Nächster Studieninfoabend am 27. April an der HIM

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Heidelberg, 11. April 2017. Ende April gibt es die nächste Möglichkeit, sich über das Studienangebot der HIM zu informieren. Von 18.00 – 19.30 Uhr stellen wir die neuen Studiengänge Sportmanagement sowie Medien- und Kommunikationsmanagement vor. Natürlich informieren wir auch über unseren klassischen BWL-Studiengang und das Studienprogramm International Business mit 6 Schwerpunkten und einem  hohen Fremdsprachen-Anteil. SchülerInnen und Abiturienten mit Eltern und Freunden sind herzlich eingeladen, erste Informationen rund um das Studium an der HIM zu sammeln. Das Team der HIM freut sich auf viele Besucher und Fragen!

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Studium an der HIM

Infoabend am 28. März

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Heidelberg, 20. März 2017. Am Dienstag, 28. März 2017, 18:00 bis 19:30 Uhr, informiert die HIM über ihre neuen Studiengänge Sportmanagement und Medien- und Kommunikationsmanagement. Beide Bachelor-Studiengänge werden ab September 2017 angeboten. Vorgestellt werden  natürlich auch der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre und das internationale Studienprogramm der HIM mit sechs verschiedenen Schwerpunkten und deutsch-britischem Doppelabschluss.

Die Studienberatung der HIM lädt SchülerInnen und Abiturienten mit Eltern und Freunden herzlich ein, erste Informationen rund um das Studium an der HIM zu sammeln und freut sich auf viele Fragen!

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Studieren an der HIM

Absolventin Katharina Finke veröffentlicht ihr zweites Buch

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Heidelberg, 28.02.17. Vor einigen Jahren hat Katharina Finke bei uns ihren Bachelor in „International Business with Tourism Management“ gemacht. Seitdem sie einen Master in Journalismus angeschlossen hat, arbeitet sie als Autorin und freie Journalistin. Jetzt erscheint ihr zweites Buch „Loslassen – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“. Sie erzählt darin, wie sie nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund zur modernen Nomadin wurde. Ein Leben aus dem Koffer,  rund um den Globus. Mehr Infos hier.

Die HIM auf der Stuzubi in Stuttgart Ende April

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Messestand der HIM

Heidelberg, 21. Februar 2017. Ein Studium, zwei Abschlüsse – das ist das besondere Markenzeichen der Hochschule für Internationales Management Heidelberg. Wer bei uns Internationales Management studiert, erwirbt den deutschen und britischen Bachelor im Doppelpack.

Du interessierst Dich für Tourismusmanagement, Wirtschaftspsychologie, Nachhaltiges Management, Marketing und Kommunikation oder Eventmanagement? An der HIM gibt es diese und weitere Bachelorstudiengänge. In allen sind mindestens zwei Fremdsprachen integriert.

Du interessierst Dich für Betriebswirtschaftslehre und hier besonders für die Bereiche Marketing, Internationales Management, Personalpsychologie oder Controlling? An der HIM kannst Du auch einen klassichen BWL-Studiengang belegen, der es Dir auf Wunsch z.B. ermöglicht, ein Semester in New York oder Shanghai zu absolvieren.

Heidelberg als Ort zum Studieren und Leben findest Du spannend?

Head Png24 New in An unserem Messestand kannst Du alles über unser Studienprogramm erfahren, unser Team beantworten Dir alle Fragen rund um die HIM. So erklären wir Dir beispielsweise, was das Besondere an unserem Studienangebot ist. Warum wir auf kleine Studiengruppen und einen persönlichen Kontakt zu Professoren und Dozenten setzen. Du erfährst, wie wir Dich in den Sprachen fit für das internationale Wirtschaftsleben machen, an welchen Partnerhochschulen ein Auslandssemester möglich ist, wie wir Dich mit Trainingsprogrammen und Kontakten zur Wirtschaft unterstützen, welche Karrieremöglichkeiten Du nach dem Studium hast oder wie der deutsch-britische Doppelabschluss zu Stande kommt.

Sicher sind wir bald auch in Deiner Nähe. Join us. Wir freuen uns auf Dich

Die nächsten Messetermine

Stuzubi, 29. April 2017, Liederhalle , Stuttgart

Head Png24 New in Orientierungstage Rhein-Neckar, Auftaktveranstaltung, 5. Mai 2017, Arbeitsagentur Mannheim, 16 – 19 Uhr

Nächster Infoabend im Februar

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Heidelberg, 02. Februar 2017. Am Mittwoch, 22. Februar 2017, 18:00 bis 19:30 Uhr, informiert die HIM über ihren Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre und die vielfältigen Karrierechancen nach dem Studium. Präsentiert wird natürlich auch das internationale Studienprogramm der HIM mit sechs Studienschwerpunkten und deutsch-britischem Doppelabschluss.

Die Studienberatung der HIM lädt SchülerInnen und Abiturienten mit Eltern und Freunden herzlich ein, erste Informationen rund um das Studium an der HIM zu sammeln und freut sich auf viele Fragen!

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Interview mit einer Tourismusmanagement-Absolventin

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Nicole Wiechert mit Laura Steller, Sabine Beck, Aline Kirchgäßner. zg.

Heidelberg, 25.11.16. Am 10. und 11. November 2016 fand die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT) an der Hochschule Worms mit dem Thema ‚Hotellerie – Innovationen, Trends und Herausforderungen‘ statt. Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der HIM, und einige Tourismus-Studenten (Sabine Beck, Aline Kirchgäßner, Laura Steller) nahmen an der Tagung teil. Am 11. November trafen sie die HIM-Absolventin, Nicole Wiechert – die perfekte Gelegenheit für ein kurzes Interview:

Frau Schröter: Im Juli 2015 hast Du Deinen Bachelor-Abschluss im Tourismus an der HIM gemacht, was ist seitdem passiert?

Nicole: Ich bin sozusagen zweigleisig gefahren und habe mich einerseits auf verschiedene Stellen und andererseits auf das Masterprogramm ‚International Tourism Management‘ hier in Worms beworben. Leider kamen bei den Stellen nur Absagen, dafür hat es mit Worms geklappt! Das hätte ich nicht gedacht, da die Studienplätze stark begrenzt sind. Es gibt nur 25 Stück. Jetzt studiere ich in einer kleinen Gruppe von 14 Leuten, bin bereits in meinem dritten Mastersemester und nächstes Jahr ist alles schon wieder vorbei. Heute bin ich hier, da ich die studentische Hilfskraft für die DGT-Tagung bin.

Laura: Warum hast Du Dich für ein Master-Studium entschieden?

Nicole: Es war zunächst keine bewusste Entscheidung, mehr dass es einfach geklappt hat. Dann habe ich gedacht, eine höhere fachliche Qualifikation zu haben, kann nicht schaden. Meine Eltern haben mich auch unterstützt und gesagt „nimm mit, was Du kannst“. Und jetzt mache ich mein Masterstudium und habe es wirklich keine Minute bereut. Die Lehre ist wie an der HIM toll, aber anders.

Aline: Wie hat das Studium an der HIM Dich für Dein Masterprogramm vorbereitet? Welche damals erworbenen Fähigkeiten kannst Du heute gut anwenden und wie?

Nicole: Was wirklich super an der HIM ist, sind die vielen Präsentationen, die Ihr halten müsst – auch wenn manche es nicht so sehr mögen. Das ist ein Soft Skill, das Ihr überall braucht.
An der HIM hatte ich VWL und alles, was er uns beigebracht hat, bei Herrn Baldock auf Englisch. Alle diese Inhalte hatte ich im Masterprogramm in Worms auch… nur jetzt auf Deutsch. Das hat mich sehr überrascht.
Hilfreich ist auch die strukturierte Arbeitsweise, die man an der HIM durch diese wunderschönen Assessment Briefs mitkriegt. Glaubt mir, das ist das Beste. Lest sie Euch durch und dann wisst Ihr genau, was Ihr zu machen habt. Das ist so hilfreich und gibt’s nicht überall. Es hilft einem auch sich selbst zu organisieren.
Und natürlich nutze ich das Gelernte aus den Tourismus-Kursen (u.a. von Frau Schröter) und baue darauf auf. Ich mache ein konsekutives Masterprogramm. Das heißt, es baut auf‘s Bachelorprogramm auf und Fächer wie Controlling und Finanzmathe habe ich auch hier gehabt und das hat dann super funktioniert. Und das, was ich noch nicht hatte, habe ich als Vertiefung hier gemacht.

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Nicola Schröter mit Nicole Wiechert. zg.

Frau Schröter: Wir treffen uns heute im Rahmen der DGT-Tagung an der FH Worms. Du hast bei der Organisation dieser Veranstaltung mitgewirkt. Wie kam es dazu? Welche Aufgaben hattest Du?

Nicole: Wie kam es dazu? Tja, ich hatte Destinationsmanagement als Vertiefung im 1. Semester und dann hat mein Professor gemeint, nächstes Jahr findet die DGT-Tagung statt, wir brauchen eine studentische Hilfskraft, wer hat Lust? Dann habe ich meine Bewerbung einfach hingeschickt und eine Woche später war ich dabei.

Was habe ich gemacht? Ich habe viel Administratives gemacht, z.B. den Email-Account verwaltet, mit dem Ihr Euch angemeldet habt. Ich habe die Website gepflegt, d.h. das Grundgerüst, um die ganzen Daten erweitert, was cool war, da ich mit Typo3 gearbeitet und somit eine neue Fähigkeit erworben habe. Zudem habe ich alle Rechnungen ausgestellt.

Bei der tatsächlichen Ausführung der Tagung war ich für den ganzen Registrierungsprozess zuständig. Die Ausweise, die Ihr tragt, habe ich z.B. alle hergestellt und mit einem Punktesystem kategorisiert.

Zurzeit stehe ich den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, kümmere mich um die Garderobe, fülle das Büfett auf und bei der Abendveranstaltung bin ich auch dabei. Also das Rundum-Paket: ein bisschen Event, ein bisschen Organisation, ein bisschen Finanzen. 🙂

Frau Schröter: Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation und Durchführung solcher Tagungen?

Nicole: Ihr müsst wissen, dass es im Öffentlichen Dienst ganz genaue Vorschriften gibt, wenn es um‘s Budget geht. Für alles ab 500 Euro muss man drei Angebote einholen und miteinander vergleichen. Idealerweise nimmt man das Günstigste, wenn man es nicht nehmen möchte, muss man das genau begründen. Dann muss man jede Person anschreiben, die an derTagung teilnimmt und natürlich auch diejenigen, die vortragen, um ihre Themen einzusammeln. Bei einigen Gästen galt es auch Sprachbarrieren zu überwinden. Zudem sind Tagungsteilnehmer sehr unterschiedlich und man muss auf diese verschiedenen Eigenschaften eingehen.

Nach der Veranstaltung habe ich die Aufgabe, alle Vortrags-Unterlagen durchzulesen und zu formatieren. Wie Ihr bestimmt selbst wisst, macht die Formatierung einen Heidenspaß und dauert meistens am längsten! Tipp: betrifft auch die Bachelorarbeit! 🙂

Sabine: Abschließend, welche Tipps würdest Du uns Studierenden aus Deiner Erfahrung heraus geben?

Nicole: Auf jeden Fall lest die Assessment Briefs! Die sind Eure besten Freunde, vor allem solltet Ihr die Aufgabenstellung genau lesen und den Anweisungen folgen. Generell, alle Veranstaltungen und Soft Skills Seminare, die es gibt – nehmt sie mit! Wenn Ihr es zeitlich schafft, macht auch einen Aushilfsjob. Zeit im Ausland ist zu empfehlen, z.B. im Rahmen eines Praktikums oder eines Auslandssemesters, aber auch einfach so. Alles was Euch weiterbringt – einpacken! Ihr könnt später ein Masterstudium machen oder erst arbeiten – das muss man nicht gleich entscheiden. Wichtig ist, seid Ihr selbst und nehmt alles mit, was Ihr könnt. Und lernt die Basics!

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg für Euer Studium. Ich finde, Ihr habt eine super Entscheidung getroffen mit der HIM und genießt die Zeit mit den netten Dozenten!

Interview mit Nicole Wiechert, HIM-Absolventin, von Nicola Schröter, Lecturer in Business English and Tourism Management, Hochschule für Internationales Management Heidelberg

Heidelberg, Boston, Reutlingen, Wolfsburg … – Interview mit Alumni Lukas Söntgerath (IBM)

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HIM-Alumni Lukas Söntgerath. Foto: zg.

Heidelberg, 23. Oktober 2014. Annette Höhne (Career Service) führte ein Interview mit dem HIM-Alumni Lukas Söntgerath (IBM).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?
Ich habe mich damals für den Studiengang International Business Management entschieden und bin rückblickend betrachtet sehr froh darüber. Prinzipiell habe ich mich aus 2 Gründen für die HIM entschieden:

1. bietet das Studium eine umfassende Verzahnung von sprachlichen, interkulturellen und wirtschaftlichen Inhalten. Ich hatte dieses Studium als idealen Hebel gesehen um meine Stärken in Sprachen und Kommunikation zu pushen und mein Interesse für Betriebswirtschaft zu professionalisieren sowie mit ersterem zu kombinieren.

2. erachtete ich den Bildungsstandort Heidelberg als sehr attraktiv, da man hier das volle Spektrum einer Studentenstadt miterleben kann und sich gleichzeitig in einer intellektuellen Gemeinschaft wiederfindet (durch andere Studenten, wissen-schaftliches Angebot, Uni HD etc.)

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan?
Nach dem HIM Studium habe ich ein Double Degree Master of Science Program an der Northeastern University Boston und der ESB Business School Reutlingen begonnen. Aktuell befinde ich mich zwar immer noch in diesem Programm, absolviere aber zur Zeit ein Pflichtpraktikum in der Marketingstrategie bei der Volkswagen AG in Wolfsburg.

Was kam Ihnen bei Ihrem Masterstudium von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?
Da fallen mir ad hoc drei Schlüsselkompetenzen ein, die mir einen entscheidenden Vorteil verschafften.

1. die äußerst intensive und tiefe sprachliche Ausbildung insbesondere in Englisch, lies mich im hundertprozentigen englischsprachigen Master um Welten besser aussehen als meine Kommilitonen. Dies hatte den Effekt, dass meine Noten besonders bei qualitativen schriftlichen Abgaben im Vergleich deutlich besser waren als die von Studenten, die ein rein deutsches BWL-Studium absolviert hatten. Dieser Effekt wurde zudem durch die sogenannte HIM „Assignment-Kultur“ intensiviert. Man hat einfach schon früher und öfter als andere gelernt, wie man solche Arbeiten erledigt.

2. hatte ich durch das HIM Studium ein sehr solides und holistisches Wissen über betriebswirtschaftliche, soziale sowie volkswirtschaftliche Inhalte und Zusammenhänge. Eine sehr gute Grundlage um diese in einem Master Studium zu vertiefen.

3. lernt man an der HIM interdisziplinär, wodurch man zum Beispiel lernt sich selbst gut zu verkaufen oder mit sozialen Skills zu punkten. Ein möglicherweise entscheidender Wettbewerbsvorteil, wenn man mit anderen auch sehr gut ausgebildeten Mitstreitern konkurriert.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?
Meine Hauptmotivation für ein Masterstudium war meinen sozialen und intellektuellen Horizont zu erweitern und festigen. Submotivationen für das spezielle Studium waren der eher quantitative Schwerpunkt des gewählten Masters als perfekte Ergänzung zum HIM Studium, die Möglichkeit ein Auslandsstudium wahrzunehmen als auch die Möglichkeit an 2 international sehr renommierten Hochschulen zu studieren.

Was planen Sie nach dem Master?
Nach dem Master plane ich mich noch in verschiedenen Branchen (z.B. Konsumgüter, Automotive, Consulting) in der Marketingstrategie oder im Produktmarketing auszuprobieren. Ich plane aber auch, einen Einblick im Bereich der Politik zu gewinnen (Wirtschaftsministerium, Abgeordnetenpraktikum, etc.). Mal schauen wo ich hängen bleibe 😉

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?
Früh anfangen zu überlegen wo man hinwill. Konkrete Ziele setzen und Maßnahmen definieren, die zur Zielerreichung beitragen sollen. Gut überlegen was zu einem passt und was nicht. Und immer authentisch bleiben und an sich glauben 🙂

Spannendes Interview mit HIM-Alumna Lena Schoeps

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Heidelberg, 30. September 2014. HIM-Alumna Lena Schoeps (24), nach England, Italien, Schweiz in Deutschland angekommen, bevor es im September wieder nach England geht :).

Welchen Studiengang hatten Sie an der HIM gewählt und aus welchem Grund?

Seitdem ich 2005 begeistert die Beachvolleyball WM in Berlin verfolgt hatte, war für mich klar – das möchte ich auch machen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meinem Abitur für den Studiengang ‚International Business with Event and Congress Management‘ an der HIM entschlossen. Besonders interessant war für mich hierbei die Aufteilung in betriebswirtschaftliche und eventbezogene Fächer und die Tatsache, dass ab dem zweiten Jahr in Englisch unterrichtet wurde. Hinzu kamen weitere Fächer wie Französisch und Chinesisch sowie ein 11-wöchiges Praktikum und diverse ‚Personal Skills‘ Trainings. Rückblickend betrachtet hat mich mein 3-jähriges Studium an der HIM optimal auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereitet und die Grundlage für mein Masterstudium gelegt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss an der HIM getan? Welche Aufgaben hatten Sie bei diesem Unternehmen? Was kam Ihnen bei Ihrer Tätigkeit von den Kompetenzen, die Sie an der HIM erworben hatten zu Gute?

Nach dem Studienabschluss an der HIM habe ich ein Jahr bei dem Deutschen Volleyball Verband in Frankfurt gearbeitet. Ich habe als Praktikantin für die 2013 CEV Volleyball European Championship Women gestartet und wurde bald die Assistentin des deutschen Executive Directors. Da das Team des NOCs (National Organising Committee) aus drei Personen bestand, waren meine Aufgaben glücklicherweise sehr vielfältig. Ich war verantwortlich für Aufgaben in den folgenden Bereichen: Promotion, PR, Social Media, Übersetzungen, Volunteers, Akkreditierungen und die Analyse von Ticketverkäufen. Das Jahr in dem NOC war mehr als aufregend und ich habe eine Menge von meinen Kollegen im Office und dann vor Ort an den fünf Austragungsorten lernen können. Ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich das an der HIM Gelernte, in der Praxis anwenden konnte. Zum Beispiel erinnere ich mich an das Fach Eventlogistik in dem wir Tipps und Tricks gelernt haben, effektiv, die im Event involvierten Personen zu transportieren und in Hotels unterzubringen – eines meiner mit Verantwortlichkeiten im NOC :). Der Unterricht auf English war natürlich das beste Training, um während der EM die offiziellen Texte zu übersetzen und mich mit den englisch sprechenden Beteiligten zu unterhalten. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des HIM-Studiums die Mischung aus Praxisbezug und Theorie.

Welche Motivation stand hinter Ihrer Entscheidung ein Masterprogramm durchzuführen und aus welchen Gründen haben Sie sich für ihr jetziges Programm entschieden?

Ich war mir immer sicher, dass, nachdem ich die Basis im Eventbereich mit dem HIM-Bachelor gelegt hatte, noch einen Master im Bereich Sport erlangen möchte. Ich habe mich für den FIFA Master – International Master in Management, Law and Humanities entschieden, weil er drei enorm wichtige Bereiche des Sports abdeckt, mir die Möglichkeit bietet in drei verschiedenen Ländern zu studieren und durch zahlreiche Field Visits bei beispielsweise FIFA, UEFA oder Ferrari einen tollen Einblick in die Welt des Sports ermöglicht. Meine 28 Kommilitonen aus 24 verschiedenen Ländern!!! und ich haben in Leicester, UK mit Sportgeisteswissenschaften gestartet, dann in Mailand (Italien) Sportmangement studiert und den Master in Neuchâtel, Schweiz mit Sportlaw beendet. Dieses Masterstudium, welches weltweit zum besten Sportmanagement-Master 2014 gekürt wurde, hat mir geholfen nicht nur theoretisch neues Wissen anzueignen, sondern auch aufgezeigt, was es alles außerhalb von Europa kulturell und sportlich zu entdecken gibt.

Was planen Sie nach dem Master?

Nach dem Master werde ich ein 2-montatiges Praktikum bei einer Londoner Sportevent Agentur absolvieren. Nach dieser Zeit möchte ich langfristig im Sportevent Bereich Fuß fassen. mit dem Ziel. baldmöglichst im Orgateam für die Olympischen Spiele oder der FIFA WM zu sein (was mit 24 Jahren eine Herausforderung sein wird :)).

Was würden Sie den Studierenden der HIM für die Zukunft mit auf den Weg geben wollen?

Hier halte ich mich kurz und möchte euch nur gerne mein persönliches Motto verraten:
‘Only the person enthusiastic about something is able to inspire others with her personality and her work’,

Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.

Absolventenfeier am 6. Oktober 2012 im Brahmssaal

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Die Absolventen 2011 bei der Graduation Ceremony.
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Abschluss geschafft! Die Hüte fliegen.

Heidelberg, 22. Juni 2012. Am Samstag, 06. Oktober 2012, ist es wieder soweit: Die Absolventen des Bachelor-Studiums der Heidelberg International Business Academy (HIB) feiern im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Brahmssaal(Musik- und Singschule Heidelberg) ihren Abschluss und bekommen ihre Zeugnisurkunden überreicht.

Das genaue Programm der Graduation Ceremony wird noch bekannt gegeben.

„Everything happens for a certain reason“ – Über den Start an der HIB, Aufbaustudium und Berufseinstieg

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Im Interview erzählt Verena Reis, Absolventin des Jahrgangs 2006, über ihre Zeit am der HIB, ihr weiteres Studium und ihren beruflichen Werdegang.

Verena-Reis in HIB-Absolventin Verena Reis über Studium und Karriere.

 

Wo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt?
Mein Pflichtpraktikum habe ich in Regusse/Provence/Frankreich auf einem Camping-Platz durchgeführt. Dort habe ich vor allem an der Rezeption gearbeitet. Zu meinen Aufgaben gehörte es, die Gäste zu empfangen, sie einzuchecken und anschließend mit meiner ‚Golfette’ an Ihren Stellplatz zu begleiten. Hatten die Gäste ein fest installiertes ‚Mobilhome’ gebucht, galt es, sie mit allen Annehmlichkeiten dessen bekannt zu machen. Außerdem war ich für das Beschwerde-Management und die allgemeine Information über die Gegend zuständig, sowohl persönlich als auch telephonisch. Nach dem Check-out der Gäste zählte außerdem die Inventur der ‚Mobilhomes’ zu meinen Aufgaben.

Nach der HIB haben Sie in England, in den Niederlanden und in Frankreich Ihr Studium fortgeführt und mit dem Master abgeschlossen? Was hatte den Ausschlag dafür gegeben?
Während der Zeit an der HIB wurden mir zwei Dinge klar: Erstens wollte ich gerne weiterstudieren und zweitens wollte ich das zunächst im englischsprachigen Ausland machen. In Neuseeland und Australien, die eigentlich meine erste Wahl gewesen wären, waren die Aufnahmeprozeduren zu kompliziert, so dass ich mich dann für ein Top-Up-Studium in Bournemouth/England entschieden habe. Mitte 2007 hatte ich dann den BA (Hons) in International Tourism Management erlangt. Da zu dieser Zeit der Bachelor in Deutschland noch nicht so anerkannt war, entschloss ich mich gegen Ende meiner Zeit in England dazu, mich auch noch für den Master zu bewerben. Ich fand ein Programm, das mich durch seine internationale Prägung, den Doppelabschluss sowie die Aussicht auf ein Stipendium sehr ansprach.

Der erste Teil fand in Breda/Holland statt – die Vorlesungen sowie die Hausarbeiten waren auf Englisch. Der zweite Teil wurde in Chambéry/ Frankreich zu neunzig Prozent auf Französisch durchgeführt. Der dritte Teil bestand dann noch aus der Master Thesis – hierfür hat es mich wieder nach Bournemouth gezogen, da uns dort eine umfangreiche und exzellente Bibliothek zur Verfügung stand. Da auch die Bournemouth University Teil dieses Programms war, erlangte ich im Herbst 2008 einen Doppelabschluss: Den MA in European Tourism Management und den Master in Sciences Economique et de Gestion.

Wie würden Sie die Unterschiede beim Studium bzw. den Aufenthalt in den jeweiligen Ländern charakterisieren?
Das Studium in England war sehr professionell aufgezogen. Der Lehrstoff wurde aufgeteilt in anonyme Vorlesungen von 50-100 Pax, in Seminare von 15-20 Pax und in Arbeitsgruppen von 2-5 Pax. Neben vielen Hausarbeiten, gab es Gruppenarbeiten, Präsentationen, einen Marketing-Plan, einen Business Plan und zuletzt die Bachelorarbeit von mindestens 10.000 Wörtern. Vor jeder Vorlesung und jedem Seminar konnte man sich die Powerpoint-Präsentationen der Dozenten runterladen, so dass man sich optimal vor- und nachbereiten konnte. Gleich zu Beginn mussten wir uns mit der Harvard-Zitierweise vertraut machen, eine andere Zitierweise wurde nicht geduldet. Bei mangelhaften Quellen oder falscher Zitierweise wurden Punkte abgezogen. Alle Arbeiten mussten auf die Minute genau am Stichtag eingereicht werden, andernfalls wurde die komplette Arbeit nicht gewertet. Jede Arbeit wurde bei Rückgabe mit persönlichen Feedbackbögen der Dozenten versehen; so hat man relativ schnell verstanden, was man gut gemacht hatte und was noch verbesserungswürdig war. Die Bibliothek war großartig; neben fünf Etagen mit Büchern aus allen Fachrichtungen, war vor allem die Online-Bibliothek mit aktuellen Fachzeitschriften und der Zugangsberechtigung zu den aktuellsten Statistiken aus sämtlichen Branchen extrem hilfreich fürs Studium.

In Holland ging es alles etwas lockerer zu. In unserem Kurs waren wir nur 15 Leute, dadurch waren die Vorlesungen intensiver, allerdings auch etwas weniger professionell als in England. Wir Studenten kamen aus Frankreich, Spanien, Bulgarien, Polen und Deutschland. Hier merkte man schnell, dass die Leute, die vorher in England gewesen sind, viel weiter im Stoff und vor allem in Fragen der Methodologie waren. Auch hier bekamen wir die Vorlesungen als Powerpoint nachträglich zugeschickt. Bei Arbeiten war die Toleranzgrenze für verspätete Abgaben höher und die Benotung großzügiger. Die Bibliothek war wesentlich kleiner. Dafür war die gesamte Atmosphäre persönlicher.

In Frankreich wurde unser Kurs teils mit ‚einheimischen’ Kursen zusammengelegt, so entstand eine Mischung aus anonymen Vorlesungen und kleineren Seminargruppen. Von der Strenge, die in England herrschte, war hier auch weniger zu spüren, was auch an der eher lockeren Einstellung der Dozenten, ich wage fast zu behaupten der Franzosen lag. Die Literatur in der Bibliothek war fast ausschließlich auf Französisch, was die Sichtweise leider etwas einschränkte. Powerpoint-Präsentationen als Vorlesungen gab es hier auch nicht so oft. Dafür wurde man mündlich sehr gut in die Vorlesungen eingebunden, was vor allem die Fähigkeit französisch zu sprechen noch einmal gesteigert hat.

Hatten Sie während dem Studium konkrete Vorstellungen von Ihrem Berufseinstieg nach dem Studium?
Ehrlich gesagt nein. Ich wusste nur, dass ich nicht ins Hotel möchte, also dass es bei mir eher eine Airline oder ein Reiseveranstalter werden würde.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB?

Was mir sehr gefallen hat war Deutsch bei Frau Kropp – sie hat uns damals viele Tipps mitgegeben, die ich heute noch bei meinen Bewerbungen anwende. Außerdem zählten eigentlich alle Spracheinheiten, sei es Englisch, Französisch oder Italienisch zu meinen Favoriten. Auch Marketing-Management war eine gute Grundlage für den Bachelor und den Master. Die ganzen Persönlichkeitsseminare waren eine willkommene Abwechslung. Was eigentlich nie zu meinen Lieblingen zählte, aber heute enorm hilfreich ist, war das Zehnfingerschreiben am PC.

Welche Themen sind Ihnen in den nachfolgenden Studiengängen erneut begegnet?
Eigentlich wurden fast alle Themen sowohl während des Bachelors als auch während des Masters wieder aufgegriffen. Nie wieder sind mir die Fächer Deutsch, die IT-Fächer, Büromanagement oder Rechnungswesen begegnet. Stattdessen gab es Business Development, Tourism Economis und Research Methods.

Heute arbeiten Sie bei Meeting Point International in München als Business Development Manager? Wie sah ihr beruflicher Weg dorthin aus?

Die vielen Praktika während meines Studiums haben mir zwar immer Spaß gemacht, mich aber eigentlich eher darin bestätigt, was ich später hauptberuflich nicht machen will. Erst mein Praktikum bei STA Travel, das ich direkt im Anschluss an meinen Master gemacht habe, hat mir das erste Mal Einblick in das gegeben, was ich mir für mich vorstellen könnte. Vor allem der Job des Produktmanagers, der touristische Leistungen aus verschiedenen Ländern in verschiedenen Sprachen einkauft und sie dann zu Paketen zusammenschnürt hörte sich für mich sehr interessant an. In diese Richtung habe ich mich dann anschließend auch beworben, allerdings musste ich feststellen, dass diese Jobs (sogar die Junior-Positionen) bevorzugt an Leute vergeben wurden, die eine Ausbildung gemacht hatten – hier merkte ich das erste Mal, dass mein Studium in dieser Branche vielleicht nicht so hilfreich und unabdingbar ist, wie in anderen Branchen. Alle wollten immer mehrjährige Berufserfahrung, aber keiner wollte einem die Chance geben, diese Erfahrung zu sammeln. Ein Teufelskreislauf.

Um meine Chancen zu erhöhen, habe ich meinen Lebenslauf auch an eine Personalvermittlungsfirma geschickt, die sich auf die Vermittlung touristischer Jobs spezialisiert hat. Die Mitarbeiter dort, schienen im Gegensatz zu den Personalabteilungen der großen Firmen auch zwischen den Zeilen zu lesen und die Dinge zu schätzen, die einem davor sogar nachteilig ausgelegt wurden (wie z.B. das Studium). Den Job als Produktmanager habe ich so auch nicht bekommen, dafür die Chance bei Meeting Point, einem Start-Up-Unternehmen, als Management-Assistentin anzufangen. Eigentlich hätte ich solch eine Position für mich nicht unbedingt in Betracht gezogen, weil ich Bedenken hatte, nur die administrativen ‚langweiligen’ Aufgaben zugesprochen zu bekommen, für die ich ja eigentlich nicht hätte studieren müssen. Mein Vater hat damals Recht behalten, dass ich diesen Job auch als Karriere-Sprungbrett für mich nutzen könnte. Als persönliche Assistentin der Geschäftsführung habe ich Einblicke in die Unternehmensführung bekommen, wie kein anderer. Auch wenn anfangs nur als Protokollantin, war ich bei allen wichtigen Meetings dabei, lernte alle Geschäftsführer unserer Partnerfilialen kennen, wurde von meiner Chefin mit auf Messen in Madrid und Berlin genommen, sowie auf Contracting-Meetings in den Libanon und nach Dubai. Ich gewann ihr Vertrauen und bekam neben meinen Aufgaben als ihre Assistentin meine eigenen Projekte. So landetet ich gleich noch einmal in Beirut und Dubai – jeweils, weil ich dort für die Planung, Koordination und Durchführung von 2 großen Jahreskonferenzen zuständig war, einmal für 100 Teilnehmer und das zweite Mal sogar für 350 Teilnehmer. Von Anfang an hatte ich meinen Willen, mich in dieser Firma hochzuarbeiten, verkündet. Nach 15 Monaten bekam ich dann meine Chance, aus der Assistenz auszusteigen und als Business Development Managerin weiterzumachen.

Wie würden Sie Ihr Jobprofil kurz beschreiben?
Meeting Point International ist eine Dachmarke, die Incoming-Agenturen in insgesamt 16 Destinationen weltweit repräsentiert. Neben den Sales Managern, die wir in allen Destinationen haben und die für den B2B-Verkauf ihrer jeweiligen Incoming-Leistungen (z.B. Hotels, Transfers, Ausflüge, Rundreisen, usw.) zuständig sind, gibt es zwei Business Development Manager. Diese sollen bereits bestehende Geschäfte ausbauen und neue Geschäftspartner gewinnen. Mein Quellmarkt ist Europa – ich versuche also die Leistungen all unserer Destinationen an Europäische Reiseveranstalter zu verkaufen. Dafür werde ich verschiedene touristische Messen in Europa besuchen und auf Sales Calls durch Europa reisen. Dabei finden natürlich auch alle an der HIB gelernten Sprachen Anwendung. Unser zweiter BDM deckt den arabischen Markt ab.

Wie gewichten Sie theoretische Erfahrungen aus dem Studium an der HIB, in UK/NL/F und praktische z.B. aus Praktika für eine erfolgreiche Bewerbung? Welche Erkenntnisse haben Sie bei Ihren Bewerbungsverfahren gewonnen, auch wenn es schon länger zurückliegt?
Jetzt wo ich selbst eine Weile im Berufsleben bin, kann ich mich nur dem anschließen, was die meisten Berufstätigen einem während des Studiums gepredigt hatten, worauf man aber nie wirklich hören wollte: Die Praxis hat oft sehr wenig mit dem relativ theoretisch erworbenen Wissen an der Uni zu tun. Was mir heute allerdings sehr nützlich ist, ist die Fähigkeit analytisch zu denken, komplexe Situationen in ihre Einzelteile aufzuspalten und nach und nach zu lösen, Zuarbeiten auf Deadlines und in meinem Fall das interkulturell erworbene Verständnis, das in unserer globalen Welt zum täglich Brot geworden ist. Diese Fähigkeiten heben einen in einer Branche, in der ein Studium kein Muss ist, besonders von der Menge ab. Das kann man sich natürlich auch bei Bewerbungsgesprächen zu Nutze machen.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Ihrer Branche einzusteigen?
Freundlichkeit, Höflichkeit, zurückhaltende Bestimmtheit, Wille ständig zu lernen, diplomatische Verhandlungskünste und Beharrlichkeit.

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben?
Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass das ein oder andere, das man auf seinem Weg lernt – sei es während des Studiums oder während der ersten praktischen Erfahrungen – einem weniger behilflich für die Zukunft sein würde, erkennt man oft erst viel später und meistens völlig unerwartet, dass es doch für irgendetwas gut war. ‚Everything happens for a certain reason.’

Das Interview führte das Redaktionsmitglied Annette Höhne.