Change Management

Der Begriff „Change Management“ ist gleichbedeutend mit „Veränderungsmanagement“. Veränderungen gab es immer und wird es auch künftig geben. Sie sind keine Modeerscheinung, sondern Organisationen wie Unternehmen haben sich an veränderte Gegebenheiten z. B. in ihrem Markt- und Wettbewerbsumfeld anzupassen. Der Themenkomplex Change Management ist daher auch ein wichtiger Bestandteil im Wirtschaftspsychologie Studium an der HIM.

Der Begriff Change Management beschreibt umfassende Veränderungsprozesse, die bereichsübergreifend sind, bewusst eingeleitet und professionell gesteuert werden. Das Veränderungsmanagement dient der Umsetzung neuer Systeme, Strategien, Prozesse, Verhaltensweisen oder Strukturen einer Organisation wie z. B. einem Unternehmen. In Prozessen des Change Managements werden verschiedene Phasen unterschieden: Der Aufbauphase folgt die Bewegungsphase. Einen vorläufigen Abschluss bildet die Einfrierphase (refreezing). Diese Phase steht unter dem Motto "aus alt mach neu" und soll eine gewisse Stabilisierung im Veränderungsprozess bewirken. Die genannten Phasen entsprechen dem Prozessmodell nach Kurt Lewin. Der Wissenschaftler John P. Kotter sieht in seinem Modell des Change Managements weitere Phasen vor.

Change Management ist in Unternehmen kein eigenständiger Bereich, sondern wird in der Regel in Projektform eingeleitet und vollzogen. Projektteams für Change Management-Prozesse sind in der Regel interdisziplinär mit Mitgliedern aus verschiedenen Organisationseinheiten wie beispielsweise Abteilungen besetzt. 

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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