Eventinszenierung

Eventinszenierung und Eventproduktion sind neben der Logistik, Planung und Sicherheit von Events ein wichtiger Bestandteil des Berufsbilds des Eventmanagers und bilden den kreativen Part im Eventmanagement-Studium an der HIM. Das „in-Szene-setzen“ von Marken, Produkten, Unternehmen und Erlebnissen folgt einer zuvor festgelegten Dramaturgie. So wird ein Spanungsbogen erzeugt, sodass die Teilnehmer ein Event als besonderes Erlebnis in Erinnerung behalten. Typische dramaturgische Grundgerüste sind aus Filmen und der Literatur bekannt. Beliebt ist beispielsweise das Nebeneinander von zwei oder mehreren Erzählsträngen, die sich immer mehr zu einer Geschichte verdichten wie zum Beispiel im Roman „Der Schwarm“ von Frank Schätzing oder im Film „Die Vermessung der Welt“. Jede Eventinszenierung ist ein Puzzle aus einer Vielzahl eingesetzter Medien, Gestaltungen, einem verzahnten Miteinander von Abläufen und den resultierenden sinnlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Dazu werden szenische Mittel eingesetzt wie z. B. Licht, Farben, Musik, Tanz, Video- und 3D-Installationen, aber auch Gerüche und Temperaturen und auch ein besonderes Catering.

Die Inszenierung hat zum Ziel, die Marke, das Produkt oder auch ein Festival emotional mit allen Sinnen erlebbar zu machen. In der Verzahnung aus szenischen Mitteln, Abläufen und Übergängen sowie der sinnlichen Wahrnehmung und dem Erleben entsteht eine Geschichte, die der Teilnehmer mit der inszenierten Marke oder Produkt in Verbindung bringt und als seine eigene Geschichte erzählen kann.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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  • Tourismus Studium
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  • Sozialwissenschaften

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