Regelstudienzeit

Studiengänge unterscheiden sich durch die Inhalte aber auch durch die Anzahl der notwendigen Semester bis zum Examen. Die für das Studium vorgeschriebene Semesteranzahl beschreibt die Regelstudienzeit. Die Hochschulen geben anhand der Studienordnung in Verbindung mit der Prüfungsordnung die Semesteranzahl für die verschiedenen Studiengänge vor. Da das Bildungswesen in die Hoheitsrechte der Bundesländer fällt, können die Regelstudienzeiten von Bundesland zu Bundesland differieren. Bei Studiengängen wie Bachelor und Master regelt sich die Regelstudienzeit ebenfalls unterschiedlich. An Hochschulen wie der Hochschule für Internationales Management in Heidelberg und weiteren Universitäten und Hochschulen umfasst der Bachelorstudiengang sechs Semester.

Masterstudiengänge gestaltet die Hochschule für Internationales Management (HIM) mit wahlweise drei Trimestern oder vier Semestern, während andere Hochschulen Studiengänge mit zwei Semestern anbieten. Allerdings sind insgesamt zehn Semester für den Mastergrad notwendig. Dem Masterstudiengang geht das Bachelorstudium voraus, damit der Student sich zum weiterführenden Masterstudium anmelden kann. Die Regelstudienzeit stellt eine Richtzeit dar, die abhängig ist von den Studienbedingungen und dem Lernverhalten des Studenten. Verschiedene Studienordnungen von Hochschulen und Universitäten sehen ein Verlängern und Verkürzen der Regelstudienzeit vor. Einige Studenten studieren mehrere Semester länger als es die Regelstudienzeit vorsieht.

Die reale Anzahl der Semester, die ein Student benötigt, um sein Examen zu machen, zeigt die Studiendauer an. Die Studiendauer hängt ebenfalls damit zusammen, ob der Student z.B. neben seinem Studium arbeitet und sich daher nicht effektiv auf sein Studium konzentrieren kann.

Hier finden Sie Informationen zu verwandten Themen im Studienlexikon der HIM:

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