Unternehmensberatung

Die Unternehmensberatung stellt eine Dienstleistung dar, bei der ein Unternehmensberater einen Klienten hinsichtlich einer betriebswirtschaftlichen Fragestellung berät. Die betriebswirtschaftlichen Fragestellungen sind vielfältig, so dass Unternehmensberater breit ausgebildet sein sollten. Die Berufsbezeichnung Unternehmensberater ist rechtlich nicht geschützt; es ist auch keine Zusatzausbildung o.ä. erforderlich.

Viele Unternehmensberater sind im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zusammengeschlossen, der die Interessenvertretung seiner Mitglieder übernimmt. Unternehmensberater werden oft auch als „Consultants“ bezeichnet. Diese Bezeichnung schließt ein, dass Berater z.T. auch für nicht-unternehmerische Organisationen in betriebswirtschaftlich relevanten Fragen tätig werden. Beispielsweise hat die renommierte Unternehmensberatung McKinsey & Company auch die Bundesagentur für Arbeit oder den Vatikan beraten. Um ein Unternehmen zu verändern, bedarf es in aller Regel einer Analyse vor Ort. Unternehmensberater kommen in das Unternehmen und analysieren die aktuelle Situation. Gemeinsam mit dem Auftraggeber definieren sie für das Unternehmen relevante Fragestellung, stecken so die Ziele der Unternehmensberatung ab und erstellen ein Konzept. Entspricht dieses den Zielen des Auftraggebers, erfolgt die nächste Phase - die Umsetzung. Dabei prüfen das Unternehmen als Auftraggeber und die Unternehmensberatung als Dienstleister regelmäßig den Fortschritt und analysieren, ob und inwieweit sie dem definierten Ziel näher kommen.

Studierende mit einem guten Abschluss im Management Studium an der HIM haben bei renommierten Unternehmensberatungen ausgezeichnete Karrierechancen. Mit dem Doppelabschluss, einem deutschen und britischen Bachelor-Abschluss, den alle Studierenden an der HIM automatisch erwerben, gilt dies nicht nur für Unternehmensberatungen in Deutschland, sondern weltweit.

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