Betriebspsychologie

Die Betriebspsychologie ist ein anwendungsbezogenes Teilgebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Betriebspsychologe widmet sich psychologischen Fragestellungen in Betrieben sowie psychisch bedingten Erkrankungen von Mitarbeitern/innen, die diese beruflich und sozial einschränken. Dazu gehören Suchtprobleme, Depressionen und das Burn-out-Syndrom.

So beschäftigen sich Betriebspsychologen beispielsweise mit  Angstzuständen, die Führungskräfte in Unternehmen im Vorfeld von Auftritten bei Presseterminen, Bilanzkonferenzen, Aufsichtsratssitzungen und Besprechungsterminen entwickeln. Für viele Führungskräfte wie Bereichs-, Projekt-, Abteilungs- und Teamleiter sind Weiterbildungen im Bereich der Betriebspsychologie hilfreich. In solchen Weiterbildungen haben sie die Möglichkeit, betriebspsychologische Grundkenntnisse zu entwickeln, um ihre Fähigkeiten in der Kommunikation und der Personalführung weiter zu entwickeln, ihre Mitarbeiter zu motivieren und das Arbeitsklima zu verbessern.

Die Betriebspsychologie  ist an vielen Hochschulen - so auch an der HIM -  vielfach eines unter mehren Studiengebieten im Wirtschaftspsychologie Studium oder Organisationspsychologie. Gegenstand der Organisationspsychologie ist die Untersuchung des Verhaltens von Menschen in Organisationen. Das Studium befähigt die Studierenden, mit Hilfe der Theorien und Methoden der Betriebspsychologie Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis zu untersuchen und Empfehlungen für die Gestaltung von Abläufen und Strukturen zu entwickeln, um die Mitarbeiter/innen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Unternehmen bestmöglich zu unterstützen.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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