„An der HIM wird jeder Einzelne unterstützt“ – Interview mit unserer Absolventin Mona Amelung

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Mona Amelung.

Heidelberg, 25. November 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit der HIM-Absolventin Mona Amelung (Tourismus), die sich zur Zeit im Masterstudium befindet.

Was hat Sie vor Studienbeginn bewogen, sich für die HIM zu entscheiden?

Nachdem ich die HIM neben verschiedenen anderen privaten und staatlichen Hochschulen auf einer Messe entdeckt habe, war ich sofort überzeugt, dass sie die richtige Hochschule für mich sein wird. Dieser erste Eindruck wurde dann auch auf einem Open Campus Day bestätigt.

Ich wollte an einer Hochschule studieren, an der man nicht anonym bleibt, sondern an der man sich für jeden einzelnen Studenten interessiert. An der HIM wird jeder Einzelne unterstützt, seinen individuellen Weg ins Berufsleben zu finden, vor allem durch die Mithilfe des Career Services.

Die Kursgrößen sind überschaubar und der Unterricht interaktiv und praxisnah, eher nach schulischem Vorbild, sodass auch dort auf jeden  Studenten eingegangen werden kann und man die Möglichkeit bekommt, sich selbst einzubringen.

Außerdem bietet die HIM einen international anerkannten Abschluss, den Bachelor of Arts (Honours), was ein weiterer Pluspunkt für mich war, um mir auch berufliche Türen ins Ausland zu öffnen.

Was verbindet Sie heute mit der HIM? Stehen Sie noch in Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen oder Mitarbeitern?

Mit der HIM verbindet mich auch heute noch viel, da es schließlich ein kompletter Lebensabschnitt war. Mit einigen Kommilitonen stehe ich noch in Kontakt, da sie in den drei Jahren Studium zu engen Freunden geworden sind. Und auch zu den Mitarbeitern der Hochschule, vor allem des Career Services, die mich regelmäßig mit aktuellen Jobangeboten versorgen, bin ich heute noch gerne verbunden.

Wo waren Sie in Heidelberg, wenn Sie nicht an der Hochschule waren?

Wenn ich nicht an der Hochschule war, konnte man mich meistens zusammen mit Kommilitonen finden, sei es im Kino, bei Spieleabenden oder gemütlich in einem Café. Natürlich kam auch das Nachtleben Heidelbergs nicht zu kurz. Außerdem habe ich sehr gerne das Angebot des Hochschulsports genutzt.

Gab es während Ihrer Zeit an der HIM eine Veranstaltung, die Sie – im Nachhinein betrachtet – als besonders wertvoll für Ihren Werdegang erachten?

Meiner Meinung nach hat die Kombination aller Veranstaltungen dazu beigetragen, das Wissen zu erlangen, das wir alle nach unserem Abschluss besitzen und das uns auszeichnet. Als besonders wertvoll würde ich allerdings die Personal Skills Trainings an der HIM erachten, da sie einen auf die wirkliche Arbeitswelt vorbereiten, in der Praxis. Durch Seminare wie Telefontrainings, Bewerbungstrainings oder moderne Umgangsformen im Berufsleben habe ich mich in meinen Praktika sicherer gefühlt und konnte so manches Fettnäpfchen vermeiden.Was nützt einem Fachwissen, ohne die notwendigen sozialen Kompetenzen zu haben?

Was würden Sie heute in Ihrem Studium anders machen?

Im Grunde genommen würde ich nicht viel anders machen. Mit meiner jetzigen Praxiserfahrung würde ich mich eventuell auf andere Dinge fokussieren bzw. einfach besser wissen, worauf es später ankommen wird, aber ich denke, diese Haltung begleitet einen sein Leben lang. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Studium verlaufen ist.

Womit konnte man Sie vom Lernen abhalten?

Vom Lernen abhalten konnte man mich mit jeglicher Art von sozialen Aktivitäten, aber geht das nicht jedem so?!

Hat Sie das Studium an der HIM auf Ihr Masterprogramm vorbereitet? Inwiefern?

Mein Studium an der HIM hat mich auf jeden Fall sehr gut auf mein Masterstudium vorbereitet. Insbesondere von der intensiven Vorbereitung auf wissenschaftliche Arbeiten und letztendlich natürlich auf die Bachelorarbeit kann ich nur profitieren. Und auch durch das Halten diverser Präsentationen, vor allem Gruppenpräsentationen, wurde ich sehr gut auf mein Masterstudium vorbereitet, wo diese nur vermehrt aufkommen. Ich habe mir in meinen drei Jahren an der HIM ein effektives Zeitmanagement angeeignet, was mir in jeglicher Hinsicht zugutekommt.

Sehen Sie einen Unterschied zwischen dem BA- und Masterprogramm?

Es wäre komisch, wenn ich zwischen einem BA- und einem Masterstudium keine Unterschiede sehen würde, aber das Prinzip der beiden Programme ähnelt sich sehr, weshalb mir beide Programme stets großen Spaß bereitet haben bzw. immer noch bereiten.

Was raten Sie den Absolventen der HIM?

Nutzt alle Chancen, die sich euch bieten, sie kommen nicht wieder zurück!

Spannendes Interview mit HIM-Alumna Lena Schoeps

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Heidelberg, 30. September 2014. HIM-Alumna Lena Schoeps (24), nach England, Italien, Schweiz in Deutschland angekommen, bevor es im September wieder nach England geht :).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?

Seitdem ich 2005 begeistert die Beachvolleyball WM in Berlin verfolgt hatte, war für mich klar – das möchte ich auch machen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meinem Abitur für den Studiengang ‚International Business with Event and Congress Management‘ an der HIM entschlossen. Besonders interessant war für mich hierbei die Aufteilung in betriebswirtschaftliche und eventbezogene Fächer und die Tatsache, dass ab dem zweiten Jahr in Englisch unterrichtet wurde. Hinzu kamen weitere Fächer wie Französisch und Chinesisch sowie ein 11-wöchiges Praktikum und diverse ‚Personal Skills‘ Trainings. Rückblickend betrachtet hat mich mein 3-jähriges Studium an der HIM optimal auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet und die Grundlage für mein Masterstudium gelegt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan? Welche Aufgaben hatten Sie bei diesem Unternehmen? Was kam Ihnen bei Ihrer Tätigkeit von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?

Nach dem Studienabschluss an der HIM habe ich ein Jahr bei dem Deutschen Volleyball Verband in Frankfurt gearbeitet. Ich habe als Praktikantin für die 2013 CEV Volleyball European Championship Women gestartet und wurde bald die Assistentin des deutschen Executive Directors. Da das Team des NOCs (National Organising Committee) aus drei Personen bestand, waren meine Aufgaben glücklicherweise sehr vielfältig. Ich war verantwortlich für Aufgaben in den folgenden Bereichen: Promotion, PR, Social Media, Übersetzungen, Volunteers, Akkreditierungen und die Analyse von Ticketverkäufen. Das Jahr in dem NOC war mehr als aufregend und ich habe eine Menge von meinen Kollegen im Office und dann vor Ort an den fünf Austragungsorten lernen können. Ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich das an der HIM Gelernte, in der Praxis anwenden konnte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das Fach Eventlogistik in dem wir Tipps und Tricks gelernt haben, effektiv, die im Event involvierten Personen zu transportieren und in Hotels unterzubringen – eines meiner mit Verantwortlichkeiten im NOC :). Der Unterricht auf English war natürlich das beste Training, um während der EM die offiziellen Texte zu übersetzen und mich mit den englisch sprechenden Beteiligten zu unterhalten. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des HIM-Studiums die Mischung aus Praxisbezug und Theorie.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?

Ich war mir immer sicher, dass, nachdem ich die Basis im Eventbereich mit dem HIM-Bachelor gelegt hatte, noch einen Master im Bereich Sport erlangen möchte. Ich habe mich für den FIFA Master – International Master in Management, Law and Humanities entschieden, weil er drei enorm wichtige Bereiche des Sports abdeckt, mir die Möglichkeit bietet in drei verschiedenen Ländern zu studieren und durch zahlreiche Field Visits bei beispielsweise FIFA, UEFA oder Ferrari einen tollen Einblick in die Welt des Sports ermöglicht. Meine 28 Kommilitonen aus 24 verschiedenen Ländern!!! und ich haben in Leicester, UK mit Sportgeisteswissenschaften gestartet, dann in Mailand (Italien) Sportmangement studiert und den Master in Neuchâtel, Schweiz mit Sportlaw beendet. Dieses Masterstudium, welches weltweit zum besten Sportmanagement-Master 2014 gekürt wurde, hat mir geholfen nicht nur theoretisch neues Wissen anzueignen, sondern auch aufgezeigt, was es alles außerhalb von Europa kulturell und sportlich zu entdecken gibt.

Was planen Sie nach dem Master?

Nach dem Master werde ich ein 2-montatiges Praktikum bei einer Londoner Sportevent Agentur absolvieren. Nach dieser Zeit möchte ich langfristig im Sportevent Bereich Fuß fassen. mit dem Ziel. baldmöglichst im Orgateam für die Olympischen Spiele oder der FIFA WM zu sein (was mit 24 Jahren eine Herausforderung sein wird :)).

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?

Hier halte ich mich kurz und möchte euch nur gerne mein persönliches Motto verraten:
‘Only the person enthusiastic about something is able to inspire others with her personality and her work’,

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.