Crowdsourcing

Crowdsourcing ist ein Begriff, der sich aus ‘Crowd’ und ‘Outsourcing’ zusammensetzt. Der Prozess des Crowdsourcings beschreibt die Auslagerung von Arbeits- und vor allem Kreativprozessen an die Crowd – die Masse der Internetnutzer. Im Crowdsourcing bestimmt der Verbraucher bestimmt via Social Network Kanäle wie Facebook und Twitter mit, wie Produkte aussehen könnten. Beispielsweise hat Smart ein Modell über Crowdsourcing designen lassen. Aber auch die Modeindustrie überlässt Entscheidungen über die Kollektion der nächsten Saison den Kunden. Das geht bis hin zum Design der Kleidungsstücke.

Nachwuchsdesigner können ihre Entwürfe auf verschiedenen Plattformen im Internet präsentieren. Die Nutzer entscheiden in Abstimmungen, welche Artikel produziert werden sollen. Oft werden sie von den Unternehmen zur Teilnahme an speziellen Aufgaben aufgefordert und unterstützen die Produktionsprozesse. Bei der Suche nach Problemlösungen, treten die Unternehmen nicht selten an die Konsumenten ran. Crowdsourcing funktioniert besonders gut im Internet. Das zeigen u.a. Projekte, wie Wikipedia.

Das Internet ist für Crowdsourcing-Projekte eine hervorragende Plattform, da viele Menschen gleichzeitig, ohne großen finanziellen Aufwand, am Produkt mitarbeiten. Aber das kann man auch ohne das Internet erreichen. Das zeigt die Firma LEGO. Die Gemeinde der so genannten AFOLs (Erwachsene Lego Fans) wird regelmäßig in bestimmte Arbeitsabläufe einbezogen.

Bestimmte Tests können so, in Vereinen oder anderen Gruppen durchgeführt werden. (Quelle: CROWDSOURCINGBLOG.DE Die Crowdsourcing Anlaufstelle im Netz) Crowdsourcing Projekte zeigen viele typische Charakteristika von Events auf und können als solche klassifiziert werden. Daher wird das Konzept im Studiengang Eventmanagement an der Hochschgule für Internationales Management in Heidelberg thematisiert und seine Bedeutung für die Wirtschaft beleuchtet.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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