Eventtourismus

Der Begriff Eventtourismus wird im Kontext des Städtetourismus verwendet. Eventtourismus beschäftigt sich mit der systematischen Konzeption, Planung und Vermarktung von Festivals und anderen Special Events in Städten und Ländern und ist mittlerweile festerer Bestandteil von Konzepten im Stadtmarketing. Zu diesen Events gehören Musikfestivals und kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Film- und Theaterfestivals, aber auch Messen und Ausstellungen.

Jährlich werden unzählige Events durchgeführt, die ein hohes touristisches Aufkommen und ein Umsatzplus für die Tourismusbranche bringen. Die Vermarktung und Ausrichtung von Events wie beispielsweise die Kieler Woche oder das Musik-Festival Tomorrowland in Belgien, aber auch Mega-Events wie beispielsweise eine FIFA Fußball Weltmeisterschaft erhöhen die Attraktivität und das Image einer Stadt oder eines ganzen Landes und führen zu einer positiven Wahrnehmung als Reiseziel.

Die FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland beispielsweise bewirkte alleine geschätzte 5 Millionen zusätzlicher Übernachtungen in Deutschland (Helmensten et al., 2007: Volkswirtschaftliche Effekte der FIFA Fußball WM 2006 in Deutschland. Ad hoc-Research der SportsEconAustria, Institut für Sportökonomie). Gemäß den Studien der deutschen Zentrale für Tourismus stellen Geschäftsreisen den größten Bereich im Eventtourismus dar. Dazu gehören auch Geschäftsreisen beispielsweise zu Messen, Ausstellungen, Workshops und Konferenzen.

An der Hochschule für internationales Management ist das Thema Eventtourismus integraler Bestandteil des Tourismus-Studiums.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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