Außenhandel

Der Begriff Außenhandel beschreibt den Handel auf internationaler Ebene, also beispielsweise den Handel zwischen Unternehmen, die ihren Sitz in verschiedenen Ländern haben. Zu den Handelsobjekten im Außenhandel zählen Dienstleistungen, Kapital und Waren. Die internationale Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten fördert den Außenhandel.

Heute profitieren fast alles Unternehmen von Handelskontakten zum Ausland, indem sie ihre Produkte exportieren, also ins Ausland verkaufen. Unternehmen, die ausschließlich national wirtschaftlich aktiv sind, gibt es kaum noch. Exportierten deutsche Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen in der Vergangenheit hauptsächlich an Länder innerhalb Europas und in die USA, so sind ihre Produkte aufgrund der Intensivierung des Außenhandels heute auf der ganzen Welt zu finden. Verträge regulieren den Außenhandel zwischen den Staaten. Allgemein bekannt ist das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT). Die internationale Struktur des Handels regelt seit 1995 die Welthandelsorganisation (WTO).

Seit 2001 gibt es die sogenannte Doha-Runde, die sich mit dem Welthandel beschäftigt. Daneben sind Währungsabkommen, WTO-Verträge und andere Regelungen maßgeblich für die Abwicklung des internationalen Handels. Nach den Ergebnissen der Wirtschaftsstatistiken hängt in Deutschland jeder vierte Arbeitsplatz vom Export und damit den Erfolgen im Außenhandel ab. Wer im Außenhandel erfolgreich sein will, muss mehrere Fremdsprachen beherrschen. Deshalb belegen im Management-Studium an der HIM alle Studierenden mindestens zwei Fremdsprachen, in denen sie lernen, mit Geschäftspartnern im Außenhandel verhandlungssicher zu kommunizieren.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:    

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