Networking als Erfolgsfaktor

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Heidelberg, 20. September 2016. Networking ist ein wichtiger Bestandteil im Geschäftsalltag und insbesondere Branchenverbände, wie z.B. der Travel Industry Club tragen mit ihren Programmen und Veranstaltungen dazu bei, Wissen zu vermitteln und Kontaktnetzwerke aufzubauen und zu pflegen. Ein Beziehungsnetz aktiv aufzubauen und zu erweitern ist für den Einzelnen nicht immer leicht, kann aber beruflich den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen, sowohl online als auch offline. Im Bereich der Offline-Anbahnung spielt das „Socializing“ oder „Get-Together“ vor, während und nach Veranstaltungen wie z.B. Branchentreffen, Betriebsbesichtigungen oder Fachkonferenzen eine wichtige Rolle. So lernen sich die Teilnehmer kennen, tauschen sich aus und reflektieren im Nachhinein angesprochene Themen. Häufig werden dabei Visitenkarten ausgetauscht, die eine spätere Kontaktaufnahme erleichtern.

Am Mittwoch den 14. September hatte der Travel Industry Club zu einer Networking-Veranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen. Grund genug, aufgrund der räumlichen Nähe und Relevanz, für Frau Nicola Schröter, Dozentin im Fachbereich Tourismusmanagement der Hochschule, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am Beispiel der Besichtigung der Großbaustelle des neuen Radisson Blu Mannheim in der Pre-Opening-Phase wurden Informationen über Organisationsstruktur, Personalmanagement, Franchising, Markendefinition, Sales-Kampagnen, Hoteldesign und Hintergründe zur Entwicklung der USP des neuen Hotels vermittelt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war dabei der Besuch der sechsten Etage des Hotels, da dort ein unbeschreiblicher fast 360 Grad Rundumblick über den Dächern von Mannheim ermöglicht wurde. Interessant zu wissen, weil auf dieser Ebene zukünftig eine der Öffentlichkeit zugängliche Rooftop-Bar entsteht. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Get-Together, der das gegenseitige und intensivere Kennenlernen der anderen Teilnehmer ermöglichte. Durch die Veranstaltung haben Studierende, Dozenten, Geschäftsführer und Marketingfachleute aus der Tourismusbranche neue Impulse für ihre eigene Arbeit erhalten.

Bereits während der Studienzeit können Studierende solche Veranstaltungsangebote für sich nutzen, um ihr Kontaktnetzwerk aufzubauen und Ideen für Seminar- oder Bachelorarbeiten zu erhalten. In den letzten Jahren haben gerade Branchenverbände die Zielgruppe der Studierenden für sich erkannt und bieten oft eigene Veranstaltungen für die Nachwuchsgeneration an. Bei der Mannheimer Veranstaltung sind sich so Mitglieder des Travel Industry Club und Mitglieder des YoungTIC begegnet. Eine generationsübergreifende Kommunikation wurde dabei gefördert.

Verlinkungen zum Young Travel Industry Club: https://www.travelindustryclub.de/young-tic/ und zum Radisson Blu Mannheim: https://www.radissonblu.com/de/hotel-mannheim?facilitatorId=CSOSEO.

Beitrag von Nicola Schröter, Dozentin für Tourismusmanagement an der HIM.

Charity-Aktion für bilinguale Kinderbücher von Alumni Ole Dross

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Heidelberg/Hanoi, 5. Februar 2016. Seit nun zwei Jahren lebe ich in Hanoi. Ich habe an der HIM von 2011 bis 2014 International Tourism Management studiert und bin danach direkt nach meinem Abschluss nach Hanoi gezogen, wo ich bereits mein Pflichtpraktikum absolviert hatte. Hier arbeite ich für den Reiseveranstalter ExoticVoyages. Ich fühle mich hier mittlerweile richtig heimisch, das größte Problem für mich ist allerdings die Sprache. Ich habe wirklich versucht, Vietnamesisch zu lernen, bin aber kläglich gescheitert. Dass ich nun Chinesisch lerne und die Sprache deutlich einfacher finde sagt schon einiges aus.

Durch Zufall bin ich mit Hanh Nguyen-Schwanke in Berlin in Kontakt. Sie ist in Hanoi aufgewachsen, lebt nun in Berlin und ist mit einem Deutschen Mann verheiratet. Sie arbeitet an der Charité und unterstützt außerdem eine Deutsch-Vietnamesische Kita.

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Die Bücher von Horami. Bild: Ole Dross.

Nach der Geburt Ihres Sohnes hat Hanh den Kinderbuchverlag Horami gegründet. Horami kreiert Bilderbücher mit ein wenig Text in beiden Sprachen, Deutsch und Vietnamesisch. Mit diesen Büchern möchte Sie vietnamesischen Kindern in Deutschland zum einen von Klein auf die Sprache lehren, zum anderen aber auch die vietnamesische Kultur näher bringen. Es gibt in Deutschland nämlich einen doch recht großen Anteil von Vietnamesen, oftmals sind sie hier schon in der 3. Generation. Leider sprechen die jungen Vietnamesen oftmals die Sprache ihrer Vorfahren nicht mehr, sie können mit der Verwandtschaft in Vietnam nicht kommunizieren und verstehen teilweise auch die traditionelle Kultur nicht. Die Bücher von Horami sollen dem nun Abhilfe schaffen. Ein weiterer Effekt ist natürlich, dass auch deutsche Kinder so die Sprache und die Kultur näher gebracht bekommen. Gerade im frühen Kindesalter lernt man so Toleranz, was ja gerade in Zeiten wie diesen extrem wichtig ist.

Hanh Nguyen-Schwanke finanziert Horami privat, was selbstverständlich entsprechend schwierig ist. Aus Erfahrung weiß ich ja nun wie schwer es ist, die Sprache zu einem späteren Zeitpunkt noch zu erlernen. Daher habe ich mich entschieden, dass ich Horami gerne finanziell unterstützen möchte.

Im Rahmen meines Blogs Vietole, den ich schreibe seit ich in Vietnam lebe, habe ich daher eine Charity ins Leben gerufen. Ich werde in diesem Jahr zwei Halbmarathons in Vietnam (Ziel unter zwei Stunden) und als großes Finale den Hongkong Marathon am 12. Februar 2017 (Ziel: Persönliche Bestzeit unter 3:56) laufen.

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Mein bisher bestes Marathon-Finish, das hoffentlich von Hongkongab gelöst wird. Bild Ole Dross.

Diese Aktion begleite ich das ganze Jahr über in meinem Blog und sammle Spenden, die zu 100% an Horami fließen, um das nächste Buch zu finanzieren. Spenden könnt Ihr per Überweisung hier:

Kontoinhaber: Ole Dross
IBAN.: DE32672500201002732277
BIC: SOLADES1HDB
Bank: Sparkasse Heidelberg

Kontogebühren, Startgelder und Reisekosten trage ich natürlich selbst. Sämtliches Geld, das über die Spendenaktion gesammelt wird fließt an Horami.

Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen, genauere Informationen zum Ablauf der Charity findet Ihr in meinem Blog Vietole, wo ihr sie das ganze Jahr über verfolgen könnt.

Vielen herzlichen Dank an die HIM für das Bekanntmachen der Aktion und für die großartige Unterstützung und liebe Grüße aus Vietnam,
Ole

Ole Dross: „Von der HIM direkt nach Hanoi“

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Heidelberg/Hanoi 13. Februar 2015. Von 2011 bis 2014 habe ich an der HIM International Tourism Management studiert. Während des Studiums habe ich eine für mich selbst erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Hätte man mir zu Beginn des Studiums gesagt, dass ich im Sommer 2014 nach Vietnam ziehe – ich hätte es nicht geglaubt.

Doch während des Studiums absolvierte ich zwei Praktika. Das erste war ein freiwilliges Praktikum nach dem zweiten Semester. Durch Zufall und sehr spontan fand ich mich plötzlich für 3 Monate auf der Namseb Lodge in Namibia wieder. Es war das erste Mal für mich, dass ich Europa verlassen hatte, doch mein Fernweh war endgültig geweckt. Mein Pflichtpraktikum von knapp 5 Monaten verschlug mich wieder ins Ausland. Diesmal nach Asien. Nach Hanoi in Vietnam, um genau zu sein. Dass es mir hier gefallen hat ist wohl offensichtlich, schnell stand fest, dass ich wieder zurück gehen würde. Keine zwei Wochen nach meiner letzten Prüfung an der HIM trat ich meine neue Stelle beim Reiseveranstalter Exotic Voyages an.

Doch was ist es, das Vietnam zu so einem fantastischen Land macht? Ich gebe euch 10 Gründe, warum ihr unbedingt hier her kommen müsst:

1. Essen
Die vietnamesische Küche ist auf der ganzen Welt berühmt, doch nirgends schmeckt das Essen besser als direkt vor Ort – und zwar am besten auf einem maximal 20 cm hohen Plastikhocker am Straßenrand. Die Küche ist extrem vielseitig und sehr frisch. Es werden viele frische Kräuter verwendet, die dem Essen oft einen unbakannten und exotischen Geschmack verleihen. Außerdem wird allgemein mit sehr wenig Fett gekocht, das Essen ist äußerst gesund. Auf einer Rundreise wird man schnell feststellen, dass die Küche hier stark regional geprägt ist. Im Norden, Zentrum und Süden unterscheiden sich die Speisen enorm voneinander. Mir ist es zum Beispiel auch schon passiert, dass ich in Hoi An (namentlich) das selbe Gericht wie in Hanoi bestellt habe und etwas völlig anderes bekommen habe.

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Traditionelles Abendessen bei einer einheimischen Familie auf dem Land

2. Freundlichkeit
Vietnamesen sind ein unheimlich nettes Volk. Vietnam ist auch deshalb bei Touristen so beliebt, weil es ein sehr sicheres Reiseland ist. Hier gibt es kaum Kriminalität und die Menschen sind extrem hilfsbereit. Ganz gleich ob das Moped mitten in der Nacht am Straßenrand repariert werden muss, das Gas am Herd beim Kochen leer geht oder ob man sich einfach nur verirrt hat. Innerhalb von Minuten ist jedes Problem gelöst, und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Selbst wenn man in einem einfachen Straßenlokal sitzt passiert es ab und an, dass der Sitznachbar aufsteht, herüber kommt und ein Bier ausgibt. Es ist schwer, sich hier nicht wohl zu fühlen!

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Immer ein Lächeln im Gesicht: Meine Vermieterin kocht sogar für mich!

3. Städte
Keine Stadt in Vietnam gleicht der anderen. Der Norden ist traditioneller als der Süden, dies spiegelt sich vor allem in den zwei großen Städten wieder: Hanoi ist die Hauptstadt des Landes, sie liegt im Norden. Die Stadt ist äußerst traditionell, dies zeigt sich sowohl in Architektur und im Kleidungsstil vieler Vietnamesen als auch am Nachtleben. Um 24 Uhr ist hier Sperrstunde. Ganz anders in Ho Chi Minh Stadt, dem früheren Saigon und der größten Stadt des Landes. Wolkenkratzer, wildes Nachtleben und eine sehr westlich orientierte Bevölkerung.

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Sonnenaufgang über Saigon.

Auf den über 1500 Kilometern zwischen Hanoi und Saigon findet sich so mancher weitere Ort, der einen Besuch wert ist. In Da Lat fühlt man sich ein bisschen wie in Frankreich. Tolle Kolonialarchitektur und ein mildes Klima machen diese Stadt vor allem für Vietnamesen selbst zu einem beliebten Urlaubsort. Hoi An und Hue sind fantastische Altstädte im Zentrum des Landes, beide wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Auf den etwa 130 Kilometern zwischen den beiden Orten liegt Da Nang, die drittgrößte Stadt des Landes und eine moderne, aber sehr vietnamesische Stadt. Da Nang hat vor allem noch etwas zu bieten, und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt:

4. Strände
In Vietnam finden sich einige der schönsten Strände der Welt. Bei 3500 Kilometern Küstenlinie nicht verwunderlich! Und zu jeder Jahreszeit hat man irgendwo im Land Strandwetter! Da Nang und Hoi An im Zentrum haben wundervolle Strände, hier finden sich auch einige der besten Hotels des Landes, vielleicht sogar der Welt. Auch eine Pause am Strand bei einer Kreuzfahrt in der weltberühmten Halong Bay ist immer nett. Oder man springt direkt vom Schiff ins Wasser…

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Traumstrand gesucht? Vietnam hat ihn!

Im Süden ist das perfekte Strandwetter im Winter. Wer also kein Fan von Schnee ist (so wie ich), der kann es sich im Dezember auch bei 30 Grad in Mui Ne, Phan Thiet oder auf der Insel Phu Quoc am Strand bequem machen. Vielleicht das Highlight schlechthin ist allerdings die Inselgruppe Con Dao im Süden des Landes. Die kleine Inselgruppe ist noch nahezu unberührt und erwartet seine Besucher mit Traumstränden und gigantischen Strandvillen. Vielleicht trefft ihr hier ja auch das ein oder andere bekannte Gesicht, Angelina Jolie zum Beispiel verbringt hier gerne ihre Familienurlaube.

5. Reisterrassen
So vielseitig wie das Essen, die Kultur und die Städte ist auch die Natur Vietnams. Neben Stränden Sind es vor allem die Reisfelder, die das Landschaftsbild beherrschen. Doch auch diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Delta des Mekong oder des Roten Flusses blickt man auf endlose grüne Flächen, doch in den Bergen sind sie in Terrassen angelegt. Diese Bilder hat wohl jeder schon gesehen, die Terrassen gehören einfach zu Vietnam dazu. Der Anblick kann einem wirklich die Sprache verschlagen. Sa Pa ist der wohl berühmteste Ort für Touristen, doch die Reisterrassen finden sich natürlich überall in den Bergen. Ha Giang finde ich persönlich am beeindruckendsten, da die Berge hier noch viel steiler sind, das Tal ist enger und es kaum Touristengibt.Bedenkt man dann, dass das alles von Hand angelegt ist wird es nur noch beeindruckender.

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Auch die Berge bieten unfassbar schöne Landschaften.

Die Menschen leben hier noch einen sehr traditionellen Lebensstil, und am besten spürt man dies in den…

6. Homestays
Ich bin eigentlich ein Mensch, der den Komfort liebt, doch in den Homestays verzichte ich gerne mal darauf. Homestays finden sich in den ländlichen Regionen des Landes. Meist sind es sehr traditionelle Häuser – in den Bergen typischerweise Stelzenhäuser – und man lebt hier zusammen mit einer einheimischen Familie. Das Haus hat oft nur einen Raum. Man isst auf dem Boden, das Essen ist immer ein traditionelles Festmahl voller Köstlichkeiten und mit einer Menge selbst gemachtem Reiswein. Danach wird abgeräumt und es werden Schlafmatten oder dünne Matratzen ausgelegt. Alle schlafen in einem Zimmer. Wie gesagt, Komfort ist das nicht, aber ein sehr interessantes Erlebnis. Mein liebster Homestay steht übrigens in Mai Chau, hier war ich allein 3 Mal in den letzten Monaten. Ich bin schon ein Freund der Familie.

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Am schönsten ist es immer, bei einer Familie auf dem Land zu übernachten!

7. Kultur
Natürlich ist die Kultur für viele ein Grund nach Vietnam zu reisen. Doch ich denke, man kann nicht einfach von der vietnamesischen Kultur sprechen. Dazu gibt es zu viele Unterschiede. Es gibt über 50 verschiedene ethnische Gruppen, jede hat ihre ganz eigenen Rituale. Bei den Bergstämmen kommt es sogar of vor, dass sie nicht mal Vietnamesisch können! Sie sprechen nur die Sprache ihrer ethnischen Minderheit.
Allgemein lässt sich über die Kultur allerdings sagen, dass es eine sehr friedliche ist. Interessant ist, dass nur etwa 15 Prozent der Vietnamesen Buddhisten sind, die meisten bekennen sich zu keiner Religion. Die Familie ist das Wichtigste, daher herrscht hier ein Ahnenkult. In jedem Haus findet sich ein Altar, der den Vorfahren gewidmet ist. Hier finden sich Bilder der Verstorbenen, Räucherstäbchen und Opfergaben wie Süßigkeiten, Cola, Bier, Schnaps oder Zigaretten. Man sagt, dass man im Leben nach dem Tod die gleichen Dinge braucht, wie im Leben auf der Erde. Es gibt sogar eine eigene Währung für die Verstorbenen. Man kauft dieses Papiergeld und verbrennt es dann, auf diesem Weg lässt man es den Vorfahren zukommen.

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Typisch vietnamesisch: Der Eingang zum 1000 Jahre alten Literaturtempel in Hanoi.

8. Straßenverkehr
Wenn wir schon von Kultur sprechen: Ein wichtiger Teil ist sicher der Straßenverkehr. Den Meisten geht es wie mir. Als ich in Vietnam angekommen bin, habe ich einen Blick auf die Straße geworfen und gesagt: „Ich werde niemals hier auf einen Roller steigen“. Drei Tage später habe ich mir einen gemietet. Die Straßen hier sind voll von Motorrollern und es scheint, als würde jeder ohne Sinn und Verstand fahren. Kreuz und quer und durch die engsten Lücken fährt man hier, es wird permanent gehupt. Doch sobald man sich einmal in diesen Verkehr hineinbegeben hat, ist es ganz einfach:  im großen und ganzen ist es wie Schwimmen. Man muss einfach mit dem Strom gehen. Es gibt sogar tatsächlich ein System, und das heißt Rücksicht. Man schaut immer auf seinen Vordermann und nach rechts und links. Der Hintermann kündigt sein Kommen durch Hupen an, daher der Geräuschpegel. Da das Tempo allgemein recht langsam ist, passiert in den Städten auch nicht viel. Und selbst wenn man bei 20 oder 30 Stundenkilometern mal stürzt: Mehr als eine Schürfwunde gibt es selten, ich spreche aus Erfahrung.

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Abendlicher Verkehr in den Straßen Hanois.

9. Hanoi
Ich habe meine neue Heimatstadt ja schon erwähnt, doch Hanoi ist definitiv nochmal eine separate Nennung wert. Die Stadt hat so viele verschiedene Gesichter! Da wäre das französische Viertel, mit all den Prachtbauten aus der Kolonialzeit. Hier befinden sich die besten Hotels der Stadt, die Luxusgeschäfte und noble Restaurants. Dann ist da die Altstadt. Traditionelle Archiektur und enge Gassen, man fühlt sich wie in einer ganz anderen Welt. Am West Lake leben allgemein die meisten Ausländer. Hier hat man durch den großen See ein wenig Platz und mehr Luft zum Atmen, auch die meisten Orte zum Ausgehen sind hier. Und überall finden sich die berühmten Sehenswürdigkeiten aus verschiedensten Epochen. Zahlreiche Pagoden und der Literaturtempel, der mit fast 1000 Jahren beinahe so alt ist wie Hanoi selbst. Oder das Mausoleum, in dem man Ho Chi Minh, den Onkel aller Vietnamesen, besuchen kann. In Hanoi wird es niemals langweilig, ganz gleich ob man hier wohnt oder als Tourist zu Besuch ist. Und wenn man den ganzen Tag damit verbringt, sich durch den Streetfood der Stadt zu probieren!

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Das verbindet wohl jeder mit Hanoi: Der Hoan Kiem See im Stadtzentrum.

10. Ich
Zugegeben, der letzte Grund ist ein bisschen egoistisch. Aber natürlich freue ich mich immer über Besuch aus Deutschland! Sollte also jemand eine Reise nach Vietnam planen sagt mir Bescheid. Da ich ja langsam selbst Vietnamese werde, lade ich euch gerne alle auf ein Bierchen ein. Oder lieber traditionellen grünen Tee?

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Hoffentlich bis bald in Vietnam!

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg dankt ihrem Alumni Ole Dross für diesen ganz hervorragenden Artikel.

HIM-Studierende bei der ITB in Berlin

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Studierende der HIM besuchen den Fraport-Stand und Frau Schick auf der ITB. Foto: Ole Dross.

Heidelberg, 11. April 2014. Ein „Firmenkontakt“ der besonderen Art fand für die Tourismusmanagement-Studierenden der HIM vom 5. bis zum 9. März 2014 in Berlin statt. Wie jedes Jahr war die deutsche Hauptstadt Ausrichter der größten Tourismus-Messe der Welt – der ITB.

Die Studentinnen und Studenten aus Heidelberg reisten mit unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen an. Für einige war es der erste Besuch der Messe, der dazu diente, neue Einblicke in die Welt des Tourismusgeschäfts zu gewinnen, erstmals Messeluft zu schnuppern und den ein oder anderen neuen Kontakt zu knüpfen. Andere Studierende besuchten die ITB bereits zum zweiten oder gar dritten Mal und konnten die Tage nutzen, um sich mit ehemaligen Kollegen aus dem Praktikum zu treffen, die aus aller Welt für die Messe nach Deutschland gereist kamen.

Selbstverständlich ging es nicht nur um freundschaftliche Beziehungen, die ITB ist auch eine gute Möglichkeit, um das ein oder andere Vorstellungsgespräch zu führen. Sowohl Studenten aus dem 3. Jahr, für die das Studium im Sommer beendet ist, als auch solche aus jüngeren Jahrgängen, die auf der Suche nach Praktika nach Berlin gereist waren, nutzten diese Chance – und bei einigen wurden die Bemühungen durchaus von Erfolg gekrönt!

Treffpunkt „Fraport“

Ein alljährlicher fester Bestandteil des Besuchs in Berlin ist auch das Treffen mit Susanne Schick (Anmerk. d. Red.: Kuratorin der HIM) von der Fraport AG. Seit langem steht Frau Schick schon in Kontakt mit der Hochschule und bietet regelmäßig Firmenkontakte am Frankfurter Flughafen an. Auf der ITB nimmt sich die erfahrene Touristikerin immer gerne Zeit für die Studierenden aus Heidelberg, um bei einem Cocktail und kleinen Snacks hilfreiche Tipps für den Messebesuch und das Tourismus-Geschäft an sich zu geben. Gerne plaudert sie bei dieser Gelegenheit auch mal aus dem Nähkästchen und ist nie um die ein- oder andere Anekdote verlegen.

Berliner Nachtleben

Ebenfalls fester Bestandteil des Besuchs in Berlin ist der Club „Felix“ geworden. Durch eine Kooperation mit der ITB finden sich im Club im Stadtzentrum zahlreiche Touristiker, so dass sich das Networking auch nach einem Tag harter Arbeit auf der Messe auf einer weniger formellen Ebene fortsetzen lässt.

Ole Dross (Student Tourismusmanagement, Level 3)

Studieninformationsveranstaltung am 17. Mai 2014: Wirtschaftspsychologie neu an der HIM

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Studieren an der HIM. Studieninformationsveranstaltung am 17. Mai 2014.

Heidelberg, 27. März 2014. Was und wo studieren nach dem Abi? Fremdsprachen, weil man es gut kann und weil es Spaß macht? Oder lieber was Vernünftiges mit Wirtschaft? International sollte es sein und die beruflichen Möglichkeiten sollten breit gefächert sein. Das Berufsbild sollte modern und zukunftsorientiert sein und mit Menschen zu tun haben. Erfolgreich, aber bitte nicht spießig!

Das alles gibt es nicht? Doch!

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg stellt am Samstag, 17. Mai 2014, sechs spannende Studiengänge vor:

und ganz neu

Die Kombination von einem Management-Studiengang und einem intensivem Fremdsprachen-Studium bildet die perfekte Basis, um in der nationalen und internationalen Berufswelt eine verantwortungsvolle Position und anspruchsvolle Aufgaben übernehmen zu können.

Was hat die HIM noch zu bieten? Aufgrund der zweifachen Akkreditierung der Studiengänge erwerben die Absolventen einen deutschen und einen britischen Bachelor-Abschluss – und das alles in der regulären Studienzeit von 6 Semestern, ohne Mehraufwand.

Interesse am einzigartiges Studienkonzept der HIM?

Samstag, 17.05.2014, um 10:30 Uhr.

Die HIM informiert über:

• Studienkonzept mit dem einzigartigen Doppelabschluss,
• die verschiedenen praxisorientierten Studienschwerpunkte,
• das sprachliche Studium als Sprungbrett in eine internationale Karriere,
• beruflichen Zukunftsperspektiven nach dem Studium,
• das Leben in der Studentenstadt Heidelberg,
• HIM-Partner in der Wirtschaft.

Machen Sie sich selbst ein Bild – treffen Sie mit Ihren Eltern oder Freunden unsere Studierenden und Dozenten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der HIM

Weitere Infos: Hochschule für Internationales Management Heidelberg, Sickingenstraße 63-65, 69126 Heidelberg, Tel.: 06221 – 6442-0, Fax: 06221 – 6442-42, Email: info@himh.de, Homepage: https://www.himh.de.

Praxisnahe Berufsinfo der Heidelberger Rotary Clubs – Schüler kommen an die HIM

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Berufsinformation an der HIM am 29. Januar 2014.

Heidelberg, 07. Januar 2014. Unter dem Motto „Schüler treffen Experten“ findet vom 29. Januar bis 12. Februar 2014 eine praxisnahe Berufsinformation der Heidelberger Rotary Clubs statt. Vom 4. bis 6. Februar 2014 werden Berufsbilder und Studienmöglichkeiten am Englischen Institut vorgestellt. Weitere Informationsmöglichkeiten für die Heidelberger Schüler gibt es bei Veranstaltungen direkt vor Ort in den Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Dabei handelt es sich nicht um eine Studieninformation im engeren Sinn. Ziel ist es Einblicke in die Arbeitswelt und in die Berufspraxis zu geben und dadurch bei der Wahl des Studienfaches und der Berufsfindung zu helfen.

Am Mittwoch, 05. Februar 2014, 17 Uhr, findet an der Hochschule für Internationales Management Heidelberg ein Informationsabend zu unseren Management-Studiengängen statt.

Nach einer allgemeinen Begrüßung und Einführung erhalten die Schülerinnen und Schüler Detailinformationen über Tourismusmanagement, Eventmanagement, Marketing und Nachhaltiges Management und über unseren ganz neuen Studienschwerpunkt Wirtschaftspsychologie.

HIM acknowledged for best practice in quality assurance

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Heidelberg, 25.04.2013. In recognition of the HIM’s high quality standards, Dr. Kershaw (President of the HIM) was invited to give a presentation on quality assurance and enhancement at this year’s Open University’s annual conference for partner institutions, held at the Open University campus in Milton Keynes, UK.

This event brings together representatives of all the Open University’s accredited institutions around the world, including from Singapore, France, Greece, the Netherlands, Bulgaria, and of course Germany. Following a keynote address by the Open University’s Vice-Chancellor Martin Bean, there were presentations and workshops by leading international and British experts. The conference was a valuable opportunity to discuss ideas, challenges and developments with colleagues from a wide range of institutions, and to exchange examples of good practice in enhancing the student experience.

The Open University (OU) was established in 1969 and currently offers almost 600 courses at undergraduate and postgraduate level. Over 250,000 people study with the OU, including more than 20,000 students studying overseas, making it the largest academic institution in the UK by student numbers, and one of the world’s largest universities. OU approval and validation is a stamp of quality that guarantees the international currency of the HIM’s qualifications. OU validated awards have parity of esteem with the awards offered throughout UK higher education. The OU’s validation activity supports the OU’s mission to widen access to higher education. It currently validates over 250 programmes at undergraduate and postgraduate level and to date over 128,000 students have achieved an OU validated award.

Nächste Info-Veranstaltung am 27. April 2013

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Studieren mit Durchblick!

Heidelberg, 19. März 2013. Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg stellt am Samstag, 27. April 2013, im Rahmen einer Infoveranstaltung ihre Studiengänge vor.

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“
Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller

Die Kombination von einem Management-Studiengang und einem intensivem Fremdsprachen-Studium bildet die perfekte Basis, um in der nationalen und internationalen Berufswelt eine verantwortungsvolle Position und anspruchsvolle Aufgaben übernehmen zu können.

Je nach Ihren Interessen haben Sie im Management-Studium an der HIM die Wahl zwischen verschiedenen Studienschwerpunkten wie: Tourismus, Eventmanagement, Marketing und Unternehmenskommunikation und Internationales Management. Corporate Responsibity Management.

Ganz neu bieten wir den Schwerpunkt verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Management.

Was haben wir Ihnen noch zu bieten? Aufgrund der zweifachen Akkreditierung unserer Studiengänge erwerben Sie bei uns einen deutschen und einen britischen Bachelor-Abschluss – und das alles in der regulären Studienzeit von 6 Semestern.

Sie wollen mehr über unser einzigartiges Studienkonzept erfahren? Eine gute Gelegenheit bieten wir Ihnen im Rahmen unserer Informationsveranstaltung am

Samstag, 27.04.2013, um 10:30 Uhr.

Wir informieren Sie über:

• unser Studienkonzept mit dem einzigartigen Doppelabschluss,
• die verschiedenen praxisorientierten Studienschwerpunkte,
• das sprachliche Studium als Sprungbrett in eine internationale Karriere,
• Ihre beruflichen Zukunftsperspektiven nach dem Studium,
• das Leben in der Studentenstadt Heidelberg,
• unsere Partner in der Wirtschaft.

Machen Sie sich selbst ein Bild – treffen Sie mit Ihren Eltern oder Freunden unsere Studierenden und Dozenten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der HIM

Weitere Infos: Hochschule für Internationales Management Heidelberg, Sickingenstraße 63-65, 69126 Heidelberg, Tel.: 06221 – 6442-0, Fax: 06221 – 6442-42, Email: info@himh.de, Homepage: https://www.himh.de.

HIB-Absolvent Marcel Petzold – Namibia, Ägypten, Kuwait, … ?

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Marcel Petzold in El Gouna.

Welches Programm haben Sie an der HIB abgeschlossen? Ich habe damals International Travel & Tourism Management studiert und nach dem zweiten Studienjahr die HIB verlassen.

Wo haben Sie Ihr Pflichtpraktikum durchgeführt und warum? Was haben Sie aus diesem Praktikum für sich und Ihren weiteren Lebensweg mitgenommen? Das Pflichtpraktikum habe ich für mich persönlich als kleine Herausforderung gesehen und dementsprechend wollte ich dieses in einem Land absolvieren, welches ich vorher noch nicht bereist hatte und welches eher untypisch für ein 3-Monatspraktikum ist. Der Kontinent Afrika hat, glaube ich, für jeden von uns eine unglaubliche Anziehungskraft und strahlt Abenteuer, Mystik und Fernweh aus.

Meine Wahl ist dann relativ schnell auf Namibia gefallen, da dieser Fleck Afrika noch nicht all‘ zu überlaufen von ‚westlichen’ Touristen ist. Über die örtliche Hotel Association bin ich dann auf die Frans Indongo Lodge gestoßen, die sich in Otjiwaringo befindet und von einem Deutschen Ehepaar geführt wird.

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Marcel Petzold - Namibia.

Da es sich bei der Frans Indogo Lodge um eine privat geführte und überschaubare Luxus-Anlage handelt, war es mir möglich in verschiedensten Arbeitsbereichen tätig zu werden. Dazu gehörten das Front Office, F&B Bereich, Accounting, Sales & Marketing sowie Housekeeping. Aufgrund der Department übergreifenden Tätigkeiten auf der Frans Indongo Lodge, profitiere ich heute noch von meinen verbesserten Koordinations- sowie Timemanagement-Fähigkeiten.

Nach der HIB sind Sie nach Ägypten gezogen? Warum gerade Ägypten? Welches andere Land wäre noch in Frage gekommen? Für meine Eltern und mich war Nord-Afrika sowie der Nahe Osten stets eine Region in der wir uns mehrmals im Jahr aufhielten. Demgemäß kam ich bereits früh in Kontakt mit der arabischen Kultur und Lebensweise, da für uns nicht nur der reine Erholungsurlaub im Vordergrund stand, sondern mehr die interkulturellen Beziehungen.

Ägypten hat für mich über einen ganz besonderen Reiz, da es so facettenreich ist wie kein anderes Land im arabischsprachigen Raum. Abgesehen von unendlich scheinenden Kulturgütern, wartet das Land am Nil mit zahlreichen Schönheiten auf, angefangen von den bizarren Felsformationen in den Wüstenregionen, den fruchtbaren Nilterrassen sowie den atemberaubenden Oasen.

Was sollte man als Anfänger in einem arabischen Land unbedingt beachten? Welche kulturellen Fettnäpfchen kann man ganz einfach vermeiden? Zunächst einmal habe ich die Erfahrung gemacht, dass es in punkto Verhaltenscodex keine Faustregel für den arabischsprachigen Raum gibt, da die Länder sich nicht nur in den jeweiligen Dialekten sondern auch in den Traditionen unterscheiden. Generell gilt jedoch, dass man sich offen gegenüber einem vielleicht eher ungewohnt erscheinenden Verhalten der Araber geben sollte. Vorurteile gegenüber der Religion sowie der örtlichen Politik sollten generell ‚zu Hause’ gelassen werden, obwohl sich die Araber außerordentlich gerne mit diesen Themen auseinandersetzen.

Abgesehen von kulturellen Unterschieden, sollte man sich darauf einstellen, dass Araber sehr ungern Verantwortung abgeben. Hierbei sollte man beachten, dass man seinem Team geschickt vermittelt sowie beweist, dass man für einzelne Aufgaben bestens geeignet ist. Sich das Vertrauen bei seinen arabischen Kollegen zu erkämpfen ist nicht ganz einfach, aber wenn es gelingt, öffnet dies (fast) alle Türen …

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Marcel Petzold in Luxor.

Wie sah ihr beruflicher Werdegang bisher aus? Nach meinem Abschluss an der HIB-Academy im Jahr 2008 bin ich für ein Trainingsjahr ins Sheraton Miramar Resort El Gouna/ Ägypten gegangen. Während dieses Trainings war ich im Front-Office in den verschiedensten Abteilungen tätig, wie z.B. der Rezeption, der Gästebetreuung und der Reservierung. Nach Beendigung des Trainings begann ich bei der in Ägypten agierenden Hotelgruppe ‚Red Sea Hotels’ in der Gästebetreuung. Diese Position verließ ich jedoch bereits nach vier Monaten, da sich keine großartigen Zukunftsperspektiven innerhalb der Hotelgruppe ergeben sollten. Da mich das Sheraton Miramar Resort El Gouna zu diesem Zeitpunkt wieder zurück in die Gästebetreuung nehmen wollte, ging ich also erneut in das kleine ‚Venedig Ägyptens’.

Insgesamt habe ich also drei Jahre in Ägypten gelebt und gearbeitet und bin nun seit kurzem im Mövenpick Hotel Kuwait tätig.

Momentan leben und arbeiten Sie in Kuwait? Wie kam es zum Ortswechsel? Unterscheidet sich das Leben in Kuwait von dem Leben in Ägypten? Wenn ja, worin?Da es vorteilhaft sein kann gerade in den Anfangsjahren relativ häufig das Land zu wechseln, habe ich nach drei Jahren in Ägypten den Weg nach Kuwait genommen. Ein interessantes Angebot der Mövenpick Hotels & Resorts tat sein Übriges …

Kuwait mit Ägypten zu vergleichen, wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Kuwait ist zu grossen Teilen ein reines Geschäftszentrum in dem fast täglich Millionen- wenn nicht gar Milliardenverträge vor allem in der Petro-Industrie abgeschlossen werden. Da neben den Kuwaitis vor allem Einwanderer aus z.B. Pakistan, Indien, dem Libanon, Ägypten etc. das Strassenbild prägen, ist die Atmosphäre eine komplett andere als jene in Ägypten.

Dort besuchen Sie einen Managementkurs. Mit welchem Ziel? Der Managementkurs zieht darauf, zukünftige Führungskräfte für Mövenpick Neueröffnungen vorzubereiten. Da die Hotelgruppe weiterhin im Nahen- und Mittleren Osten am expandieren ist, werden so Experten aus den eigenen Reihen rekrutiert.

Was waren Ihre Lieblingsveranstaltungen an der HIB? Neben den zahlreichen und interessanten Firmenvorträgen, gehörten für mich die ‚Fit for Success’ Soft-SkillsTrainings sowie die Lehrveranstaltung Tourismus-Marketing zu meinen Favoriten.

Wenn sich ein Studierender für einen Job/ein Praktikum in einem arabischen Land interessiert, welchen Ratschlag würden Sie ihm unbedingt auf den Weg mitgeben wollen? Seit offen für die jeweilige Kultur des Landes und zeigt Interesse am dortigen Leben. Versucht soviel wie möglich euch in die lokale Struktur einzupflegen und schließt nicht nur Freundschaften zu den örtlichen ‚Europäern’.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen, um gut in Ihrer Branche einzusteigen? Man sollte stets bestrebt sein, sich persönlich weiter zu entwickeln. Die Hotelbranche und der Tourismus allgemein unterliegen einem konstanten Wandel – es gilt also sich ständig auf dem neusten Informationsstand zu bringen. Warte nicht darauf bis Daten und Infos zu Euch kommen, macht euch selbst daran sie zu finden!

Was möchten Sie gerne den heutigen HIB-Studierenden mit auf den Weg geben?Pflegt Eure Kontakte! Jeder Tag bietet unendliche Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen. Jene zu knüpfen ist relativ einfach, doch dass diese auch gepflegt und vertieft werden müssen, vergessen leider immer noch einige. Eine kurze Gruß-E-Mail zu Feiertagen oder sonstigen Anlässen kann sich schneller auszahlen, als man vielleicht denkt.

Das Interview führte Annette Höhne