Leitbild der Hochschule für Internationales Management

Die Hochschule für Internationales Management hat ein Leitbild entwickelt, das den normativen Rahmen für Planungen, Entscheidungen und Handlungen der Angehörigen und Organe der Hochschule bildet. Die im Leitbild fixierten Werte sollen zu einem gemeinsamen und in die Zukunft gerichteten Verständnis für die weitere Entwicklung der Hochschule beitragen. So stärkt das Leitbild das Vertrauen der Angehörigen der Hochschule, ihrer externen Partner und der Gesellschaft in die Entwicklungskraft und Handlungsfähigkeit der Hochschule.

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Frieden und Freiheit bilden die Lebensgrundlagen unserer Gesellschaft. Die Hochschule ist überzeugt, dass sich Frieden und Freiheit nur bewahren lassen, wenn sich Menschen in Respekt und Toleranz begegnen. Auf der Grundlage ihrer Aktivitäten in Forschung und Lehre will sie ihren Beitrag zur Wahrung von Freiheit und Frieden leisten. Die Hochschule hat mehr als 60 Jahre lang als Einrichtung der beruflichen Bildung junge Menschen auf ihrem Weg zu beruflichen Positionen in einem international geprägten Wirtschaftsumfeld begleitet. Ihre Absolventen/innen pflegen als weltoffene Botschafter einen respektvollen Umgang mit Geschäftspartnern in aller Welt und helfen, das Verständnis für die Menschen und die Kultur anderer Länder zu erweitern. Die Hochschule garantiert die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre als Grundlage des wissenschaftlichen Fortschritts und einer aufgeklärten gesellschaftlichen Entwicklung. Sie schützt das Recht ihrer Studenten/innen und Mitarbeiter/innen auf freie Meinungsäußerung im Einklang mit den rechtsstaatlichen Prinzipien des Grundgesetzes und fördert einen unvoreingenommenen, kreativen Gedankenaustausch. Diese Zusagen kann die Hochschule einhalten, weil sie politisch, religiös und weltanschaulich unabhängig und neutral ist.

Sie empfindet menschliche Vielfalt als Bereicherung und Impulsgeber für ihre Entwicklung. Deshalb setzt sie sich dafür ein, dass alle Angehörigen der Hochschule unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, sozialer oder ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Behinderung die gleichen Chancen erhalten und sich ihren Fähigkeiten und ihrer Leistungsbereitschaft entsprechend entfalten können. Die Hochschule ist überzeugt, dass sich ihre Studenten/innen und Mittarbeiter/innen in einem von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Innovationsgeist charakterisierten Umgebung am besten entwickeln können. Sie fördert Studenten/innen und Mitarbeiter/innen, die ihre Freiheit in Verantwortung für sich und die Gesellschaft nutzen und ihre fachlichen, berufsbezogenen und persönlichen Ziele selbstbestimmt planen und umsetzen. Die Hochschule initiiert und stimuliert Prozesse der kritischen Reflexion, damit ihre Studenten/innen lernen, auf der Grundlage von Informationen und Erfahrungen zu eigenständigen und begründbaren Meinungen sowie belastbaren Entscheidungen zu gelangen. Von ihren Studenten/innen erwartet sie Leistungsbereitschaft und fordert nachweisbare Entwicklungsfortschritte als Bekenntnis zu den selbst definierten Entwicklungszielen. Um als Organisation lernen und sich selbstbestimmt entwickeln zu können, bietet die Hochschule ihren Angehörigen vielfältige Formen der demokratischen Mitwirkung in Gremien und an Entscheidungsprozessen. Alle Angehörigen der Hochschule verpflichten sich zu einem respektvollen Umgang, um gemeinsam ein kooperatives Lern- und Arbeitsklima zu gestalten, in dem sich ihre individuellen Potentiale optimal entfalten können.

Die Hochschule ist überzeugt, dass eine auf den Prinzipien von Eigenverantwortung, Leistung und Wettbewerb aufbauende Wirtschaftsordnung die besten Voraussetzungen für die Entwicklungsperspektiven und den Wohlstand des Einzelnen und der Gesellschaft schafft. Aus ihrer Sicht hat die soziale Marktwirtschaft im Vergleich zu allen anderen Wirtschaftsordnungen das größte Potential, einen angemessenen sozialen Ausgleich, gesellschaftliche Stabilität und die Grundlagen für nachhaltiges wirtschaftliches Handeln zu gewährleisten. Im Rahmen ihres Bildungsauftrags will die Hochschule das Verständnis für die Wirkungsweise einer freien marktwirtschaftlichen Ordnung fördern und bei ihren Studenten/innen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass wirtschaftliches Handeln Empathie, Augenmaß, Verantwortungsgefühl und den Ausgleich unterschiedlicher Interessen voraussetzt. Sie ist überzeugt, dass sich ihre Absolventen/innen in wettbewerbsintensiven Märkten bewähren, wenn sich ihre persönliche und berufliche Entwicklung auf der Grundlage einer ausgewogenen Mischung von persönlichen Werten, intrinsischer Motivation und angemessenen Reaktionen auf externe Anreize vollziehen.

Die Hochschule versteht sich als Dienstleistungsunternehmen für den Kompetenz- und Wissenstransfer. Ihr Engagement ist den Erwartungen von zwei Bezugsgruppen verpflichtet: den Ansprüchen ihrer Studenten/innen und den Anforderungsprofilen von Wirtschaftsorganisationen als Arbeit- und Auftraggebern. Sie versteht sich als Moderatorin an der Schnittstelle zwischen der beruflichen Praxis und anwendungsbezogener Forschung und Lehre. So vermittelt sie zwischen den komplexen Anforderungsprofilen der Berufsfelder, für die sie ihre Studenten/innen qualifiziert, und dem individuellen Entwicklungsstand sowie den von ihm abhängigen Erwartungen und Zielen der Studenten/innen. In diesem anspruchsvollen Prozess erfahren die Studenten/innen von den Dozenten und Mitarbeitern der Hochschule eine sehr persönliche und intensive Betreuung. Die Hochschule betreibt eine enge Vernetzung mit Unternehmen, um sich über veränderte berufliche Anforderungen sowie aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der betrieblichen Praxis zu informieren. Sie bindet ihre externen Partner systematisch in die Konzeption ihrer Studienprogramme und in die Gestaltung von Forschung und Lehre ein und fördert den Transfer von Know-how aus Forschung und Lehre in die Wirtschaftspraxis.

Die Hochschule fördert Innovationen und strebt Erkenntnisfortschritte an. Dabei vertraut sie auf das evolutionäre Potential einer freiheitlichen Gesellschaft. Ihr Engagement in der Forschung hat zum Ziel, innovative Lösungen für die komplexen Fragestellungen der wirtschaftlichen Praxis zu entwickeln. Die resultierenden Erkenntnisse und Gestaltungsempfehlungen sollen von ihren Auftraggebern unmittelbar verwertet oder umgesetzt werden können. Die Forschungsschwerpunkte konsequent und fruchtbringend zu verfolgen, bedingt fächerübergreifende Forschungsaktivitäten sowie die Zusammenarbeit von Dozenten/innen und Studenten/innen in interdisziplinär zusammengesetzten Projektteams.

Die Hochschule ist als Bildungseinrichtung in ihrem lokalen Umfeld seit Jahrzehnten fest verankert. Diese Wurzeln bilden das Fundament, auf dem sich ihre internationale Vernetzung vollzieht. Ihre Studienprogramme sind bestimmend für diese Vernetzung: Sie stehen im Dienst der fachlichen und persönlichen Qualifizierung junger Menschen, die Managementpositionen in einem kommunikationsintensiven und international geprägten Wirtschaftsumfeld anstreben. So orientiert sich das Qualifikationsprofil der Absolventen/innen an den Anforderungen des nationalen Arbeitsmarkts wie auch an den Anforderungen von Unternehmen, die sich als Arbeitgeber international engagieren. In der Entwicklung und externen Akkreditierung ihrer Studienprogramme ist die Hochschule nicht nur den in Deutschland geltenden akademischen Standards verpflichtet, sondern erfüllt auch die Systemvorgaben des britischen Hochschulsektors. Ihre Vernetzung mit Hochschulen und Fachexperten im Ausland schafft die institutionellen und persönlichen Voraussetzungen für einen intensiven Austausch von Studenten/innen und Dozenten/innen in Forschung, Lehre und Lernen über die Grenzen des deutschen Hochschulraums hinweg. Es ist der Hochschule ein Anliegen, Dozenten/innen und Studenten/innen insbesondere aus den Sprachräumen zu rekrutieren, die von den sprach- und kulturraumbezogenen Studienelementen im Programm repräsentiert werden.

Die Hochschule wird als Dienstleistungsunternehmen geführt. Sie erwartet von ihren Mitarbeitern/innen ein an den Bedürfnissen ihrer unterschiedlichen Bezugsgruppen ausgerichtetes Denken und Handeln und die Bereitschaft zu ständiger Weiterentwicklung. So besteht sie als private Bildungseinrichtung in einem Umfeld mit hoher Wettbewerbsintensität. Sie plant, realisiert und bewertet individuelle und institutionelle Entwicklungsfortschritte vor dem Hintergrund interner und etablierter externer Leistungs- und Qualitätsmaßstäbe. Mit individuell zugeschnittenen Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen systematisch angelegter Personalentwicklungsprozesse begegnet sie den steigenden Anforderungen an die Qualifikation ihrer Mitarbeiter/innen. Korrespondierende Anreizsysteme für die Mitarbeiter/innen stimulieren innovative Entwicklungen und Leistungen in Übereinstimmung mit institutionellen und individuell vereinbarten Zielen. Sie stellt ihre Ressourcen auf der Grundlage definierter Leistungsmerkmale zur Verfügung und erwartet eine wirtschaftliche und nachhaltig angelegte Nutzung. Im Rahmen von Evaluationen durch ihre Studenten/innen, Alumni sowie durch externe Instanzen wie Akkreditierungsorganisationen, Experten/innen anderer Hochschulen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Behörden stellt sich die Hochschule regelmäßig den sich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld ständig weiter entwickelnden Leistungsansprüchen und Qualitätserwartungen ihrer Zielgruppen. Eine selbstkritische Distanz bei der Analyse dieser Bewertungen schafft die Voraussetzung, um sich als lernende Organisation in kontinuierlichen Veränderungs- und Erneuerungszyklen bewähren zu können.