einfach mal unter www.horizont.net vorbei. Übrigens: Auch in unserer Bibliothek kann man einen Blick in die Welt von Marketing, Werbung und Medien werfen. Die HORIZONT-Printausgabe liegt hier aus.

Viele Grüße
Sabine Günther IS/3A IMM

„Welcome Days 2009“ – das Projekt von Studierenden der Fachrichtung Tourismus war ein voller Erfolg

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Welcomedays in Welcome Days 2009 - das Projekt von Studierenden der Fachrichtung Tourismus war ein voller ErfolgDie „Welcome Days 2009“ – das Projekt von Studierenden der Fachrichtung Tourismus der Heidelberg International Business Academy, war ein voller Erfolg

Nach einem Starterfrühstück am vergangenen Donnerstag morgen an der HIB, ging es zu einer Rallye durch die Heidelberger Innenstadt. Nach verschiedenen Zwischenstationen traf man sich am späten Nachmittag auf der Neckarwiese. Von dort aus ging es in die Mensa zum gemeinsamen Abendessen und anschließend zog man durch die Heidelberger Kneipenszene. Den zweiten Tag verbrachten die Erstsemester mit dem „Welcome Days“-Team im Holiday Park in Haßloch. Zum Abschluss des Tages und auch der Veranstaltung traf man sich abends im Zieglers.

Sowohl die Studierenden als die Organisatoren waren rund um zufrieden mit den „Welcome Days 2009“.

Ein ausführlicher Bericht und Bilder folgen.

Praktikum bei der „Fundación Goethe“ in Madrid

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Madrid Thumbnail in Praktikum bei der  Fundación Goethe in MadridMein zweites Praktikum mache ich in Spanien, in Madrid. Genauer gesagt, in der Stiftung „Fundación Goethe“ und in der Werbeagentur „limeXL Spain“. Die Fundación Goethe vereint Unternehmen und Unternehmer, um die spanisch-deutschen kulturellen und sozialen, gesellschaftlichen, unternehmerischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu fördern. Die Werbeagentur limeXL ist einer der Förderer der Fundación.

Momentan organisieren wir gerade das nächste Exekutivkomitee, welches sich alle drei bis vier Monate trifft und an dem ausschließlich Förderer der Fundación teilnehmenm, welche der Fundación eine mittelfristige Ausrichtung gibt. Zudem ist ein Podiumsgespräch mit dem Titel „Lebens(t)räume“ mit dem Städteplaner Prof. Albert Speer Anfang Oktober geplant. Prof. Albert Speer ist einer der gefragtesten Architekten weltweit durch seine nachhaltigen und umfassenden Großprojekte. So bauen seine Partner und er Städte in China, Stadtteile in Ägypten, Wohnanlagen in Russland, Häuser, Stadtteile und neue Verkehrssysteme, wie zum Beispiel der Straßen- und Verkehrsentwicklungsplan für den Bundesstaat Akwa Ibom, Uyo in Nigeria, 2008.

Ein weiterer Programmpunkt der Fundación Goethe ist das Guitarrenkonzert mit Wulfin Lieske in der Capilla Real des Palacio del Aranjuez im Rahmen des Internationalen Musikfestivals „Andrés Segovia“. Der Musiker Wulfin Lieske wird Stücke von Francisco Tárrega auf der „La Leona“, einer 152 Jahre alten Gitarre, angefertigt von Antonio de Torres, spielen. Diese Gitarre hat einen unaufdringlichen und gleichzeitig raumgreifenen, nahezu vollkommenen Klang. Allerdings werde ich das Konzert leider nicht mehr miterleben, da ich zu dem Zeitpunkt wieder zurück an die HIB muss. Meine Aufgaben sind Korrespondenz mit Geschäftspartnern, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung, Redaktionelle Textarbeit und Organisation von Veranstaltungen und vieles mehr.

Das tolle an dem Praktikum ist, dass man viele interessante Menschen kennen lernt, wie zum Beispiel den deutschen Botschafter in Madrid und zudem sieht man das Ergebnis der eit, da man ja das komplette Event geplant hat und am Schluss auch daran teilnimmt. Allles in allem, total spannend und sehr vielseitig. Falls ihr auch Lust habt in der Fundación Goethe ein Praktikum zu absolvieren, dann schickt eure Bewerbung (auf Deutsch und auf Spanisch) an info@fundaciongoethe.org.

Herzliche Grüße aus Madrid,
Sandra Döring (Redaktionsmitglied)

Praktikum bei der ArenaOne GmbH in der Allianz Arena München

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Allianz-arenajpg in Praktikum bei der ArenaOne GmbH in der Allianz Arena MünchenSeit fast 5 Wochen bin ich nun bei meinem Praktikum bei der ArenaOne GmbH in München. Die ArenaOne GmbH ist einer der größten Deutschen Eventcatering Firmen und ist u.a. seit dem bestehen der Allianz Arena für Catering und Event zuständig. Die Allianz Arena ist Europas modernste Arena und bringt mich jeden morgen aufs Neue zum Staunen.

Sie fasst 69.000 Zuschauer bei Fußballspielen. Zudem sind Events in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Logen, Eventboxen oder Business Club möglich. Ich arbeite in der Abteilung Kioske, (Einkauf/Logistik), in der ich von sechs netten Kollegen betreut werde, so dass mir die Arbeit sehr viel Spaß macht. Mit den insgesamt 28 Kiosken werden  pro Spieltag ca. 60.000 Zuschauer verpflegt, was einem Anteil von fast 90 % aller Zuschauer entspricht.

Im Vorfeld der Saison musste ich Statistiken erstellen, die die Verkaufszahlen der Saison 07/08 mit der Saison 08/09 für die Betreibergespräche vergleichen. Zudem mussten aufgrund Preisänderungen und Produktänderungen neue Menuboards in den Kiosken angebracht werden. Auch eine Inventur des Business Clubs, bei dem wir z.B. 1.500 Kilogramm Besteck wiegen mussten, stand auf dem Plan. Vor den Spieltagen muss die Bestellung sämtlicher Artikel gemacht werden. Dazu zählen unter anderem Backwaren, Fleischprodukte wie die beliebte rote Stadionwurst, und alles andere was an Kiosken benötigt wird, z.B. Trinken, Becher, Putzzeug,… Während den Spieltagen unterstütze ich das Kioskteam, dass alles glatt läuft, was bedeutet, dass kein Essen oder Trinken ausgeht und dass auch von der technischen Seite in den Kiosken alles läuft. Wenn dies nicht der Fall ist benötigt man dringend einen Techniker, der z.B. die Schankanlage wieder in Betrieb bringt, um alle Zuschauer schnell und gut versorgt werden können. Zudem machte ich auch Kiosk – Checks, bei denen kontrolliert wird, dass die Mitarbeiter den Regeln entsprechend auftreten und arbeiten.

Da eine Runde um die Arena ca. 1.200 Meter sind, können es an einem Spieltag, vor allem beim Audicup, bei dem 2 Spiele an einem Tag stattfanden (ca. 5 Stunden laufen), schon einmal 20 – 25 Kilometer Fußweg zusammenkommen. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ heißt es so schön, deshalb muss nach dem Spiel, wenn alles verbucht ist und der Spieltag dann abgeschlossen ist, schon wieder die Bestellung für das neue Spiel gemacht und mit der Planung begonnen werden.

Ein weiterer Aufgabenbereich ist das „Sponsors Event“, das am 7. und 8. September in der Allianz Arena stattfindet. Hierzu kommen Teilnehmer von großen Sportstätten aus der ganzen Welt, zu Foren. U.a. referiert hier auch der Chef des DFB, Wolfgang Niersbach. Unterstützt wird dieses Event auch von der FIFA, dem FC Bayern, der DFL und dem DFB, mehr dazu unter www.sponsors.de. Die Gäste erhalten zudem einen Blick hinter die Kulissen der Allianz Arena.

Natürlich erlebt man in der Allianz Arena einiges. Unter der Woche „schläft“ die Arena, trotz ca. 1.000 Besucher am Tag, ist die riesige Arena ruhig und unbelebt, letzte Woche beim Audi-Cup jedoch lebte sie richtig auf, mit knapp 70.000 begeisterten Fans wird der sonst schlafende Riese zum Hexenkessel mit einer super Stimmung, was für unvergessliche Momente sorgt!

Zudem hatte ich auch schon einmal die Möglichkeit die Mannschaftskabinen von innen zu sehen, auf dem Trainerplatz von Louis van Gaal (Trainer des FC Bayern) Platz zu nehmen und zudem noch eine Runde auf dem Heiligen Rasen der Allianz Arena zu drehen, was Fußballerherzen höher schlagen lässt. Und die Arena mal von da unten am Anspielpunkt aus zu sehen ist fantastisch.

Nach den ersten 6 Wochen im Bereich Kiosk, Einkauf und Logistik bin ich dann zur Eventabteilung gewechselt, wo neben den Spieltagen auch Events von Tagungen, Meetings, über Hochzeiten, bis Pressekonferenzen alles in den verschiedenen Locations der Arena geplant werden…Ich hoffe dass mein Praktikum weiterhin so positiv verläuft wie bisher. Wenn Ihr zufällig mal in München seid meldet euch bei mir…

Viele Grüße
Sebastian Hubrich IS/2B ICE

„Was kommt nach der HIB?“, fragt die Studierende Sandra Döring

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Veranstaltungen, wie der Absolventenkongress, oder die Beratung beim Career Center helfen, Anregungen zu bekommen, in welche berufliche Richtung man später gehen möchte. Wir wollten von Absolventen der HIB wissen, wo sie beruflich gelandet sind und wie sie ihre Zeit an der HIB rückblickend bewerten.

Um den bestmöglichsten Einstieg in den Beruf zu bekommen, ist es nicht unbedingt notwendig, sich möglichst frühzeitig Gedanken zu machen, das meint zumindest Beatrice Velasquez Luksch. Die 23-Jährige hat 2008 ihren Abschluss an der HIB gemacht. Am Anfang des fünften Semesters machte sie sich Gedanken über den Jobeinstieg und ob sie den Master machen soll. Letztendlich hat der Jobeinstieg in ihrem Fall gewonnen, sie ist jetzt Assistentin der Leitung Internationale Märkte bei der Deutschen Bahn in Frankfurt. Rückblickend bezeichnet Beatrice Velasquez Luksch das Studium an der HIB als sehr verschult, „was gleichzeitig gut und nicht so gut sein kann“, so die 23-Jährige.

Der 26-Jährige Oliver Stendke hat ebenfalls 2008 seinen Abschluss an der Heidelberg International Business Academy in Internationales Event- und Kongressmanagement gemacht. Inzwischen ist er Freier Musikredakteur und freiberuflicher Künstler und Veranstalter und profitierte von einem Praktikum bei DASDING, dem Jugendprogramm des SWR, von dem er als freier Mitarbeiter übernommen wurde. Jedoch hat er sich schon vor dem ersten Praktikum Gedanken gemacht, wo es später beruflich hingehen soll. „Es sollte ja schon zu meinen Vorlieben, dem Studium und allem passen“, erzählt Oliver Stendke. Krankheitsbedingt musste er ein Jahr vor dem Ende des Studiums aussetzten, deshalb hatte der 26-Jährige keine Geduld mehr um den Master zu machen. Für ihn war klar: „Ich wollte immer schon selbst etwas starten, deshalb habe ich in ENV (Entrepreneurship and New Ventures) auch immer gut aufgepasst“, fügt er lachend hinzu. Gut anwenden kann er seine erlernten Fähigkeiten, da  er neben seinem Job bei DASDING mit seinem DJ Team „Buschwerk Bouncesystem“ regelmäßig Reggae- und Dancehallpartys veranstaltet. „Da brauche ich mein Know how aus dem Studium. Generell kann ich natürlich immer und überall mit meinen Fremdsprachen punkten und meine „Marketing Skills“ sind mir auch sehr von Nutzen, wenn es um die Werbung für unsere Veranstaltungen geht“. Wenn Oliver Stendke zurückblickt auf seine Zeit an der HIB wünscht er sich, dass das praktische Handwerk des Veranstaltungskaufmanns noch früher konkret behandelt wird. Was Marketing und Fremdsprachen in allen ihren Formen angeht, sei die HIB jedoch Spitze!

Judith Walter, 28 Jahre hat auch 2008 ihren Bachelor an der HIB gemacht, allerdings in der Studienrichtung International Tourism. Sie hat sich im März Gedanken darüber gemacht, ob sie den Master oder eine Festanstellung anstreben soll. Inzwischen arbeitet sie bei Behringer Touristik, einem Reiseveranstalter in Giessen. Sie hat die Weiterbildung zur Betriebswirtin an der HIB gemacht und meint: „Die Durchführung des Betriebswirtes war wirklich gut. Der Schwerpunkt lag bei BWL und auch EDV was mir für meine heutige Arbeit zugute kommt. Zudem war die Betriebswirtarbeit eine gute Vorbereitung für die Bachelorarbeit“. Judith Walter hat es etwas gestört,  dass es immer ein paar Sonderregelungen für die Betriebswirte gab, was wohl aber an den Vorgaben des Kultusministeriums gelegen hat. „Zudem hatten wir in Spanisch weniger Unterrichtsstunden als die Touristikassistenten, was sich dann im 3. Jahr ziemlich stark bemerkbar gemacht hat“, so die 28-Jährige. „Es gab an der HIB gute Dozenten aus der Praxis und es wurde ein breites Spektrum an Inhalten behandelt“. Weniger gefallen haben ihr dagegen die vielen Gruppenarbeiten. Oftmals wurden Themen als Vortrag durch Studienkollegen nur angerissen, erzählt Judith Walter von ihrer Erfahrung an der HIB.

Letztendlich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie die berufliche Laufbahn nach dem Bachelor-Abschluss weitergeht. Jedoch gibt es nicht DIE Lösung. Jeder muss sich selbst klar werden, ob Praktikum, Master, Jobeinstieg oder ein Jahr im Ausland für ihn oder sie der beste Weg ist.

Von unserem Redaktionsmitglied Sandra Döring (4A IMM)

Leseempfehlung: Eine Erklärung für die Finanzkrise

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Endlich, hier gibt’s die Erklärung für die Finanzkrise. Sehr lesenswert! Allerdings ist ein bisschen Vorbildung erforderlich, also ab Level 2 aufwärts:  Financial Analyst Journal . A Simple Theory of the Financial Crisis; or, Why Fischer Black Still Matters.  Ein Text von Tyler Cowen.

Eine Leseempfehlung von Michael Schmitt, Lecturer in Business Analysis and Decision Making, International Financial & Investment Management

Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für „Internationale Bilanzierung“

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Nancykuhirt-sw in Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für Internationale BilanzierungFrau Kühhirt, wo wurden Sie geboren? Ich wurde in Suhl/Thüringen geboren. Da das im Osten liegt und neben Bananen damals wohl auch Vornamen knapp waren, habe ich keinen zweiten Vornamen.
Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben? Wahrscheinlich als sturen Bock. An einem guten Tag würden sie das eventuell um hilfsbereit, zuverlässig und loyal ergänzen.
Was sind Ihre Hobbies? Lesen und Reisen.
Wie lautet Ihr Lebensmotto? Eigentlich habe ich keins.
Was ist Ihr Lieblingsfilm? Spontan würde ich mit „Harry und Sally“ antworten. Allerdings gebe ich auch zu, dass ich bei allen drei Teilen mit Jason Bourne mitgefiebert habe und jedes Jahr zu Weihnachten mit meiner Omi bei „Sissi“ dahinschmachte…
Was ist Ihre Lieblingsmusik? Das ist bunt gemischt und reicht von Michael Bublé und Norah Jones bis zu Linkin’ Park morgens auf dem Weg zur Arbeit, um in die richtige Kampfstimmung zu kommen…
Mit welchen Film-/TV-Charakter können Sie sich identifizieren und warum? Mit Jack Bauer in „24“ wegen der Arbeitszeiten…
Wie würden Sie die Welt verändern? Mit mehr Gelassenheit und Verständnis für einander. Aber ich fürchte, das wird nicht reichen.
Wenn Sie das Sagen über die HIB hätten, dann … … gäbe es noch mehr Vorlesungen in Bilanzierung!
Was war Ihre übelste Modesünde? Warten Sie mal ab, wie ich zur nächsten Vorlesung erscheine…
Was haben Sie seit Ihrem Schulabgang gemacht? Nach dem Abitur habe ich zuerst BWL, dann VWL an der FH in Schmalkalden studiert. Dort habe ich auch noch 2 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt gearbeitet, bevor ich Anfang 2003 zu PricewaterhouseCoopers nach Frankfurt/Main in die Wirtschaftsprüfung gewechselt habe. Nach 3 Jahren Prüfung der Jahresabschlüsse von Papierproduzenten, Krankenhäusern, Brauereien, Baustoffunternehmen etc. wollte ich einfach nicht mehr soviel reisen und habe mich im Konzernrechnungswesen der SAP AG beworben. Seit 2006 arbeite ich dort hauptsächlich in der Betreuung internationaler Tochterunternehmen, der Erstellung der Konzernbilanzierungsrichtlinien nach US GAAP und IFRS und der Jahresabschlüsse und Geschäftsberichte. Daneben unterrichte ich vier Semesterwochenstunden das Fach „Internationale Bilanzierung“ an der HIB.
Wie sind Sie an die HIB gekommen? Heute genau wie am ersten Tag mit meinem Auto…
Was gefällt Ihnen an der HIB besonders gut/nicht so gut? / Wie sind Ihre Erfahrungen mit der HIB?
Es ist sehr schön und nicht selbstverständlich, wie gut die Dozenten hier miteinander arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Und weil es immer sehr viel zu tun gibt, tut es gut zu wissen, dass man auf die Hilfe der Kollegen zählen kann.
Was möchten Sie den Studenten mit auf den Weg geben? Verantwortung für sich und das eigene Handeln zu übernehmen und sich einen Beruf auszuwählen, an dem man wirklich Interesse und Spaß hat. Aber vor allem sich Zeit für Familie und Freunde zu nehmen, es gibt nichts Wichtigeres.
Wie sieht bei Ihnen ein typisch freier Tag aus? Der beginnt mit einem leckeren Frühstück und einer Zeitung und wird dann mit einem spannenden Buch auf den Balkon verlegt. Wenn ich dann noch mit Freunden und Familie etwas unternehmen kann, ist das perfekt. Allerdings ist das die Beschreibung eines gelungenen freien Tags – ein typischer freier Tag endet nach dem Frühstück trotzdem meist mit Arbeit.
Was war Ihr schönster Urlaub bis jetzt? Eigentlich hat es mir an meinen bisherigen Reisezielen immer gut gefallen, z.B. fand ich es in Kalifornien so schön, dass ich schon zweimal dort war. Und wo ich unbedingt noch einmal hin möchte ist Norwegen, die Landschaften haben mich sehr beeindruckt.
Wo wollten Sie schon immer mal hin? Für alle meine weiteren Reisewünsche habe ich den falschen Beruf, da man im Rechnungswesen nur schwer Urlaub nehmen kann, wenn bei uns Winter ist. Aber wenn ich könnte, dann wären es: Patagonien, Neuseeland, Indien.
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis? Bis vor ca. 10 Jahren habe ich aktiv in einem Verein getanzt. Bei einem Auftritt vor rund 500 Menschen bin ich dabei von der Bühne gefallen…
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welcher wäre es und warum? Ich würde mir einen Tag mit meinem Opa wünschen, der vor einem Jahr gestorben ist.
Würden Sie etwas in Ihrem bisherigen Leben ändern, wenn Sie noch mal die Chance dazu hätten? Nein, ich bin glücklich mit meinen Entscheidungen.

Das Interview mit Nancy Kühhirt, Dozentin für „Internationale Bilanzierung“ führte unser Redaktionsmitglied Sandra Döring (4A IMM) 

Film- und Buch-Tipp: Mikael Niemi – „Populärmusik aus Vittula“

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Vittula in Film- und Buch-Tipp: Mikael Niemi - Populärmusik aus VittulaMatti und sein schweigsamer Freund Niila wachsen jenseits des Polarkreises im Tornedal auf, dem äußersten Norden Schwedens, wo die Menschen rau und verschroben sind und ein spezielles Finnisch sprechen. Trinkgelage, Saunawettbewerbe, Fingerhakeln und ein starker Glaube prägen das Leben dort, vor allem aber die Abgeschiedenheit und die Natur. Wer hier nicht seinen Mann steht, für den gibt es nur ein verächtliches Schimpfwort: knapsu, ein Synonym für alles Verweichlichte.
Doch dann platzt eine Beatles-Single in das Leben der Freunde: der Rock’n’Roll, ein Urknall, die Verheißung der Freiheit. Die Musik der 60er erobert die Welt der beiden Jungs, die fortan von einem anderen Leben träumen, von Mädchen, Südschweden, Paris… und China, das am Ende der Straße liegen soll, die aus Vittula hinausführt. Dumm nur, dass Musik der Inbegriff von knapsu ist, jedenfalls wenn sie in nüchternem Zustand gespielt wird. Doch mit Greger, dem neuen Musiklehrer aus Südschweden, wird das Undenkbare möglich: Eine eigene Rockband in Pajala. Matti und Niila sind wild entschlossen, ihre Chance zu nutzen, den Schmähungen der Schulkameraden und den Prügeln von Niilas Vater zum Trotz…

Von unserem Redaktionsmitglied Katja Leiser

Besuch der ersten „Green Meetings Germany“

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Greenmeetings in Besuch der ersten Green Meetings GermanyAm 03. und 04. März habe ich in Bonn an der ersten „Green Meetings Germany“ Fachkonferenz teilgenommen, um für meine Business Dissertation „Green meetings and events – to what extent can Congress and Convention Centres in Germany become sustainable?“ zu recherchieren.  Ziel der Veranstaltung war es  „den verschiedenen Strukturen und Ansätzen, die es bisher zum Thema umweltbewusste bzw. klimaneutrale Veranstaltungen in Deutschland gibt, ein einheitliches und transparentes thematisches Dach zu geben“ (Green Meetings Germany, 2009).

In Bezug auf „Green Meetings“ ist Deutschland eigentlich ein Nachrücker, denn in den USA gibt es bereits seit einigen Jahren den sogenannten „Green Meetings Industry Council“ (weitere Informationen: www.greenmeetings.info), wessen Hauptziel ist, die Meeting Branche nachhaltig zu gestalten. Den Mitgliedern wird durch verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Seminare bei der nachhaltigen Ausrichtung geholfen. In Deutschland soll jetzt jedenfalls ähnliches erreicht werden und den Anfang machte die „Green Meetings Germany“ Konferenz, die von der World Conference Center Bonn Management GmbH organisiert und durchgeführt wurde. Unterstützt wurde die Konferenz unter anderem vom oben genannten Green Meeting Industry Council, dem Europäischen Institut für TagungsWirtschaft und dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC).

Die Deutsche Bahn agierte als Mobilitätspartner, sodass die Teilnehmer von jedem beliebigen Bahnhof in Deutschland kostenfrei mit dem Zug in der ersten Klasse nach Bonn reisen konnten.  Da dieses Angebot vom Großteil der Teilnehmer genutzt wurde, konnte viel CO2 gespart werden. Durch die Hin- und Rückreise mit der Bahn habe ich zum Beispiel fast 62 kg CO2 einsparen können. Trotzdem wurden bei der Veranstaltung natürlich CO2 Emissionen freigesetzt, welche mit Hilfe der Firma CO2OL berechnet und durch Spenden für Klima- und Naturschutzprogramme kompensiert wurden. Hochkarätige Redner wie Guy Bigwood (Sustainability Director von MCI, Vorstand Green Meeting Industry Council), August Moderer (Geschäftsführer Congress Centrum Mainz GmbH, Vorsitzender EVVC) und viele weitere machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Außerdem konnten die Teilnehmer ihre Meinungen und Ideen jederzeit und vor allem in den verschiedenen Workshops einbringen. Am Ende des ersten Tages gab es zudem noch eine tolle Abendveranstaltung im Foyer des World Conference Centers, wo man ausgezeichnete Möglichkeiten hatte, Networking zu betreiben, da viele wichtige Vertreter der Branche anwesend waren.  Mit dieser Veranstaltung hat die deutsche MICE Industrie jedenfalls den Anfang gemacht, „Green Meetings“ zur Alltäglichkeit zu machen.

Die Konferenz soll nun jährlich stattfinden und ich kann allen Studenten der HIB – besonders natürlich mit dem Event & Congress Schwerpunkt – nur empfehlen beim nächsten Mal an der Veranstaltung teilzunehmen, da sich diesem Thema wohl bald niemand mehr entziehen kann. Besonders wir jungen EventmanagerInnen sollten alles daran setzen, dass die Branche nachhaltiger wird.  Studenten erhalten ermäßigten Eintritt zu der Konferenz. Weitere Informationen findet Ihr auch im Internet (www.greenmeetingsgermany.de). Dort kann man sich übrigens für den Newsletter anmelden, um sich über den Stand der „Green Meetings“ in Deutschland auf dem Laufenden zu halten. 

 Von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Nüchtern IS/6 ICE

Auf dem Weg zur Powerfrau – Betrachtungen einer HIB-Sudierenden

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Obama in Auf dem Weg zur Powerfrau - Betrachtungen einer HIB-SudierendenSie ist eine richtige Powerfrau – diesen Satz hat man schon oft gehört, vor allem im Zusammenhang mit Sportlerinnen oder Frauen in einer führenden Position wie Managerinnen. Oft wird auch eine aktive und eigenwillige Frau damit assoziiert. Und manchmal ertappt man sich wohl bei dem Gedanken, selbst gern eine von Ihnen zu sein, eine Powerfrau. Doch was sind Powerfrauen überhaupt und was macht sie so besonders?

Den Begriff „Powermann“ gibt es nicht. Männer brauchen nicht so genannt werden, denn sie haben sowieso schon genug „Power“ – so die allgemeine Annahme. Demnach bedeutet das, eine Powerfrau bricht aus ihrer „normalen“ Frauenrolle aus. Man muss also erst zur Powerfrau werden. Aber welche Eigenschaften machen jemanden zu Powerfrau?
Eine Umfrage unter einigen HIB-Studentinnen und -studenten ergab hierzu Folgendes:
Eine antriebslose oder gar faule Frau, jemand der schwach oder unsicher ist, ist das absolute Gegenteil einer Powerfrau. Als Eigenschaften einer Powerfrau wurden an erster Stelle Zielstrebigkeit, und vor allem Organisationsfähigkeit, Bildung und Unabhängigkeit genannt. Powerfrauen müssen zudem sowohl multitaskingfähig als auch mutig sein und Durchsetzungsvermögen haben. 78% der Befragten fanden auch, dass eine Powerfrau Kinder und Beruf unter einen Hut bringen kann.
Auf die Frage hin, welche Fähigkeiten oder Eigenschaften einer Powerfrau die HIB-Studenten im Hinblick auf ihren späteren Beruf gerne hätten, gaben sie an erster Stelle an, Arbeit und Familie zu vereinen zu können. Als nächstes nannten sie Zielstrebigkeit, Organisationsfähigkeit und Unabhängigkeit.
Das Thema Frauen in führenden Positionen ist auch in großen Unternehmen immer noch ein Thema. Doch die Meinungen über die Art der Frauen, die diese Stellen besetzen sollen, gehen weit auseinander.
Das Handelsblatt schrieb am 8.3.07: „Bei deutschen Managern stehen Frauen hoch im Kurs, die die Zähne zusammenbeißen können […] und eigene Bedürfnisse zurückstellen“, die aber in den Management-Etagen nicht unbedingt willkommen seien. – „Trümmerfrau ja, Powerfrau, nein danke“.

Der Chef einer Großkanzlei, der laut dem Handelsblatt anonym bleiben wollte, geht sogar soweit zu behaupten, Kolleginnen mit Familie seien immer mit der einen Gehirnhälfte bei den Kindern und schafften es daher nicht an die Spitze. Ihnen fehle der letzte Biss. 90%  der befragten Studenten der HIB stimmten dieser Aussage natürlich nicht zu.
Trotzdem stecken Frauen immer noch zurück und überlassen ihren aggressiveren Kollegen die Spitzenpositionen. Ein funktionierendes Privatleben ist ihnen wichtiger als den Männern. Die Frauen in den Chefetagen seien eher bereit als Männer, ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie zu reduzieren, so das Ergebnis einer Umfrage des Handelsblatts.
Vielleicht hat man als Frau das Gefühl, Managementqualitäten erst entwickeln zu müssen, bevor man „an die Arbeit“ geht und eine Powerfrau sein kann. Aufgrund dieser gesellschaftlichen Prägung und der Art der Studiengänge, die die HIB anbietet (u.a. Tourismus-, Eventmanagement), verwundert der große Frauenanteil hier kaum. Doch wie soll man diese Managementfähigkeiten entwickeln?
Viele kamen an die HIB, weil sie hier „schnell studieren“ konnten. Um voranzukommen muss man mit der Arbeitsbelastung zurechtkommen und sich selbst organisieren. Man arbeitet auf verschiedenen Themengebieten und sollte nie  den Blick „nach draußen“ verlieren. Was geschieht aktuell auf diesem Gebiet in der Welt? Nicht zu vergessen: die Soft Skills spielen hier eine große Rolle. Diese können es ermöglichen, die persönlichen Ziele selbstsicherer, stressfreier und vielleicht auch einfacher zu erreichen.
Um sich all dieser Fähigkeiten und Lernerfolge bewusst zu werden, braucht man das Personal Development Planning. Wenn man sich überwindet und sich die Mühe macht, lohnt es sich: Durch die Bewertung der eigenen Fortschritte erkennt man seine Stärken und Schwächen. So kann man sich genaue und vor allem erreichbare Ziele stecken und auch vor Augen behalten. Warum probiert ihr es nicht einfach aus?
Es gibt zwar keine offizielle Definition, die eine „Powerfrau“ beschreibt. Jeder hat seine eigene Vorstellung davon. Doch die Umfrage an der HIB macht klar: Eine Powerfrau hat ihre Ziele fest vor Augen. Sie will sich selbst verwirklichen und macht alles mit Leidenschaft.

Von unserem Redaktionsmitglied Felicitas Cremer

Ab sofort ist der HiFlyer im Web verfügbar!

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Liebe Leser, Studierende, Absolventen und Dozenten,

ab sofort finden Sie unseren „HiFlyer“, also das Magazin der HIB, in unserem Blog. Das heißt alle Themen rund um die HIB wie News zum Studium, Portraits von Dozenten und Absolventen, Infos zu Exkursionen und Firmenevents und noch vieles mehr werden Sie jetzt im Web finden – und das immer aktuell.
Damit reagieren wir auf den vielfachen Wunsch, die Informationen rund um das Leben an und in der HIB jederzeit ganz „frisch“ zu bekommen.

Alle Infos finden Sie in den Ihnen vom HiFlyer bereits bekannten Rubriken. Bitte haben Sie Verständnis, dass einzelnen Rubriken von uns erst nach und nach mit Leben gefüllt werden, da wir uns noch in der „Umbauphase“ befinden.

Herzliche Grüße

Ihre HiFlyer Redaktion

Interview mit Beate Otto, Dozentin für Event- und Tourismusmanagement

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Otto-sw in Interview mit Beate Otto, Dozentin für Event- und TourismusmanagementHallo Frau Otto, wo wurden sie geboren? In Bad Wimpfen.
Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben? Immer für eine Überraschung gut. Keine Angst vor Neuem / Unbekanntem. Gibt nicht gleich auf – weiß was sie will.
Hobbies? Musik und Gesang (Jazz/Projektchor). Fotografieren, weniger technisch ausgefeilt, dafür Schnappschüsse von ausgefallenen Situationen – bevorzugt Kindermotive in exotischen Ländern. Radtouren. 
Lebensmotto? Das Leben aktiv gestalten und genießen. Nicht darauf zu warten, dass andere etwas für einen tun können, was man selbst in die Hand nehmen kann. 
Lieblingsfilm? „Wie im Himmel“
Lieblingsmusik? Jazz / Ethno / Funk (Al Jarreau, Bobby McFerrin, Steely Dan, Nils Landgren) 
Was haben Sie seit Ihrem Schulabgang gemacht? Puh…viel!!! Nach meinem Abitur, einem Jahr Au – Pair Aufenthalt in Monaco, Praktikas beim Verkehrsverein Heidelberg, in einem Schlosshotel bei Chambéry (F) und bei einem Jamaica – Reiseveranstalter in Los Angeles, erlernte ich beim Deutschen Reisebüro in Karlsruhe den Beruf der Reiseverkehrskauffrau. Danach studierte ich in Heilbronn an der Fachhochschule BWL mit Fachrichtung Touristik und ergriff während des Studiums nochmals die Gelegenheit praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Direkt nach dem Studium begann ich für den Deutschen Reisebüro Verband zu arbeiten und lernte dort die Reize der Veranstaltungsorganisation kennen. Weitere Erfahrungen sammelte ich im Anschluss beim Government of Dubai. Hier ging es darum auf Messen, Produktschulungen und Journalistenreisen, Dubai als Reisedestination, zu bewerben. Danach war ich für den Geschäftsreiseprofi Carlson Wagonlit Travel 10 1/2 Jahre tätig und baute das Standbein „Meetings & Events“ auf.
Wie sind Sie an die HIB gekommen? Die Stelle war gerade ausgeschrieben, als ich mich zufällig und unverbindlich erkundigte, ob eine Tätigkeit als Gastdozentin denkbar wäre – erst einmal ein paar Stunden pro Woche (Block), neben der Tätigkeit als Eventmanagerin. Dies war jedoch zeitlich in dieser Form nicht darstellbar, daher entschied ich mich, mich komplett zu verändern. Die HIB selbst war mir schon vom Namen her bekannt. 
Sie unterrichten seit letztem Jahr an der HIB. Was gefällt Ihnen hier besonders gut? Das sehr praxisorientierte und persönliche Ausbildungssystem in kleinen Gruppen. Ein ausgesprochen offenes und freundliches Miteinander.
Was möchten Sie den Studenten für Ihren zukünftigen Weg mitgeben? Es ist mir ein wichtiges Anliegen unseren zukünftigen Führungskräften das Handwerkszeug  an die Hand zu geben, welches sie unterstützt selbständig, verantwortungsbewusst und lösungsorientiert zu arbeiten.
Wie sieht bei Ihnen ein typischer freier Tag aus? So einen richtigen typischen freien Tag gibt es bei mir nicht und wenn wir jetzt einmal die weniger spannenden Dinge weglassen, wie Haushalt, Einkaufen etc., dann versuche ich möglichst etwas Schönes zu unternehmen. Das kann ein Konzert, Kabarett oder Ausstellungsbesuch sein, ein Spiele- und oder Kochabend mit Freunden, ein Radausflug mit Freund und Kindern. Ein bisschen Programm muss immer dabei sein, nur zu Hause rumgammeln liegt mir weniger.
Ihr schönster Urlaub bis jetzt? Ich habe schon so viele herrliche Urlaube unternehmen können, da fällt es mir schwer, den schönsten zu benennen. Ich habe bisher immer die am meisten genossen, die möglichst im kleinen Kreis stattfanden, individuell mit 2- 4 Personen, in der freien Natur und die direkt mit den Einheimischen oder Tieren in Berührung kamen. Im Mai 2008 war ich so mit 3 Freunden und einem Jeep in Botswana unterwegs, ohne Guide, Übernachten in Zelten, jeden Abend ein Lagerfeuer – herrlich. Oder in einem anderen Urlaub hatten wir zu zweit mit einem Tuareg und drei Dromedaren die Sahara „durchquert“. Die Wüste durchquert ist natürlich leicht übertrieben bei 5 h/km an 7 Tagen. Der Po schmerzte noch Tage danach, doch die wunderschönen Wüstenbilder, die Ruhe, der Sternenhimmel, das Brot backen im heißen Sand… das sind alles unvergessliche Erlebnisse.
Wo wollten Sie schon immer Mal hin? Als ich Chile bereiste fehlte mir leider die Zeit auch Padagonien im Süden zu besuchen. Alaska und Lappland reizen mich jedoch mindestens genauso.  Auf jeden Fall eine Region mit viel Eis und Schnee. Vielleicht nur ein Husky-Schlitten und ich durch vereiste Landschaften?
Peinlichstes Erlebnis? Da fragen Sie mich was. Ich werde es nie vergessen, wie ich als Eventmanagerin auf einem Event eines Kunden aus der Fotoindustrie einen Teilnehmer hörte, wie er seinen Kollegen gefragt hat, ob er noch Filme für die Kamera hätte. Da ich reichlich Material einstecken hatte, griff ich in meine Tasche und bot großzügig Nachschub an. Erst in dem Moment als ich auf meine geöffnete Hand schaute und das Gesicht des Teilnehmers sah, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. In meinen Händen lag das Produkt des Mitbewerbers! Ich lief puterrot an, aber es war zu spät. Der Teilnehmer schmunzelte und meinte, er fragt einmal bei einem Kollegen nach. Am nächsten Tag, nach einem erfolgreichen Event, rief mich der Geschäftsführer bei der Gala-Veranstaltung auf die Bühne, um für die Organisation zu danken. In seiner Rede hieß es plötzlich: „[…] 100% perfekt war es ja leider nicht, an einer Sache muss noch gearbeitet werden…“ Ich hielt die Luft an – und dann gab er diese Story unter schallendem Gelächter von 200 Teilnehmern zum Besten. 3 Tage später erreichte mein Team und mich in der Agentur ein riesiges Dankeschön Paket. Für die nächsten Jahre waren wir mit dem „richtigen“ Filmmaterial versorgt.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welcher wäre es? Mehr Lebensfreude, Lachen und Freude in die Gesichter und Herzen meiner Mitmenschen zaubern zu können.
Würden Sie etwas in Ihrem bisherigen Leben ändern, wenn Sie noch mal die Chance dazu hätten? Das habe ich gerade getan. Mit meiner Entscheidung für die HIB tätig zu werden, habe ich mein bisheriges Leben völlig auf den Kopf gestellt. Vom Großstadtmenschen, der ständig auf Reisen unterwegs ist, von einem Meeting zum nächsten hetzt, und als Single lebt, bin ich nun mit meinem Partner zusammen gezogen und genieße das mehr an Freizeit und Zeit für Freunde, welches sonst durch die vielen Fahr- und Flugzeiten völlig auf der Strecke blieben. Seine Kinder kommen regelmäßig zu Besuch, so nimmt dies schon fast Familien ähnliche Züge an. Jetzt wohne ich auf dem Land, inmitten von wunderschöner Natur, demnächst auch in einem Haus mit Garten. Ich merke wie mir dieses neue Umfeld seelisch und gesundheitlich sehr gut tut. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt komplett auszusteigen und in einem Kinderdorf in einem Entwicklungsland zu arbeiten, wer weiß, auf welche Idee ich in einigen Jahren noch komme.

Das Interview mit Beate Otto, Dozentin für Event- und Tourismusmanagement, führte Redaktionsmitglied Jenny Coster