Controlling

Der Begriff Controlling stammt vom englischen Verb „to control“ ab, was im Deutschen "steuern“ oder“ regeln" bedeutet. Controlling wird definiert als „Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems, dessen Hauptaufgabe die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche ist.“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Controlling).

Aufgrund dieser Aufgabenstellung ist das Controlling von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen. Im BWL-Studium an der HIM widmen sich die Studierenden allen für die spätere Berufspraxis relevanten Aspekten des Controllings. Nach dem von der International Group of Controlling herausgegebenen Leitbild für Controller hat das Controlling fünf Hauptaufgaben:

  • Sie sorgen für Transparenz bei der Durchführung und Bewertung von Strategien, Ergebnissen, Finanzen und Prozessen und tragen somit zur Wirtschaftlichkeit bei. 
  • Sie koordinieren Teilziele und –pläne und organisieren das Berichtswesen.      
  • Sie moderieren den o.g. Management-Prozess der Zielfindung, Planung und Steuerung . 
  • Sie unterstützen bei der betriebswirtschaftlichen Daten- und Informationsversorgung. 
  • Sie gestalten und pflegen die Controllingsysteme. Das Controlling als Prozess wird vornehmlich vom Controller ausgeführt, aber nicht ausschließlich.

Das Controlling als Prozess wird in der Regel, aber nicht ausschließlich, von Controllern ausgeführt. Auch Manager können Controlling-Aufgaben übernehmen. Manager sind aber von Controllern insofern zu unterscheiden, als sie für ihre Entscheidungen die gesamtunternehmerische Verantwortung übernehmen müssen, während Controller „nur“ Transparenz hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Entscheidungsalternativen sicherstellen müssen. In der Wissenschaft existieren verschiedene Konzepte des Controllings, die sich zum Teil deutlich unterscheiden.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

zurück