Heidelberg, Boston, Reutlingen, Wolfsburg … – Interview mit Alumni Lukas Söntgerath (IBM)

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HIM-Alumni Lukas Söntgerath. Foto: zg.

Heidelberg, 23. Oktober 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit dem HIM-Alumni Lukas Söntgerath (IBM).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?
Ich habe mich damals für den Studiengang International Business Management entschieden und bin rückblickend betrachtet sehr froh darüber. Prinzipiell habe ich mich aus 2 Gründen für die HIM entschieden:

1. bietet das Studium eine umfassende Verzahnung von sprachlichen, interkulturellen und wirtschaftlichen Inhalten. Ich hatte dieses Studium als idealen Hebel gesehen um meine Stärken in Sprachen und Kommunikation zu pushen und mein Interesse für Betriebswirtschaft zu professionalisieren sowie mit ersterem zu kombinieren.

2. erachtete ich den Bildungsstandort Heidelberg als sehr attraktiv, da man hier das volle Spektrum einer Studentenstadt miterleben kann und sich gleichzeitig in einer intellektuellen Gemeinschaft wiederfindet (durch andere Studenten, wissen-schaftliches Angebot, Uni HD etc.)

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan?
Nach dem HIM Studium habe ich ein Double Degree Master of Science Program an der Northeastern University Boston und der ESB Business School Reutlingen begonnen. Aktuell befinde ich mich zwar immer noch in diesem Programm, absolviere aber zur Zeit ein Pflichtpraktikum in der Marketingstrategie bei der Volkswagen AG in Wolfsburg.

Was kam Ihnen bei Ihrem Masterstudium von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?
Da fallen mir ad hoc drei Schlüsselkompetenzen ein, die mir einen entscheidenden Vorteil verschafften.

1. die äußerst intensive und tiefe sprachliche Ausbildung insbesondere in Englisch, lies mich im hundertprozentigen englischsprachigen Master um Welten besser aussehen als meine Kommilitonen. Dies hatte den Effekt, dass meine Noten besonders bei qualitativen schriftlichen Abgaben im Vergleich deutlich besser waren als die von Studenten, die ein rein deutsches BWL-Studium absolviert hatten. Dieser Effekt wurde zudem durch die sogenannte HIM „Assignment-Kultur“ intensiviert. Man hat einfach schon früher und öfter als andere gelernt, wie man solche Arbeiten erledigt.

2. hatte ich durch das HIM Studium ein sehr solides und holistisches Wissen über betriebswirtschaftliche, soziale sowie volkswirtschaftliche Inhalte und Zusammenhänge. Eine sehr gute Grundlage um diese in einem Master Studium zu vertiefen.

3. lernt man an der HIM interdisziplinär, wodurch man zum Beispiel lernt sich selbst gut zu verkaufen oder mit sozialen Skills zu punkten. Ein möglicherweise entscheidender Wettbewerbsvorteil, wenn man mit anderen auch sehr gut ausgebildeten Mitstreitern konkurriert.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?
Meine Hauptmotivation für ein Masterstudium war meinen sozialen und intellektuellen Horizont zu erweitern und festigen. Submotivationen für das spezielle Studium waren der eher quantitative Schwerpunkt des gewählten Masters als perfekte Ergänzung zum HIM Studium, die Möglichkeit ein Auslandsstudium wahrzunehmen als auch die Möglichkeit an 2 international sehr renommierten Hochschulen zu studieren.

Was planen Sie nach dem Master?
Nach dem Master plane ich mich noch in verschiedenen Branchen (z.B. Konsumgüter, Automotive, Consulting) in der Marketingstrategie oder im Produktmarketing auszuprobieren. Ich plane aber auch, einen Einblick im Bereich der Politik zu gewinnen (Wirtschaftsministerium, Abgeordnetenpraktikum, etc.). Mal schauen wo ich hängen bleibe 😉

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?
Früh anfangen zu überlegen wo man hinwill. Konkrete Ziele setzen und Maßnahmen definieren, die zur Zielerreichung beitragen sollen. Gut überlegen was zu einem passt und was nicht. Und immer authentisch bleiben und an sich glauben 🙂

Spannendes Interview mit HIM-Alumna Lena Schoeps

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Heidelberg, 30. September 2014. HIM-Alumna Lena Schoeps (24), nach England, Italien, Schweiz in Deutschland angekommen, bevor es im September wieder nach England geht :).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?

Seitdem ich 2005 begeistert die Beachvolleyball WM in Berlin verfolgt hatte, war für mich klar – das möchte ich auch machen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meinem Abitur für den Studiengang ‚International Business with Event and Congress Management‘ an der HIM entschlossen. Besonders interessant war für mich hierbei die Aufteilung in betriebswirtschaftliche und eventbezogene Fächer und die Tatsache, dass ab dem zweiten Jahr in Englisch unterrichtet wurde. Hinzu kamen weitere Fächer wie Französisch und Chinesisch sowie ein 11-wöchiges Praktikum und diverse ‚Personal Skills‘ Trainings. Rückblickend betrachtet hat mich mein 3-jähriges Studium an der HIM optimal auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet und die Grundlage für mein Masterstudium gelegt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan? Welche Aufgaben hatten Sie bei diesem Unternehmen? Was kam Ihnen bei Ihrer Tätigkeit von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?

Nach dem Studienabschluss an der HIM habe ich ein Jahr bei dem Deutschen Volleyball Verband in Frankfurt gearbeitet. Ich habe als Praktikantin für die 2013 CEV Volleyball European Championship Women gestartet und wurde bald die Assistentin des deutschen Executive Directors. Da das Team des NOCs (National Organising Committee) aus drei Personen bestand, waren meine Aufgaben glücklicherweise sehr vielfältig. Ich war verantwortlich für Aufgaben in den folgenden Bereichen: Promotion, PR, Social Media, Übersetzungen, Volunteers, Akkreditierungen und die Analyse von Ticketverkäufen. Das Jahr in dem NOC war mehr als aufregend und ich habe eine Menge von meinen Kollegen im Office und dann vor Ort an den fünf Austragungsorten lernen können. Ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich das an der HIM Gelernte, in der Praxis anwenden konnte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das Fach Eventlogistik in dem wir Tipps und Tricks gelernt haben, effektiv, die im Event involvierten Personen zu transportieren und in Hotels unterzubringen – eines meiner mit Verantwortlichkeiten im NOC :). Der Unterricht auf English war natürlich das beste Training, um während der EM die offiziellen Texte zu übersetzen und mich mit den englisch sprechenden Beteiligten zu unterhalten. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des HIM-Studiums die Mischung aus Praxisbezug und Theorie.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?

Ich war mir immer sicher, dass, nachdem ich die Basis im Eventbereich mit dem HIM-Bachelor gelegt hatte, noch einen Master im Bereich Sport erlangen möchte. Ich habe mich für den FIFA Master – International Master in Management, Law and Humanities entschieden, weil er drei enorm wichtige Bereiche des Sports abdeckt, mir die Möglichkeit bietet in drei verschiedenen Ländern zu studieren und durch zahlreiche Field Visits bei beispielsweise FIFA, UEFA oder Ferrari einen tollen Einblick in die Welt des Sports ermöglicht. Meine 28 Kommilitonen aus 24 verschiedenen Ländern!!! und ich haben in Leicester, UK mit Sportgeisteswissenschaften gestartet, dann in Mailand (Italien) Sportmangement studiert und den Master in Neuchâtel, Schweiz mit Sportlaw beendet. Dieses Masterstudium, welches weltweit zum besten Sportmanagement-Master 2014 gekürt wurde, hat mir geholfen nicht nur theoretisch neues Wissen anzueignen, sondern auch aufgezeigt, was es alles außerhalb von Europa kulturell und sportlich zu entdecken gibt.

Was planen Sie nach dem Master?

Nach dem Master werde ich ein 2-montatiges Praktikum bei einer Londoner Sportevent Agentur absolvieren. Nach dieser Zeit möchte ich langfristig im Sportevent Bereich Fuß fassen. mit dem Ziel. baldmöglichst im Orgateam für die Olympischen Spiele oder der FIFA WM zu sein (was mit 24 Jahren eine Herausforderung sein wird :)).

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?

Hier halte ich mich kurz und möchte euch nur gerne mein persönliches Motto verraten:
‘Only the person enthusiastic about something is able to inspire others with her personality and her work’,

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

5 years ago – Abschluss an der HIB

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Alumni 2006 vor der Heidelberg International Business Academy.

Am letzten Samstag (30.07.2011) wurde von M. Müller (2. v. rechts) und S. Hochwarth (2. v. links) ein „Alumnitreffen“ der Studiengänge IMM und IOM, Abschluss 2006, in Heidelberg organisiert.

Die ersten sechs Teilnehmer/innen trafen sich um 14:00 Uhr an der HIB. Bei einem Gläschen Sekt in der Cafeteria und nach einer Führung durch die Räume der HIB wurden die ersten Anekdoten sowie Erinnerungen ausgetauscht. Gegen 16:30 Uhr hieß es dann, ab nach Heidelberg und sich frisch machen, um den Tag des Wiedersehens mit mehr Teilnehmern in der „Bierbrezel“ ausklingen zu lassen.