Coaching

Der Begriff Coaching stammt aus dem Englischen und hat die Bedeutung von "betreuen, trainieren". Unter Coaching sind Personalentwicklungskonzepte zu verstehen, die - in Anlehnung zu Trainern (Coaches) im Sport - Führungskräfte bei der Betreuung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern unterstützen und dabei auf ihr Leistungsverhalten einwirken. Aufgrund der großen Bedeutung des Coachings in der Unternehmenspraxis beschäftigen sich die Studierenden im Wirtschaftspsychologie Studium an der HIM intensiv mit dem Thema Coaching.

Im Prozess des Coachings haben Führungskräfte eine Balance zwischen den Zielen und Anforderungen eines Arbeitsbereichs und den Bedürfnissen der dort tätigen Mitarbeiter sicher zu stellen, um die Mitarbeitermotivation zu erhalten und weiter zu verbessern. In der Wirtschaftspraxis existieren verschiedene Konzepte, die sich mit dem Training von Führungskräften in Betrieben beschäftigen. Viele Existenzgründer engagieren einen Coach, der mit ihnen verschiedene Elemente des Coachings wie z. B. Zielvereinbarungen, Potentialanalysen oder Feedbackgespräche trainiert.

Das Ziel des Coachings von Managern ist es, sie für Führungsstile zu sensibilisieren und mit ihnen Führungskompetenzen zu entwickeln, die an die jeweilige Situation der Mitarbeiter und/oder des Unternehmens angepasst sind. So wird angestrebt, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und die angestrebten Arbeitsergebnisse zu erreichen. Führungskräfte engagieren einen Coach aber auch als Berater. So arbeitet ein Coach mit den Führungskräften Probleme auf und ist ein vertrauenswürdiger Gesprächspartner, der Führungskräften Hinweise für sinnvolle Möglichkeiten der weiteren Entwicklung gibt.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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