Neue Formen der Eventinszenierung: Beyond Paper? Beyond PC? Go mobile!

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Heidelberg, 11. Januar 2013. Die Eventmanagement-Studierenden der HIM, Level 2, besuchten im Dezember mit Prof. Dr. Susanne Doppler das erste Event Forum im Mannheimer Rosengarten. Studis berichten:

„Beyond Paper? Beyond PC? Go mobile!“ Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger seine Präsentation zur neuen Formen der Eventinszenierung. Er bezog sich damit auf die Entwicklung der Verknüpfung von unterschiedlichen Daten- und Informationssystemen.

Prof. Dr. Hebbel-Seeger ist der Meinung, dass alle möglichen Informationen nur mehr über die mobilen Endgeräte bezogen werden, was den Nutzer dazu zwingen werde, wie er es nennt: „always on“ zu sein.

Da die Gesellschaft schon jetzt das Verlangen nach digitalen Informationen habe, hat die Wirtschaft eine neue Form des Marketings kreiert: das Marketing der Zukunft, die Virtual Society.

Um sich das Marketing der Zukunft besser vorstellen zu können, zeigte Prof. Dr. Hebbel-Seeger einige Beispiele auf:

Eine Form der Virtual Society ist zum Beispiel die digitale Darstellung von verschiedenen Skigebieten; hier wird dem Besucher die Möglichkeit gegeben, das Skigebiet vorab “digital“ zu besichtigen und Pisten abzufahren, um danach zu entscheiden, ob er in dieser Region seinen Skiurlaub verbringen möchte.

Durch das Hinzufügen eines technologischen Faktors ergeben sich auch neue Möglichkeiten, die virtuelle und reale Welt zu kombinieren. So entwickelte Adidas beispielsweise eine Applikation für Traningszwecke, bei der ein virtueller Mensch allein durch die reale sportliche Leistung des Menschen stärker wird und Preise gewinnen kann.

Durch den Einsatz genau dieser Technologien in Kombination mit der Nutzung von mobilen Endgeräten wird die Bruttoreichweite gesteigert, das Dienstangebot und der Kundendialog erweitert. Was wiederum eine Bereicherung für die Unternehmen darstellt.

Bezogen Events ist denkbar, dass mit dem Einsatz digitaler Erlebniswelten eine ganz neu erlebbare Interaktion und Ansprache stattfindet. Und dies wiederum den für den nachhaltigen Erfolg von Events so wichtigen Erinnerungsfaktor generiert.“

Lisa Dieter und Eva-Maria Feuerstein

Gesprächsrunde beim Event Forum: “No Risk, no Fun”

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Heidelberg, 08. Januar 2013. Die Eventmanagement-Studierenden der HIM, Level 2, besuchten im Dezember 2013 mit Prof. Dr. Susanne Doppler das erste Event Forum im Mannheimer Rosengarten. Christina Lotz und Kathy Davidov berichten über die Gesprächsrunde: Wohin treibt die Professionalisierung der Eventbranche? An der Diskussion nahmen teil: Wolfgang Altenstrasser (Vok Dams, Wuppertal), Dunja Böckling (Frankfurter Buchmesse), Bastian Fiedler (m:con-mannheim congress GmbH), Prof. Dr. Michael Dinkel (DHBW Mannheim) und Torsten Wichmann (SAP AG, Walldorf). Es moderierte Kerstin Hoffmann (CIM, Darmstadt).

„Nach einer kurzen Vorstellung des persönlichen Werdegangs der Teilnehmer begann die Gesprächsrunde mit der Frage, inwieweit Arbeitsplätze in Zukunft sicher seien. Die Entwicklung digitaler Medien, sowie die Verbreitung von Global Marketing wurde dabei immer wieder betont. Anknüpfend daran wurden die Anforderungen an einen potenziellen Arbeitnehmer diskutiert.

Wolfgang Altenstrasser (Vok Dams) betonte, dass hier ein besonderes Verantwortungsbewusstsein, sowie Motivation entscheidend seien. Weiterhin sei eine „Life Balance“ wichtig, um die erforderlichen Kompetenzen zum Ausdruck zu bringen. Auch die Sprachenvielfalt stelle einen zukünftigen Begleiter im Berufsleben dar, so Altenstrasser.

Die Frage von Frau Hoffmann an Bastian Fiedler: „Sie haben Prokura. Darf ich fragen, wie alt Sie sind?“ beantwortete der Leiter von m:con mit: „Das ist eine gute Frage – aber um sie zu beantworten, ich bin 33.“

Aus dem Publikum kam die Frage auf, wie hoch das Einstiegsgehalt eines Studienabsolventen sei. Nach anfänglichem „Herumdrucksen“ der Anwesenden wurde dies mit „1800 bis 2500 Euro monatlich“ beantwortet.

Dies hänge naturlich auch von der Position ab, sei es als Projektassistent oder Juniormanager: „Einen Absolventen werde ich nicht für ein Praktikum nach dem Studium einstellen. Das muss schon ein direkter Berufseinstieg sein. Ein Juniormanager muss allerdings auch schon mehrjährige Erfahrung mit sich bringen; daher meine Anforderungen: Wer nichts riskiert, wird auch nichts erreichen“, so Altenstrasser.“

„Alles ist Emotion, außer ich bin eine Salzsäule“

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Heidelberg, 19. Dezember 2012. Die Eventmanagement-Studierenden der HIM, Level 2, besuchten am 11. Dezember mit Prof. Dr. Susanne Doppler das erste Event Forum im Mannheimer Rosengarten. Studis berichten:

Nestone in
Holger Pütting, Nest One. Foto: Nest One

„Alles ist Emotion, außer ich bin eine Salzsäule“ – Das sind die Worte, die von Herrn Holger Pütting von NEST ONE in Hamburg in Erinnerung bleiben. NEST ONE ist eine erfolgreiche Eventagentur, die sich gleichzeitig mit Neuroforschung beschäftigt. Im Klartext bedeutet das, welche Auswirkungen haben bestimmte Reize (z.B. während eines Events) auf welche Gehirnströme. Bzw. wie können diese Ströme aktiviert werden, um den Kunden von dem Produkt oder der Marke zu überzeugen. Dies hat allerdings nichts damit zu tun, dass wir im täglichen Leben gesteuert werden und die Werbung uns so beeinflussen kann, dass wir nicht mehr selbst entscheiden können. Vielmehr soll es dazu dienen, eine Entscheidungsgrundlage, nach dem Motto: „denken ist anstrengend, das Gehirn braucht Orientierung“, zu schaffen.

Was hat dies mit Events zu tun? Das ist laut Holger Pütting ganz einfach, denn Emotionen sind Träger von Erinnerungen. Dies lässt sich durch das Adrenalin, dass bei Emotionen auf natürliche Weise ausgeschüttet wird, erklären. Wenn wir etwas Spannendes, Einzigartiges erleben, stößt unser Körper vor Begeisterung Adrenalin aus. Dieser Adrenalin Stoß wird als erregend empfunden und vom Körper als besonderes Erlebnis abgespeichert.

Ein Event sollte also ein Erlebnis sein, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl steigert und Emotionen hervorruft und damit Erinnerungen schafft.“

Laura Richarz, Steffanie Wagner und Jana Sophie Lehr

„Vertrauen ist der Schmierstoff der Innovation“

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Heidelberg, 18. Dezember 2012. Die Eventmanagement-Studierenden der HIM, Level 2, besuchten am 11. Dezember mit Prof. Dr. Susanne Doppler das erste Event Forum im Mannheimer Rosengarten. Studis berichten:

„Der zweite Vortrag mit dem Titel „Wahre Schönheit kommt von innen“- die Gestaltung nachhaltiger attraktiver Arbeitgebermarken und Arbeitsplatzkulturen – wurde von Andreas Schubert (Great Place to Work) gehalten. Dabei ging er auf die Frage ein, was eine attraktive Arbeitskultur ausmacht. Laut Schubert ist das Vertrauen das wichtigste Element für eine attraktive Arbeitskultur.

Vertrauen entsteht im Zusammenspiel aus Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Faktoren, welche die Unternehmenskultur prägen. Füllt das Unternehmen diese Elemente mit Inhalten und Leben hat es gute Chancen, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Die Unternehmenskultur ist gestaltbar und auf längerer fragil. Sie beansprucht deshalb Pflege, damit der Erfolg und die Innovationskraft des Unternehmens bewahrt werden.

Die Veranstaltung wurde hauptsächlich von Studenten mit dem Studiengang Eventmanagement besucht. Leider konnte Schubert nicht direkt auf die Eventbranche eingehen. Er sagte, es sei schwierig in diesem Bereich die Arbeitskultur den Mitarbeitern anzupassen, da es eine sehr stressige Arbeitswelt ist. Trotz alledem verwies er auf die Webseite von Great Place to Work auf der man die Möglichkeit hat, attraktive Arbeitgeber ausfindig zu machen.“

Vanessa Baumann & Eva Holzhüter

Exkursion zum Event Forum Mannheim: „Clip oder Bändel?“

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Event in
Event Forum im Mannheimer Rosengarten.

Heidelberg, 16. Dezember 2012. „Clip oder Bändel?“ –  Mit dieser Fragen wurden wir – die Studierenden Eventmanagement auf Level 2 und ich – beim ersten Event Forum in Mannheim begrüßt. Und wir waren mit der Entscheidung keineswegs allein: Über 450 Besucher checkten am 11. Dezember um 9:45 Uhr im Mannheimer Rosengarten ein.

Die Stimmung war gut. Und nachdem jeder die richtigen Schlange zur Registrierung gefunden, sich korrekt eingereiht, seine Entscheidung für das Namensschild mit Clip oder das am Bändel getroffen, die Zahlung des Beitrags gegen das Kongressprogramm (für alle Insider und die es werden wollen: „mit Stiften“!) eingetauscht hatte, die Jacke an der Garderobe abgegeben und den Eingang zum Forum gefunden hatte war es auch schon 10:15 Uhr.

Ausgestattet mit dem kritischen Fachblick angehender EventmanagerInnen haben wir jedes einzelne Detail des Events analysiert, lebhaft und teils kontrovers diskutiert und gemeinsam Best Practice Vorschläge erarbeitet. Vom Empfang über das Catering bis zum Moderationsknigge.

Insgesamt fünf sehr interessante Vorträge und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Wirtschaft und der Eventbranche boten uns einen sehr breit gefächerten Überblick über aktuelle Themen in der Eventbranche. Kurzweilig, spannend und interessant. Mich persönlich hat das Thema „ Augmented Reality“ als neue Form der Event-Inszenierung fasziniert. First Baseman Ryan Howard von den Philadelphia Phillies , der als 3 D Hologramm aus einer Spielkarte „aufersteht“ und gekonnt seine Bälle schlägt. Irre. Was das mit Eventmanagement zu tun hat? Beleuchten und diskutieren wir im kommenden Semester im Modul Event Logistik & Inszenierung.

Übrigens: ich hatte mich morgens für den Bändel entschieden. Auch weil ich das Wort so wundervoll bildhaft finde.

Ihre Susanne Doppler
Professorin für Eventmanagement